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Dörentrup

15-Jährige vermisst

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Foto von Indira L. - © Polizei Dörentrup
Foto von Indira L. - © Polizei Dörentrup

Update: Am Mittwoch meldeten wir die 15-jährige Indira L. als vermisst. Indira konnte heute nach umfangreichen Suchmaßnahmen unter Einsatz eines Suchhundes und Hinweisen eines Zeugen wohlauf angetroffen werden. Indira befindet sich nun wieder in der Obhut ihrer Familie.

Dörentrup – Seit Dienstagmorgen wird die 15-jährige Indira L. vermisst. Zuletzt wurde sie an ihrer Wohnanschrift in Dörentrup gesehen. Indira dürfte sich immer noch im Bereich Dörentrup aufhalten. Sie ist zirka 1,60m groß und schlank. Sie hat dunkle, glatte und mittellange Haare sowie blaugrüne Augen. Zur Bekleidung ist lediglich bekannt, dass sie schwarze NIKE-Free-Sportschuhe mit weißer Sohle trägt. Wer Angaben zum Aufenthalt von Indira machen kann, wird gebeten, sich mit dem Kriminalkommissariat in Lemgo unter der Rufnummer 05261 / 9330 in Verbindung zu setzen.

Pressekontakt:

Polizei Lippe
Pressestelle
Lars Ridderbusch
Telefon: 05231 / 609-5051
Fax: 05231 / 609-5095
www.polizei.nrw.de/lippe

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Dörentrup

Polizei kontrollierte Kradfahrer – auffällig waren aber Autofahrer

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Geschwindigkeitskontrolle - © Polizei
Symbolfoto - © Polizei

Lügde / Dörentrup – Am vergangenen Sonntag kontrollierten Beamte der Polizeiwache Blomberg in Lügde Paenbruch und in Niese insbesondere Kradfahrer. Im Kalletal war der Verkehrsdienst mit der Geschwindigkeitsmessanlage unterwegs. In der Hauptsache überwachten die Beamten die gefahrenen Geschwindigkeiten, wobei selbstverständlich auch Autofahrer/innen nicht ausgenommen wurden. In Lügde Paenbruch (50er-Zone) registrierten die Beamten neun Geschwindigkeitsverstöße im Verwarngeldbereich und zwei Fahrer bekamen eine Anzeige. Einer davon war mit vorwerfbaren 80 km/h (30 km/h zu schnell) unterwegs. Eine weitere Anzeige fertigten die Ordnungshüter wegen Unerlaubten Telefonierens mit dem Handy am Steuer und ein Verwarngeld erhoben sie wegen Verstoßes gegen die Gurtpflicht. Erfreulich: Motorradfahrer fielen NICHT auf! An der zweiten Kontrollstelle in Niese gab es überhaupt keine Auffälligkeiten, weder von Auto- noch von Motorradfahrern. Etwas anders sah es dagegen im Kalletaler Ortsteil Niedermeien aus. Der Verkehrsdienst hatte sich in der 30er-Zone mit der ESO-Anlage postiert und musste gegen 28 Fahrer/innen wegen zu schnellen Fahrens einschreiten. Darunter befanden sich 15 Kradfahrer. Zwölf der Motorradfahrer kamen mit einem Verwarngeld davon, drei waren so schnell, dass gegen sie eine Anzeige gefertigt wird. Die darüber hinaus erwischten 13 Autofahrer lagen alle mit ihren Geschwindigkeitsverstößen im Verwarngeldbereich. Auch in Zukunft muss mit derartigen nicht angekündigten Kontrollen im Kreisgebiet gerechnet werden, denn nach wie vor ist überhöhte Geschwindigkeit die Hauptunfallurasche auf unseren Straßen.

Rückfragen bitte an:

Polizei Lippe
Pressestelle
Uwe Bauer
Telefon: 05231/609-5050 o. 0171-3078230
Fax: 05231/609-5095
www.polizei.nrw.de/lippe

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Dörentrup

Eisenzeitliches Leben in Lippe – Internationale Erforschung zweier Wallburgen geht in die zweite Runde

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Begutachtung der Ausgrabungen am Piepenkopf (v.l.): Dr. Elke Treude (stellv. Leiterin des Lippischen Landesmuseums und Leiterin der Bodendenkmalpflege), Katharina Roth (Historikerin und Lehrerin), Verbandsvorsteherin Anke Peithmann, Arne Brand, Allg. Vertreter der Verbandsvorsteherin, Dr. Oliver Davis (University Cardiff, stehend), Ian Dennis (University Cardiff) und Johannes Müller-Kissing - © Lippisches Landesmuseum
Begutachtung der Ausgrabungen am Piepenkopf (v.l.): Dr. Elke Treude (stellv. Leiterin des Lippischen Landesmuseums und Leiterin der Bodendenkmalpflege), Katharina Roth (Historikerin und Lehrerin), Verbandsvorsteherin Anke Peithmann, Arne Brand, Allg. Vertreter der Verbandsvorsteherin, Dr. Oliver Davis (University Cardiff, stehend), Ian Dennis (University Cardiff) und Johannes Müller-Kissing - © Lippisches Landesmuseum

Dörentrup. Nachdem die archäologische Untersuchung der prähistorischen Wallburg auf dem Piepenkopf bei Dörentrup und der Grotenburg am Hermanndenkmal bereits 2017 erfolgreich angelaufen ist, geht das internationale Forschungsprojekt dieses Jahr in die zweite Runde. Ziel soll es sein, diese beiden gewaltigen Anlagen (etwa 3. Jahrhundert v.Chr.) besser zu verstehen und ihre Bedeutung für die eisenzeitlichen Menschen in der Region zu entschlüsseln.

