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Herford

Feuerwehr ist nicht für die Beseitigung von Wespennestern zuständig

mm

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Wespen - © Envato Elements
Wespen - © Envato Elements

Herford – Des einen Freud, des anderen Leid – viele Menschen freuen sich über den fantastischen Sommer und genießen Ferien und Urlaub am See, im Freibad oder auch im heimischen Garten. Umso ärgerlicher ist es dann, wenn sich an der nachmittäglichen Kaffeetafel oder abends beim gemütlichen Grillen ungebetene Gäste hinzugesellen. Die Rede ist allerdings nicht vom lieben Nachbarn, sondern vielmehr von den zur Zeit besonders aktiven Wespen. Dabei ist längst nicht alles eine Wespe, was schwarz-gelb ist und Flügel hat. Alleine in NRW kommen ca. 450 Bienen- und Wespenarten vor. Es kann sich durchaus auch um Wildbiene, Hummel, Honigbiene oder eine andere ungefährliche Insektenart handeln und da knapp die Hälfte dieser Arten auf der „Roten Liste der bedrohten Tierarten“ steht, Hornissen sogar als streng geschützt gelten, ist es meistens auch verboten, diese zu töten. Lästig sind uns Menschen eigentlich auch nur zwei Wespenarten, die Gemeine und die Deutsche Wespe. Diese legen ihr Nest jedoch eher in der Erde, z.B. in verlassenen Mauselöchern an, aber auch in dunklen Nischen, hinter Bretterverkleidungen oder in Rolladenkästen. Sieht man das Nest irgendwo hängen, handelt es sich meistens um weniger lästige und meist kurzlebige Arten. Diese Arten interessieren sich kaum für unsere Lebensmittel und stören eigentlich nicht, diese Nester kann man also getrost hängen lassen, bis das Volk im Spätherbst abstirbt. Ohnehin ist es viel besser, sich mit den fliegenden Gästen zu arrangieren, wo es möglich ist. Eine „Ablenkungsfütterung“ z.B. mit überreifen Weintrauben ist meistens ausreichend. Wespen sind entgegen der landläufigen Meinung auch nicht aggressiv und greifen Menschen grundlos an. Wenn man also nicht allergisch auf Insektenstiche reagiert, besteht kein Grund zu Panik oder gar den Notruf zu wählen. Viele Menschen sind immer noch der Meinung, dass die Feuerwehr für die Beseitigung von Wespennestern zuständig ist. Das ist jedoch nicht der Fall, auch wenn das früher oft gemacht wurde. Heute wird die Feuerwehr lediglich aktiv, wenn „Gefahr in Verzug“ ist, das Nest also z.B. in einer Schule oder einem Kindergarten gefunden wird und hier tatsächlich die Gefahr besteht, dass Menschen massiv gestochen werden. In allen anderen Fällen sollte man sich an einen professionellen Schädlingsbekämpfer wenden. Dieser wird sich das Nest anschauen und seine Kunden umfangreich über die bestehenden Möglichkeiten aufklären. Entsprechende Firmen sind leicht über das Internet oder die gelben Seiten zu finden. Sie sollten allerdings darauf achten, dass der Sitz des Unternehmens auch wirklich in der näheren Umgebung ist und sich vor den Arbeiten über die zu erwartenden Kosten informieren. Es gibt immer wieder Berichte von scheinbar regionalen Firmen, die dann tatsächlich von weit weg kommen und horrende Summen verlangen. Generell geht man für die Entfernung eines Wespennestes von Kosten zwischen 150 und 250 Euro aus.

Rückfragen bitte an:

Feuerwehr Herford
Pressestelle
Christoph Büker
Telefon: 0170/3452110
E-Mail: presse-feuerwehr-herford@gmx.de
https://feuerwehr.herford.de/Home

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Herford

Rettung aus dem Kühlschrank: Die Notfalldose und das Notfallinfoblatt jetzt erhältlich

mm

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B.Tyce
Notfalldose - © Kreis Herford
Notfalldose - © Kreis Herford

Kreis Herford. Sie steht in der Kühlschranktür neben Eiern, Milch oder Marmelade – und kann im Ernstfall Leben retten: die zehn Zentimeter hohe, weiß-grüne Notfalldose. Notarzt oder Rettungsdienst finden darin schnell alle wichtigen Patientendaten: Welche Medikamente nimmt der Patient? Hat eine Patientin Vorerkrankungen oder Allergien? Wer ist der Hausarzt? Im Kühlschrank steht die Notfalldose deshalb, da dieser in jeder Wohnung vorhanden und für die Rettungskräfte schnell zu finden ist.

Wird der Rettungsdienst zu Notfällen alarmiert, so handelt es sich oftmals um Ausnahmesituationen für die Betroffenen, aber auch für die Angehörigen. Für den Rettungsdienst sind grundlegende Informationen besonders wichtig, um vor Ort bereits eine noch passgenauere Behandlung einzuleiten. In vielen Regionen Deutschlands hat sich die Notfalldose bereits bewährt. Jetzt bringt die Apothekerkammer Westfalen-Lippe das Projekt in den Kreis Herford – unterstützt und auf die regionalen Bedingungen angepasst vom Rettungsdienst Kreis Herford und der Kommunalen Gesundheitskonferenz Kreis Herford.

