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Petershagen

Autofahrt endet in Hecke

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Autofahrer - © Pixabay

Petershagen – Freitagmorgen verunglückte auf der Ilserheider Straße eine Mindenerin mit ihrem Auto. Sie zog sich hierbei Verletzungen zu und wurde zur Behandlung dem Klinikum Minden zugeführt. Den Sachschaden taxierten die Einsatzkräfte auf rund 10.000 Euro.

Die 23-Jährige befuhr gegen 6.20 Uhr von der L 770 kommend die Ilserheider Straße in Richtung Neuenknick. Kurz hinter der Einmündung der Straße Jagdweg kam sie aus bisher unbekannten Gründen zunächst nach rechts von der Fahrbahn ab. Anschließend kam sie mit ihrem Opel Corsa ins Schleudern. In der Folge überfuhr sie mit ihrem Wagen zwei Leitpfosten und eine Straßenlaterne mit Verteilerkasten, bevor der Wagen auf der linken Seite liegend in Höhe der Piwittskuhle an einer Hecke zum Stehen kam. Einsatzkräfte der Feuerwehr Petershagen mussten das Auto zunächst stabilisieren, damit die junge Fahrerin das Fahrzeug verlassen konnte. Das total beschädigte Auto wurde nach der Bergung abgeschleppt.

Rückfragen bitte an:

Polizei Minden-Lübbecke

Telefon: 0571/8866-1300 od. 1301
E-Mail: pressestelle.minden@polizei.nrw.de

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Petershagen

Le forme del vetro – LWL-Industriemuseum zeigt Glas des frühen 20. Jahrhunderts aus Murano

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Vase mit drei Henkeln, Maestri Vetrai Muranesi Cappellin & C., 1925-1928. - © Luca Masarà

Petershagen (lwl). Die ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts gelten als erfolgreichste und innovativste Phase der Glasproduktion Muranos. Die Gläser aus den Hütten der venezianischen Inselgruppe sind heute Klassiker und werden auf dem Kunstmarkt hoch gehandelt. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) zeigt seit Sonntag (8.4.) in seinem Industriemuseum Glashütte Gernheim in Petershagen (Kreis Minden-Lübbecke) einen repräsentativen Querschnitt von Gläsern dieser prägenden Phase. Mit der Ausstellung knüpft die Glashütte Gernheim an die 2014 gezeigte Schau zum venezianischen Glas des 19. Jahrhunderts an. Diesmal steht die Formgebung im Mittelpunkt – daher auch der Titel „Le forme del vetro“ (Die Formen des Glases). Kurator der Ausstellung ist der italienische Kunsthistoriker Aldo Bova.

LWL-Museumsleiterin Dr. Katrin Holthaus erklärt die Bedeutung der Epoche: „Die Glashütten Muranos lösten sich Anfang des 20. Jahrhunderts von den überlieferten Gestaltungen des vorhergehenden Jahrhunderts und entwickelten eine aus heutiger Sicht moderne Formensprache. An die Stelle üppiger Dekore und detailreicher Applikationen trat nun eine reduzierte Gestaltung mit klaren Konturen und oft monochromen Glasmassen.“ Zu den bekanntesten Gestaltern der Epoche gehören Vittorio Zecchin und Napoleone Martinuzzi. Beide Entwerfer schöpften aus der Tradition, orientierten sich aber an den klar konturierten Gläsern des 16. und 17. Jahrhunderts und an antiken Glastypen. „Sie stilisierten diese historischen Vorbilder zu räumlich geometrischen Hohlkörpern und passten sie so dem neuen Stil an“, so die Museumsleiterin.

Die Gläser der Ausstellung zeigen das spannungsreiche Verhältnis zwischen Tradition und Neuschöpfung, wie sie sich in jener Zeit auch andernorts entwickelte. So verbindet die besondere Formgebung und die Materialität die Muraneser Produktion mit den zeitgenössischen Formen des „Neuen Stils“ in Österreich und Deutschland oder des Art Déco, wie er ein Jahrzehnt später in Frankreich aktuell wurde.

