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Grundschulkinder spielen Theater – Wenn Monster und ein Schneider gemeinsam Eis essen

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Spektakel in der Bärenhöhle: Kinder der Grundschule Blankenhagen in Gütersloh üben für die Theateraufführung beim OGS-Abschlussfest mit Theaterpädagogin Julia Focke(l.). - © L. Reese/D. Güthenke
Spektakel in der Bärenhöhle: Kinder der Grundschule Blankenhagen in Gütersloh üben für die Theateraufführung beim OGS-Abschlussfest mit Theaterpädagogin Julia Focke(l.). - © L. Reese/D. Güthenke

Gütersloh / Harsewinkel / Langenberg / Versmold. Fische und Bären, Zicken und Pechvögel, Wissenschaftler und ein tapferes Schneiderlein sind derzeit auf der Playlist von theaterspielenden Kindern an vier Grundschulen im Kreis Gütersloh ganz oben. Die Schülerinnen und Schüler, die erst kürzlich nach Deutschland zugewandert sind, nehmen am Projekt ‚Theaterpädagogik und Sprachförderung‘ des Kommunalen Integrationszentrums Kreis Gütersloh teil.

Am Grundschulverbund Langenberg erzählen Jungen und Mädchen das Märchen des tapferen Schneiderleins mit eigenen Worten und eigenem Ende: Der König und der Schneider stellen fest, dass Kämpfen doof ist. Da gehen Soldaten, Monster, der König und der Schneider doch lieber gemeinsam Eis essen. Die Theaterpädagogin Claudia Bieber ermutigt und unterstützt die Kinder, sich mit ihren eigenen Ideen einzubringen. Nach einem langen Schultag und Hausaufgaben verlangt es den Kindern oftmals viel Konzentration ab, sich auf das Theaterspielen einzulassen. Umso wichtiger ist es, dass der Theaterkurs am Nachmittag in einer lockeren Atmosphäre stattfindet. „Spaß tut gut“, fasst ein junger Schauspieler zusammen, der gerade mit einem spontanen Wortspiel das Ensemble zum Lachen bringt. „Wir haben eine sehr gute Sprachförderung an der Schule. Aber es ist noch etwas anderes, Sprache vor einem großen Publikum beim Schulfest auszuprobieren. Die Kinder gewinnen dadurch an Selbstbewusstsein“, meint Katrin Muster, OGS-Koordinatorin und Schulsozialarbeiterin des AWO Kreisverbandes Gütersloh am Grundschulverbund Langenberg. Bieber ergänzt: „Einige Kinder verfügten zu Probenbeginn über geringe Deutschkenntnisse, weil sie erst seit kurzem in Deutschland waren. Durch ihren Spaß am Spielen und ihr Talent, entwickelten sie sich auch sprachlich in diesem Projekt weiter.“ „Das sind tolle Entwicklungen, die wir bei unseren Maßnahmen der Durchgängigen Sprachbildung immer wieder erfahren“, freut sich Vera Lengersdorf, pädagogische Mitarbeiterin im Kommunalen Integrationszentrum, die sich vom kreativen Spiel mit Sprache und Körper bei einer Probe überzeugen konnte.

Die Maßnahme „Theaterpädagogik und Sprachförderung für neuzugewanderte Schülerinnen und Schüler“, welche vom Kreis im zweiten Jahr finanziert wird, findet dieses Schuljahr noch an drei weiteren Grundschulen statt. In Harsewinkel erarbeitete die VHS Reckenberg-Ems mit der Theaterpädagogin Christine Ruis mit neuzugewanderten Kindern der Kardinal-von-Galen-Schule Szenen zu der ‚Geschichte vom Löwen, der nicht schreiben konnte‘.

An der Sonnenschule in Versmold führt wiederum die AWO mit Claudia Bieber einen Kurs durch. Die Kinder haben ein eigenes Stück zu einem typischen Tagesablauf an der Schule und dem Ganztag verfasst. Selbstgewählt wurden Rollen als Zicken, Pechvögel, vermeintlich Dumme und Wissenschaftler.

An der Grundschule Blankenhagen in Gütersloh treffen sich seit Mitte April zehn Kinder gemeinsam mit den Theaterpädagoginnen Julia Focke und Lisa Reese. Das Sozialpädagogische Institut Gütersloh führt dort die Maßnahme „Spektakel im Theater“ durch. Thematisch dreht sich alles um Tiere und den Wald. So waren bereits die verschiedenen Fortbewegungsarten der Tiere Thema, ebenso wie deren Geräusche. Es wurden unterschiedliche Waldgeschichten erzählt und gespielt und ein großer Wald fürs Bühnenbild gemalt. Im Rahmen der gemeinsamen Theaterarbeit wird nicht nur auf der Bühne und bei den verschiedenen Spielen und Übungen zur Vorbereitung viel gesprochen und gesungen, sondern vor allem gibt es auch am Rande des Theatergeschehens stets Zeit, Fragen zu stellen und zu beantworten. Zum jetzigen Zeitpunkt wissen die Kinder der Gruppe schon, welche Tiere sie am besten finden, nur welche Geschichte sie am Ende auf die Bühne bringen, das bleibt bis zur Aufführung am Freitag. Klar ist schon mal, es wird eine Bärenhöhle darin vorkommen.

