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Klimafreundlich unterwegs mit dem Elektrorad – Tipps für Sicherheit und Fahrspaß

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Pedelec - © Pixabay

Der Markt für Elektrofahrräder floriert. Fast jedes fünfte verkaufte Rad in Deutschland hat mittlerweile einen Unterstützungsmotor. Der eingebaute Rückenwind bringt einige Vorteile: Längere Strecken und Steigungen können entspannter bewältigt und Leistungseinschränkungen besser ausgeglichen werden. „Wer das Elektrofahrrad regelmäßig nutzt und dafür das Auto stehen lässt, leistet zudem einen Beitrag zum Klimaschutz“, erklären die Umweltberaterinnen Cornelia Franke-Röthemeyer und Anke Schiermeyer von der Verbraucherzentrale NRW. Zwar werden auch bei der Produktion eines Elektrofahrrads und bei der Erzeugung des Ladestroms Treibhausgase verursacht, jedoch sind diese pro Kilometer 14-mal geringer als bei einem Pkw. Jetzt im Frühling rollen im Handel neue E-Rad-Modelle auf die Kunden zu. Für die aufwändigere Technik müssen Käufer allerdings tiefer in die Tasche greifen. Je nach Ausstattung können einige tausend Euro zusammenkommen. Damit Sicherheit und Fahrspaß nicht auf der Strecke bleiben, liefert das Projekt MehrWert NRW der Verbraucherzentrale NRW folgende Tipps:

  • Pedelec und E-Bike: Am weitesten verbreitet sind sogenannte Pedelecs, bei denen Radler mittreten müssen. Die Elektro-Unterstützung endet bei einer Geschwindigkeit von 25 Stundenkilometern (km/h). Umgangssprachlich ist häufig vom E-Bike die Rede, wenn eigentlich Pedelecs (Kurzwort für Pedal Electric Cycle) gemeint sind. Verkehrsrechtlich sind Pedelecs Fahrräder: Es gibt keine Führerschein-, Helm- und Versicherungspflicht. Radwege dürfen benutzt werden. S-Pedelecs (schnelle Pedelecs), die erst bei 45 Stundenkilometern abschalten, und E-Bikes, die auch ohne Treten fahren, gelten hingegen als Kleinkrafträder.
  • Motor: Den höchsten Fahrkomfort und Stabilität bietet ein Mittelmotor, dessen Kraft über die Kette auf das Hinterrad übertragen wird. Preiswertere Elektrorad-Modelle haben häufig einen Nabenmotor am Vorderrad. Nachteil: Das Vorderrad kann leicht durchdrehen oder wegrutschen. Beim Heckantrieb sitzt der Elektromotor in der Hinterradnabe. Er wird vor allem für sportliche Räder genutzt.
  • Akku: Der Akku ist ein wesentlicher Kostenfaktor beim Elektrorad. Auf Reichweitenangaben ist jedoch wenig Verlass. Denn letztlich hängt es von vielen Faktoren ab, wie lang der Akku hält – etwa dem Gelände, der gewählten Unterstützung beim Treten und dem Gewicht von Fahrer und Ladung. Eine bessere Orientierung bietet die Speicherkapazität. Sie wird in Wattstunden (Wh) angegeben. Typische Kapazitäten für Pedelec-Akkus bewegen sich zwischen 300 und 500 Wattstunden. Viele Räder schaffen damit in der Praxis zirka 60 Kilometer. Vor dem Kauf sollte man unbedingt prüfen, ob ein Ersatz-Akku erhältlich und wie teuer dieser ist.
  • Sicherheit: Das höhere Gewicht und der Antrieb durch den Elektromotor sorgen für ein anderes Fahrgefühl. Das schnellere Tempo birgt zudem ein höheres Unfallrisiko. Besonders wichtig sind daher vorausschauendes Fahren und gute Bremsen. Scheibenbremsen sind durch ihre hohe Bremsleistung und eine hohe Haltbarkeit besonders bei schwerer Beladung oder bei E-Lastenrädern eine gute Wahl, während Felgenbremsen (V-Brakes) durch einen günstigeren Preis und ein geringes Gewicht punkten.
  • Prüfzeichen: Das GS-Zeichen (Geprüfte Sicherheit) garantiert eine hohe Produktsicherheit, die von einer unabhängigen Stelle geprüft wird. Diese Kennzeichnung ist bei Pedelecs aber noch nicht sehr verbreitet. Das CE-Zeichen, mit dem der Hersteller die Einhaltung aller EU-Richtlinien bestätigt, ist für Elektrofahrräder Pflicht. Ohne dieses Zeichen dürfen die Zweiräder nicht verkauft werden. Sicherheitstechnische Anforderungen für Elektrofahrräder sind seit 2017 in der DIN EN 15194 festgelegt. Kunden sollten auf die Kennzeichnung des Rahmens beziehungsweise einer begleitenden Dokumentation mit DIN EN 15194:2017 achten.
  • Test und Beratung: Eine gute Orientierung zu Handhabbarkeit, Sicherheit und Haltbarkeit verschiedener Elektrorad-Modelle bieten Tests, zum Beispiel der Stiftung Warentest. Auch der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) hat Verbraucherinformationen zu Pedelecs und E-Bikes zusammengetragen – online einsehbar unter www.adfc.de/pedelecs. Tipp: Bei lokalen Fahrrad-Aktionstagen werden oftmals kostenlose Test-Touren angeboten. Gespräche mit anderen E-Radlern und eine Beratung im Fachhandel helfen ebenfalls, das passende Modell zu finden. Vor dem Kauf empfiehlt sich ausgiebiges Probefahren – auch mal ohne Motorunterstützung.

