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Herzebrock-Clarholz

Einbruch in Autohandel – Auto gestohlen

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PKW Aufbruch - © Polizei

Herzebrock-Clarholz – Zwischen Mittwochnachmittag (10.01., 16.30 Uhr) und Donnerstagnachmittag (11.01., 17.30 Uhr) sind bislang unbekannte Täter in einen Baucontainer eines Autohandels an der Clarholzer Straße eingebrochen.

Der Container wird als Büro genutzt. Die Täter hebelten den Container auf und entwendeten den Originalschlüssel eines zum Verkauf angebotenem Autos auf dem Verkaufsgelände.

Bei dem Auto handelte es sich um einen älteren grauen 5er BMW ohne Kennzeichen. Dieser wurde durch die Täter im Anschluss gestohlen.

Die Polizei sucht Zeugen. Wer hat in der Nacht verdächtige Wahrnehmungen an dem Verkaufsgelände gemacht? Wer kann Angaben zu dem gestohlenen BMW machen? Hinweise nimmt die Polizei Gütersloh unter der Telefonnummer 05241 869-0 entgegen.

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Pressestelle Polizei Gütersloh
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Herzebrock-Clarholz

Unterschlagung von Bargeld – Wer kennt den Mann?

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Tatverdächtiger - © Polizei Herzebrock-Clarholz
Tatverdächtiger - © Polizei Herzebrock-Clarholz

Herzebrock-Clarholz – Im Januar (12.01.) kam es in einem Geldinstitut an der Uthofstraße zu einer Unterschlagung von Bargeld.

Ein bislang unbekannter Täter konnte rund um die Tat gefilmt werden.

Wer kennt den Mann? Wer kann Angaben zum ihm machen? Hinweise und Angaben dazu nimmt die Polizei Gütersloh unter der Telefonnummer 05241 869-0 entgegen.

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Gütersloh

Neuer Rettungsdienstbedarfsplan – Drei neue Rettungswachen und mehr Personal

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Fabian Brinkrolf und Justine Cubick vor dem neuesten Rettungswagen der Wache Schloß Holte-Stukenbrock. Sie sollen laut Gutachter 23 neue Kolleginnen und Kollegen in 2019 bekommen. - © Kreis Gütersloh
Fabian Brinkrolf und Justine Cubick vor dem neuesten Rettungswagen der Wache Schloß Holte-Stukenbrock. Sie sollen laut Gutachter 23 neue Kolleginnen und Kollegen in 2019 bekommen. - © Kreis Gütersloh

Gütersloh. Der Vorschlag für den neuen Rettungsdienstbedarfsplan für den Kreis Gütersloh ist mit den gesetzlichen Krankenkassen, die das Gros der Kosten des laufenden Systems tragen, abgestimmt. Der Neubau der Rettungswache Halle/Westf. soll an der B 68 am westlichen Stadtrand entstehen und die provisorische Stationierung eines Rettungswagens aus Halle/Westf. in Steinhagen-Amshausen wird in eine eigenständige Rettungswache in Amshausen umgewandelt. Insgesamt 23 zusätzliche Stellen sollen in 2019 in den Rettungswachen geschaffen werden. Der Rettungsdienstbedarfsplan wurde am Mittwoch (20. Juni) im Gesundheitsausschuss vorgestellt.

Auch für den Bereich Herzebrock-Clarholz / Beelen (Kreis Warendorf) gibt es eine Lösung. Nach mehreren Verhandlungsrunden hatte die Kreisverwaltung zusammen mit dem Kreis Warendorf vorgeschlagen, in Clarholz eine neue Rettungswache zu errichten und dort rund um die Uhr einen neu anzuschaffenden Rettungswagen zu stationieren. Der Rettungswagen, der derzeit in Beelen stationiert ist, soll nicht, wie bisher von den Krankenkassen gefordert, abgezogen werden, sondern tagsüber dort stationiert bleiben.

Von den geplanten zusätzlichen 23 Stellen würden zehn auf die Wache in Clarholz entfallen und sechs auf die Rettungswache in Steinhagen-Amshausen. Sieben weitere Stellen sind zu schaffen, da der Besetzungsschlüssel pro Rettungswagen von 4,5 auf 5 aufgestockt werden soll. Hintergrund dafür sind vor allem Zusatzbedarfe im Bereich der Führungsaufgaben, im Bereich der Ausbildung und bei der Wahrnehmung bestimmter Funktionen.

Deutlich erhöht werden sollen die Ressourcen im Bereich der Ärztlichen Leitung Rettungsdienst: Nicht zuletzt durch neue Aufgaben wie etwa der jährlichen Überprüfung aller Notfallsanitäter (auch die der Städte Gütersloh und Rheda-Wiedenbrück) hat sich die Arbeit auf dieser verantwortlichen Position deutlich erhöht. Inklusive der 23 neuen Stellen wird es in 2019 im Kreisgebiet 157 Notfallsanitäter geben. Statt bisher 0,85 sollen die Personalressourcen auf einen Umfang von 1,6 Stellen fast verdoppelt werden. Die Mehrkosten pro Jahr betragen rund 1,2 Millionen Euro.

Für den Bereich des Rettungsdienstes der Stadt Gütersloh soll die Fahrzeugvorhaltung um einen zusätzlichen Tages-RTW mit 40 Wochenstunden ausgeweitet werden.

