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Petershagen

Senior zieht sich bei Unfall schwere Verletzungen zu

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Der Senior wurde beim Überqueren der Straße von dem Skoda erfasst. - © Polizei Petershagen

Petershagen – Bei einem schweren Verkehrsunfall im Bereich Frille zog sich am Montagabend ein Senior schwere Verletzungen zu. Der 81-jährige Bückeburger war beim Überqueren der Straße frontal von einem Auto erfasst worden. Der Schwerverletzte wurde vor Ort von einem Notarzt behandelt und mittels Rettungswagen dem Johannes-Wesling-Klinikum zugeführt.

Gegen 18.55 Uhr befuhr der Senior mit einem Ackerschlepper mit Anhänger die Schaumburger Straße in Richtung Frille. Kurz hinter dem Ortseingang hielt er in Höhe eines Hauses am Straßenrand an und stieg er nach rechts von seinem Gespann ab. Anschließend trat er hinter seinem Fahrzeug vor und wollte die Straße überqueren. Hierbei wurde er frontal von einem im Richtung Cammer fahrenden Skoda Oktavia erfasst, an dessen Steuer ein 47-jähriger Bückeburger saß.

Rückfragen bitte an:

Polizei Minden-Lübbecke

Telefon: 0571/8866-1300 od. 1301
E-Mail: pressestelle.minden@polizei.nrw.de

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Bad Oeynhausen

Zwei Gebäude vermutlich durch Blitzeinschlag in Brand geraten

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Blitzeinschlag - © Pixabay
Symbolfoto - © Pixabay

Kreis Minden-Lübbecke – In der Nacht zu Mittwoch wurde die Polizei innerhalb einer Stunde zu sieben Einsätzen gerufen, die in Verbindung mit dem Unwetter standen. Dabei kam es vermutlich als Folge von Blitzeinschlägen zu zwei Bränden. Personen kamen nicht zu schaden.

Gegen 23.40 Uhr geriet in Petershagen-Heimsen ein Nebengebäude auf dem landwirtschaftlichen Anwesen in der Straße An der Nodewehr in Brand. Die freiwillige Feuerwehr Petershagen übernahm die Löscharbeiten vor Ort. Ein Blitzeinschlag dürfte nach ersten Erkenntnissen brandursächlich sein. Die Brandstelle wurde beschlagnahmt. Das Gebäude ist einsturzgefährdet, der Gebäudeschaden wird auf 200.000 geschätzt.

In Petershagen-Döhren kam es zu einem Wassereinbruch im Keller und entlang der Ortsdurchfahrt bildete sich auf der Straße ein kleiner See.

In Porta Westfalica, Ortsteil Kleinenbremen, kam es gegen 00.20 Uhr zu einem Brand im Holzanbau – vermutlich ein früherer Stall – eines Gebäudekomplexes in der Straße Am Winkel. Das Wohnhaus an sich blieb unbeschädigt. Da zur Brandzeit ein starkes Gewitter und starker Regen herrschte, scheint ein Blitzeinschlag ursächlich zu sein. Die Schadenshöhe beträgt etwa 15.000 Euro. Zudem geriet in der Rintelner Straße ein Baum in Brand.

Die Büttendorfer Straße in Hüllhorst-Huchzen musste aufgrund eines umgestürzten Baumes gesperrt werden.

In der Gesamtschule in Bad Oeynhausen – Eidunghausen löste der Brandalarm aus. Vermutlich gab es hier ein Problem mit der Stromversorgung infolge eines Blitzeinschlages. Ein Schaden konnte nicht festgestellt werden.