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Petershagen

Produktionshalle in Brand geraten

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Die durch den Hallenbrand verursachte Rauchsäule war bereits von Weitem zu erkennen. - © Polizei Petershagen

Petershagen – In Petershagen – Lahde geriet am Mittwochmorgen eine rund 13.000 Quadratmeter große Produktionshalle in Brand. Die alarmierte Feuerwehr konnte ein weiteres Ausbreiten der Flammen weitgehend eindämmen. Personen wurden hierbei nicht verletzt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mindestens eine Million Euro. Erste Ergebnisse der Brandermittler der Polizei Minden-Lübbecke deuten auf eine fahrlässig verursachte Brandstiftung durch Funkenflug hin. Die Löscharbeiten dauern noch an und werden aller Voraussicht noch längere Zeit in Anspruch nehmen.

Die Rettungskräfte von Polizei und Feuerwehr wurden gegen 9.20 Uhr aufgrund einer starken Rauchentwicklung in einer Halle in der Straße Dingbreite alarmiert. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass im vorderen rechten Bereich in einem rund 20 mal 50 Meter großen Hallenteil ein Brand ausgebrochen war. Durch die Flammen wurden insgesamt drei Hallenabschnitte in einem Bereich von fast 50 Meter Tiefe betroffen. Neben der Halle wurden auch Maschinen und Produktionsmaterial ein Raub der Flammen.

Im Rahmen der Ermittlungen vor Ort konnten keine Hinweise auf eine vorsätzliche Brandlegung festgestellt werden. Vermutlich ist das Feuer infolge von Flexarbeiten ausgebrochen, indem Lagergut in der Halle durch den Funkenflug in Brand geriet. Eigene Löschversuche der Mitarbeiter mittels Feuerlöscher zeigten keinen Erfolg. Während des Einsatzes musste die Industriestraße sowie die Dingbreite großräumig abgesperrt werden.

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Nach tödlichem Unfall – Ermittlungen zum Hergang laufen auf Hochtouren

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Der Toyota geriet auf der L 770 in den Gegenverkehr und kollidierte mit einem entgegenkommenden Lkw. - © Polizei Petershagen

Petershagen – Nach dem schweren Verkehrsunfall von Montagnachmittag auf der L 770, bei dem ein Autofahrer tödliche Verletzungen erlitt, laufen die Ermittlungen zur Unfallursache auf Hochtouren. So begutachteten Spezialisten des Verkehrskommissariats die Unfallstelle noch einmal bei Tageslicht. Des Weiteren müssen noch Zeugen des Unfalls vernommen werden. Zudem hat die Staatsanwaltschaft Bielefeld die Obduktion des verstorbenen Autofahrers angeordnet.

Nach bisherigen Ermittlungsergebnissen befuhr der Fahrer eines Toyotas gegen 16.20 Uhr die L 770 in Richtung Espelkamp. In einer lang gezogenen Rechtskurve geriet der 42-Jährige – aus bisher unbekannten Gründen – mit seinem Wagen auf die Fahrbahn des Gegenverkehrs. Hier kollidierte er mit einem entgegenkommenden Lkw-Gespann. Dessen Fahrer (58) konnte einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Trotz sofort eingeleitete Rettungsmaßnahmen kam für den Autofahrer jegliche Hilfe zu spät. Er verstarb noch vor Ort. Der Lkw-Fahrer erlitt einen Schock.

Während der Unfallaufnahme sowie der späteren Bergungsarbeiten war die Landesstraße bis in die frühen Morgenstunden des Dienstags komplett gesperrt. Der Verkehr wurde abgeleitet. Die Schadensumme wird auf rund 65.000 Euro taxiert. Ein Notfallseelsorger aus Petershagen übernahm die Betreuung der Einsatzkräfte vor Ort.

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