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Bielefeld

Funde von Datenträgern bei Abrissarbeiten auf dem Campingplatz in Lügde

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Symbolfoto - © Envato Elements

Achte gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Detmold und der Polizei Bielefeld

Bielefeld / Lippe/ Lügde – Am 11. und 12.04.2019 wurden auf dem Campingplatz in Lügde bei den Abrissarbeiten auf der Parzelle des Hauptbeschuldigten insgesamt zwei CDs und zwei Disketten aufgefunden.

Es erfolgt eine Auswertung der aufgefundenen Datenträger. Aufgrund von Beschädigungen lässt sich aktuell lediglich eine CD teilweise auslesen. Nach bisherigem Kenntnisstand handelt es sich bei den Inhalten auf der CD nicht um relevante Daten, die auf weitere Opfer oder andauernden Missbrauch schließen lassen. Im Übrigen ist nach Einschätzung von Staatsanwaltschaft die Relevanz von Datenträgern für die Beweisführung hinsichtlich der Missbrauchstaten geringer anzusehen, als in der öffentlichen Berichterstattung vermittelt.

Die Polizei geht aufgrund der umfangreichen Tatortarbeit der Ermittlungskommission „Eichwald“, der Angaben des Abrissunternehmers nach den Funden und der Abläufe bei den Abrissarbeiten davon aus, dass sich die Datenträger in einem Zwischenraum des doppelten, fest verbauten Holzbodens im Wohnwagen des Beschuldigten befunden haben.

Die jetzt aufgefundenen Datenträger wurden entdeckt, nachdem die Behausungen vom Abrissunternehmer erneut vollständig leer geräumt und die Decken und Wände eingerissen wurden. Nur durch die im Zuge der Abrissarbeiten frei gelegten Hohlräume war die Auffindung der Datenträger möglich.

Die Ermittlungskommission hatte vor der zwischen Staatsanwaltschaft und Polizei abgestimmten Freigabe der Tatorte am 27.03.2019 eine intensive, sehr kleinteilige Untersuchung der Tatorte betrieben. Die Tatortarbeit im Bereich der Parzellen der beiden Beschuldigen wurde nach höchsten Standards – analog zur Tatortarbeit bei Mord und Totschlag – durchgeführt. Dazu wurden unter anderem die Behausungen der Beschuldigten von der Polizei vollständig leer geräumt. Die Gegenstände aus den Behausungen wurden zwischengelagert und akribisch durchsucht.

Zur Auffindung von Gegenständen in Verstecken wurde zudem ein Datenträgerspürhund eingesetzt und es wurden 3-D-Laser-Scans von den Tatorten angefertigt. Hohlräume, die zugänglich und somit als Versteck geeignet gewesen wären, wurden dabei nicht gefunden. Es gab danach keine Anhaltspunkte dafür, dass sich auf dem Gelände noch relevantes Beweismaterial befand.

Eine Zerstörung der Behausung war von dem richterlichen Durchsuchungsbeschluss nicht gedeckt und somit für Polizei und Staatsanwaltschaft aus rechtlichen Gründen nicht zulässig.

Für Staatsanwaltschaft und Polizei bestand zum entscheidungserheblichen Zeitpunkt keine Veranlassung, Beamte tagelang für eine Beobachtung der Abrissarbeiten abzustellen oder selbst auf Kosten der Steuerzahler einen Abriss vorzunehmen. Nachdem der Abrissunternehmer einen Fund bei der Polizei gemeldet hatte, stand die Polizei mit diesem während der weiteren Abrissarbeiten in engem Kontakt. Es waren dazu zeitweise auch Ermittler auf dem Campingplatz vor Ort.

Aus den vorgenannten Gründen erfolgt auch keine erneute Durchsuchung des Abrissschutts der Behausungen der Beschuldigten.

