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Weniger Mittel sind mehr – Umweltfreundlicher Frühjahrsputz

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Putzen - © Pixabay

Um die eigenen vier Wände in neuem Glanz erstrahlen zu lassen, wird vielfach gescheuert und gewienert, was der Putzlappen hergibt. Doch wer einen gesunden und sauberen Haushalt vorweisen will, kann für die hauseigene Anti-Schmutz-Kampagne chemische Keulen und Keimkiller getrost im Regal stehen lassen. „Der Einsatz von antibakteriellen Reinigungsprodukten ist unnötig und meist auch teuer, außerdem schädlich für die eigene Gesundheit sowie die Umwelt“, erklären die Umweltberaterinnen Cornelia Franke-Röthemeyer und Pina Rennegarbe von der Verbraucherzentrale. Sie wissen, wie Putzteufeln die häusliche Putzaktion auch ohne Griff zu kostspieligen Spezialreinigern gelingt:

  • Problematisches Sauberkeits-Image: Inhaltsstoffe von vielen Saubermachern mit einem vermeintlichen Keimfrei-Faktor sind problematisch für die Haut und fördern die Ausbildung von Allergien. Zudem werden beim Putzen nicht nur krankmachende, sondern auch gesundheitlich unbedenkliche Keime bekämpft. Letztere brauchen wir jedoch, um unsere Abwehrkräfte zu stärken. Desinfizierende Mittel gehören deshalb in Krankenhäuser und nur in Ausnahmefällen in private Haushalte – etwa wenn ein Familienmitglied ansteckend erkrankt ist. Die meisten Desinfektionsmittel sind zudem nur schwer biologisch abbaubar, da sie auch vor Bakterien in den Kläranlagen nicht Halt machen. Die Konzentration in Haushaltsreinigern ist oft auch zu niedrig, um wirklich desinfizierend zu wirken. Folge: Bakterien wehren sich mit vermehrtem Widerstand gegen den Garaus.
  • Ein Trio reicht: Für einen hygienischen und sauberen Haushaltsputz sind keine Spezialmittel nötig. Ein simples Reinigungsmittel sorgt schon über die enthaltenden Tenside, waschaktiven Substanzen, für ausreichende Hygiene. Drei Standardmittel reichen als Reinigungs-Combo völlig aus: Allzweck- oder Neutralreiniger vertreiben den Schmutz und Fett von Fußböden sowie von den meisten Oberflächen. Zitronensäure oder Essig beseitigen Kalkablagerungen und Harnstein. Scheuerpulver oder Kratzschwämme entfernen hartnäckige oder verkrustete Verschmutzungen. Fenster werden mit Wasser, Abzieher und einem Mikrofasertuch zum Nachpolieren wieder streifenfrei sauber. Putzmittel im Wasser führen häufig nur zu Schlieren auf der Glasscheibe.
  • Simple, aber effektive Keimkiller: Wöchentliches Waschen bei 60 Grad und regelmäßiges Erneuern von Spüllappen, Schwämmen und Handtüchern helfen ebenfalls, die Ausbreitung von Bakterien erfolgreich zu verhindern. Der gleiche Effekt wird erzielt, wenn Hände nach jedem Besuch der Toilette und nach dem Kontakt mit Tieren oder erkrankten Menschen gründlich gewaschen sowie Türen und Türklinken regelmäßig gesäubert werden. Für kleine Kinder können Putzmittel beim Schluck aus der Flasche oder beim Hautkontakt gefährlich werden. Putzmittel sollten deshalb unerreichbar für Kinderhände aufbewahrt werden.
  • Wirkungsvolles Putzwerkzeug: Mikrofasertücher sind eine prima Alternative zu herkömmlichen Staub-, Spül- und Reinigungstüchern. Durch ihre Beschaffenheit nehmen sie viel Schmutz auf. Sie kommen außerdem beim Wischen und Wienern mit wenig Wasser und Reinigungsmitteln aus. Einige Mikrofasertücher sind sehr rau. Deshalb sollten für kratzempfindliche Oberflächen – etwa aus Plexiglas und Glanzlack – nur speziell geeignete Mikrofasertücher zum Einsatz kommen. Hartnäckigem Schmutz und Angebranntem kann mit einem Edelstahlschwamm zu Leibe gerückt werden – allerdings nur, wenn die zu reinigende Oberfläche unempfindlich gegen Kratzer ist.
  • Kampf gegen geheime Bakterien-Treffpunkte: In Lagerorten wie Kühlschrank oder Abfalleimer, wo sich viele Bakterien sammeln, wird’s mit der Hygiene nicht immer so genau genommen. In regelmäßigen Abständen sollte der Kühlschrank jedoch mit Allzweckreiniger gereinigt werden. Falls mal ein Lebensmittel schlecht wird, sollten verdorbene Speisereste am besten in die Biotonne wandern, bevor sie schimmeln. Apropos Abfall: Wer Abfallbehälter regelmäßig leert und reinigt verhindert, dass ein Keim-Biotop in diesen anfälligen Zonen entsteht. Mehrmaliges Lüften am Tag in den eigenen vier Wänden sorgt außerdem für eine ideale Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60 Prozent. Zu feuchte Räume hingegen bieten optimale Wachstumsbedingungen für Schimmel und Bakterien.

