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Detmold

Missbrauchsfälle in Lippe: Statement zur Pressekonferenz des Landkreises Hameln-Pyrmont

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Der Landkreis Hameln-Pyrmont berichtete am Dienstag, 5. Februar, bei einer Pressekonferenz über die Missbrauchsfälle in Lippe und die Rolle des Jugendamts Hameln-Pyrmont sowie des Jugendamts des Kreises Lippe.

„Wir befinden uns genauso wie der Landkreis Hameln-Pyrmont in einem laufenden Verfahren, die Details in den Akten bewerten die Ermittlungsbehörden. Benannt wurde der Paragraph 8a, der im SGB den Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung vorschreibt. Das Wohl des Kindes wurde Ende 2016 vor Ort in Lügde im Hinblick auf eine Verwahrlosung überprüft. Die Informationen sowie eine Einschätzung wurden an das fallzuständige Jugendamt in Hameln-Pyrmont weitergeben. Ich schließe mich Tjark Bartels an: Statt einer Vorverurteilung einzelner Personen fokussieren auch wir uns im Jugendamt auf die Aufklärung, die Prozesse und Verfahrensabläufe“, erklärt Landrat Dr. Axel Lehmann. „Zudem bieten wir weiterhin Hilfs- und Beratungsangebote an – sowohl für Opfer, als auch für verunsicherte Kinder, Eltern oder Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Einrichtungen oder Behörden“.

Am vergangenen Freitag, 1. Februar, hat der Kreis Lippe Stellung genommen zur Aufarbeitung der Missbrauchsfälle in Lippe:

Hilfen, die angeboten werden

Der Kreis Lippe bietet ein Beratungstelefon für Eltern, Familien und pädagogische Fachkräfte an. Die Anrufer können sich anlässlich der Geschehnisse und der medialen Berichterstattung für Fragen und Sorgen im Zusammenhang mit sexualisierter Gewalt oder sexuellem Missbrauch an das Beratungstelefon wenden. Das Beratungstelefon ist von Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr unter 05231 / 62 16 33 erreichbar. Es ist mit erfahrenen psychologischen und pädagogischen Fachkräften und Therapeuten besetzt. Neben telefonischen Beratungen werden auch weitere Unterstützungsleistungen vermittelt.

Neben der Beratung durch das Jugendamt des Kreises Lippe steht vor Ort auch das SOS-Beratungszentrum für ein weiteres Angebot bereit. Dadurch wird das Hilfsangebot direkt vor Ort erweitert. Diese Beratung ist freiwillig, kostenfrei und vertraulich. Die Termine im Rathaus in Lügde: Am Mittwoch, 6. Februar, 9 bis 12 Uhr sowie an den Montagen, 11., 18., 25. Februar und 4. März, jeweils 14 bis 16 Uhr. Bei Bedarf werden weitere Termine angeboten.

Die KiTas und Schulen in Lügde verteilen Elternbriefe. Diese geben Tipps, wie sich Eltern in der aktuellen Situation verhalten können und weisen auf das Beratungstelefon und Hilfsangebote hin.

Kreis Lippe und Polizei Lippe unterstützen die Aufklärung

Es besteht behördenübergreifend eine große Bereitschaft, die Vorgänge selbstkritisch aufzuarbeiten und mit der Staatsanwaltschaft zu kooperieren. „Die Beurteilung des Verhaltens einzelner Behördenmitarbeiter in dieser Angelegenheit liegt bei den Ermittlungsbehörden. Das Ergebnis bleibt abzuwarten“, erklärt Landrat Dr. Lehmann. Die erforderlichen Unterlagen liegen den Ermittlern vor. „Zur Aufarbeitung arbeiten wir mit allen Behörden zusammen und werden durch das Landesjugendamt NRW begleitet.“

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Detmold

48. Hermannslauf startet am 28. April – Kostenloser Shuttleservice zum Startbereich für Läufer und Fans

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Detmold. Am kommenden Sonntag ist es wieder soweit: Der Hermannslauf startet zu Füßen des Hermannsdenkmal in Detmold. Über 7.100 gemeldete Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden sich ab 11 Uhr auf die 31,1 km lange Laufstrecke begeben.