„Die Notfalldose gibt sofort die wichtigsten Informationen an den Rettungsdienst weiter, aber auch für den Patienten ist es eine Erleichterung, denn in Notfällen vergisst man häufig wesentliche Dinge“, erläutert Dr. Marie-Luise Kluger, die Leiterin vom Amt Gesundheit Kreis Herford und Silke Vahrson-Hildebrand, die Leiterin vom Amt Sicherheit und Ordnung Kreis Herford ergänzt: „Für den Rettungsdienst im Kreis Herford ist diese Dose ein weiteres Modul einer Kette von Maßnahmen, die die Sicherheit im Kreisgebiet optimieren.“

Ab jetzt sind die Notfalldosen mit dem Notfall-Infoblatt in vielen Apotheken – so lange der Vorrat reicht – kostenlos erhältlich. Dort bekommen Patientinnen und Patienten auch Hilfe beim Ausfüllen der Notfallinformation, erklärt Heinz-Peter Wittmann, Sprecher der Apothekerschaft im Kreis Herford: „Bei Notfällen kommt es auf Minuten oder sogar Sekunden an und das Prinzip der Notfalldose ist denkbar einfach und doch genial“. „Die Notfalldose sei einfach für jeden geeignet, fügt der Herforder Apotheker Hartmut Wiesemann hinzu. Er hält die Apotheken für gute Multiplikatoren, die fachgerecht dafür werben können.

Wichtig sei natürlich auch, die Daten auf dem aktuellen Stand zu halten. Auch weitere Informationen über z.B. zu versorgende Haustiere oder ob Kinder aus Kita oder Schule abzuholen sind, können ebenfalls in der Notfalldose hinterlegt werden. „Das zeigt, wie alltagsnah und wie nah an der Wirklichkeit die Idee der Notfalldose ist. Es geht bei einem Notfall eben immer neben der gesundheitliche Komponente auch um die soziale. Das macht diese Dose einmal mehr sympathisch“, fasst Dr. Angela Heiler-Birk (Kommunale Gesundheitskonferenz Kreis Herford) zusammen.

Ganz wichtig: Entsprechende Aufkleber an der Wohnungstür und am Kühlschrank zeigen den Rettungskräften, dass es entsprechende Informationen gibt. Die Aufkleber gehören zur Grundausstattung der Notfalldose.

Wussten Sie eigentlich…

Der Rettungsdienst im Kreisgebiet Herford wird im Jahr zu rund 41.000 Einsatzfahrten alarmiert.

Davon sind ca. 87 % Notfallrettungseinsätze, zu denen parallel zum Rettungswagen in 34 % der Fälle auch ein Notarzt alarmiert wird.

In den übrigen 13 % zu den Gesamteinsätzen des Rettungsdienstes handelt es sich um reine Krankentransporte.

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Herford

Überfall auf Spielhalle – Vier unbekannte Täter überwältigen Angestellten

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B.Tyce
Spieleautomat - © Pixabay
Symbolfoto - © Pixabay

Herford – Am Donnerstag (6.12.) gegen 07:15 Uhr ist es zu einem Raub auf eine Spielhalle in der Steinstraße gekommen. Als ein 27-jähriger Angestellter die Eingangstür zur Spielhalle zur Öffnung aufschloss, traten vier unbekannte Männer von hinten an ihn heran und drückten ihn zu Boden. Nach der Überwältigung nahmen die Täter ihrem Opfer den Schlüssel und ein Mobiltelefon ab. Anschließend sperrten sie den Mitarbeiter in der Toilette der Spielhalle ein.

Die vier Personen versuchten dann den Wechselautomaten des Geschäfts aufzubrechen, was aber nicht gelang. Die Beschuldigten flüchteten ohne Beute in unbekannte Richtung. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand könnten sie zur Flucht ein Auto verwendet haben.

Täterbeschreibung:

  • alle Männer waren augenscheinlich über 30 Jahre alt
  • südländischer Erscheinung
  • dunkel gekleidet
  • Kapuzen über den Kopf gezogen

Hinweise zu den Taten oder den Tätern nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 05221 888-0 entgegen.

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Bünde

Wohnungseinbrüche – kreisweit vier Fälle zur Tageszeit

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Einbruch - © Polizei
Symbolfoto - © Polizei

Spenge / Enger / Herford / Bünde – Am Mittwoch (5.12.) wurden der Polizei im Kreis Herford vier Wohnungseinbrüche gemeldet. Alle Taten wurden in den Nachmittagsstunden an frei stehenden Einfamilienhäusern verübt.

In Spenge in der Eschstraße schlugen Unbekannte eine Fensterscheibe ein, durchsuchten die Räume und erbeuteten Bargeld und Schmuck im Wert von 6.000 Euro.

In der Wagnerstraße in Enger-Dreyen gingen Täter ähnlich vor. Nach dem Öffnen einer Terrassentür entwendeten sie hier ebenfalls Bargeld und Schmuck. Der Schaden beläuft sich auf circa 3.000 Euro.

In Herford in der Brauerstraße hatten es die Einbrecher ebenfalls auf Schmuck der Bewohner abgesehen. Auf bislang unbekannte Weise gelangten die Diebe in das Gebäude und durchsuchten alle Räume. Der Beuteschaden beträgt hier circa 2.000 Euro.

Der Polizei Bünde wurde am Abend ein Einbruch aus der Papendiekstraße angezeigt. Dort hoben Täter die heruntergelassene Jalousie hoch und schlugen die Scheibe der Terrassentür ein. Nach der Durchsuchung des Hauses erlangten sie Bargeld.

Die Kriminalpolizei prüft Tatzusammenhänge zwischen den Fällen. Hinweise zu den Taten oder den Tätern nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 05221 888-0 entgegen.

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