Wer den Hausputz dazu nutzen möchte, nicht nur Ecken, Keller und Dachböden, sondern auch den Putzschrank mal so richtig auszumisten, erhält Tipps zum Umgang mit Schadstoffen im Haushalt kostenlos bei den Umweltberaterinnen für den Kreis Minden-Lübbecke in der Beratungsstelle Minden, Portastraße 9 oder telefonisch unter der Telefonnummer (05 71) 386 379 05.

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Produkt-Rückruf: Frenzel Leipziger Allerlei, 450 g

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Produkt-Rückruf: Frenzel Leipziger Allerlei, 450 g - © Frenzel Tiefkühlwerke GmbH
Produkt-Rückruf: Frenzel Leipziger Allerlei, 450 g - © Frenzel Tiefkühlwerke GmbH

Der Hersteller Frenzel Tiefkühlwerke GmbH ruft im Sinne des vorbeugenden Verbraucherschutzes aktuell das Produkt „Frenzel Leipziger Allerlei, 450 g“ zurück.

Von dem Rückruf betroffen sind ausschließlich die folgenden Chargen:

M8 107 S3, MHD 04/2020
M8 108 F3, MHD 04/2020
M8 108 S3, MHD 04/2020

Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass das Tiefkühl-Produkt mit Listeria monocytogenes kontaminiert ist. Für bestimmte Personengruppen (Schwangeren, kleineren Kindern, älteren Menschen und Immungeschwächten) können sehr ernste Krankheitsverläufe auftreten. Aufgrund
dieses Gesundheitsrisikos sollten Kunden den Rückruf unbedingt beachten und vorsorglich die betroffenen Produkte nicht verzehren.

Aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes werden die betroffenen Chargen des Produktes aus dem Verkauf genommen. Das Produkt kann in allen Kaufland-Filialen zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird selbstverständlich erstattet, auch ohne Vorlage des
Kassenbons.

Alle anderen bei Kaufland verkauften Tiefkühl-Produkte der Marke Frenzel sind von dem Rückruf nicht betroffen.

Der Hersteller Frenzel Tiefkühlwerke GmbH entschuldigt sich bei allen Betroffenen für die entstandenen Unannehmlichkeiten.

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Verkehrsprognose der Straßen.NRW-Verkehrszentrale zu Beginn der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen

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Autobahn, Baustelle, Stau - © Pixabay
Symbolfoto - © Pixabay

Leverkusen (straßen.nrw). Nordrhein-Westfalen startet an diesem Wochenende in die Sommerferien. Vor allem am Freitag (13.7.) rechnet die Straßen.NRW-Verkehrszentrale mit wesentlich mehr Verkehr und Stau. Die aktuelle Verkehrslage und mögliche Reisezeitverluste werden auf der Seite www.verkehr.nrw.de dargestellt. Am Samstag (14.7.) und insbesondere am Sonntag (15.7.) ist eine deutlich entspanntere Verkehrslage zu erwarten.

Ab 14 Uhr, so die Prognose der Straßen.NRW-Verkehrszentrale, steigt der Verkehr am Freitag schnell an. Bis gegen 19 Uhr müssen Verkehrsteilnehmer damit rechnen, dass die Autobahnen voller sind. Besonders betroffen sind davon die Strecken, die in Richtung der Küsten führen wie die A1, die A31, die A40, die A57 und die A61. Auf der A1 ist insbesondere in den Bereichen um Dortmund/Unna, Osnabrück und Bremen mit zum Teil erheblichen Staus zu rechnen.

Auf der A3 sind im gesamten Abschnitt zwischen Köln und Oberhausen (beide Fahrtrichtungen) sowie ab dem Ruhrgebiet in Richtung der Niederlande Staus zu erwarten. Im Großraum Köln muss auf den Autobahnen A1, A3, A4 und A57 mit einer angespannten Verkehrslage gerechnet werden.

Wer mit Ziel Niederlande unterwegs ist, sollte beachten, dass die A61 ab Freitag (13.7.) 21 Uhr bis Montag (16.7.) um 5 Uhr zwischen Nettetal-West und dem Grenzübergang Grenzwald in Richtung Venlo gesperrt ist. Es werden Brückenarbeiten auf der niederländischen A73 durchgeführt.

Neben den Arbeiten an der Lennetalbrücke (bei Hagen) finden auf der A45 zwischen Hagen-Süd und Lüdenscheid-Süd in beiden Richtungen Arbeiten statt. Auch auf den Abschnitten Drolshagen bis zum Autobahnkreuz Olpe-Süd sowie von Siegen bis zur Landesgrenze Hessen ist mit Behinderungen zu rechnen.

Der Verkehr in Richtung Venlo läuft seit Anfang Juli zwischen den Kreuzen Jackerath und Holz auf der neuen A44n. In Fahrtrichtung Koblenz wird der Verkehr wie bisher auf der A61 geführt.

