Soziale Medien

Paderborn

Dönerspieß und Bratpfanne führen zu Brandeinsätzen

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Feuerwehrmann in Montur vor Feuerwehrauto
Symbolfoto - © Pixabay

Paderborn – Gleich zweimal musste die Feuerwehr wegen brennender Lebensmittel in Gaststätten ausrücken. Personen- oder Gebäudeschaden entstand nicht.

Am Dienstagnachmittag löste eine auf einem eingeschalteten Gasherd stehende Bratpfanne gegen 16.40 Uhr einen Einsatz in einer Gaststätte auf dem Kamp aus. In der Pfanne fingen Öl und Bratgut Feuer. Das Feuer konnte schon vor dem Eintreffen der Feuerwehr durch den Gastwirt gelöscht werden. Die Küche verrußte stark und die Feuerwehr musste das Lokal lüften.

An der Marienstraße entwich am Mittwochmorgen um 06.10 Uhr Rauch aus dem Inneren einer geschlossenen Imbissstube. Ein Passant alarmierte die Polizei. Im Imbiss hatte ein in Folie verschweißter Fleischspieß in einer Grillaufhängung Feuer gefangen. Durch die Feuerwehr wurden der Grill vom Strom genommen und die Räumlichkeiten gelüftet.

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Paderborn

Mengenweise illegale Feuerwerkskörper beschlagnahmt – 25-jährige Frau tatverdächtig

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B.Tyce
Polizist von hinten
Polizist - © Pixabay

Paderborn – Im Keller einer Wohnung in der Stadtheide hat die Polizei ein Lager illegaler Feuerwerkskörper entdeckt und eine Europalette voll mit Böllern und unbekannten Sprengstoffen beschlagnahmt. Eine 25-jährige Hausbewohnerin steht im Verdacht, mit den nicht in Deutschland klassifizierten Feuerwerksartikeln sowie Drogen gehandelt zu haben.

Der Verdacht auf Straftaten gegen das Sprengstoffgesetz ergab sich aufgrund eines anderen Ermittlungsverfahrens gegen die Tatverdächtige in der Nacht zu Sonntag. Noch in der Nacht wurden Staatsanwaltschaft und Gericht eingeschaltet und eine Durchsuchung der Doppelhaushälfte durchgeführt. Dabei fanden die eingesetzten Polizisten kistenweise ausländische Feuerwerkskörper mit unbekannter Sprengwirkung, die ungesichert in Schränken und Regalen aufbewahrt wurden. Darüber hinaus entdeckten die Beamten Tüten mit Marihuana und größere Bargeldsummen. Sämtliche Beweismittel wurden beschlagnahmt. Die Feuerwehr transportierte die Feuerwerkskörper zur Polizeiwache, von wo sie noch am Sonntag von Sprengstoffexperten des Landeskriminalamts zur Vernichtung abgeholt wurden.

Gegen die 25-jährige Tatverdächtige laufen jetzt Strafanzeigen wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz und wegen des Verdachts des Drogenhandels. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

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Paderborn

Paderborner Polizei priorisiert Ermittlungen bei Sexualdelikten zum Nachteil von Kindern

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Trauriger Junge
Symbolfoto - © Envato Elements

Kreis Paderborn – Die Themen sexueller Missbrauch von Kindern und Kinderpornografie werden nach den Vorfällen in Lügde und den derzeit anlaufenden Gerichtsverfahren politisch und gesellschaftlich diskutiert. Viele Schlagzeilen aus diesem Themenkomplex bestimmen die Medien. Die Polizei steht mit Defiziten bei Personal, Technik und Ermittlungen in der Kritik. Das NRW-Innenministerium hat reagiert und setzt in der „Chefsache“ auf kluge Prioritätensetzung bei der Personaldisposition.

„Im Kreis Paderborn sind die Prioritäten klar. Fälle von Kinderpornografie und sexuellem Missbrauch von Kindern werden zeitnah aufgearbeitet“, stellt Landrat Manfred Müller als Leiter der Kreispolizeibehörde Paderborn klar. Die Personaldebatte sei längst geführt und umgesetzt. Zwei neue Mitarbeiter aus IT-Berufen sind bereits eingestellt. Einer arbeitet schon in der Datenauswertung – der zweite neue Mitarbeiter startet Mitte Juli. Müller: „Unsere beiden speziell ausgebildeten Kriminalbeamten bekommen damit kompetente Unterstützung, denn die intensive Datenauswertung nimmt viel Zeit der Ermittlungsarbeit in Anspruch.“ „Auch bei der Vollstreckung von Durchsuchungsbeschlüssen sind wir auf aktuellem Stand“, so Müller weiter. Ihm sei es trotz aller Personalnot in der Polizeibehörde ein persönliches Anliegen, dass diese Ermittlungen zügig laufen.

