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Tödlicher Arbeitsunfall: 57-Jähriger Mann aus Bad Pyrmont stürzt 10 Meter in die Tiefe

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Krankenwagen - © Pixabay
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Lübbecke, Bad Pyrmont – Ein 57-jähriger Arbeiter aus Bad Pyrmont ist am Montag bei einem Arbeitsunfall in Lübbecke ums Leben gekommen. Der für eine Brandschutzfirma tätige Mann war am Morgen durch das Dach eines Betriebes für Matratzen an der Rahdener Straße circa 10 Meter in die Tiefe gestürzt und auf einen Betonboden aufgeschlagen. Nach einer notärztlichen Versorgung wurde der Mann ins Lübbecker Krankenhaus gebracht, wo er wenig später seinen schweren Verletzungen erlag.

Ersten Ermittlungen der Kriminalpolizei zufolge war der 57-Jährige am Vormittag mit turnusmäßigen Wartungsarbeiten bei der Lübbecker Firma beschäftigt. Dies umfasste auch eine Kontrolle der Oberlichter auf dem Dach des Gebäudes. Bei diesen Arbeiten trat der Mann aus bisher unbekannten Gründen auf eine Kunststoffplatte. Diese hielt nicht Stand und der 57-Jährige brach ein.

Neben der Polizei waren auch Mitarbeiter des Amtes für Arbeitsschutz an der Unglücksstelle. Zudem wurde die Staatsanwaltschaft über den Vorfall informiert.

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Telefon: 0571/8866 1300/-1301
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Lübbecke

449. Blasheimer Markt: Polizei zieht Bilanz

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Lübbecke – Der diesjährige Blasheimer Markt hat der Polizei reichlich Arbeit beschert. So waren die Beamten vor allem in den beiden einsatzstärksten Nächten Freitag und Samstag gefordert. Für 14 Personen, und damit vier mehr als im Vorjahr, endete der Marktbesuch in der Polizeizelle. Zudem wurden 13 Strafanzeigen, in erster Linie wegen Köperverletzungsdelikten und Diebstählen, aufgenommen. Besonders auffällig waren jedoch mehrere sexuelle Übergriffe auf Frauen.

So ereignete sich am Sonntag in den frühen Morgenstunden ein Angriff auf eine auf dem Heimweg befindliche 35-jährige Frau. Die befand sich gegen 4.20 Uhr zu Fuß auf der Schulstraße, als ein Unbekannter sie zwischen dem Wettlager Weg und der Westerbachstraße plötzlich umarmte, sie auf einen Acker geschleuderte und unsittlich berührte. Die Frau erlitt einen Schock sowie leichte Verletzungen.

Bereits in der Nacht zu Samstag wurde um kurz nach ein Uhr eine 22-Jährige auf dem Weg zu ihrem Auto von einem Unbekannten an den Armen ergriffen und ebenfalls unsittlich begrapscht. Die junge Frau konnte sich zunächst losreißen. Der Unbekannte sprach aber weiter auf sie ein und entfernte sich erst, als die verängstigte Frau ihn anschrie und so drei junge Männer auf die bedrohliche Situation aufmerksam wurden.

Gegen drei Uhr am Samstag soll zudem ein Mann eine junge Frau auf dem Marktgelände begrapscht haben. Der Verdächtige, ein 21-Jähriger, konnte vom Sicherheitspersonal festgehalten werden. Dem Mann wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft eine Blutprobe entnommen. Zeugen sprachen davon, dass es zuvor zu einem verbalen Disput zwischen der Frau und dem Mann gekommen war. Im Zusammenhang mit diesem Einsatz erstattete ein Zeuge Anzeige gegen einen Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes. Dieser soll den Zeugen geschlagen und mit dem Knie in den Unterleib gestoßen haben.

Ein Pärchen aus dem Kreis Herford wurde in der Nacht zu Sonntag von drei Männern im Alter von 20, 21 und 32 Jahren aus Espelkamp angegriffen. Zunächst begrapschte einer der Männer die Frau von hinten in der Nähe eines Fahrgeschäftes, anschließend stieß er sie zu Boden. Dann ging das Trio mit Faustschlägen auf ihren Freund los. Die hinzugerufenen Polizisten nahmen die drei Espelkamper in Gewahrsam. Gegen das Trio wird nun wegen des Verdachts auf sexuelle Belästigung und gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Bei den obligatorischen Jugendschutzkontrollen am Freitagabend registrierten die Mitarbeiter des Jugendamtes und des Ordnungsamtes der Stadt sowie die Polizei nur vereinzelte Verstöße. Bei Polizeikontrollen im Umfeld des Marktes zogen die Beamten von Donnerstag bis Sonntag drei alkoholisierte Autofahrer aus dem Verkehr.

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Lübbecke

Raubüberfall auf Spielothek an der Thyssenstraße

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Lübbecke – Ein bis dato unbekannter maskierter Täter betrat gegen 05:00 Uhr die Spielhalle, bedrohte einen Angestellten mit einer Schusswaffe und raubte letztendlich die gesamten Tageseinnahmen. Nach Tatbegehung flüchtete er unerkannt zu Fuß in Richtung B239. Eine eingeleitete Fahndung verlief bis dato ohne Erfolg. Die Ermittlungen dauern an. Der Täter wird wie folgt beschrieben: ca. 175 cm groß, schlank, komplett schwarz gekleidet, Bartträger, hatte sich mit einem Schal maskiert, führte eine Schusswaffe mit sich. Sachdienliche Hinweise an die Polizei Minden 0571-88660.

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Hille

Auslieferungsfahrer am Combi-Markt in Hartum überfallen

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Hille-Hartum / Lübbecke – Ein 50-jähriger Auslieferungsfahrer einer Bäckereikette ist am Mittwoch in den frühen Morgenstunden am Combi-Markt in Hille-Hartum überfallen worden. Ein augenscheinlich bewaffneter Unbekannter war auf den aus Lübbecke stammenden 50-Jährigen zugegangen und hatte Geld gefordert. Um sich in Sicherheit zu bringen, flüchtete der Lübbecker über einen Fußweg zur nahe gelegenen Mindener Straße. Hier stoppte er ein vorbeikommendes Auto und bat den Fahrer, die Polizei zu alarmieren. Währenddessen griff sich der Räuber aus einer zurückgelassenen Tasche das Geld und verschwand mit seiner Beute in unbekannte Richtung. Eine Fahndung der Polizei nach dem Flüchtigen verlief ergebnislos.

Der 50-Jährige befand sich mit seinem Firmenfahrzeug auf der Rückseite des an der Holzhauser Straße gelegenen Gebäudes, als gegen 4.45 Uhr plötzlich ein etwa 30 bis 35 Jahre alter und circa 1,80 Meter großer Mann auftauchte. Der war von kräftiger Statur und hatte sich eine Wollmütze tief in das Gesicht gezogen. Zudem hielt der Mann einen dunklen Gegenstand in der Hand. Dabei dürfte es sich nach Einschätzung des Opfers um eine Pistole gehandelt haben. Dieser bedrohlichen Situation konnte der 50-Jährige gerade noch entkommen und Hilfe holen.

Die Ermittler suchen nun Zeugen, denen zur genannten Zeit eine Person im Umfeld des Marktes aufgefallen ist. Ob der Gesuchte bei seiner Flucht möglicherweise ein Fahrrad oder ein anderes Fahrzeug nutzte, ist derzeit unklar. Weiterhin wird der Fahrer des auf der Mindener Straße vorbeikommenden Autos gebeten, sich bei den Beamten unter Tel. (0571) 88660 zu melden.

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