Ab Dienstag (10.7.) stehen auf der A 1 im Bereich der Talbrücke Volmarstein in Fahrtrichtung Köln wieder drei statt der bisher zwei baustellenbedingten Fahrstreifen zur Verfügung. Bis voraussichtlich Ende August wird der Verkehr den zusätzlichen Fahrstreifen nutzen können.

Weiterhin muss im Wesentlichen auf folgenden Strecken mit Behinderungen gerechnet werden:

  • Auf der A61 und der A565 im Bereich Meckenheim kann es zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen kommen.
  • Auf der A43 im Raum Bochum-Recklinghausen ist mit Behinderungen und einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen.
  • Auf der A44 ist im Bereich Werl mit Staus zu rechnen.
  • Bis Freitag (20.7.) bleibt die A540 zwischen Gustorf und Frimmersdorf in beiden Richtungen voll gesperrt.
  • Auf der A2 ist bei Bad Oeynhausen in Fahrtrichtung Hannover mit Behinderungen zu rechnen.
  • Die Sperrung für Fahrzeuge über 3,5t auf der Leverkusener A1-Rheinbrücke dauert an.

Auf der Seite www.Verkehr.NRW werden Informationen wie die aktuelle Verkehrslage sowie (auch zukünftige) Baumaßnahmen übersichtlich dargestellt. Über 200 Webcams vermitteln den Nutzern einen „Eindruck wie vor Ort“.

An dieser Stelle noch der Hinweis, dass bei Schrittgeschwindigkeit oder im Falle eines Staus auf Autobahnen sowie auf Straßen mit mindestens zwei Fahrstreifen für eine Richtung eine Rettungsgasse zu bilden ist: „Wer links fährt, muss nach links, der Rest nach rechts, der Seitenstreifen ist nicht zu nutzen.“

Im Bereich von Anschlussstellen ist in den rechten Fahrspuren eine Einfahrspur von der Autobahneinfahrt in die Rettungsgasse freizuhalten

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Denken Sie auch in den Sommerferien an den Einbruchschutz

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Einbruch - © Envato Elements
Symbolfoto - © Envato Elements

Bielefeld – Die Polizei rät allen Urlaubern, gerade vor Reisen, Sicherheitsvorkehrungen an Haus und Wohnung zu treffen. Schieben sie den Einbrechern den „Riegel vor“.

Durch aufeinander abgestimmtes Zusammenwirken von mechanischer und elektronischer Sicherungstechnik, sicherheitsbewusstem Verhalten sowie einer aufmerksamen Nachbarschaft kann der Einbruchsschutz optimiert werden.

Lassen Sie Ihr Haus oder Ihre Wohnung während Ihrer Abwesenheit bewohnt erscheinen. Intervallgesteuerte Leuchten, die mit Zeitschalturen und Bewegungsmeldern ausgerüstet sind, können dies unterstützen. Auch zeitgesteuerte elektrische Rollläden vermitteln einen bewohnten Eindruck.

Organisieren Sie eine vertrauenswürdige Person, die ihren Briefkasten leert, damit dieser nicht überquillt. Informieren sie ihre Nachbarn, damit diese ihr Haus im Blick haben und bei verdächtigen Personen über die Notruf-Nummer 110 diese der Polizei melden.

Denken Sie daran alle Fenster, Balkon-und Terrassentüren mit den vorhandenen Sicherungseinrichtungen zu verschließen. Achten Sie dabei auch auf vorhandene Nebengebäude.

Geben Sie ihre Abwesenheit nicht in sozialen Netzwerken oder auf Anrufbeantworter bekannt! Ebenso sollten Informationen durch Zettel am Briefkasten unterbleiben.

Wenn Sie Interesse haben, Ihre vier Wände sicherer zu machen, dann nehmen Sie Kontakt zu unseren Experten der Kriminalpolizei auf. Die Beamten geben ihnen nützliche Tipps zum Einbau von zusätzlichen Sicherungseinrichtungen an Ihren Türen oder Fenstern und veranschaulichen die unterschiedlichen Sicherungssysteme in einer Dauerausstellung.

Informationen oder einen Besuchstermin erhalten Sie unter: Polizeipräsidium Bielefeld Kriminalkommissariat Kriminalprävention/Opferschutz / 0521/5837-2550

Rückfragen bitte an:
Polizeipräsidium Bielefeld
Leitungsstab/ Pressestelle
Kurt-Schumacher-Straße 46
33615 Bielefeld

Achim Ridder (AR), Tel. 0521/545-3020
Sonja Rehmert (SR), Tel. 0521/545-3232
Kathryn Landwehrmeyer (KL), Tel. 0521/545-3021
Michael Kötter (MK), Tel. 0521/545-3022
Hella Christoph (HC), Tel. 0521/545-3023

https://bielefeld.polizei.nrw/

Außerhalb der Bürodienstzeit: Leitstelle, Tel. 0521/545-0

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