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Lügde

Sanierung der Gabionen entlang der Kreisstraße 64 im Bereich der Bahnüberführung in Lügde

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Thomas Hilker, der Leiter des Fachbereichs Planung im Eigenbetrieb Straßen des Kreises Lippe, zeigt eine Steinprobe des Materials, das bei der anstehenden Sanierung entlang der Kreisstraße 64 in Lügde verwendet wird. - © Kreis Lippe
Thomas Hilker, der Leiter des Fachbereichs Planung im Eigenbetrieb Straßen des Kreises Lippe, zeigt eine Steinprobe des Materials, das bei der anstehenden Sanierung entlang der Kreisstraße 64 in Lügde verwendet wird. - © Kreis Lippe

In Lügde stützen seit 2005 Gabionenwände die Unterführung der Kreisstraße 64 unter der Eisenbahnstrecke zwischen Hameln und Altenbeken. Bei der regelmäßigen Prüfung des Bauwerks wurde Sanierungsbedarf festgestellt. Am Montag, 6. August, starten die Bauarbeiten. Voraussichtlich 14 Wochen dauert die Sanierung der Gabionen im Bereich der Bahnüberführung. Für den Kreis Lippe entstehen keine Ausgaben, da die Mängel fristgerecht bei der Baufirma angezeigt wurden.

Gutachten belegen fristgerecht angezeigte Mängel

Die Körbe der Gabionenwände sind befüllt mit dem Gestein Korallenoolith und einzelne Steine sind zerfallen oder weisen Risse auf. Diesen Mangel zeigte der Eigenbetrieb Straßen des Kreises Lippe gegenüber der Baufirma an und forderte ein Baustoffgutachten ein. Die Untersuchung von einzelnen Gesteinsproben im geotechnischen Labor der Hochschule Ostwestfalen-Lippe ergaben einen nicht ausreichenden Widerstand gegenüber Belastungen durch Frost und Tausalz. Das Gutachten zeigte auch, dass die Standsicherheit der Gabionenwände derzeit nicht gefährdet ist. Allerdings ist die Haltbarkeit der Füllung bereits eingeschränkt, sodass eine Sanierung notwendig ist.

Sanierungskonzept für die Baumaßnahme

Im Straßenbau ist der Einsatz von Gabionen als Stützbauwerke eine relativ neue Bauweise. Für Sanierungen liegen kaum Erfahrungswerte vor und es wurde daher ein Konzept im Dialog zwischen Baufirma und dem Eigenbetrieb Straßen abgestimmt. Vorgesehen ist bei den oberen Gabionenkörben der Einbau einer zusätzlichen Gabionenvorsatzschale zum Schutz der vorhandenen Steinbefüllung. Aus Gründen der Verkehrssicherheit kann bei den unteren Gabionenkörben durch den geringen Abstand zum Fahrbahnrand keine Vorsatzschale eingebaut werden – hier werden die Frontsteine ausgetauscht. Vor dem Öffnen der Gabionenkörbe werden hierfür die hinteren Steine mit Harz verklebt, um diese gegen Nachrutschen zu sichern.

Geplante Straßensperrung ab Montag, 6. August 2018

Für die Arbeiten an den unteren Gabionenkörben wird für einen Zeitraum von insgesamt rund sechs Wochen jeweils ein Fahrstreifen gesperrt. Die Arbeiten an den oberen Gabionenkörben können nur unter Vollsperrung der Kreisstraße ausgeführt werden. Diese Arbeiten werden rund acht Wochen andauern. Um die Beeinträchtigungen für die Lügder Bürger möglichst zu minimieren, wird an den Wochenenden die Vollsperrung aufgehoben. Die Details zur Verkehrsführung während der Sanierungsmaßnahme werden vor Beginn der Baumaßnahme bekannt gegeben.

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Lügde

Opferstock aufgebrochen

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Lügde – Am Donnerstag ist in der Kirche an der „Mittlere Straße“ ein Opferstock aufgebrochen und daraus das vorhanden Münzgeld in unbekannter Höhe gestohlen worden. Der Täter muss sich zwischen 09.00 Uhr und 16.30 Uhr in der Kirche bewegt und das Behältnis geknackt haben. Darüber hinaus wurde noch versucht, in die verschlossene Sakristei einzubrechen. Entsprechende Spuren sind vorhanden. Wer Beobachtungen im Zusammenhang mit der Tat gemacht hat, der wird gebeten sich unter 05235 / 96930 an die Kripo in Blomberg zu wenden.

Pressekontakt:

Polizei Lippe
Pressestelle
Uwe Bauer
Telefon: 05231/609-5050 o. 0171-3078230
Fax: 05231/609-5095
www.polizei.nrw.de/lippe

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Detmold

Motorradkontrollen

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Detmold / Lügde / Kalletal – Am Sonntag war der Verkehrsdienst der Polizei Lippe in einigen Gemeinden des Kreises unterwegs und hat insbesondere Motorradkontrollen durchgeführt. Von den knapp 70 kontrollierten Zweirädern fielen in Detmold, Lügde und im Kalletal acht Fahrer auf, die sich nicht vorschriftsmäßig verhielten. Fünf Fahrer waren in Lügde und Kalletal mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. Zwei davon im Verwarngeldbereich, die restlichen bekommen eine Anzeige. Zwei von diesen sind mit einer Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 32 km/h gemessen worden. An zwei Motorrädern in Detmold fehlten die Endschalldämpfer, so dass die Maschinen sehr „geräuschvoll“ unterwegs waren. Auch in diesen Fällen sind Anzeigen gefertigt worden. Ein weiteres Motorrad in Detmold hatte einen „blanken“ Reifen, was ebenfalls mit einer Anzeige dokumentiert wurde.

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Lügde

Polizei ermittelt wegen Brandstiftung.

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Lügde – Am Sonntagnachmittag erhielt die Polizei Kenntnis von einer offensichtlich vorsätzlichen Brandstiftung an einem Haus in der „Vordere Straße“. Zeugen bemerkten einen kokelnden Fachwerkbalken an dem nicht bewohnten Gebäude, der durch einen unbekannten Täter vermutlich in der Nacht zum Sonntag in Brand gesetzt worden sein muss. Die Zeugen löschten das glimmende Holz und verständigten zur Sicherheit noch die Feuerwehr. Der Schaden am Gebäude dürfte bei etwa 5.000 Euro liegen. Das KK 1 in Detmold sucht nun Zeugen, denen zwischen Samstagabend und Sonntagmittag etwas im Zusammenhang mit dem Haus aufgefallen ist und bittet diese, sich unter 05231 / 6090 zu melden.

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