Soziale Medien

Detmold

Designpreis für die Biene – Bienenzentrum im LWL-Freilichtmuseum Detmold bekommt Auszeichnung

mm

Stand:

Bienenzentrum im LWL-Freilichtmuseum Detmold
Das Bienenzentrum im LWL-Freilichtmuseum Detmold hat eine Auszeichnung des Art Directors Club erhalten. - © LWL, BOK+Gärtner GmbH, Christoph Steinweg

Detmold (lwl). Seit dem vergangenen September macht der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in seinem Freilichtmuseum Detmold mit dem neu eröffneten Bienenzentrum „Alarm für die Biene“. Nun hat der Ausstellungs- und Aktionsraum am Lippischen Meierhof des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) einen Designpreis bekommen. Das Büro BOK + Gärtner aus Münster wurde für die Gestaltung vom Art Directors Club (ADC) im Bereich Ausstellungen ausgezeichnet.

Studien haben gezeigt, dass in den letzten 30 Jahren der Bestand an Fluginsekten um über 75 Prozent zurückgegangen ist. Die Ausstellung vermittelt Fakten zum Insektensterben und gibt den Menschen praktische Tipps mit auf den Weg, was sie für die Erhaltung der nützlichen Bestäuber tun können. Außerdem erfahren sie alles über die Bedeutung von Bienen für das Ökosystem, die verschiedenen Bienenarten, die Imkerei und den Honig. Die Szenografie haben die Ausstellungsmacher konsequent aus dem Inhalt abgeleitet: Alle Elemente – von Wandeinbauten über Tische bis hin zu den Sitzgelegenheiten – sind aus hölzernen Bienenkästen zusammengesetzt. Die gesamte Ausstellungsgrafik ist in den typischen Bienenfarben Schwarz und Gelb gehalten. Hintergrundinformationen befinden sich auf den sogenannten „Rähmchen“, die Imker den Bienen zum Wabenbau anbieten. Diese „Rähmchen“ können die Besuchern aus den Bienenkästen herausziehen. Spielerische Grafikelemente sorgen immer wieder für Überraschungen und einen kurzweiligen Ausstellungsbesuch.

Hintergrund

Die Auszeichnung des ADC ist bereits der fünfte Preis für eine Ausstellung des LWL-Freilichtmuseums Detmold. 2014 wurde „Marsch, marsch ins Beet“ mit dem „red dot design award“ ausgezeichnet. „Scheiße sagt man nicht!“ (Sonderausstellung 2016) bekam den German Design Award sowie den iF Design Award. Mit letzterem wurde auch „Raus aus dem Spießerglück“ (Sonderausstellung 2018) geehrt.

Der Art Directors Club für Deutschland ist ein unabhängiger Verein mit dem Ziel, exzellente kreative Kommunikation zu finden und zu fördern. Er veranstaltet den größten Kreativwettbewerb im deutschsprachigen Raum und gehört damit zu den wichtigsten Gradmessern für herausragendes Design in Europa. 405 Jurymitglieder haben die eingereichten Arbeiten auf ihre Originalität, Klarheit, Kraft und Machart bewertet. Ein weiteres wichtiges Kriterium ist, ob die Arbeit Freude bereitet. Neben besonderen Preisen in den Kategorien Grand Prix, Gold, Silber und Bronze vergab die Jury insgesamt 270 Auszeichnungen, zu denen auch das Bienenzentrum zählt.

Weiterlesen
Kommentieren

Diskutieren Sie mit

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Detmold

NRW-Minister Andreas Pinkwart gibt Startschuss für Baustelle „Erlebniswelt Hermannsdenkmal“

mm

Stand:

Zusammengestellt durch:

B.Tyce
Baustelle Hermannsdenkmal
NRW-Minister Andreas Pinkwart (2.v.r.) gibt auf der Baustelle den Startschuss für die Arbeiten – gemeinsam mit Martina Hannen (MdL, r.) sowie von links: Ralf Noske (Geschäftsführer der Denkmal- Stiftung), Landesverbands-Architekt Ingo Düsterhus, Peter Gröne (Landesverbandskämmerer und Geschäftsführer der Denkmal-Stiftung), Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl sowie Arne Brand (Allg. Vertreter der Verbandsvorsteherin). - © Landesverband Lippe

