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Polizei zerschlägt Betrügerbande – Opfer ist ein Senior aus Bad Oeynhausen

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Polizist - © Pixabay

Bad Oeynhausen, Hannover, Ludwigshafen am Rhein – Die Polizeibehörden im Kreis Minden-Lübbecke, Hannover und Ludwigshafen am Rhein (Rheinland-Pfalz) haben eine Bande von mutmaßlichen Betrügern zerschlagen. Der Kopf der Kriminellen, eine 31-jährige Frau aus Hannover, hat sich vor kurzem der Justiz gestellt. Nach ihr wurde seit längerem bundesweit per Haftbefehl gefahndet. Die Bande hatte über einen Zeitraum von gut eineinhalb Jahren einen älteren Mann aus Bad Oeynhausen (Kreis Minden-Lübbecke) um einen sechsstelligen Eurobetrag erleichtert.

Im vergangenen Jahr meldete sich auf eine Verkaufsanzeige des verwitweten Bad Oeynhauseners die 31-Jährige bei ihrem späteren Opfer. Ihm gaukelte die Frau unter Nennung eines falschen Namens und Herkunft vor, dass sie nicht nur an einer geschäftlichen Beziehung interessiert sei. Bei ersten persönlichen Kontakten erschlich sich die Frau das Vertrauen des gutsituierten Seniors. Doch diese Treffen fanden schnell ein Ende. Fortan tauschten sich beide nur noch am Telefon aus. So dauerte es nicht lange, und sie bat den Mann um Geld. Dabei ging es immer wieder um mehrere Tausend Euro, welche sie für verschiedenste Anschaffungen, wie Kleidung, Schmuck oder ein Auto, benötigen würde.

Der Bad Oeynhausener wollte das Geld allerdings nicht verschenken, sondern glaubte sich durch den Abschluss eines Art „Darlehnsvertrags“ einschließlich einer Rückzahlungsverpflichtung abgesichert. Sein Geld sah er jedoch nie wieder. Abgeholt wurden die Beträge an der Haustür des Seniors durch diverse Boten.

Als der Rentner sich schließlich der Polizei offenbarte, gelang es heimischen Zivilfahndern im Oktober eine Geldbotin festzunehmen. Wie sich später herausstellte, handelte es sich dabei um die 14-jährige Tochter der 31-Jährigen. Weitere Ermittlungen brachten die wahre Identität der Frau zum Vorschein. Daraufhin erging gegen die in Hannover ansässige Frau ein Haftbefehl wegen des Vorwurfs des schweren Bandenbetrugs. Noch vor einer Wohnungsdurchsuchung in Hannover tauchte die samt Ehemann jedoch unter. Ihre Spur verfolgten die Ermittler bis nach Ludwigshafen. Als die dortigen Fahnder wenig später bei einer weiteren Durchsuchungsaktion zuschlagen wollten, konnte die Gesuchte erneut verschwinden. Ermittlungen ergaben, dass sie sich zurück nach Hannover begeben hatte. Hier stellte sie sich schließlich in Begleitung ihrer Anwältin vor knapp zwei Wochen den niedersächsischen Behörden. Da die Frau ein Geständnis ablegte, wurde der Haftbefehl gegen sie unter Auflagen außer Vollzug gesetzt.

Polizei und Justiz ist die Frau bereits einschlägig bekannt. Derzeit steht die 31-Jährige unter Bewährung, da sie mit der gleichen Betrugsmasche in Hannover ein Opfer um 75.000 Euro betrog. Ermittler und Staatsanwaltschaft gehen davon aus, dass die jüngste Tat nun eine mehrjährige Haftstrafe für die Frau nach sich ziehen wird.

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Bad Oeynhausen

Arbeiter (38) durch Stromschlag lebensgefährlich verletzt

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Bad Oeynhausen / Celle – Lebensgefährliche Verletzungen durch einen Stromschlag erlitt ein 38-jähriger Mann aus Eschede bei Reparaturarbeiten an einer Straßenlaterne in Werste am Montagvormittag. Zudem wurde ein 33-jähriger Arbeitskollege aus Celle durch einen Lichtbogen leicht verletzt.

Ein alarmierter Notarzt und eine Rettungswagenbesatzung kümmerten sich an der Unglücksstelle an der Ecke Werster Heide/Holzmark um die beiden Männer. Anschließend kam der 38-Jährige zur weiteren medizinischen Versorgung ins Johannes-Wesling-Klinikum nach Minden. Der 33-Jährige wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus nach Bad Oeynhausen gebracht.

Die beiden Männer sowie ein weitere Arbeitskollege einer Firma aus dem niedersächsischen Celle waren am Vormittag gegen 11.20 Uhr damit beschäftigt, die Leitung der Laterne freizulegen. Dafür musste der 38-Jährige das Fundament des Mastes mittels eines Schlagbohrhammers aufstemmen. Dabei behädigte die Meißelspitze offenbar eine im Erdreich verlegte Stromleitung, welche die umliegenden Wohnhäuser versorgt.

Ein ebenfalls anwesender Mitarbeiter des Netzbetreibers schaltete die beschädigte Leitung ab und kümmerte sich anschließend um die Instandsetzung des Kabels. Bis dahin blieben einige Häuser vorübergehend ohne Strom.

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15-Jähriger mit Drogen erwischt

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Bad Oeynhausen – Während einer Streifenfahrt am Samstagmittag im Sielpark geriet ein 15-Jähriger in den Fokus der Beamten. Als der Schüler den Streifenwagen erblickte, nahm er reiß aus. Nach kurzer Verfolgung zu Fuß konnte er gestellt werden. Der Grund für die Flucht war schnell gefunden. Der Junge trug zwei kleine Tüten mit vermutlich Marihuana sowie Bargeld in kleiner Stückelung bei sich. Hier liegt der Verdacht des Betäubungsmittelhandels nahe. Der Bad Oeynhausener wurde zur Wache verbracht und später von Angehörigen abgeholt. Die Drogen sowie das Geld wurden beschlagnahmt.

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Pkw prallt im Vorbeifahren gegen Autotür

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Bad Oeynhausen – Im Vorbeifahren ist ein 52-jähriger Autofahrer aus Vlotho am Freitagvormittag gegen die leicht geöffnete Fahrertür eines auf einem Parkstreifen entlang der Bismarckstraße abgestellten Fiat eines 21-jährigen Mannes aus Löhne geprallt. Dabei erlitt der Löhner leichte Verletzungen.

Der 52-Jährige fuhr mit seinem Opel gegen 10.20 Uhr auf der Bismarckstraße in Richtung Kaiserstraße, als es in der Nähe des Amtsgerichts zu der Kollision kam. Bei der Unfallaufnahme durch die Polizei konnte nicht geklärt werden, ob der 21-Jährige aus seinem Fahrzeug aussteigen wollte. Er gab gegenüber den Beamten an, dass sich zwar sein Fuß zwischen Tür und dem Einstieg befunden habe, er aber den Pkw hätte nicht verlassen wollen.

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