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Bielefeld

Volkshochschule mit Angeboten in den Sommerferien

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Diskussion in einem Stuhlkreis
Symbolfoto - © Envato Elements

Bielefeld (bi). Ein vielfältiges Kursprogramm bietet die Volkshochschule (VHS) ab 15. Juli mit Beginn der Sommerferien. So stehen für Naturfreunde Exkursionen zu den schönsten Orten Bielefelds in Kooperation mit dem Naturschutzbund Bielefeld auf dem Programm. Interessierte entdecken unter fachkundlicher Begleitung die Naturschätze Bielefelds und bekommen Informationen über die Landschaften und ihre Tierwelt. Die jeweils zweistündigen Exkursionen gehen zum Gellershagener Bach, zu den Rieselfeldern Windel, zum Obersee und in die Johannisbachaue.

Für alle, die den Sommer lieber künstlerisch-kreativ verbringen möchten, hat die VHS gleich mehrere Kurse im Programm: So werden ein Wochenend-Nähkurs und ein Siebdruck-Kurs angeboten. Außerdem laden fotografische Streifzüge durch die Innenstadt und den Botanischen Garten zum Malen mit der Kamera ein. Alle Spielfreudigen haben in der VHS-Theaterwerkstatt die Möglichkeit, grundlegende Elemente des Theaterspiels auszuprobieren. Wer sich fürs Schreiben begeistert, kann im „Texte-TÜV“ das richtige Handwerkszeug für die eigene Geschichte erlernen. Und in der SchücoArena wird abends Billard zum Kennenlernen angeboten.

Auch Sprachfreunde kommen in den Sommerferien auf ihre Kosten. Neue Anfängerkurse werden für Englisch, Französisch, Italienisch, Japanisch, Niederländisch und Spanisch angeboten. Fortgeschrittene der Sprachen Englisch und Spanisch finden zudem eine Auswahl an Konversationskursen im Angebot. Alle Kurse laufen abends ab 18.15 Uhr in den Räumen der Ravensberger Spinnerei und bieten neben Spracherwerb auch Einblicke in die jeweilige Kultur und Landeskunde.

Alle Informationen zum Sommer-Programm der Volkshochschule sind unter www.vhs-bielefeld.de (Stichwort: Sommer) zu finden. Anmeldungen sind dort ebenfalls möglich.

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Bielefeld

B611: Leistungsstarke Verbindung zwischen A30 und A2

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Leitplanke
Symbolfoto - © Pixelio, Stihl024

Vlotho / Löhne / Bielefeld (strassen.nrw). Mit der Freigabe der B611 zwischen Vlotho-Exter und Löhne-Wittel wird eine wichtige Verkehrsverbindung zwischen der A30 und der A2 eröffnet. Vor allem der Schwerverkehr kann nun die Industriegebiete von Löhne und Bad Oeynhausen direkt ansteuern, Wohngebiete werden entlastet. NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst, der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Enak Ferlemann, und Straßen.NRW-Direktorin Elfriede Sauerwein-Braksiek haben den 5,2 Kilometer langen Straßenabschnitt am Montag, 15. Juli, feierlich freigegeben – gut ein halbes Jahr früher als geplant.

Vorteile für die Wirtschaft, Entlastung für Anwohner

Die ursprünglichen Planungen aus den 1970er Jahren sahen einen Weiterbau der A5 Bremen-Gießen vor. Ein Teilstück von der A30 in Löhne Richtung Wittel wurde gebaut, danach gab es jedoch ein Umdenken. Statt einer Autobahn sollte nun eine Bundesstraße die notwendige Entlastung der Ortschaften und die Anbindung an das Fernstraßennetz ermöglichen. Die Idee, die L773 zur B611 auszubauen, fand anders als die früheren Autobahn-Planungen die Unterstützung aller Beteiligten. Ein erster Bauabschnitt wurde 2016 für den Verkehr freigegeben, nun folgt der Lückenschluss Richtung A30. Gesamtbaukosten für beide Abschnitte: 23,8 Millionen Euro. Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, sagte: „Die neue
B611 ist ein echtes Plus für die Region! Sie bildet eine leistungsstarke Verbindung zwischen den Autobahnen A 2 und A 30 und schließt die Industriegebiete von Löhne und Bad Oeynhausen an den Fernverkehr an. Damit wird die Wirtschaft in der Region nachhaltig gestärkt. Es ist also nicht übertrieben, wenn ich sage: Heute beginnt ein neues Kapitel der Mobilität!“ Die B611 dient zudem als Umleitungsstrecke im Falle einer Sperrung der A30 im Knotenbereich mit der A2. Das hat vor allem für Bad Oeynhausen eine besondere Bedeutung.