Die Fortschreibung des Bedarfsplans, der laufend, spätestens aber alle fünf Jahre überprüft werden muss, beruht auf einem Gutachten der Firma Or-gakom. Dazu wertet die Firma zunächst die Daten der Kreisleitstelle aus, die alle über Nummer 112 eingehenden Notrufe entgegennimmt und die die Rettungsmittel alarmiert und steuert. Basis aller weiteren Überlegungen und Berechnungen ist die im Kreis Gütersloh geltende Hilfsfrist: In 95 Prozent aller Fälle sollen die Rettungsmittel innerhalb von zwölf Minuten am Einsatzort sein.

Der Gutachter hat für den von ihm untersuchten Zeitraum von März 2016 bis Februar 2017 einen Zielerreichungsgrad von 93,36 errechnet. Das Ziel wurde laut Gutachter nicht ganz erreicht, weil einerseits die Einsatzzahlen weiter gestiegen sind und sich andererseits auch die so genannten Duplizitätsfälle häufen – das sind Rettungseinsätze, währenddessen ein weiterer Einsatz notwendig wird. Der Gutachter schlägt vor, die Rettungsmittelvorhaltung an fast allen Standorten anzupassen.

Der Vorschlag zur Änderung des Bedarfsplans bleibt ein Stück hinter den Empfehlungen des Gutachters zurück. Maßgeblich dafür sind die in den Verhandlungen mit den Krankenkassen angesprochenen Fragen der Wirtschaftlichkeit, der Umstand, dass das Schutzziel nur knapp nicht erreicht wird und die Einsatzzahlen im Jahr 2017. Anders als in den Vorjahren stiegen die lediglich moderat um 3,44 Prozent (2015: 10,77 Prozent und 2016: 6,60 Prozent).

„Mit der vorgeschlagenen Fortschreibung des Bedarfsplans wird sichergestellt, dass auch zukünftig eine sehr gute rettungsdienstliche Versorgung im Kreis Gütersloh gewährleistet werden kann“, verdeutlicht Thomas Kuhlbusch, Dezernent für Gesundheit Ordnung und Recht. „Mit dem Vorschlag, drei neue Wachen in Clarholz, am westlichen Ortsausgang von Halle (Westf.) und in Steinhagen-Amshausen zu bauen, werden wir eine in sich stimmige Standortstruktur im Kreis Gütersloh erreichen. Nach den Neubauten in Rietberg, Harsewinkel und Versmold werden wir in dem Gebiet, in dem wir als Kreis den Rettungsdienst betreiben, durchgängig über moderne und leistungsfähige Wachen verfügen.“ In Rheda-Wiedenbrück und Gütersloh sind die beiden Städte jeweils selbst zuständig.

Über die Vorschläge zur Änderung des Bedarfsplans entscheidet der Kreistag in seiner Sitzung am 2. Juli. Bevor diese in Kraft treten müssen auch die Räte der Städte Rheda-Wiedenbrück (9. Juli) und Gütersloh (12. Juli) zustimmen.

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Herzebrock-Clarholz

Neue Flutbrücke an der K52 – Möhler Straße wieder frei befahrbar

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Die Flutbrücke an der Möhlerstraße ist fertig gestellt: Bei Hochwasser gibt es drei Arten von Durchlässen: Den großen rechteckigen, den danebenliegenden großen runden und die zwölf Rohre, die in die verfüllte alte Flutbrücke eingearbeitet worden sind. - © Kreis Gütersloh
Die Flutbrücke an der Möhlerstraße ist fertig gestellt: Bei Hochwasser gibt es drei Arten von Durchlässen: Den großen rechteckigen, den danebenliegenden großen runden und die zwölf Rohre, die in die verfüllte alte Flutbrücke eingearbeitet worden sind. - © Kreis Gütersloh

Herzebrock-Clarholz. Die neue Flutbrücke an der Möhlerstraße (K52) ist fertig, die Straße wieder frei befahrbar. Seit dem 9. April war die Straße wegen der Bauarbeiten voll gesperrt gewesen. Ursprünglich war mit einer Bauzeit von sieben Wochen kalkuliert worden, das Ziel wurde knapp verfehlt.

Die alte Flutbrücke direkt neben dem Neubau wurde zubetoniert und an Ort und Stelle gelassen – die neue entstand im Straßenverlauf direkt daneben. Bevor die alte jedoch mit Beton verfüllt wurde, sind ein Dutzend Rohre quer hindurch geführt worden, um bei Hochwasser einen weiteren Durchlass zu haben. Und als dritte Öffnung im Straßendamm wurde der Durchlauf eines Grabens direkt neben der Flutbrücke erneuert. Die Größe der Öffnung des Hauptdurchlasses wurde mit einem hydraulischen Gutachten berechnet. Alles darüber hinaus ist zusätzliche Sicherheitsreserve. Eine Flutbrücke ist ein Bauwerk, durch das beispielsweise bei Hochwasser das Wasser fließen kann, um Druck vom Straßendamm zu nehmen. Ohne diesen Durchlass würde die Möhler Straße wie ein Deich wirken. Auch wenn aktuell nichts zu sehen ist: Ortskundige wissen, dass die Brücke hier nicht umsonst steht.

Für die Erneuerung der Flutbrücke ist die K52 seit dem 9. April voll gesperrt. Kalkuliert wurde bei Baubeginn mit rund sieben Wochen Vollsperrung – der Einbau der neuen Brückenteile hat sich um eine Woche verzögert, so dass derzeit Ende Mai mit der Aufhebung der Vollsperrung zu rechnen ist.

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