Weitere Informationen und Erfahrungsberichte hat das Projekt MehrWert NRW der Verbraucherzentrale NRW online zusammengestellt unter www.mehrwert.nrw/elektrorad.

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Produkt-Rückruf: Frenzel Leipziger Allerlei, 450 g

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Produkt-Rückruf: Frenzel Leipziger Allerlei, 450 g - © Frenzel Tiefkühlwerke GmbH
Produkt-Rückruf: Frenzel Leipziger Allerlei, 450 g - © Frenzel Tiefkühlwerke GmbH

Der Hersteller Frenzel Tiefkühlwerke GmbH ruft im Sinne des vorbeugenden Verbraucherschutzes aktuell das Produkt „Frenzel Leipziger Allerlei, 450 g“ zurück.

Von dem Rückruf betroffen sind ausschließlich die folgenden Chargen:

M8 107 S3, MHD 04/2020
M8 108 F3, MHD 04/2020
M8 108 S3, MHD 04/2020

Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass das Tiefkühl-Produkt mit Listeria monocytogenes kontaminiert ist. Für bestimmte Personengruppen (Schwangeren, kleineren Kindern, älteren Menschen und Immungeschwächten) können sehr ernste Krankheitsverläufe auftreten. Aufgrund
dieses Gesundheitsrisikos sollten Kunden den Rückruf unbedingt beachten und vorsorglich die betroffenen Produkte nicht verzehren.

Aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes werden die betroffenen Chargen des Produktes aus dem Verkauf genommen. Das Produkt kann in allen Kaufland-Filialen zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird selbstverständlich erstattet, auch ohne Vorlage des
Kassenbons.

Alle anderen bei Kaufland verkauften Tiefkühl-Produkte der Marke Frenzel sind von dem Rückruf nicht betroffen.

Der Hersteller Frenzel Tiefkühlwerke GmbH entschuldigt sich bei allen Betroffenen für die entstandenen Unannehmlichkeiten.

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Verkehrsprognose der Straßen.NRW-Verkehrszentrale zu Beginn der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen

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Autobahn, Baustelle, Stau - © Pixabay
Symbolfoto - © Pixabay

Leverkusen (straßen.nrw). Nordrhein-Westfalen startet an diesem Wochenende in die Sommerferien. Vor allem am Freitag (13.7.) rechnet die Straßen.NRW-Verkehrszentrale mit wesentlich mehr Verkehr und Stau. Die aktuelle Verkehrslage und mögliche Reisezeitverluste werden auf der Seite www.verkehr.nrw.de dargestellt. Am Samstag (14.7.) und insbesondere am Sonntag (15.7.) ist eine deutlich entspanntere Verkehrslage zu erwarten.

Ab 14 Uhr, so die Prognose der Straßen.NRW-Verkehrszentrale, steigt der Verkehr am Freitag schnell an. Bis gegen 19 Uhr müssen Verkehrsteilnehmer damit rechnen, dass die Autobahnen voller sind. Besonders betroffen sind davon die Strecken, die in Richtung der Küsten führen wie die A1, die A31, die A40, die A57 und die A61. Auf der A1 ist insbesondere in den Bereichen um Dortmund/Unna, Osnabrück und Bremen mit zum Teil erheblichen Staus zu rechnen.

Auf der A3 sind im gesamten Abschnitt zwischen Köln und Oberhausen (beide Fahrtrichtungen) sowie ab dem Ruhrgebiet in Richtung der Niederlande Staus zu erwarten. Im Großraum Köln muss auf den Autobahnen A1, A3, A4 und A57 mit einer angespannten Verkehrslage gerechnet werden.

Wer mit Ziel Niederlande unterwegs ist, sollte beachten, dass die A61 ab Freitag (13.7.) 21 Uhr bis Montag (16.7.) um 5 Uhr zwischen Nettetal-West und dem Grenzübergang Grenzwald in Richtung Venlo gesperrt ist. Es werden Brückenarbeiten auf der niederländischen A73 durchgeführt.

Neben den Arbeiten an der Lennetalbrücke (bei Hagen) finden auf der A45 zwischen Hagen-Süd und Lüdenscheid-Süd in beiden Richtungen Arbeiten statt. Auch auf den Abschnitten Drolshagen bis zum Autobahnkreuz Olpe-Süd sowie von Siegen bis zur Landesgrenze Hessen ist mit Behinderungen zu rechnen.