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Harsewinkel

Neue Großtagespflege in Harsewinkel – Tagespflegekräfte gesucht

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Noch ein Kindergarten, demnächst eine Großtagespflege: Isabel Greßhöner (Abteilung Jugend des Kreises), Gudrun Greve (Familienzentrum miniMaxi) und Kindergartenleiterin Jutta Schäfer vor dem blauen und dem gelben Haus, in das die Tagesmütter ziehen sollen. - © Kreis Gütersloh
Noch ein Kindergarten, demnächst eine Großtagespflege: Isabel Greßhöner (Abteilung Jugend des Kreises), Gudrun Greve (Familienzentrum miniMaxi) und Kindergartenleiterin Jutta Schäfer vor dem blauen und dem gelben Haus, in das die Tagesmütter ziehen sollen. - © Kreis Gütersloh

Harsewinkel. Im November 2018 ist es soweit. In den sogenannten ‚Schwedenhäuser‘ in der Münsterstraße 12 a und b in Harsewinkel öffnet eine neue Großtagespflege ihre Türen. In Zukunft werden hier bis zu neun Kinder im Alter von ein bis drei Jahren betreut. Dazu werden noch zwei bis drei Tagespflegepersonen gesucht.

Gesucht werden Tagespflegekräfte mit gültiger Pflegeerlaubnis, die sich zu einer neuen Großtagespflege zusammenschließen möchten. Mindestens eine Person muss bereits Erfahrung in der Kindertagespflege mitbringen. Damit der Bedarf an Kindertagespflege in Harsewinkel gedeckt werden kann, ist es Voraussetzung, dass durch die Großtagespflegestelle keine bereits bestehenden Tagespflegeplätze in Harsewinkel wegfallen. Die Schwedenhäuser sind für den Betrieb einer Großtagespflege geeignet und werden von der Stadt Harsewinkel vermietet. Dabei ist eine Vermietung über einen Zeitraum von mindestens fünf Jahren vorgesehen. Die Tagespflegekräfte haben die Möglichkeit finanzielle Unterstützung für die Ausstattung der Räumlichkeiten zu beantragen.

Für Rückfragen zur Qualifizierung stehen Ihnen Isabel Greßhöner von der Abteilung Jugend des Kreises Gütersloh (Tel. 05241/85-2482) und Gudrun Greve vom Familienzentrum minimaxi (Tel. 05247/-406341), die für die Vermittlung in der Kindertagespflege in Harsewinkel zuständig ist, zur Verfügung.

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Harsewinkel

Unbekannter greift in Kasse und flieht

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Kasse - © Pixabay
Symbolfoto - © Pixabay

Harsewinkel – Am Donnerstagabend (19.07., 19.15 Uhr) bat ein bislang unbekannter Täter eine Kassiererin eines Lebensmittelmarktes an der Alten Brockhäger Straße Geld zu wechseln.

Als die Kassiererin die Kasse öffnete, griff der unbekannte Mann in die Kasse. Er rannte anschließend mit dem gegriffenen Bargeld davon.

Der Mann kann wie folgt beschrieben werden: Männlich, ca. 170 cm, etwas korpulent und er hatte dunkle Haare. Zeugenangaben nach war er Südländer. Er trug ein blau-weiß kariertes Hemd und sprach ausschließlich in englischer Sprache.

Die Polizei Gütersloh sucht Zeugen. Wer kann Angaben zu der Tat machen? Wer kann etwas zu dem beschriebenen Mann sagen? Hinweise und Angaben dazu nimmt die Polizei Gütersloh unter der Telefonnummer 05241 869-0 entgegen.

Rückfragen von Medienvertretern bitte an:

Polizei Gütersloh
Pressestelle Polizei Gütersloh
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E-Mail: pressestelle.guetersloh@polizei.nrw.de
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Einbetonierter Tresor durch Kripo ausgegraben – Einbruch geklärt

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Tresor - © Envato Elements
Symbolfoto - © Envato Elements

Harsewinkel – Im November 2017 kam es zu einem Einbruch in ein Geschäft an der Straße Alter Markt in Harsewinkel. Die Täter gingen dabei sehr ungewöhnlich vor. Sie schnitten nach einigen Vorarbeiten die Wand des Geschäfts zu dem unmittelbar daneben liegenden Juwelier auf. Dort entwendeten sie einen Tresor.

In dem Tresor befanden sich Schmuck und Bargeld.

Umfangreiche Ermittlungen der Kriminalpolizei Gütersloh führten kürzlich zu einem unbewohnten Wohnhaus in Harsewinkel. Mit einigem Kraftaufwand und nicht weniger Personal gelang es dort unterhalb eines Betonbodens den gestohlenen und leergeräumten Tresor aufzufinden. Der Betonboden wurde in das Haus eingezogen, um den Tresor zu verstecken.

Den Ermittlern gelang es, die Tat einem 42-jährigen Gütersloher zuzuordnen, welcher sich bereits aufgrund weiterer Straftaten in Untersuchungshaft befindet. Die Ermittlungen zu eventuellen Mittätern dauern an.

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