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Lebende Krippe Bad Salzuflen – Veterinäramt des Kreises Lippe weist Vorwürfe zurück

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Weihnachtspyramide auf dem Bad Salzufler Weihnachtstraum
Bad Salzufler Weihnachtstraum - © Stadt Bad Salzuflen

Nach neun Jahren wird es 2018 keine lebende Krippe geben – so lässt sich der Betreiber in der Presse zitieren. Öffentlich macht er dafür „immer neue Auflagen des Kreisveterinäramtes“ verantwortlich, ein Hinweisschild am geplanten Ort der lebenden Krippe spricht gar von „Hindernissen des Veterinäramts“. Vorwürfe, die der Kreis Lippe entschieden zurückweist: „Wir haben bereits im Januar diesen Jahres das Gespräch mit dem Betreiber gesucht und ihn darauf hingewiesen, dass das Veterinäramt auch für die Durchführung 2018 einen entsprechenden Genehmigungsantrag benötigen wird“, erklärt Dr. Heike Scharpenberg, Leiterin des Fachgebiets Veterinärangelegenheiten und Verbraucherschutz beim Kreis Lippe.

Deshalb weist das Kreisveterinäramt darauf hin, dass Anträge zur Zurschaustellung auf Weihnachtsmärkten oder Volksfesten frühzeitig gestellt werden sollten. „Wir sind bemüht, in enger Zusammenarbeit mit den Betreibern Lösungen zu finden. Dafür sind wir aber auch auf die Kooperationsbereitschaft der Betreiber angewiesen“, appelliert Scharpenberg. Ein Antrag könne schon Monate vor dem geplanten Termin gestellt werden. Dann bleibe in der Regel genug Zeit, um den Antrag zu prüfen und erforderliche Nachweise nachzureichen sowie eventuell notwendige Auflagen zu kommunizieren und umzusetzen.
Zur lebenden Krippe sei ein erster formloser Antrag des Betreibers bereits Anfang Oktober 2018 eingegangen, aber: „Es fehlten wesentliche Informationen und Nachweise. Ich habe den Betreiber mehrmals schriftlich darauf hingewiesen und detailliert aufgeführt, welche Angaben noch nachzureichen sind“, so Scharpenberg weiter.

Die Aufgabe des Veterinäramts ist es, die Durchführung einer sogenannten gewerblichen Zurschaustellung von Tieren gemäß Paragraph 11 des Tierschutzgesetzes zu prüfen und sicherzustellen, dass das Tierwohl gewährleistet ist. Im Fall einer öffentlichen Zurschaustellung von Tieren auf Märkten sind mehrere Faktoren Gegenstand der Prüfung: Unter anderem soll die artgerechte Haltung und Pflege der Tiere nachgewiesen werden. Dazu zählen Faktoren wie der uneingeschränkte Zugang zu Trinkwasser sowie die artgerechte Fütterung. Hierzu muss eine Person benannt werden, die sich um die Tiere kümmert – zwingend erforderlich ist dabei der Nachweis der Sachkunde, die die Person als fachlich versiert bestätigt und sicherstellt, dass die gesetzlich erforderliche Betreuung gewährleistet ist.

Überdies muss auch ein Berührungsschutz installiert sein, damit Besucher die Tiere nicht anfassen können. Zudem ist eine Beschreibung der Größe und Struktur des Stalles erforderlich. „Dabei geht es nicht um die statischen und baurechtlichen Bedingungen, sondern um Fragen der Haltung: Wie viel Platz haben die Tiere und entspricht das dem Bedarf, den diese Tiere haben? Und ist gewährleistet, dass die Tiere Rückzugsbereiche haben, in die sie sich bei Bedarf auch während der Öffnungszeiten des Weihnachtsmarkts zurückziehen können? Kurz: Auch hier geht es um Fragen der artgerechten Unterbringung“, erklärt Scharpenberg die notwendigen Angaben zum Stall. Ein weiterer wichtiger Aspekt in diesem Zusammenhang ist die Frage, ob die Tiere aus Einzelhaltung stammen oder ob sie an die Haltung mit anderen Tieren, auch mit Tieren anderer Arten, gewöhnt sind. Eine umfangreiche Liste, die allerdings entsprechend Paragraph 11 des Tierschutzgesetzes unumgänglich ist, um die Zurschaustellung bewilligen zu können.

Seit mehreren Wochen war das Kreisveterinäramt deshalb im Kontakt mit dem Betreiber und bat um Einreichung der fehlenden Informationen und Nachweise. Bis zur Eröffnung des Weihnachtsmarktes am 28. November lagen allerdings einige der geforderten Unterlagen noch nicht vor. „Wir sind an die gesetzlichen Vorgaben gebunden. Wenn diese nicht erfüllt sind, können wir keine Erlaubnis aussprechen“, stellt Scharpenberg klar.

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Bad Salzuflen

Wülfer-Bexten. Einbruch ins Bürgerhaus

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Eingeschlagene Fensterscheibe
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Bad Salzuflen – In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag drangen unbekannte Täter in das Bürgerhaus in der Straße „Am Schlinggarten“ ein. Dabei beschädigten sie mehrere Fenster und eine Tür und durchsuchten die Räumlichkeiten. Über Diebesgut ist bislang nichts bekannt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 1000 Euro. Das Kriminalkommissariat in Bad Salzuflen bittet Zeugen, die Hinweise zum Einbruch geben können, sich unter der Rufnummer 05222 / 98180 zu melden.

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Zeugen für Auseinandersetzung gesucht

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Jugendliche auf dem Gelände einer Schule
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Bad Salzuflen – Dienstagmittag gegen 13 Uhr ereignete sich im Bereich der Osterstraße/Rudolph-Brandes-Allee eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen, in dessen Verlauf sich ein 17-Jähriger aus Bad Salzuflen leicht verletzte. Gegen 13:20 Uhr wurde der Polizei eine Körperverletzung in dem Bereich gemeldet. Als die Beamten am Ereignisort ankamen, trafen sie auf den Jugendlichen, der sich innerhalb einer Gruppe von anderen Jungen aufhielt und am Kopf blutete. Der Jungendliche aus Bad Salzuflen gab an, dass er unmittelbar vor dem Zentralen Omnibusbahnhof von einer Gruppe, bestehend aus fünf Männern sowie einer Frau, angegriffen worden sei. Diese seien anschließend in Richtung in Richtung der Grabenstraße (vier Personen) sowie in Richtung der Bahnhofstraße (zwei Personen) gelaufen. In diesem Zusammenhang wird insbesondere der Fahrer eines Busses gesucht, der die Personen angesprochen hat. Aber auch andere Zeugen des Vorfalls mögen sich bitte beim Kriminalkommissariat in Bad Salzuflen unter der Rufnummer 05222 / 98180 melden.

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Alarm ausgelöst

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Zapfanlage in einer Gaststätte
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Bad Salzuflen – Unbekannte Einbrecher versuchten am frühen Samstagmorgen in eine Gaststätte an der Ecke Loosestraße / Extersche Straße einzudringen. Dabei lösten die Täter jedoch einen Alarm aus, so dass sie unverrichteter Dinge flüchteten. Wer gegen 4:15 Uhr Beobachtungen gemacht hat, meldet sich bitte beim Kriminalkommissariat Bad Salzuflen unter der Rufnummer 05222 / 98180.

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