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Gütersloh

Lass(t) uns laufen! Weniger Elterntaxis an meiner Schule – Fünf Pilotschulen ausgesucht

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Kind im Straßenverkehr - © Pixelio, GTÜ

Gütersloh. Verkehrssicherheit erhöhen, Kindern helfen, sich selbstständig und sicher im Straßenverkehr zu bewegen: Das Projekt Elterntaxi des Kreises Gütersloh wird an fünf Pilotschulen getestet. Zum Start mit dabei sind die Grundschule Kattenstroth (Stadt Gütersloh), die Lindenschule (Stadt Halle (Westf.)), der Grundschulverbund Brinkmannschule-Schmeddingschule, Standort Langenberg (Gemeinde Langenberg), die Grundschule Pius-Bonifatius (Stadt Rheda-Wiedenbrück) und der Grundschulverbund Grauthoff-Elbracht, Standort an der Falkenstraße (Stadt Schloß Holte-Stukenbrock).

Ausschlaggebend für die Auswahl der Pilotschulen war unter anderem eine kurzkurzfristig mögliche Umsetzung. Das Projekt Elterntaxi verfolgt zwei Hauptzielrichtungen: Der vor allem morgens zu beobachtende Verkehrskollaps vor den Schulen soll entzerrt werden. Dadurch, dass viele Eltern ihre Kinder direkt bis vor das Schultor bringen, leidet nicht nur die Verkehrssicherheit. Bei dem Projekt Elterntaxi werden in einer Entfernung von 250 bis 500 Metern von der Schule spezielle Hol- und Bringzonen ausgewiesen. Das entzerrt die Verkehrssituation direkt vor der Schule und lässt die Schülerinnen und Schüler zumindest die letzten Meter zu Fuß zurücklegen. Dadurch sollen sie auch ein bisschen selbstständiger werden, lernen sich im Umfeld ihrer Schule sicher im Straßenverkehr zu bewegen und gleichzeitig aktiv zu sein vor dem Unterrichtsstart. Das Blatt mit der Projektbeschreibung trägt den Titel ‚Lass(t) uns laufen! Weniger Elterntaxis an meiner Schule‘. Mit 23 Bewerbungen war der Projektaufruf des Kreis-Mobilitätsmanagements auf große Resonanz gestoßen. Erfahrungen aus Kommunen außerhalb des Kreises sind grundsätzlich positiv bei gleichgelagerten Projekten.

Als nächstes steht eine anonymisierte Elternbefragung an: Wohnort, Alter und Schulweg sind dabei von Interesse. Die entsprechenden Fragebögen werden über die Pilotschulen an die Eltern verteilt und wieder eingesammelt. Der Kreis Gütersloh wertet die Fragebögen aus. Nach der Auswertung der Daten treffen sich die Schulen und das Projektteam im April zu einem Austauschtermin. Mit beteiligt sind unter anderem die Abteilung Straßenverkehr des Kreises und die Verkehrswacht.

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Gütersloh

Leergutkisten aus Klinik gestohlen

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Zaun - © Pixabay
Symbolfoto - © Pixabay

Gütersloh – Bislang unbekannte Täter sind zwischen Freitagmittag (15.06., 12.00 Uhr) und Montagmorgen (18.06., 08.00 Uhr) in einen Gebäudeteil auf dem Klinikgelände an der Buxelstraße eingebrochen. Die Täter schlugen eine Scheibe ein, um in das Gebäude zu gelangen. Anschließend entwendeten sie eine Vielzahl von Leergutkisten.

Die Polizei sucht Zeugen. Wer hat rund um den angegebenen Tatzeitraum am Tatort oder in dessen Umgebung verdächtige Wahrnehmungen gemacht? Hinweise und Angaben dazu nimmt die Polizei Gütersloh unter der Telefonnummer 05241 869-0 entgegen.

Rückfragen von Medienvertretern bitte an:

Polizei Gütersloh
Pressestelle Polizei Gütersloh
Telefon: 05241 869 0
E-Mail: pressestelle.guetersloh@polizei.nrw.de
Internet: https://guetersloh.polizei.nrw/
Twitter: https://twitter.com/polizei_nw_gt
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Gütersloh

Lob an Zeugen – mehrere Unfallfluchten dank aufmerksame Mitmenschen geklärt

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Parkplatz - © Pixabay
Symbolfoto - © Pixabay

Kreis Gütersloh – Am Wochenende (15.06. – 17.06.) konnten kreisweit gleich mehrere Unfallfluchten dank aufmerksamer Zeugen direkt geklärt werden. Sie merkten sich Kennzeichen und meldeten diese der Polizei.

