Soziale Medien

Steinhagen

Fluchtversuch scheitert – Strafverfahren

veröffentlicht

 am

Streifenwagen - © Polizei

Steinhagen – Am frühen Montagmorgen (16.04., 01.45 Uhr) war ein ziviler Streifenwagen der Polizei Gütersloh auf der Patthorster Straße von Steinhagen kommend in Fahrtrichtung Brockhagen unterwegs.

Die Polizeibeamten beabsichtigten, einen dort in gleicher Fahrtrichtung fahrenden Audi A 4 anzuhalten. Dazu gaben sie ihm wiederholte und deutliche Anhaltezeichen. Diese nahm der Fahrer des Audis wohl auch zu Kenntnis – doch statt anzuhalten beschleunigte dieser, wohl um zu flüchten und der Kontrolle zu entgehen.

Als er am Ende der Patthorster Straße nach links in die Gütersloher Straße einbiegen wollte, verlor er aufgrund der überhöhten Geschwindigkeit die Kontrolle über das Auto und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. In einem dortigen Graben kam das Fahrzeug dann zum Stillstand.

Der Fahrer und sein Beifahrer befreiten sich selbständig und unverletzt aus dem Auto.

Es handelt sich bei dem Fahrer um einen 17-Jährigen aus Steinhagen sowie einem 20-jährigen Mann aus Halle als Beifahrer.

Beide Männer wurden zwecks weiterer Maßnahmen zur Polizeiwache Gütersloh gebracht. Das Auto wurde abgeschleppt.

Da bei dem 17-Jährigen der Verdacht bestand, dass er unter Einfluss von Drogen stand, wurde ihm eine Blutprobe entnommen.

Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs durch Fahren unter Einfluss berauschender Mittel und Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.

Rückfragen bitte an:

Polizei Gütersloh
Pressestelle Polizei Gütersloh
Telefon: 05241 869 0
E-Mail: pressestelle.guetersloh@polizei.nrw.de
https://guetersloh.polizei.nrw/
Twitter: https://twitter.com/polizei_nw_gt
Facebook: https://www.facebook.com/polizei.nrw.gt/

Weiterlesen
Kommentare

Kommentare

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Steinhagen

Mangels Alternative, aber nur mit weiteren Sicherheitsvorkehrungen – Osningstraße bleibt Strecke für Spezialtransporte

veröffentlicht

 am

By

Schwertransport - © Pixabay
Symbolfoto - © Pixabay

Steinhagen / Werther. Am Montagabend, 23. Juli, rollt der erste Spezialschwertransporter wieder von Steinhagen Richtung Mittellandkanal. Im April war ein Schwertransporter auf der Osningstraße in Werther (Westf.) von der Fahrbahn abgekommen und umgekippt. Bis zur endgültigen Klärung der Unfallursache waren die Schwertransporte ausgesetzt worden. Jetzt steht fest: Der Unfall ist nicht auf ein technisches, sondern auf menschliches Versagen zurückzuführen.

Die Überprüfung der verunglückten Zugmaschine und des Aufliegers durch den Spediteur und den Hersteller der Fahrzeuge hat keinen Hinweis auf technische Mängel ergeben. Die Fahrzeugkombination war neuwertig und hatte bei einer mehrmaligen Fahrt über die K 49 keinerlei technische Auffälligkeiten gezeigt. Vor Fahrtbeginn erfolgte wie üblich eine Sachverständigenbegutachtung zur Abfahrtkontrolle seitens einer technischen Prüfstelle.

Bei dem Schwerlastanhänger handelt um ein modulares Transportsystem, das für den jeweiligen Einzelfall neu konfiguriert und zusammengebaut wird. Dabei werden stets auch Stromkabel und Luftleitungen für das Bremssystem neu verlegt. Im April hatte eine Überprüfung vor der Abfahrt keine Bedenken an der Funktion des Bremssystems ergeben. Allerdings wurde nach dem Unfall festgestellt, dass einer der Luftschläuche des Druckluftbremssystems offenbar während des Transportes abgeknickt wurde und es so zu einer Störung der Bremsanlage gekommen war.
Spediteur und Hersteller schließen daher nach umfangreichen Recherchen einen zugrunde liegenden technischen Mangel aus. Als Schadensursache für den Unfall am 4. April kommt daher nur menschliches Versagen in Frage. Der Luftschlauch war offenbar für den Transport nicht passend verlegt worden, so dass er bei bestimmter Belastung abknicken konnte und so nicht beziehungsweise nur eingeschränkt funktionieren konnte.