Neben den Untersuchungen rund um den Fall Lügde lief auch in Paderborn die Arbeit an umfangreichen Ermittlungsverfahren aus dem Bereich der Kinderpornografie uneingeschränkt weiter. Müller: „Wenn wir erkennen, dass solche Verfahren nur mit mehr Personal zu stemmen sind, bilden wir eine Ermittlungsgruppe. Das heißt, weitere Kriminalbeamtinnen und -beamte aus anderen Kommissariaten oder Dienststellen werden zusammengezogen, um die Ermittlungen gemeinsam schnell voran zu bringen. Obwohl wir zeitweise vier Kolleginnen und Kollegen zur Unterstützung der ‚Lügde-Kommission‘ abgeben mussten, liefen die Ermittlungen der hiesigen Fälle mit Hochdruck weiter. Sämtliche Durchsuchungsbeschlüsse wurden mit Unterstützung unseres eigenen Personals zeitnah umgesetzt.“ Dieses Verfahren nutzt die Polizei nicht nur bei Sexualdelikten. Im Bereich der Drogenkriminalität sind Ermittlungsgruppen (EG) verantwortlich für Aufklärungserfolge. Die EG Wohnung, seinerzeit gegründet als die Zahl der Wohnungseinbrüche im Jahr 2015 deutlich angestiegen war, hat hervorragende Aufklärungserfolge erzielt. Einige kriminelle Banden wurden zerschlagen und viele Täter verhaftet.

Im Jahr 2018 wurden in der Kreispolizeibehörde Paderborn 218 Sexualdelikte bearbeitet – davon 41 Fälle sexuellen Missbrauchs von Kindern und 25 Fälle von „Verbreitung, Erwerb, Besitz und Herstellung kinderpornographischer Schriften“.

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Paderborn

Rat stimmt für neue Marketingkampagne: Stärken Paderborns werden mit Analogien aus dem Fußball verknüpft

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Stadt Paderborn
Marketing Paderborn - © Stadt Paderborn

In der Ratssitzung von Donnerstag, 11. Juli, hat sich die Mehrheit des Rates für eine Intensivierung des Stadtmarketings im Zusammenhang mit dem Aufstieg des SC Paderborn 07 in die Bundesliga ausgesprochen.

Jens Reinhardt, Leiter des Amtes für Öffentlichkeitsarbeit und Stadtmarketing: „Ziel der geplanten Kampagne ist es, die Stärken der Stadt in der bundesweiten Öffentlichkeit herauszustellen und damit zur Imagebildung beizutragen“. Dazu sollen wichtige, typische oder auch außergewöhnliche Aspekte, die Paderborn ausmachen – etwa in den Bereichen Digitalisierung, Bildung, Kultur oder Tourismus – in den Mittelpunkt gerückt und mit Analogien aus dem Fußball verbunden werden.

Bereits nach dem erstmaligen Aufstieg des SC Paderborn 07 in der Fußball-Saison 2014/2015 hatte das Amt für Öffentlichkeitsarbeit und Stadtmarketing gemeinsam mit dem SC Paderborn 07, dem Verein „Paderborn überzeugt“ und der Tourist-Information eine Marketing-Kampagne ins Leben gerufen. Die sehr erfolgreiche Kampagne „Paderborn ist erstklassig“ führte dazu, dass Paderborn in den Medien und auch in der Öffentlichkeit deutlich an Stellenwert gewann.
Auf diesem Erfolg will das Amt für Öffentlichkeitsarbeit und Stadtmarketing jetzt aufbauen: Gemeinsam mit Partnern aus dem Sport, der Wirtschaft, dem Tourismus, dem Einzelhandel und dem Verein „Paderborn überzeugt“ soll die Strahlkraft des Fußballs erneut dazu genutzt werden, die vielfältigen Stärken Paderborns bundesweit bekannt zu machen, Neugier auf die Stadt zu wecken und auch die Bürgerinnen und Bürger Paderborns als positive Botschafter für ihre Stadt zu gewinnen.

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