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Petershagen

Le forme del vetro – LWL-Industriemuseum zeigt Glas des frühen 20. Jahrhunderts aus Murano

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Vase mit drei Henkeln, Maestri Vetrai Muranesi Cappellin & C., 1925-1928. - © Luca Masarà

Petershagen (lwl). Die ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts gelten als erfolgreichste und innovativste Phase der Glasproduktion Muranos. Die Gläser aus den Hütten der venezianischen Inselgruppe sind heute Klassiker und werden auf dem Kunstmarkt hoch gehandelt. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) zeigt seit Sonntag (8.4.) in seinem Industriemuseum Glashütte Gernheim in Petershagen (Kreis Minden-Lübbecke) einen repräsentativen Querschnitt von Gläsern dieser prägenden Phase. Mit der Ausstellung knüpft die Glashütte Gernheim an die 2014 gezeigte Schau zum venezianischen Glas des 19. Jahrhunderts an. Diesmal steht die Formgebung im Mittelpunkt – daher auch der Titel „Le forme del vetro“ (Die Formen des Glases). Kurator der Ausstellung ist der italienische Kunsthistoriker Aldo Bova.

LWL-Museumsleiterin Dr. Katrin Holthaus erklärt die Bedeutung der Epoche: „Die Glashütten Muranos lösten sich Anfang des 20. Jahrhunderts von den überlieferten Gestaltungen des vorhergehenden Jahrhunderts und entwickelten eine aus heutiger Sicht moderne Formensprache. An die Stelle üppiger Dekore und detailreicher Applikationen trat nun eine reduzierte Gestaltung mit klaren Konturen und oft monochromen Glasmassen.“ Zu den bekanntesten Gestaltern der Epoche gehören Vittorio Zecchin und Napoleone Martinuzzi. Beide Entwerfer schöpften aus der Tradition, orientierten sich aber an den klar konturierten Gläsern des 16. und 17. Jahrhunderts und an antiken Glastypen. „Sie stilisierten diese historischen Vorbilder zu räumlich geometrischen Hohlkörpern und passten sie so dem neuen Stil an“, so die Museumsleiterin.

Die Gläser der Ausstellung zeigen das spannungsreiche Verhältnis zwischen Tradition und Neuschöpfung, wie sie sich in jener Zeit auch andernorts entwickelte. So verbindet die besondere Formgebung und die Materialität die Muraneser Produktion mit den zeitgenössischen Formen des „Neuen Stils“ in Österreich und Deutschland oder des Art Déco, wie er ein Jahrzehnt später in Frankreich aktuell wurde.

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Petershagen

Produktionshalle in Brand geraten

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Die durch den Hallenbrand verursachte Rauchsäule war bereits von Weitem zu erkennen. - © Polizei Petershagen

Petershagen – In Petershagen – Lahde geriet am Mittwochmorgen eine rund 13.000 Quadratmeter große Produktionshalle in Brand. Die alarmierte Feuerwehr konnte ein weiteres Ausbreiten der Flammen weitgehend eindämmen. Personen wurden hierbei nicht verletzt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mindestens eine Million Euro. Erste Ergebnisse der Brandermittler der Polizei Minden-Lübbecke deuten auf eine fahrlässig verursachte Brandstiftung durch Funkenflug hin. Die Löscharbeiten dauern noch an und werden aller Voraussicht noch längere Zeit in Anspruch nehmen.

Die Rettungskräfte von Polizei und Feuerwehr wurden gegen 9.20 Uhr aufgrund einer starken Rauchentwicklung in einer Halle in der Straße Dingbreite alarmiert. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass im vorderen rechten Bereich in einem rund 20 mal 50 Meter großen Hallenteil ein Brand ausgebrochen war. Durch die Flammen wurden insgesamt drei Hallenabschnitte in einem Bereich von fast 50 Meter Tiefe betroffen. Neben der Halle wurden auch Maschinen und Produktionsmaterial ein Raub der Flammen.

Im Rahmen der Ermittlungen vor Ort konnten keine Hinweise auf eine vorsätzliche Brandlegung festgestellt werden. Vermutlich ist das Feuer infolge von Flexarbeiten ausgebrochen, indem Lagergut in der Halle durch den Funkenflug in Brand geriet. Eigene Löschversuche der Mitarbeiter mittels Feuerlöscher zeigten keinen Erfolg. Während des Einsatzes musste die Industriestraße sowie die Dingbreite großräumig abgesperrt werden.

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