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Aktuelles aus der Zulassungsstelle des Kreises Gütersloh – Von A wie Abschalteinrichtung bis Z wie Zulassungsrekord

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Zulassungsstelle Kreis Gütersloh - © Kreis Gütersloh
Zulassungsstelle Kreis Gütersloh - © Kreis Gütersloh

Gütersloh. Die Zulassungsstelle des Kreises Gütersloh blickt auf ein arbeitsreiches Jahr 2018 zurück. Neben neuen gesetzlichen Anforderungen und kleineren organisatorischen Änderungen bewältigten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an den Schaltern erneut einen Zulassungsrekord. So waren zum Stand vom 31. Dezember 2018 im Kreis Gütersloh insgesamt 317.341 Fahrzeuge zugelassen – dies entspricht einer Steigerung zum Vorjahr um mehr als 6.500 Fahrzeuge. Die mit Diesel betriebenen Pkw machen – sogar mit einem leichten Anstieg an Zulassungen – noch immer etwa ein Drittel der insgesamt 230.486 zugelassenen Pkw aus. Die Zahl der zugelassenen Elektrofahrzeuge hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 245 auf 384 Fahrzeuge erhöht.

Rund 64.200 Kunden suchten im vergangenen Jahr die Zulassungsstelle des Kreises auf. Mehr als 144.000 Anliegen wurden an den Schaltern bearbeitet, davon 15.431 Neuzulassungen und 49.640 Zulassungen von Gebrauchtfahrzeugen. Die Wartezeit für die Kunden lag im Jahresdurchschnitt bei 15 Minuten.

Eines der Themen, mit dem sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Zulassungsstelle erstmals beschäftigen mussten, waren die Auswirkungen des ‚Diesel-Abgasskandals‘. Seit Anfang des vergangenen Jahres teilt das Kraftfahrt-Bundesamt den Zulassungsbehörden mit, welche Fahrzeuge trotz mehrmaliger Anschreiben bislang nicht an der Rückrufaktion der Fahrzeughersteller teilgenommen haben. Die Zulassungsbehörde kann deshalb dem Fahrzeughalter eine angemessene Frist zur Beseitigung der Mängel setzen und bei Nichtbeachtung den Betrieb des Fahrzeuges auf öffentlichen Straßen untersagen. Bisher wurden dem Kreis Gütersloh rund 220 betroffene Fahrzeuge gemeldet. Die Fahrzeughalter erledigen in der Regel die erforderliche Software-Umstellung des Fahrzeuges. Etwa drei Prozent wenden sich an das Verwaltungsgericht. „Dieses ungeliebte Thema für Fahrzeughalter wird die Zulassungsstelle sicher auch noch im Jahr 2019 beschäftigen“, so Kathrin Birkenhake von der Abteilung Straßenverkehr des Kreises Gütersloh.

In 2018 wurde zudem ein neues Messverfahren namens WLTP für die CO2-Emissionen eingeführt. Seit dem 1. September dürfen nur noch Pkw und leichte Nutzfahrzeuge erstmals in den Verkehr gebracht werden, wenn sie nach diesem neuen Messverfahren geprüft worden sind. Bei der Neuzulassung dieser Fahrzeuge sind durch die Zulassungsstelle bis zu 13 technische Daten zusätzlich manuell zu erfassen. Diese Werte dienen dann dem Hauptzollamt zur Berechnung der Kfz-Steuer.

Seit der Erweiterung des Online-Angebotes im vergangenen November können sich Kunden im Internet einen Termin für die An-, Um- oder Abmeldung eines Fahrzeugs reservieren. Natürlich kann die Zulassungsstelle aber auch wie bisher ohne Termin aufgesucht werden. Und auch die Möglichkeit, sein Fahrzeug online abzumelden und sich so den Besuch der Zulassungsstelle zu ersparen, wird mittlerweile zunehmend genutzt. Für 2019 ist eine weitere Ausweitung der onlinebasierten Zulassungsvorgänge geplant. Das Hauptgeschäft soll aber weiterhin über die Kundenschalter im Kreishaus abgewickelt werden.

Mehr Informationen zu den Dienstleistungen der Zulassungsstelle und weitere Hinweise rund um die Zulassung eines Fahrzeugs gibt es auf der Homepage des Kreises Gütersloh: www.kreis-guetersloh.de.

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Gütersloh

Motorradfahrer in Isselhorst schwer verletzt

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Gütersloh – Am Montagmorgen (18.03., 06.30 Uhr) kam es auf der Haller Straße zu einem Verkehrsunfall, bei welchem ein 59-jähriger Mann aus Halle schwer verletzt wurde.