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Bielefeld

Honigschleudern im Botanischen Garten

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Nahaufnahme von Bienen
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Bielefeld (bi). Zum Honigschleudern lädt Imker Günter Krawczyk am Sonntag, 16. Juni, in den Botanischen Garten, Am Kahlenberg 16, ein. Im Bienenhaus zeigt er, welche Nahrung Bienen brauchen, wie sie Honig herstellen und wie er aus den Bienenwaben gewonnen wird. Anschließend kann der Honig probiert werden. Die kostenlose Veranstaltung für alle Nachwuchsimker und Honigfans beginnt um 15 Uhr.

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Bei Tempo 30: Mehr als doppelt so schnell unterwegs

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Geschwindigkeitskontrolle
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Bielefeld-Stieghorst – Beamte des Verkehrsdienstes der Polizei Bielefeld haben am Mittwoch, 12.06.2019, Geschwindigkeitsmessungen an einem Schulweg in Oldentrup durchgeführt. Dabei war eine Autofahrerin mit 79 km/h unterwegs.

Die Polizisten hatten am Mittwochmorgen eine Kontrollstelle an der Oldentruper Straße in Höhe der Straßeneinmündung Spannbrink eingerichtet. Sie überprüften die gefahrenen Geschwindigkeiten mittels eines Lasermessgeräts. An dem Streckenabschnitt beträgt die zulässige Höchstgeschwindigkeit in der Nähe der Grundschule Oldentrup 30 km/h.

Insgesamt stellten die Beamten 20 Geschwindigkeitsverstöße fest. Davon ahndeten sie 13 Verstöße mit einem Verwarnungsgeld und sieben mit einer Verkehrsordnungswidrigkeiten Anzeige. Unter den Anzeigen erwarteten eine Autofahrerin und ein Fahrer ein befristetes Fahrverbot.

Gleich das erste Auto war das schnellste Fahrzeug, das ins Visier der Polizisten geriet. Eine 28-jährige Bielefelderin war in ihrem Audi mit 82 km/h in dem 30-km/h Bereich gemessen worden. Abzüglich der Messtoleranz warfen die Beamten ihr vor, mit 79 km/h gefahren zu sein und die zulässige Höchstgeschwindigkeit um 49 km/h überschritten zu haben. Die Bielefelderin, die selbst mit einem schulpflichtigen Kind in ihrem Auto unterwegs war, erwartet ein Bußgeld, zwei Punkte im Flensburger Verkehrsregister und ein einmonatiges Fahrverbot.

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Bielefeld

Beleidigungen führen zu Schlägerei

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Körperverletzung
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Bielefeld-Innenstadt – In der Nacht von Sonntag, 09.05.2019, auf Montag, 10.05.2019, ereignete sich auf dem Altstädter Kirchplatz nach einer Beleidigung eine Schlägerei. Vier Personen erlitten leichte Verletzungen.

Gegen 23:25 Uhr trat ein 21-jähriger Bielefelder an eine auf den Sitzbänken des Altstädter Kirchparks sitzende 18-jährige Bielefelderin und ihre Freundin heran und sprach sie an. Als er die Frauen beleidigte, forderten zwei 19-jährige Bielefelder ihn auf, dies zu unterlassen. Daraufhin entstand eine Schlägerei, bei der der 21-Jährige der 18-Jährigen ins Gesicht schlug. Einer seiner Begleiter, ein 21-jähriger Bielefelder, schlug daraufhin dem einen 19-Jährigen mit der Faust ins Gesicht. Zwei andere Begleiter, ein 24-jähriger Bielefelder und ein bislang Unbekannter, traten auf den Zweiten 19-Jährigen ein, so dass dieser stürzte. Die Opfer erlitten leichte Verletzungen.

Als Zeugen die Polizei über Notruf riefen, flüchteten die Schläger. Polizisten griffen im Rahmen der Fahndung im Bereich Süsterplatz zwei Schläger, einen 21-Jährigen und den 24-Jährigen, auf. Bei einer vorangegangenen Ruhestörung war die Tätergruppe bereits durch Polizisten kotrolliert worden, so dass ein dritter Schläger durch Beamte identifiziert werden konnte. Zu dem Unbekannten Schläger liegt keine Beschreibung vor.

Zeugenhinweise nimmt das Kriminalkommissariat 14 unter 0521-545-0 entgegen.

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