Die Stadt Detmold weist darauf hin, dass kein PKW-Verkehr zum Startplatz am Hermannsdenkmal zugelassen ist. Von 08:30 Uhr bis ca. 10.15 Uhr stehen am Überlaufparkplatz des LWL Freilichtmuseums (Friedrich-Ebert-Straße) Shuttle- Busse für Läufer und Zuschauer kostenfrei zur Verfügung, die Rückfahrt der Startbegleiter erfolgt um 11.30h ab Bushaltestelle am Parkplatz Hermannsdenkmal. Dieser Service wurde ermöglicht durch die freundliche Unterstützung der SVD – Stadtverkehr Detmold GmbH – sowie des LWL-Freilichtmuseums Detmold.

„Wir werden durch umfangreiche Maßnahmen wie ausreichende Beschilderung, Ordnereinsatz sowie die Einrichtung des Shuttledienstes versuchen, die Besucherströme reibungslos zu lenken. Trotzdem kommt es erfahrungsgemäß immer wieder dazu, dass Anfahrtsversuche unternommen werden. Diese Autofahrer werden wir über den Hülsenweg in Richtung Friedrich-Ebert-Straße ableiten. Die Fahrtrichtung von der Friedrich-Ebert-Straße in Richtung Hindenburgstraße ist – ab dem Blumenkübel – hierbei weiterhin gesperrt“, so Astrid Illers vom Team Stadtmarketing, die sich um die Organisation vor Ort in Detmold kümmert und insbesondere die Anwohner des Hülsenweges in Detmold-Hiddesen um Verständnis bittet: „Wir freuen uns auf tausende Läufer und Fans eines Toplaufereignisses, von dessen überregionalen Kultstatus auch die Stadt Detmold und die Region profitiert und bitten für die verkehrlichen Maßnahmen am Sonntagvormittag um Nachsicht.“ Ansprechpartnerin bei Fragen zum Shuttleservice und der Verkehrsführung in Detmold ist Astrid Illers (Detmold Marketing) unter der Telefonnummer 05231 / 977-454.

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Detmold

Einbruch in Wohnhaus

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Vermummter Einbrecher versucht Wohnungstür aufzubrechen
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Detmold – Am Freitagabend in der Zeit zwischen 23.00 und 23.45 Uhr hebelten unbekannte Täter an einem Wohnhaus am Strangweg im Ortsteil Schönemark die Haustür auf und verschafften sich so Zutritt zu dem Einfamilienhaus. Sie durchsuchten sämtliche Schränke und erbeuteten Schmuck in noch nicht bezifferbarem Wert. Zeugen, die Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen machen können, die im Tatzeitraum im Bereich Schönemark aufgefallen sind, melden sich bitte bei der Polizei in Detmold unter der Telefonnummer 05231 – 6090.

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Essen angebrannt

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Detmold – Am Samstagnachmittag gegen 15.40 Uhr rückte die Feuerwehr Detmold zu einer Rauchentwicklung in der Willi-Hofmann-Straße aus. Die Wehrleute brachen vor Ort eine Haustür auf und retteten die 47-jährige Bewohnerin aus der völlig verqualmten Wohnung. Wegen des Verdachtes einer Rauchvergiftung wurde sie ins Klinikum Detmold eingeliefert, konnte dies aber nach ambulanter Behandlung wieder verlassen. Wie sich herausstellte, war ein angebranntes Essen auf dem Herd die Ursache des Einsatzes. Während der Zubereitung hatte sich die Wohnungsinhaberin kurz ausgeruht und war dabei eingeschlafen. Zu ihrem Glück hatte ein Nachbar aus demselben Haus die Rauchentwicklung rechtzeitig bemerkt und sofort sie Feuerwehr verständigt.

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