Der Mann war auf der Haller Straße in Richtung Halle unterwegs, als er aus bislang unbekannter Ursache nach rechts von der Straße abkam. Er kollidierte mit einem Baum und verletzte sich dabei schwer. Mit einem Rettungswagen wurde er in ein nahegelegenes Krankenhaus gefahren.

Das Motorrad des Mannes wurde abgeschleppt.

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Gütersloh

Familie durch unbekannte Täter angegriffen

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Gütersloh – Am frühen Samstagabend (16.03, 18.40 Uhr) kam es auf der Friedrichsdorfer Straße zu einem Vorfall, bei dem eine Familie durch Unbekannte angegriffen wurde.

Nachdem ein unbekanntes Trio in einem Lebensmittelmarkt an der Friedrichsdorfer Straße im Ortsteil Avenwedde-Bahnhof auf herabfallenden Müll aufmerksam gemacht wurde, warteten die drei Unbekannten vor dem Markt auf die Familie.

Es kam unmittelbar zu Beleidigungen. Anschließend ging einer der Männer auf eine 55-jährige Frau zu, welche derzeit auf Gehhilfen angewiesen ist. Nachdem er sich provokativ vor der Frau aufbaute, schubste er diese. Eine weitere 31-jährige Frau aus der Familie konnte die taumelnde Dame auffangen. Als der 34-Jährige seinen Angehörigen zur Hilfe eilte, bekam auch er aus der Gruppe heraus mehrere Schläge ab. Die 31-Jährige wurde ebenfalls getreten.

Nach der Auseinandersetzung sind die drei zu Fuß in Richtung Friedrichsdorf davon gegangen.

Täterbeschreibung:

  • südländisches Erscheinungsbild
  • einer der Männer hatte eine dunklere Hautfarbe
  • dieser habe zur Tatzeit eine Cappi getragen, mit dem Schirm nach hinten.

Der 34-jährige Mann wurde mit einem Rettungswagen in ein Bielefelder Krankenhaus gefahren.

Die Polizei Gütersloh sucht Zeugen. Wer kann Angaben zu dem Vorfall machen? Wer hat die Personen beobachtet? Hinweise und Angaben dazu nimmt die Polizei Gütersloh unter der Telefonnummer 05241 869-0 entgegen.

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Neue Qualifikationen im Bereich der Kinderbetreuung – Mehr Kindertagespflegepersonen gesucht

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Gütersloh. Eine gute Alternative zur Betreuung in der Kindertagesstätte bietet das flexible und familienähnliche Modell der Kindertagespflege. Der Bedarf junger Eltern im Kreisgebiet ist groß, daher suchen die Abteilung Jugend des Kreises Gütersloh gemeinsam mit den Vermittlungsstellen nach potenziellen Tagespflegepersonen, die sich qualifizieren möchten.

Das Modell der Kindertagespflege zeichnet sich besonders durch die überschaubare Anzahl an Kindern pro Pflegestelle aus. „So können die Betreuenden intensiv auf die individuellen Bedürfnisse der Kinder eingehen“, erklärt Barbara Grube, Abteilung Jugend des Kreises Gütersloh. Dabei gibt es verschiedene Modelle der Kindertagespflege: Bei der Einzeltagespflege kann eine Tagesmutter beziehungsweise ein Tagesvater sich um bis zu fünf Kinder gleichzeitig kümmern. Bei sogenannten Großtagespflegen arbeiten zwei bis drei Tagespflegepersonen zusammen und betreuen maximal neun Kinder.

Der Qualitätsanspruch an die Kindertagespflege steigt, sodass ab August 2019 das sogenannte kompetenzorientierte Qualitätshandbuch als Maßstab gilt. Demnach müssen alle neuen Kindertagespflegepersonen eine Qualifikation mit 300 Unterrichtseinheiten nachweisen. Um die Aus- und Weiterbildungen zu unterstützen, hat der Jugendhilfeausschuss des Kreises Gütersloh im Januar neue Fördermodalitäten für die Tagespflege beschlossen. Die Abteilung Jugend beteiligt sich nach wie vor an den Kurskosten. Außerdem erhalten die qualifizierten Kindertagespflegenden eine höhere Vergütung und Großtagespflegestellen in angemieteten Räumlichkeiten können einen Mietzuschuss beantragen.

Momentan kann die Abteilung Jugend auf etwa 225 Kindertagespflegekräfte bauen, die durch die zehn Vermittlungsstellen in den jeweiligen Kommunen beraten und begleitet werden. Für Rheda-Wiedenbrück, Gütersloh und Verl sind die örtlichen Jugendämter zuständig.
Jeder, der sich für eine Tätigkeit in der Kindertagespflege interessiert, kann sich auf den Internetseiten des Kreises Gütersloh unter www.kreis-guetersloh.de informieren und findet dort auch die Kontaktdaten der zuständigen Vermittlungsstellen in den einzelnen Kommunen.

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