Der Verkehr in Richtung Venlo läuft seit Anfang Juli zwischen den Kreuzen Jackerath und Holz auf der neuen A44n. In Fahrtrichtung Koblenz wird der Verkehr wie bisher auf der A61 geführt.

Ab Dienstag (10.7.) stehen auf der A 1 im Bereich der Talbrücke Volmarstein in Fahrtrichtung Köln wieder drei statt der bisher zwei baustellenbedingten Fahrstreifen zur Verfügung. Bis voraussichtlich Ende August wird der Verkehr den zusätzlichen Fahrstreifen nutzen können.

Weiterhin muss im Wesentlichen auf folgenden Strecken mit Behinderungen gerechnet werden:

  • Auf der A61 und der A565 im Bereich Meckenheim kann es zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen kommen.
  • Auf der A43 im Raum Bochum-Recklinghausen ist mit Behinderungen und einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen.
  • Auf der A44 ist im Bereich Werl mit Staus zu rechnen.
  • Bis Freitag (20.7.) bleibt die A540 zwischen Gustorf und Frimmersdorf in beiden Richtungen voll gesperrt.
  • Auf der A2 ist bei Bad Oeynhausen in Fahrtrichtung Hannover mit Behinderungen zu rechnen.
  • Die Sperrung für Fahrzeuge über 3,5t auf der Leverkusener A1-Rheinbrücke dauert an.

Auf der Seite www.Verkehr.NRW werden Informationen wie die aktuelle Verkehrslage sowie (auch zukünftige) Baumaßnahmen übersichtlich dargestellt. Über 200 Webcams vermitteln den Nutzern einen „Eindruck wie vor Ort“.

An dieser Stelle noch der Hinweis, dass bei Schrittgeschwindigkeit oder im Falle eines Staus auf Autobahnen sowie auf Straßen mit mindestens zwei Fahrstreifen für eine Richtung eine Rettungsgasse zu bilden ist: „Wer links fährt, muss nach links, der Rest nach rechts, der Seitenstreifen ist nicht zu nutzen.“

Im Bereich von Anschlussstellen ist in den rechten Fahrspuren eine Einfahrspur von der Autobahneinfahrt in die Rettungsgasse freizuhalten

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Denken Sie auch in den Sommerferien an den Einbruchschutz

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Einbruch - © Envato Elements
Symbolfoto - © Envato Elements

Bielefeld – Die Polizei rät allen Urlaubern, gerade vor Reisen, Sicherheitsvorkehrungen an Haus und Wohnung zu treffen. Schieben sie den Einbrechern den „Riegel vor“.

Durch aufeinander abgestimmtes Zusammenwirken von mechanischer und elektronischer Sicherungstechnik, sicherheitsbewusstem Verhalten sowie einer aufmerksamen Nachbarschaft kann der Einbruchsschutz optimiert werden.

Lassen Sie Ihr Haus oder Ihre Wohnung während Ihrer Abwesenheit bewohnt erscheinen. Intervallgesteuerte Leuchten, die mit Zeitschalturen und Bewegungsmeldern ausgerüstet sind, können dies unterstützen. Auch zeitgesteuerte elektrische Rollläden vermitteln einen bewohnten Eindruck.

Organisieren Sie eine vertrauenswürdige Person, die ihren Briefkasten leert, damit dieser nicht überquillt. Informieren sie ihre Nachbarn, damit diese ihr Haus im Blick haben und bei verdächtigen Personen über die Notruf-Nummer 110 diese der Polizei melden.

Denken Sie daran alle Fenster, Balkon-und Terrassentüren mit den vorhandenen Sicherungseinrichtungen zu verschließen. Achten Sie dabei auch auf vorhandene Nebengebäude.

Geben Sie ihre Abwesenheit nicht in sozialen Netzwerken oder auf Anrufbeantworter bekannt! Ebenso sollten Informationen durch Zettel am Briefkasten unterbleiben.

Wenn Sie Interesse haben, Ihre vier Wände sicherer zu machen, dann nehmen Sie Kontakt zu unseren Experten der Kriminalpolizei auf. Die Beamten geben ihnen nützliche Tipps zum Einbau von zusätzlichen Sicherungseinrichtungen an Ihren Türen oder Fenstern und veranschaulichen die unterschiedlichen Sicherungssysteme in einer Dauerausstellung.

Informationen oder einen Besuchstermin erhalten Sie unter: Polizeipräsidium Bielefeld Kriminalkommissariat Kriminalprävention/Opferschutz / 0521/5837-2550

Rückfragen bitte an:
Polizeipräsidium Bielefeld
Leitungsstab/ Pressestelle
Kurt-Schumacher-Straße 46
33615 Bielefeld

Achim Ridder (AR), Tel. 0521/545-3020
Sonja Rehmert (SR), Tel. 0521/545-3232
Kathryn Landwehrmeyer (KL), Tel. 0521/545-3021
Michael Kötter (MK), Tel. 0521/545-3022
Hella Christoph (HC), Tel. 0521/545-3023

https://bielefeld.polizei.nrw/

Außerhalb der Bürodienstzeit: Leitstelle, Tel. 0521/545-0

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