Der Bau der „Erlebniswelt Hermannsdenkmal“ hat offiziell begonnen

Lemgo, 23. August 2019. Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister des Landes Nordrhein-Westfalen für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie, hat am gestrigen Donnerstag den Startschuss für den Bau der neuen Erlebniswelt am Hermannsdenkmal gegeben. Damit ist der Auftakt für die Zukunft des Denkmals gesetzt, dessen Areal umgestaltet und mithilfe von Digitalisierung zeitgemäßer erschlossen werden soll. Zwar ist das Hermannsdenkmal ein Flaggschiff des NRW-Tourismus – „eines der bekanntesten Denkmale Europas“, wie es der WDR in seiner Serie „Die beliebtesten Ausflugsziele in NRW“ charakterisierte. Jährlich rund 500.000 Besucherinnen und Besucher zieht das Hermannsdenkmal auf die Grotenburg im Teutoburger Wald, in seiner Bedeutung steht es in einer Linie mit den Dombauten in Köln und Aachen oder der Zeche Zollverein. Dennoch gilt es, die Attraktivität des Denkmals und des gesamten Areals noch weiter zu steigern und aktuelle Trends im Tourismus umzusetzen.

Minister Pinkwart griff gemeinsam mit Vertretern des Landesverbandes, der Bezirksregierung Detmold sowie der Politik aus der Region zur Schaufel, um den Bau der Erlebniswelt und damit die erste Bauphase offiziell einzuläuten. Das Gebäude soll neue Erlebnis- und Bildungsangebote schaffen, die moderne Techniken wie Virtual und Augmented Reality nutzen, um den Besucherinnen und Besuchern das Denkmal zeitgemäß zu vermitteln. Es soll auf einer Fläche von rund 550 qm u. a. ein 360°-Kino sowie ein herausragendes Edutainment-Angebot beinhalten und auch Ankerpunkt für den Einsatz moderner, digitaler Vermittlungsformen werden. „Die Erlebniswelt Hermannsdenkmal wird ein eindrucksvolles Beispiel sein, wie analoge Reiseziele ihr touristisches Potenzial mit Hilfe
der Digitalisierung voll ausschöpfen können. Der Besuch wird informativer, intensiver wahrgenommen und eröffnet ein neues Erleben, das analog bisher kaum erreichbar war“, sagte Minister Pinkwart.

Die Bauphase der Erlebniswelt wird mit einem zumutbaren Pensum an Arbeiten und Störungen einhergehen. Der touristische Betrieb wird während der Arbeiten weiterlaufen, eine Sperrung des Denkmals wird voraussichtlich nicht nötig sein. 2021 sollen die Arbeiten der ersten Bauphase abgeschlossen sein und die Erlebniswelt der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Baustelle Hermannsdenkmal

NRW-Minister Andreas Pinkwart und Arne Brand (Allg. Vertreter der Verbandsvorsteherin, l.), auf dem Weg zur Baustelle. – © Landesverband Lippe

Ein umfangreicher Prozess ging den Planungen des Landesverbandes voran: Von 2016 bis 2017 wurde mit dem „Masterplan Areal Hermannsdenkmal“ eine strategisch ausgerichtete, ganzheitliche Planungsgrundlage erarbeitet, unter Beteiligung eines breiten Bündnisses aus Akteuren aus der Region und von externem Fachwissen. Basierend darauf hat der Landesverband Lippe im Herbst 2017 eine umfassende Projektskizze mit einem Maßnahmenpaket erarbeitet. Hinsichtlich der Förderung dieses Pakets empfahl die Landesregierung, maßnahmeorientiert vorzugehen. Die Projektskizze wurde entsprechend angepasst und die Skizze für das erste Teilprojekt, die Erlebniswelt, im Mai 2018 eingereicht. Die Verbandsversammlung des Landesverbandes Lippe hat im November 2018 die Weichen für die geplante Attraktivierung und Weiterentwicklung des Areals rund um das Hermannsdenkmal gestellt und einen Eigenanteil des Landesverbandes von 500.000 Euro eingebracht. Im Dezember 2018
überbrachte Christoph Dammermann, Staatssekretär des NRW-Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie, den Förderbescheid des Landes Nordrhein-Westfalen über rund 1,84 Mio. Euro.