In Gütersloh wurde gegen vier Autofahrer jeweils ein Ermittlungsverfahren wegen Unfallflucht eingeleitet. Zu den Unfällen war es an der Hans-Böckler Straße, der Neuenkirchener Straße, der Isselhorster Straße und auf einem Parkplatz am Stadtring Sundern gekommen.

In Rheda-Wiedenbrück an der Bahnhofstraße, in Rietberg an der Langen Straße, in Borgholzhausen an der Straße Klingenhagen und in Versmold an der Greffener Straße sind ebenfalls nach Verkehrsunfallfluchten entsprechende Strafverfahren eingeleitet worden.

Vielen Verursachern von oftmals kleinen Blechschäden oder Schrammen ist gar nicht bewusst, dass sie eine Straftat begehen, wenn sie sich nach einem Missgeschick von der Unfallstelle zu entfernen, ohne sich um die Folgen zu kümmern.

Das unerlaubte Entfernen vom Unfallort ist kein Kavaliersdelikt und kann mit einer Freiheitsstrafe bis zu 3 Jahren oder mit Geldstrafe bestraft werden.

Weitaus schlimmer wiegt für viele Verkehrsteilnehmer jedoch der drohende Verlust des Führerscheins! Die Fahrerlaubnis wird vom Gericht in der Regel dann entzogen, wenn die Schadenshöhe bei einem Verkehrsunfall bei 1500 Euro oder mehr liegt. Diese Summe ist sehr schnell erreicht und kann beispielsweise bei der Neulackierung einer Stoßstange angenommen werden.

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Gütersloh

Neuer Rettungsdienstbedarfsplan – Drei neue Rettungswachen und mehr Personal

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Fabian Brinkrolf und Justine Cubick vor dem neuesten Rettungswagen der Wache Schloß Holte-Stukenbrock. Sie sollen laut Gutachter 23 neue Kolleginnen und Kollegen in 2019 bekommen. - © Kreis Gütersloh
Fabian Brinkrolf und Justine Cubick vor dem neuesten Rettungswagen der Wache Schloß Holte-Stukenbrock. Sie sollen laut Gutachter 23 neue Kolleginnen und Kollegen in 2019 bekommen. - © Kreis Gütersloh

Gütersloh. Der Vorschlag für den neuen Rettungsdienstbedarfsplan für den Kreis Gütersloh ist mit den gesetzlichen Krankenkassen, die das Gros der Kosten des laufenden Systems tragen, abgestimmt. Der Neubau der Rettungswache Halle/Westf. soll an der B 68 am westlichen Stadtrand entstehen und die provisorische Stationierung eines Rettungswagens aus Halle/Westf. in Steinhagen-Amshausen wird in eine eigenständige Rettungswache in Amshausen umgewandelt. Insgesamt 23 zusätzliche Stellen sollen in 2019 in den Rettungswachen geschaffen werden. Der Rettungsdienstbedarfsplan wurde am Mittwoch (20. Juni) im Gesundheitsausschuss vorgestellt.

Auch für den Bereich Herzebrock-Clarholz / Beelen (Kreis Warendorf) gibt es eine Lösung. Nach mehreren Verhandlungsrunden hatte die Kreisverwaltung zusammen mit dem Kreis Warendorf vorgeschlagen, in Clarholz eine neue Rettungswache zu errichten und dort rund um die Uhr einen neu anzuschaffenden Rettungswagen zu stationieren. Der Rettungswagen, der derzeit in Beelen stationiert ist, soll nicht, wie bisher von den Krankenkassen gefordert, abgezogen werden, sondern tagsüber dort stationiert bleiben.