Mehr Sicherheit auch für Radfahrer und Fußgänger

Auch NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst betonte, dass das Land mit dem Ausbau der Infrastruktur vorankomme. „Wir verbessern durch die Neubaustrecke nicht nur das Mobilitätsangebot in der Region, sondern erhöhen auch die Verkehrssicherheit und die Lebensqualität“, so der Minister. Die alte Landesstraße mit dem bezeichnenden Namen „Knickstraße“ wurde teilweise gestreckt und ausgebaut. „Früher war hier ein gefahrloses Überholen gerade des langsamen landwirtschaftlichen Verkehrs nicht möglich. Jetzt gibt es hier mehr Sicherheit auch für Radfahrer und Fußgänger: Für sie wurde ein separater Rad- und Fußweg geschaffen.“

Grünflächen insektenfreundlich gestaltet

Gut fünf Kilometer lang ist die Neubaustrecke der B611. Hinzu kommen 7,7 Kilometer so genannte Nebenstrecken, mit denen die vorhandenen Straßen und Wege an die Bundesstraße angeschlossen wurden. Für das Projekt wurden allein 5.500 LKW-Ladungen mit Schotter für den Unterbau der Fahrbahnen gebraucht. Knapp 600 Meter Lärmschutzwände und -wälle wurden gebaut, 3,1 Kilometer Schutzplanken installiert. Nicht mehr benötigte asphaltierte Strecken wurden entsiegelt und als Ausgleichsflächen hergerichtet. Und weil zum Straßenbau auch das Thema Naturschutz gehört, kommen acht Tunnel für Kleintiere, zwei Kilometer Wildschutzzäune, knapp acht Kilometer Entwässerungsrohre und nicht zuletzt 1,3 Kilometer Amphibienschutzanlagen hinzu. „Wer Straßen neu baut oder erweitert, nimmt zwangsläufig Flächen in Anspruch“, sagte Straßen.NRW-Direktorin Elfriede Sauerwein-Braksiek. „Die Anlage von Ausgleichsflächen und die entsprechenden Schutzeinrichtungen für Tiere rechts und links der Straße sind darum ein wichtiger Aspekt bei den Planungen. Zwischen Löhne und Vlotho haben wir allein 10 Hektar Ausgleichsflächen angelegt.“ Besonders in den Blick geraten beim Projekt B611 außerdem die Grünflächen rechts und links der Straße und auf dem Kreisverkehr in Löhne-Wittel. Dank der neuen Böschungen konnten sich spontan Arten ausbreiten, die Bienen anziehen. „Auf 64.000 Quadratmetern wachsen hier bald Blumen, Kräuter und Gräser, die Insekten Nahrung bieten“, so Sauerwein-Braksiek. Der Landesbetrieb setze verstärkt auf regionales Saatgut und eine extensive Pflege, um dem Insektensterben entgegen zu wirken. Dafür ist auch die B611 ein gutes Beispiel.

Straßen.NRW setzt sich bereits mit verschiedenen Projekten dafür ein, Lebensräume für Bienen und Co. zu gestalten, zum Beispiel mit der „Insektenfreundlichen Meisterei“. „Wir haben begonnen, die Flächen des Landesbetriebs für Blühstreifen zu nutzen und werden das ausweiten“, so Minister Wüst. „So werden aus schnöden Randstreifen blühende Bienenboulevards.“

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Bielefeld

Brennender Roller entfacht Heckenbrand

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Abgebrannter Roller
Abgebrannter Roller - © Polizei Bielefeld

Bielefeld-Mitte – Die Polizei Bielefeld sucht Zeugen, die Angaben zu einem Brand in der Nacht auf Sonntag, den 14.07.2019, an der Meller Straße machen können.

Eine 28-jährige Mindenerin meldete gegen 03:00 Uhr in der Nacht einen Heckenbrand, den sie im Vorbeifahren bemerkt hatte. Während der Löscharbeiten fanden die Einsatzkräfte der Feuerwehr heraus, dass auch ein Roller in Brand geraten war. Vermutlich fing dieser zuerst Feuer, das dann auf die Hecke übersprang. Aber nicht nur die wurde beschädigt. Auch ein geparktes Fahrzeug wurde dabei in Mitleidenschaft gezogen. Der VW Golf wies Brandschäden im vorderen, linken Bereich auf. Der Motorroller war bis auf die Stahlkonstruktion abgebrannt. Die hinzugezogenen Polizeibeamten konnten nur noch die Fahrgestellnummer erkennen. Ersten Ermittlungen nach ist der Roller seit 2017 abgemeldet. Auch wenn die Einsatzkräfte die Brandursache nicht eindeutig feststellen konnten, gehen sie dennoch von einer Brandstiftung aus.

Hinweise zum Brand nimmt das Kriminalkommissariat 11 unter der 0521-5450 entgegen.

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Taxifahrer verfolgt Restaurant-Einbrecher

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Taxi
Symbolfoto - © Envato Elements

Bielefeld-Innenstadt – Ein Taxifahrer beobachtete am Sonntagmorgen, den 14.07.2019, einen Einbrecher am Oberntorwall. Bei der anschließenden Verfolgung verlor der Zeuge den Täter in der Wilhelmstraße aus den Augen.

Ein Taxifahrer hörte gegen 06:10 Uhr am Jahnplatz eine Scheibe klirren. Er bemerkte einen Mann, der versuchte durch eine zerbrochene Scheibe in ein Restaurant am Oberntorwall zu klettern. Als der Zeuge die Polizei informierte, bemerkte er, dass der Einbrecher auf ein Fahrrad stieg und in Richtung Rathaus davonfuhr. Der Bielefelder nahm die Verfolgung über die Turner Straße und den Kesselbrink auf. Im Bereich der Wilhelmstraße verlor er den Flüchtenden aus den Augen.

Der Zeuge beschrieb den Täter als 30 bis 40 Jahre alt und von dunkler Hautfarbe. Er trug eine schwarze Jacke und einen schwarzen Rucksack mit einem blauen Streifen. Er flüchtet mit einem älteren schwarzen Fahrrad. Vermutlich war der Einbrecher zur Tatzeit angetrunken.

Zeugenhinweise nimmt das Kriminalkommissariat 12 unter 0521- 545-0 entgegen.

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