Alternative Streckenführungen für die Schwertransporte aus Steinhagen gibt es nicht. Eine nochmalige, intensive Prüfung hat keine Möglichkeit, eine andere Route zu wählen, ergeben. Zum einen sind die theoretisch vom Startpunkt Steinhagen möglichen Strecken gewichtsmäßig nicht für Transporte im Bereich von zirka 200 Tonnen Gewicht geeignet und zum anderen haben die Transporte in der Regel mehr als fünf Meter Höhe, so dass sämtliche Brückenbauwerke zu knapp bemessen sind. Darüber hinaus verhindert die übermäßige Länge dieser Transporte an vielen Stellen ein Abbiegen der Fahrzeuge oder das Befahren von Kreisverkehren. Aus diesem Grund wurde der Kreisverkehr an der K 49 (Grüner Weg) und der K 29 (Hengeberg) speziell für die Schwertransporte der Firma aus Steinhagen hergerichtet. Die Schwertransporte können bei diesen beiden Kreisverkehren auch die Randbereiche überfahren.

Hervorzuheben ist, dass es seit rund dreißig Jahren bei mehreren hundert Schwertransporten über die K 49 zuvor keine Zwischenfälle gegeben hat. Der Transport am Montag, 23. Juli, wird vorab von der Abteilung Straßenverkehr und dem TÜV in Augenschein genommen. Sämtliche Akteure, versichert der Kreis, seinen angesichts des Unfalls sensibilisiert, die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt. So sind ergänzende Auflagen angeordnet worden: So muss beispielsweise künftig bei jedem Transport ein zweites Spezialfahrzeug angehängt werden, um im Notfall den Transport auf der Gefällestrecke mit abbremsen zu können. Eine ergänzende technische Überprüfung der Schlauchleitungen durch einen Sachverständigen vor der Abfahrt des Transportes ist veranlasst. Ein Befahren der Strecke bei Regen, Glätte oder Nebel ist grundsätzlich ausgeschlossen.

Weiterlesen

Steinhagen

Unfallflucht – Mann fährt nach Zusammenstoß weiter

veröffentlicht

 am

By

Seitenspiegel - © Envato Elements
Symbolfoto - © Envato Elements

Steinhagen – Am Dienstagmorgen (17.07.,10.00 Uhr) kam es auf der Lange Straße in Höhe der Einmündung Marienstraße zu einem Zusammenstoß zweier Fahrzeuge.

Ein 60-jähriger Bielefelder fuhr mit seinem Saab auf der Lange Straße in Fahrtrichtung Ummeln. In Höhe der Marienstraße kam es mit einem entgegenkommenden bis dahin unbekannten Fahrzeug zu einem Zusammenstoß der Außenspiegel.

Der 60-jährige Bielefelder hielt an der Unfallstelle an, das andere Fahrzeug fuhr weiter. Kurze Zeit später konnte das flüchtige Fahrzeug im Nahbereich aufgefunden werden. Es handelt sich um einen Ford Focus.

Die Ermittlungen zu dem Fahrer des Fahrzeugs dauern an.

Rückfragen von Medienvertretern bitte an:

Polizei Gütersloh
Pressestelle Polizei Gütersloh
Telefon: 05241 869 0
E-Mail: pressestelle.guetersloh@polizei.nrw.de
Internet: https://guetersloh.polizei.nrw/
Twitter: https://twitter.com/polizei_nw_gt
Facebook: https://www.facebook.com/polizei.nrw.gt/

Weiterlesen

Steinhagen

Erneut Enkeltrickbetrüger aktiv

veröffentlicht

 am

By

Telefon - © Polizei
Symbolfoto - © Polizei

Steinhagen – Am Dienstagmittag (17.07.) kam es in Steinhagen zu mehreren Anrufen angeblicher Enkel bei älteren Menschen. Die Betrüger verlangten unter Vortäuschung eines Verwandtschaftsverhältnis Bargeld von den Geschädigten. In allen Fällen reagierten die Angerufenen blitzgescheit und beendeten die Telefonate unmittelbar.

Tipps Ihrer Polizei gegen den Enkeltrick: -Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald Ihr Gesprächspartner Geld von Ihnen fordert.

  • Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis.
  • Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.
  • Informieren Sie sofort die Polizei über den Polizeiruf 110, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt.
  • Wenn Sie Opfer geworden sind: Wenden Sie sich an die Polizei und erstatten Sie Anzeige.
  • In Familien mit älteren alleinstehenden Frauen und Männern sollte dieses Thema offen diskutiert und über mögliche Verhaltensmaßnahmen im Vorfeld nachgedacht werden.

Falls Sie selber Opfer solcher Anrufer geworden sind und Fragen oder Zeugenhinweise haben, ist die Polizei Gütersloh unter der Telefonnummer 05241 869-0 erreichbar.

Rückfragen von Medienvertretern bitte an:

Polizei Gütersloh
Pressestelle Polizei Gütersloh
Telefon: 05241 869 0
E-Mail: pressestelle.guetersloh@polizei.nrw.de
Internet: https://guetersloh.polizei.nrw/
Twitter: https://twitter.com/polizei_nw_gt
Facebook: https://www.facebook.com/polizei.nrw.gt/

Weiterlesen

Meistgelesen

X