Von den geplanten zusätzlichen 23 Stellen würden zehn auf die Wache in Clarholz entfallen und sechs auf die Rettungswache in Steinhagen-Amshausen. Sieben weitere Stellen sind zu schaffen, da der Besetzungsschlüssel pro Rettungswagen von 4,5 auf 5 aufgestockt werden soll. Hintergrund dafür sind vor allem Zusatzbedarfe im Bereich der Führungsaufgaben, im Bereich der Ausbildung und bei der Wahrnehmung bestimmter Funktionen.

Deutlich erhöht werden sollen die Ressourcen im Bereich der Ärztlichen Leitung Rettungsdienst: Nicht zuletzt durch neue Aufgaben wie etwa der jährlichen Überprüfung aller Notfallsanitäter (auch die der Städte Gütersloh und Rheda-Wiedenbrück) hat sich die Arbeit auf dieser verantwortlichen Position deutlich erhöht. Inklusive der 23 neuen Stellen wird es in 2019 im Kreisgebiet 157 Notfallsanitäter geben. Statt bisher 0,85 sollen die Personalressourcen auf einen Umfang von 1,6 Stellen fast verdoppelt werden. Die Mehrkosten pro Jahr betragen rund 1,2 Millionen Euro.

Für den Bereich des Rettungsdienstes der Stadt Gütersloh soll die Fahrzeugvorhaltung um einen zusätzlichen Tages-RTW mit 40 Wochenstunden ausgeweitet werden.

Die Fortschreibung des Bedarfsplans, der laufend, spätestens aber alle fünf Jahre überprüft werden muss, beruht auf einem Gutachten der Firma Or-gakom. Dazu wertet die Firma zunächst die Daten der Kreisleitstelle aus, die alle über Nummer 112 eingehenden Notrufe entgegennimmt und die die Rettungsmittel alarmiert und steuert. Basis aller weiteren Überlegungen und Berechnungen ist die im Kreis Gütersloh geltende Hilfsfrist: In 95 Prozent aller Fälle sollen die Rettungsmittel innerhalb von zwölf Minuten am Einsatzort sein.

Der Gutachter hat für den von ihm untersuchten Zeitraum von März 2016 bis Februar 2017 einen Zielerreichungsgrad von 93,36 errechnet. Das Ziel wurde laut Gutachter nicht ganz erreicht, weil einerseits die Einsatzzahlen weiter gestiegen sind und sich andererseits auch die so genannten Duplizitätsfälle häufen – das sind Rettungseinsätze, währenddessen ein weiterer Einsatz notwendig wird. Der Gutachter schlägt vor, die Rettungsmittelvorhaltung an fast allen Standorten anzupassen.

Der Vorschlag zur Änderung des Bedarfsplans bleibt ein Stück hinter den Empfehlungen des Gutachters zurück. Maßgeblich dafür sind die in den Verhandlungen mit den Krankenkassen angesprochenen Fragen der Wirtschaftlichkeit, der Umstand, dass das Schutzziel nur knapp nicht erreicht wird und die Einsatzzahlen im Jahr 2017. Anders als in den Vorjahren stiegen die lediglich moderat um 3,44 Prozent (2015: 10,77 Prozent und 2016: 6,60 Prozent).

„Mit der vorgeschlagenen Fortschreibung des Bedarfsplans wird sichergestellt, dass auch zukünftig eine sehr gute rettungsdienstliche Versorgung im Kreis Gütersloh gewährleistet werden kann“, verdeutlicht Thomas Kuhlbusch, Dezernent für Gesundheit Ordnung und Recht. „Mit dem Vorschlag, drei neue Wachen in Clarholz, am westlichen Ortsausgang von Halle (Westf.) und in Steinhagen-Amshausen zu bauen, werden wir eine in sich stimmige Standortstruktur im Kreis Gütersloh erreichen. Nach den Neubauten in Rietberg, Harsewinkel und Versmold werden wir in dem Gebiet, in dem wir als Kreis den Rettungsdienst betreiben, durchgängig über moderne und leistungsfähige Wachen verfügen.“ In Rheda-Wiedenbrück und Gütersloh sind die beiden Städte jeweils selbst zuständig.

Über die Vorschläge zur Änderung des Bedarfsplans entscheidet der Kreistag in seiner Sitzung am 2. Juli. Bevor diese in Kraft treten müssen auch die Räte der Städte Rheda-Wiedenbrück (9. Juli) und Gütersloh (12. Juli) zustimmen.

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