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Lichtenau

Nach Feuer eines leerstehenden Bauernhofs geht die Polizei von Brandstiftung aus

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Feuerzeug - © Pixabay

Lichtenau – Am frühen Samstagmorgen ist die Scheune eines leerstehenden Bauernhofs im Ortskern von Kleinenberg vollständig abgebrannt. Die Polizei geht nach ersten Untersuchungen von Brandstiftung aus. Gegen 01.30 Uhr war die Feuerwehr alarmiert worden und mit einer Großzahl an Einsatzkräften zum Brandort an der Hauptstraße gefahren. Beim Eintreffen der Rettungskräfte stand der Dachboden der Scheune, auf dem noch Stroh und Heu gelagert wurden, bereits vollständig in Flammen. Der Feuerwehr gelang es ein Übergreifen der Flammen auf andere Gebäudeteile zu verhindern. Die Ermittlungen der Polizei am Montagvormittag ergaben, dass andere Ursachen als Brandstiftung ausgeschlossen werden können. Da Teile der Brandruine einsturzgefährdet waren und Mauerteile bereits während der Löscharbeiten auf die Pöhlenstraße gefallen waren, wurde der Brandort nach Beendigung der Löscharbeiten abgesperrt. Die Pöhlenstraße war zwischen Hauptstraße und Goldstraße nicht mehr befahrbar. Die westliche Giebelwand wurde am Montagmittag mit einem Bagger abgerissen. Ab 15.00 Uhr konnte die Pöhlenstraße wieder befahren werden. Der Gesamtschaden dürfte sich auf mehrere zehntausend Euro belaufen. Zeugen, die Hinweise auf verdächtige Personen geben können, werden gebeten unter der Telefonnummer 05251-3060 mit der Polizei Kontakt aufzunehmen.

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Lichtenau

Bundespräsident eröffnet Ausstellung über Verschwörungstheorien

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Mit der Sonderausstellung "Verschwörungstheorien - früher und heute" geht das LWL-Landesmuseum für Klosterkultur/Kloster Stiftung Dalheim ab Mai 2019 der Entstehung, Funktion und Verbreitung von Verschwörungstheorien auf den Grund. - © LWL
Mit der Sonderausstellung "Verschwörungstheorien - früher und heute" geht das LWL-Landesmuseum für Klosterkultur/Kloster Stiftung Dalheim ab Mai 2019 der Entstehung, Funktion und Verbreitung von Verschwörungstheorien auf den Grund. - © LWL

Lichtenau-Dalheim (lwl). Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird Mitte Mai 2019 die neue Ausstellung über Verschwörungstheorien im LWL-Landesmuseum für Klosterkultur im ehemaligen Kloster Dalheim (Kreis Paderborn) eröffnen. Wie der Bundespräsident jetzt in einem Brief zusagte, wird er auch die Schirmherrschaft für die Sonderausstellung übernehmen, die bis März 2020 laufen soll.

Die Ausstellung

Fand die Mondlandung nur im Filmstudio statt? Sollen Kondensstreifen am Himmel die Menschen vergiften? Verschwörungstheorien geben alternative Erklärungen und machen neugierig, weil sie vorgeben, Wahrheiten zu enthüllen. Doch der Glaube an eine vermeintliche Verschwörung birgt auch Gefahren. Mit der Sonderausstellung „Verschwörungstheorien – früher und heute“ geht das LWL-Landesmuseum für Klosterkultur/Kloster Stiftung Dalheim ab Mai 2019 der Entstehung, Funktion und Verbreitung von Verschwörungstheorien auf den Grund.

Im Mittelalter prägt der Teufelsglaube das Verschwörungsdenken: Hexen, religiöse Minderheiten wie Juden aber auch die mächtige Ordensgemeinschaft der Templer gelten als Verbündete des Teufels, die dem Christentum Schaden zufügen wollen.
Im 18. Jahrhundert – dem Zeitalter der Aufklärung – sehen manche Verschwörungstheoretiker in Freimaurern und Illuminaten die Drahtzieher der Französischen Revolution.

