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Preußisch Oldendorf

Drei Autoinsassen nach Aufprall gegen Baum schwer verletzt – Drei Rettungshubschrauber im Einsatz

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Die Rettungshubschrauber landeten am Abend in der Nähe der Unfallstelle an der Bremer Straße. - © Polizei Preußisch Oldendorf
Die Rettungshubschrauber landeten am Abend in der Nähe der Unfallstelle an der Bremer Straße. - © Polizei Preußisch Oldendorf

Preußisch Oldendorf / Hille / Bünde / Bad Essen – Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Bremer Straße in Preußisch Oldendorf (Kreis Minden-Lübbecke) sind am Sonntagabend drei junge Menschen schwer verletzt worden. Ihr Pkw war außerhalb der Ortschaft von der Landstraße abgekommen und frontal gegen einen Baum geprallt. Alle Insassen wurden nach einer notärztlichen Versorgung an der Unfallstelle zur weiteren medizinischen Behandlung durch drei Rettungshubschrauber in umliegende Kliniken geflogen.

Laut Polizei war ein 19-Jähriger aus der Gemeinde Hille (Kreis Minden-Lübbecke) mit seinem Nissan Micra gegen 19.30 Uhr auf der Bremer Straße in nördlicher Richtung unterwegs. Auf dem Beifahrersitz befand sich eine 17-Jährige aus Bad Essen (Landkreis Osnabrück) und eine 18-Jährige aus Bünde (Kreis Herford) saß auf der Rücksitzbank. Offenbar aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit geriet der Nissan auf dem mit Rollsplitt versehenen Streckenabschnitt ins Schleudern und kam nach links von der Fahrbahn ab. Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit war an dieser Stelle von den erlaubten 70 Stundenkilometer auf Tempo 40 per Beschilderung reduziert worden. Zudem wurde durch ein Verkehrszeichen auf die Schleudergefahr hingewiesen.

Ersthelfer konnten den 19-jährigen Fahrer aus dem völlig demolierten Kleinwagen bergen. Zusammen mit den zuerst eintreffenden Polizisten gelang es, die im Fond des Pkw befindliche 18-Jährige ebenfalls ins Freie zu bringen. Die 17-Jährige war hingegen nicht ansprechbar und auf dem Beifahrersitz eingeklemmt. Feuerwehrkräfte setzten zu ihrer Rettung schweres Arbeitsgerät ein. Die drei Rettungshubschrauber konnten in unmittelbarer Nähe der Unfallstelle landen und flogen die Patienten in Kliniken nach Minden und Osnabrück. Die Polizei war mit vier Streifenwagen im Einsatz. Neben zahlreichen Feuerwehrkräften waren auch die Besatzungen dreier Rettungswagen zur Unglücksstelle ausgerückt. Erst am späten Abend konnte die Vollsperrung der Bremer Straße wieder aufgehoben werden.

Rückfragen bitte an:

Polizei Minden-Lübbecke
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Preußisch Oldendorf

Motorradfahrerin kommt beim Abbiegen zu Fall

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Motorrad - © Envato Elements
Symbolfoto - © Envato Elements

Bad Holzhausen, Bad Essen – Bei einem Sturz mit ihrem Motorrad in Bad Holzhausen hat sich am frühen Sonntagnachmittag eine 61-jährige Frau aus Bad Essen Verletzungen zugezogen. Die Frau war mit ihrer Yamaha und ihrem ebenfalls Motorrad fahrenden Ehemann gegen 14 Uhr auf der Berliner Straße (B 65) unterwegs.

Als die Eheleute an der Kirche nach links auf die Bünder Straße abbogen, verlor die 61-Jährige aus bisher unbekannten Gründen die Kontrolle über ihr Krad, stieß gegen den Bordstein und kam zu Fall. Die Yamaha schlidderte weiter über den Gehweg und prallte noch gegen die Kirchenmauer. Ein alarmierter Notarzt und eine Rettungswagenbesatzung kümmerten sich um die Verletzte und brachten sie ins Krankenhaus nach Lübbecke.

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Preußisch Oldendorf

34-Jähriger verletzt sich mit Messer selber – Bewohner einer Flüchtlingsunterkunft randaliert

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Zaun - © Pixabay

Preußisch Oldendorf – Ein offenbar psychisch kranker 34-jähriger Bewohner einer Flüchtlingsunterkunft in Preußisch Oldendorf hat sich am Samstagabend mit einem Messer selbst verletzt. Nach einer notärztlichen Behandlung kam der Mann ins Krankenhaus nach Lübbecke gebracht. Zuvor hatte der aus Ägypten stammende 34-Jährige im stark alkoholisierten Zustand in der Unterkunft an der Langenhegge randaliert und Teile der Kücheneinrichtung beschädigt.

Polizei und Rettungskräfte wurden zu einer zunächst gemeldeten Messerstecherei gegen 22.40 Uhr zu der Unterkunft gerufen. Vor Ort stelle sich jedoch heraus, dass sich der Mann die erlittenen Schnittwunden selbst zugefügt hatte. Mitbewohner berichteten den Beamten, dass der 34-Jährige etwa eine Stunde zuvor randaliert und mit einem Messer Bewohner bedroht hatte.

