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Petershagen

Autofahrt endet in Hecke

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Autofahrer - © Pixabay

Petershagen – Freitagmorgen verunglückte auf der Ilserheider Straße eine Mindenerin mit ihrem Auto. Sie zog sich hierbei Verletzungen zu und wurde zur Behandlung dem Klinikum Minden zugeführt. Den Sachschaden taxierten die Einsatzkräfte auf rund 10.000 Euro.

Die 23-Jährige befuhr gegen 6.20 Uhr von der L 770 kommend die Ilserheider Straße in Richtung Neuenknick. Kurz hinter der Einmündung der Straße Jagdweg kam sie aus bisher unbekannten Gründen zunächst nach rechts von der Fahrbahn ab. Anschließend kam sie mit ihrem Opel Corsa ins Schleudern. In der Folge überfuhr sie mit ihrem Wagen zwei Leitpfosten und eine Straßenlaterne mit Verteilerkasten, bevor der Wagen auf der linken Seite liegend in Höhe der Piwittskuhle an einer Hecke zum Stehen kam. Einsatzkräfte der Feuerwehr Petershagen mussten das Auto zunächst stabilisieren, damit die junge Fahrerin das Fahrzeug verlassen konnte. Das total beschädigte Auto wurde nach der Bergung abgeschleppt.

Rückfragen bitte an:

Polizei Minden-Lübbecke

Telefon: 0571/8866-1300 od. 1301
E-Mail: pressestelle.minden@polizei.nrw.de

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Petershagen

Badeverbot im Badesee Lahde wegen Blaualgenbefalls

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Algen - © Pixabay
Symbolfoto - © Pixabay

Am Badesee Lahde besteht ein Badeverbot wegen eines stark vermehrten Aufkommens an Blaualgen. Besucherinnen und Besucher des Badesees werden außerdem gebeten, weitere Verhaltenshinweise vor Ort zu beachten.

Während der Badesaison überwachen die Gesundheitsbehörden die Badegewässer nach den Vorgaben der Badegewässerverordnung auf bakterielle Verunreinigungen. Das Gesundheitsamt des Kreises Minden-Lübbecke hat aktuell Befunde mit mikroskopisch stark erhöhtem Nachweis von „Blaualgen“ (Mikrocystis flos-aque) im Badesee Lahde erhalten. Das Umweltamt des Kreises hat umgehend am gestrigen späten Nachmittag das Badeverbot in Absprache mit der Stadt Petershagen umgesetzt. Der See wird weiter regelmäßig beprobt im Abstand von zwei Wochen. Wenn die Belastung mit Cyanobakterien rückläufig ist, kann der See wieder freigegeben werden.

Massenvermehrungen von sogenannten Blaualgen (besser Cyanobakterien) treten vor allem bei hohen Wassertemperaturen in den Sommermonaten auf. Das Wasser verfärbt sich durch Cyanobakterien und kann einen üblen Geruch nach faulen Eiern und Gülle sowie nach Ammoniak verbreiten. Gesundheitlich problematisch sind allergische Haut- und Schleimhautreizungen durch Zellbestandteile der Bakterien. Toxine von Cyanobakterien können Leber- und neurotoxische Wirkung entfalten. Einige dieser Gifte können im menschlichen Körper nicht abgebaut werden. Daher ist ein Verschlucken von Wasser, das stark mit Cyanobakterien durchsetzt ist, unbedingt zu vermeiden. Es können akute Durchfälle auftreten, die auch mehrere Tage anhalten können. Vor allem kleine Kinder sollten vor Verschlucken des Wassers geschützt werden. Wenn sie in der flachen Uferzonen spielen, können sie auch durch Hand- zu Mund-Kontakt Gifte aufnehmen. Bei Tieren sind außerdem Fälle von tödlichen Vergiftungen bekannt, wenn sie das Wasser trinken. Bei Menschen ist ein derart schwerer Verlauf nach Baden in belastetem Wasser aber nicht bekannt.

Hintergrundinformation: Anzeichen einer „Algenblüte“, also Massenentwicklung von Cyanobakterien

Massenansammlungen von Cyanobakterien werden gelegentlich mit chemischen Farbstoffen, aber auch mit Blütenpollen, die auf der Wasseroberfläche schwimmen, verwechselt.

Algen“blüten“ haben folgende Merkmale:

  • die Sichttiefe beträgt (meist deutlich) unter einem Meter
  • das Wasser ist grünlich oder bläulich-grünlich verfärbt oder getrübt
  • Schlierenbildung bis hin zu Algenteppichen
  • wolkenartige Verteilung im Wasser

Gesundheitsbehörden empfehlen, auf das Baden zu verzichten, wenn in knietiefem Wasser durch die beschriebenen Merkmale die Füße nicht mehr zu sehen sind.

Cyanobakterien werden auch häufig durch Wind an bestimmten Stellen des Sees vor allem in Buchten zusammengetrieben. Bei wechselnden Winden können sie schnell ihren Platz ändern, so dass Baden unter Umständen schnell wieder gut möglich wird.

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Petershagen

Motorradfahrer rast in kurzer Hose und T-Shirt

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Geschwindigkeitskontrolle - © Polizei
Symbolfoto - © Polizei

Petershagen – Porta Westfalica – Mit kurzer Hose und T-Shirt raste am Dienstagabend ein 24-jähriger Kradfahrer aus Porta Westfalica entlang der B 482. In einer Tempo 70-Zone zeigte das Lasermessgerät des Mindener Verkehrsdienstes 144 Stundenkilometer an. Als der junge Mann gegen 19 Uhr in Höhe Jössen angehalten wurde, sprachen ihn die Verkehrsspezialisten neben den Verkehrsverstoß auch auf die fehlende Schutzkleidung sowie die damit verbundenen Gefahren an, zumal auch der Sozius ähnlich luftig gekleidet war. Diese Bedenken teilte es aber nicht, zeigte sich sogar eher gleichgültig. Als Konsequenz der verantwortungslosen Fahrt wird er für zwei Monate auf seinen Führerschein verzichten müssen. Dazu kommt noch ein Bußgeld von 440 Euro.

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Petershagen

Autofahrerin nach Unfall in Frille gesucht

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Auto, Frau - © Pixabay
Symbolfoto - © Pixabay

Petershagen-Frille – Nach der Kollision zwischen einem neunjährigen Radfahrer und einer bisher unbekannten Autofahrerin in Frille am Montagmorgen bittet die Polizei die beteiligte Pkw-Fahrerin sich bei ihr zu melden.

Der Junge war am Morgen auf dem Weg zur Schule und bog vom Brunnenweg nach links auf die Straße „Lichtenberg ab. Dabei kam es gegen 7.20 Uhr zum Zusammenstoß mit dem aus Sicht des Kindes von rechts kommenden dunklen Pkw. Der Neunjährige konnte gerade noch einen Sturz vermeiden. Die Frau fuhr anschließend weiter. Auch der Junge setzte seinen Weg zur Schule fort und berichtete dort von dem Unfall. Die Beamten vom Verkehrskommissariat in Minden sind erreichbar unter Telefon (0571) 88660.

Rückfragen bitte an:

Polizei Minden-Lübbecke
Pressestelle

Telefon: 0571/8866 1300/-1301
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