„Der Hermann ist ein Denkmal mit deutschlandweiter Bedeutung und Pionier beim Einsatz digitaler Erlebnisse in diesem Umfang. Wir freuen uns über die fortgesetzte Unterstützung durch die NRW-Landesregierung und Minister Andreas Pinkwart, – und darauf, den Hermann fit für das 21. Jahrhundert zu machen“, so Arne Brand, Allgemeiner Vertreter der Verbandsvorsteherin/des Verbandsvorstehers des Landesverbandes Lippe.

Das Hermannsdenkmal

Das Hermannsdenkmal ist eines der bekanntesten und beliebtesten Denkmäler in Deutschland. Das von Ernst von Bandel erbaute und 1875 fertiggestellte Denkmal ist heute ein Mahnmal für Frieden und Völkerverständigung. Rund 500.000 Besucherinnen und Besucher kommen jährlich zum Denkmal. 2009 wurde die Waldbühne am Hermannsdenkmal errichtet. In einem idealen Waldareal zu Füßen des
Denkmals gelegen, bietet sie eine faszinierende Kulisse für Konzerte, Comedy-Shows oder das beliebte Mondscheinkino. Der Landesverband Lippe ist Sachwalter des Hermannsdenkmals. Über das Hermannsdenkmal hinaus zählen zu den bedeutenden Einrichtungen und Vermögenswerten des Landesverbandes Lippe: die Externsteine, das Lippische Landesmuseum Detmold, die Lippische Landesbibliothek Detmold, das Weserrenaissance-Museum Schloss Brake, die Lippische Kulturagentur, die Burg Sternberg, Denkmäler, Immobilien und Domänen, rund 15.900 Hektar naturnah und nachhaltig bewirtschafteter Wald sowie rund 3.300 Hektar landwirtschaftliche
Flächen.

Weiterlesen

Detmold

Hiddesen. E-Bike gestohlen

mm

Stand:

Zusammengestellt durch:

B.Tyce
Maskierter Fahrraddieb
Symbolfoto - © Polizei

Detmold – Unbekannte stahlen in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ein E-Bike aus dem Eschenweg. Das schwarze Rad der Marke Kalkhoff im Wert von knapp 3000 Euro stand zur Tatzeit unter einem Carport. Hinweise auf den Verbleib des E-Bikes übermitteln Sie bitte dem Kriminalkommissariat in Detmold unter der Rufnummer 05231 / 6090.

Weiterlesen

Detmold

Bauarbeiten an der Heidenoldendorfer Straße starten!

mm

Stand:

Zusammengestellt durch:

B.Tyce
Baustellenschild
Symbolfoto - © Pixabay

Detmold. Mit den bereits vorgestellten Umbauarbeiten an der Heidenoldendorfer Straße wird voraussichtlich am Donnerstag, den 29. August 2019, begonnen. Die Baustelle umfasst die Strecke von der Kreuzung Bielefelder Straße bis zur Kreuzung Klingenbergstraße.

Es werden Straßen- und Kanalbauarbeiten sowie Erneuerungen und Umlegungen von Versorgungsleitungen ausgeführt.

Die Maßnahme dauert voraussichtlich 22 Monate und wird überwiegend unter Vollsperrung für den öffentlichen Verkehr durchgeführt. Der Zugang der Anlieger zu Ihren Grundstücken sowie die Erreichbarkeit für Feuerwehr und Rettungskräfte wird gewährleistet.

Ortskundigen Autofahrern wird empfohlen, den Baustellenbereich weiträumig zu umfahren. Aus östlicher Richtung ist das Gewerbegebiet Klingenbergstraße über die B 239 (Nordring) zu erreichen. Der Verkehr aus westlicher Richtung (Pivitsheide/Heidenoldendorf) wird über die Bielefelder Straße/Klingenbergstraße umgeleitet. Radfahrer und Fußgänger werden separat umgeleitet. Die Stadt Detmold bittet um Beachtung der Beschilderung.

Ansprechpartner bei der Stadt Detmold ist Dirk Dresmann, 05231-977478, Fachbereich Tiefbau und Immobilienmanagement

Umleitungen

Ausgewiesene Umleitungen – © Stadt Detmold

Weiterlesen

Wappen Detmold

Veranstaltungen

Keine Veranstaltungen zu dieser Zeit

Meistgelesen

X