Laut der Zeugen hätten sie ihn aber zunächst beruhigen können. Als man später nach ihm sehen wollte, habe man den 34-Jährigen stark blutend in seinem Zimmer vorgefunden. Laut den Aussagen einiger Bewohner habe der 34-Jährige in der Vergangenheit schon vermehrt Alkohol getrunken. Zudem habe man beobachtet, dass er häufig ein Messer bei sich trage.

Die Beamten fertigten eine Strafanzeige wegen Sachbeschädigung und Bedrohung sowie einen gesonderten Bericht. Zudem wurden die Verantwortlichen der Stadt über den Vorfall in Kenntnis gesetzt.

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Porta Westfalica

Zwei tote Ponys in Straßengräben im Kreis entdeckt

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Straßengraben - © Pixelio, Erich Westendarp

Update 18.04.2018: Die Obduktionsergebnisse für die beiden am Montag tot aufgefundenen Ponys liegen jetzt dem Veterinäramt des Kreises Minden-Lübbecke vor. „Die einzige organische Auffälligkeit, die festgestellt werden konnte, war eine Stauung in der Lunge“, sagt Amtsleiterin Dr. Ute Fritze. „Da beide Ponys recht fett waren, können wir in beiden Fällen von akutem Kreislaufversagen als Todesursache ausgehen.“ Der Verdacht auf eine eventuelle Seuche konnte nicht bestätigt werden.

Beide Tiere waren mit einem Chip versehen. „Die Informationen lassen allerdings nur Rückschlüsse auf die ursprüngliche Herkunft des Tieres zu, in diesem Fall stammen die Tiere offenkundig aus den Niederlanden“ so Dr. Fritze. „Wenn ein Pferd oder Pony aber zum Beispiel auf einem Viehmarkt den Besitzer gewechselt hat, lässt sich das nicht anhand der Daten auf dem Chip nachvollziehen. Weitere Ermittlungen werden sich also möglicherweise als schwierig erweisen.“

Update 17.04.2018: Bereits gestern hatte der Kreis mitgeteilt, dass sich die beiden am Wochenende im Kreis Minden-Lübbecke aufgefundenen toten Ponys mittlerweile in der Tierkörperbeseitigungsanstalt Icker befinden. Der Kreis Minden-Lübbecke hat eine Obduktion der Tiere veranlasst, um die mögliche Todesursache zu ermitteln. Diese Sektion wird von den dort zuständigen Tierärzten durchgeführt. Im Rahmen der beauftragten Sektionen werden auch die Kennzeichnungsmerkmale der Ponys erfasst. Der Kreis bekommt das Ergebnis anschließend mitgeteilt. Mit dem Ergebnis ist in den nächsten Tagen zu rechnen. Die grünen Kreuze, die auf beiden Ponys gefunden wurden, sind dem Veterinäramt des Kreises als Tierkennzeichnung nicht bekannt.

Es gehört in einem solchen Fall mit zu den Aufgaben des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Kreises Minden-Lübbecke den Sachverhalt zu ermitteln, um festzustellen wer für die jeweiligen Rechtsverstöße zuständig ist. Ist ein solcher Rechtsverstoß festgestellt, erwartet den Betroffenen, sofern feststellbar, zumindest ein Verfahren wegen eines Verstoßes gegen das Tierkörperbeseitigungsrecht. Tote Tiere auf diesem Weg zu entsorgen ist eine Ordnungswidrigkeit, die mit einem Bußgeld geahndet wird. Verstöße gegen das Tierkörperbeseitigungsrecht bearbeitet das zuständige Veterinäramt. Ist ein Besitzer nicht mehr feststellbar übernimmt in diesem Fall die örtliche Ordnungsbehörde die Kosten der Tierkörperbeseitigungsanstalt.

Preußisch Oldendorf, Porta Westfalica – Zwei in Straßengräben liegende tote Ponys haben Passanten im Kreis Minden-Lübbecke am Samstag entdeckt. Am Morgen gingen aus Preußisch Oldendorf-Getmold und aus Porta Westfalica-Veltheim nahezu identische Meldungen bei der Leitstelle der Polizei ein.

Beide Tiere sind mit einem grünen Kreuz versehen und wiesen keine äußerlichen Verletzungen auf. Hinweise auf die Herkunft der Tiere konnten bisher nicht erlangt werden. Sichtbare Erkennungszeichen waren nicht vorhanden. Unklar ist, wer die beiden Ponys ablegte und warum dies an zwei unterschiedlichen Orten, diese liegen rund 40 Kilometer Luftlinie auseinander, geschah.

In Getmold meldete sich gegen 8.30 Uhr ein Ehepaar bei den Beamten, nachdem sie an der Straße „Am Westerkamp“ ein weiß-braunes Pony bemerkt hatten. Rund eine Stunde zuvor hatte eine Passantin am Heuweg in Veltheim ein schwarz-braunes Pony im Straßengraben liegend gesehen.

An beiden Fundstellen entdeckten die Beamten Spuren, die den Schluss zulassen, dass die Tiere aus einem Fahrzeug ausgeladen und anschließend in den Graben gezogen wurden. Aufgrund der identischen Kennzeichnung und der Vorgehensweise besteht nach Einschätzung der Polizei ein Zusammenhang.

Mitarbeiter der jeweiligen Ordnungsämter wurden nach dem Fund verständigt und kümmerten sich um den Abtransport der Tiere.

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