Mit einer im Vergleich zu 2017 deutlich größeren Gruppe von drei Archäologen – Ian Dennis, Nicolas Anthony Wells und Mark Lodwick –, einer Historikerin – Katharina Roth – sowie 30 Studierenden kam das Team der Cardiff University (Wales) für vier Wochen nach Lippe, um in einer wissenschaftlichen Kooperation mit dem Lippischen Landesmuseum Detmold – Dr. Michael Zelle, Dr. Elke Treude und Johannes Müller-Kissing – die mehrere Hektar großen befestigten Siedlungen in Teilen zu untersuchen. Unterstützt wird das Team in Cardiff zudem von Dr. Oliver Davis, der die Kampagne ebenfalls vor Ort begleitete. Zuvor waren die beiden Grabungsflächen durch Mitarbeiter des Lippischen Landesmuseums – hier sind zu nennen Johannes Müller-Kissing, Roland Schaberich, Jörg-Uwe Korth und Andreas Schewe – für die Lehrgrabung vorbereitet worden. Auch die abschließenden Arbeiten nach dem Ende der Kampagne werden durch das Lippische Landesmuseum durchgeführt.

Der Fokus der Ausgrabungen liegt in diesem Jahr auf den bewohnten Innenflächen der Anlagen, wobei auch die Befestigungen weiter untersucht werden. Dabei kamen bereits jetzt auf beiden Anlagen bedeutende Strukturen zutage: Auf dem Piepenkopf konnte mit großer Wahrscheinlichkeit bereits ein Tor teilweise freigelegt werden, während auf der Grotenburg bisher unbekannte Befunde im Bereich der Trockensteinmauer entdeckt wurden. Abgerundet wird das Lebensbild durch die Entdeckung einer Grube und mehrerer Pfostenlöcher auf dem Piepenkopf mitsamt größerer Mengen Keramik, die Hinweise auf das eisenzeitliche Wohn-, Lager- und Abfallverhalten geben.

Projekt

Seit 2016 kooperieren das Lippische Landesmuseum Detmold und die Cardiff University (Wales). Koordiniert wird die Zusammenarbeit von Dr. Michael Zelle, Dr. Elke Treude und Johannes Müller-Kissing vom Lippischen Landesmuseum Detmold. Seit 2017 führen die beiden Partner das gemeinsame Projekt zur Erforschung der lippischen Wallburgen/Wallanlagen aus der Eisenzeit durch.

Bisherige Grabungen

  • 2016: Falkenburg (Mittelalterliche Dynastenburg)
  • 2017: Grotenburg und Wallanlage Piepenkopf (Eisenzeitliche Ringwallanlagen)
  • 2018: Grotenburg und Wallanlage Piepenkopf

Die Zahl der teilnehmenden Studierenden ist stetig gewachsen (2016: 15; 2018: 30).

Kampagne 2018

Grabungsdauer: Montag, 09. Juli bis Freitag 27. Juli / Dienstag 31. Juli

Wallanlage Piepenkopf (Gem. Dörentrup-Hillentrup)

Der Piepenkopf ist eine der am besten erhaltenen Wallanlagen/Wallburgen im Kreis Lippe. Datiert wird sie nach aktuellem Forschungsstand ins 3. Jahrhundert vor Christus. Projektziel für den Piepenkopf ist eine Funktionsanalyse „Wer lebte hier Wann und Wie“? Bis 2017 gab es hier nur kleinere Grabungen, vorwiegend im Bereich des Walles, aber keinerlei Untersuchungen der inneren Siedlungsfläche. 2017 konnten mehrere Dutzend Scherben und ein Spinnwirtel (Hinweis auf Textilproduktion) gefunden werden; die Scherben gehörten zu Vorratsgefäßen und auffällig vielen Trinkschalen (fein gearbeitet).

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Dörentrup

Kradfahrer stürzte in der Kurve – Klinikaufenthalt

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Motorrad - © Pixabay
Symbolfoto - © Pixabay

Dörentrup – Am Sonntagmittag hat ein Motorradfahrer auf der Homeiener Straße in Hillentrup die Kontrolle über seine Maschine verloren. Der 44-jährige Biker aus dem benachbarten Herford war gegen 11.45 Uhr von Hillentrup in Richtung Homeien unterwegs und kam beim Durchfahren einer Linkskurve nach rechts von der Straße ab. Der 44-Jährige musste anschließend stationär im Klinikum aufgenommen werden. An seiner Honda entstand Sachschaden in Höhe von etwa 1.000 Euro.

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