Welchen Einfluss das Verschwörungsdenken auf politische Ideologien haben kann, zeigt die jüngere Geschichte: Während unter Adolf Hitler die „jüdische Weltverschwörung“ propagiert wird, nutzt auch Josef Stalin Verschwörungstheorien als Instrument seines Machterhalts. Im Kalten Krieg (1947-1989) spiegelt sich die Konfrontation der Supermächte nicht zuletzt in Gerüchten über schädliche Kartoffelkäfer wider.

Bis heute haben Verschwörungstheorien ihre Anziehungskraft nicht verloren. Einige der populärsten Verschwörungstheorien heutiger Zeit drehen sich um die Anschläge vom 11. September 2001 und decken die vermeintlich wahren Verantwortlichen des Unglücks auf.

Anhänger der Chemtrail-Verschwörung glauben an eine systematische Vergiftung durch Kondensstreifen am Himmel, und die Reichsbürgerbewegung stellt sogar die Existenz der Bundesrepublik Deutschland in Frage. Begriffe wie „Lügenpresse“ und „Fake News“ deuten auf ein zunehmendes Misstrauen gegenüber Regierungen, Medien und sogenannten Eliten hin. Wer hinter den Theorien steckt, wie sie verbreitet werden und wie anfällig man selbst für Verschwörungsdenken ist, will die Ausstellung thematisieren.

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Lichtenau

Radfahrerin stürzt am Bordstein

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Fahrradkorb - © Pixabay

Lichtenau – Bei einem Fahrradunfall hat eine 56-jährige Frau am Sonntag in Henglarn schwere Verletzungen erlitten. Die Radlerin fuhr gegen 16.20 Uhr auf dem Gehweg an der Dammstraße in Richtung Wewelsburg. In Höhe des Feuerwehrhauses stand ein Auto in einer Einfahrt. Das Autoheck ragte auf den Gehweg. Deswegen fuhr die Radlerin über den Bordstein auf die Straße. Als sie das Auto passiert hatte, wollte sie über einen abgesenkten Bordstein wieder auf den Gehweg fahren. Dabei stürzte die an der Kante und zog sich schwere Verletzungen zu. Mit einem Rettungswagen kam die Frau in ein Krankenhaus nach Paderborn.

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Lichtenau

Vier Verletzte bei Unfall auf B68

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Geschwindigkeit - © Pixabay

Lichtenau – Bei einem Verkehrsunfall auf der B64 in Höhe der Kreuzung Maiweg/Hohelietweg sind am Sonntagabend drei Autoinsassen schwer und einer leicht verletzt worden.

Ein 70-jähriger VW-Golf-Fahrer wollte gegen 20.40 Uhr die Bundesstraße aus dem Maiweg zum Hohelietweg in Richtung Dörenhagen überqueren. Dabei missachtete er die Vorfahrt eines auf der B68 in Richtung Paderborn fahrenden BMW. Die 41-jährige BMW-Fahrerin konnte nicht mehr bremsen und prallte frontal gegen die linke Seite des Golfs. Der Golf schleuderte auf die Gegenfahrbahn und blieb mit Totalschaden stehen. Der BMW kam nach links von der Straße ab und blieb auf einem Acker stehen. Auch an dem Wagen entstand Totalschaden. Im Golf zogen sich der Fahrer sowie seine Beifahrerin (58) schwere Verletzungen zu. Die BMW-Fahrerin erlitt ebenfalls schwere, ihr Beifahrer leichte Verletzungen. Mit mehreren Rettungswagen wurden die Verletzten in Krankenhäuser nach Paderborn, Salzkotten und Bielefeld gebracht. Der Sachschaden wird auf etwa 25.000 Euro geschätzt. Die B64 war bis kurz nach Mitternacht gesperrt.

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