Soziale Medien

Ratgeber

Strom, Kohle oder Gas – womit am besten grillen?

mm

Stand:

Grillen
Symbolfoto - © Envato Elements

Nun ist wieder die Zeit der Grillpartys und für viele ist der Duft von frisch Gegrilltem ein fester Bestandteil des Sommers. Kein Wunder, gibt es doch eine Riesenauswahl an leckeren Grillrezepten für jeden Geschmack. Die Lust am Essen und an der raffinierten Zubereitung wächst stetig. Doch welcher Grill ist für wen geeignet, welche Vor- und Nachteile hat das Grillen mit Strom, Kohle oder Gas?

Der Elektrogrill

Der Vorteil beim Elektrogrill ist seine Geschwindigkeit: Stecker in die Steckdose, ein paar Minuten Aufwärmzeit abwarten und schon kann es losgehen. Grillen mit Strom kann man überall, wo eine Steckdose ist- also auf Balkon, Terrasse oder auch in der Wohnung. Da es beim Elektrogrill kein offenes Feuer gibt, fehlt auch die Rauchentwicklung, so kann man ihn ganzjährig auch spontan in den eigenen vier Wänden einsetzen. Zudem entfallen die gesundheitlichen Risiken durch die Rauchentwicklung. Dies sehen die einen als Vorteil- für viele Grillfans gehört jedoch gerade das offene Feuer zum Grillen dazu. Für sie ist das Grillen mit Strom „kein richtiges Grillen“. Dies ist Ansichtssache. Fakt ist, dass ein Elektrogrill rasch und unkompliziert einzusetzen ist und dass keine gesundheitliche Gefährdung entsteht, man dabei aber leider auf einen Stromanschluss angewiesen ist.

AngebotBestseller Nr. 1
Steba VG200 BBQ Tischgrill mit Glasdeckel
  • Große Grillfläche 40 x 29 cm
  • Alu-Druckguß-Grillplatte mit Grillmuster
  • Stufenlose Temperaturregelung
  • Leichte Reinigung durch antihaftbeschichtete Grillplatte
  • Verschluß am Glasdeckelhandgriff
Bestseller Nr. 2
Grillrost.com Das Original Feuerplatte 80 & 100cm und Zubehör für Feuertonnen und Kugelgrills
  • Hergestellt in Deutschland
  • Massive Bauweise
  • Kostenloser Versand nach Deutschland
AngebotBestseller Nr. 3
Steba VG 350 BIG Barbecue Säulengrill mit Haube
  • Technische Daten
  • XXL Grillplatte 55,0 x 41,0 cm
  • Stufenlose Temperaturregelung für optimale Grillergebnisse
  • Low-Fat: Bratflüssigkeit läuft in eine Auffangschale ab
  • Hohe Grilltemperatur und schnelle Aufheizung durch integriertes Heizelement

Der Gasgrill

Auch der Gasgrill kann in kurzer Zeit aufgeheizt werden- er ist fast so schnell wie sein Kollege an der Steckdose. Die Temperatur lässt sich beim Gasgrill besser und rascher regulieren als beim Elektrogrill- es ist derselbe Unterschied wie beim Kochen am Herd. Zudem ist man mit einem Gasgrill mobil- transportiert werden müssen nur der Grill und die Gasflasche. Wobei das „nur“ hier relativ ist, denn Gasgrills sind oft sehr groß. Es gibt zwar mittlerweile auch kleinere Modelle, doch nur die größeren lassen bei einem echten Grillfan das Herz höher schlagen. Außerdem kann man die größeren Gasgrill meist schließen, wodurch das Gegrillte schneller gart. Ein Vorteil beim Grillen mit Gas ist auch der gesundheitliche Aspekt: da es keinen Ruß gibt, können sich auch keine Rußpartikel am Grillgut festsetzen wie beim Holzkohlegrill. Nachteil dieser Variante: ist die Gasflasche leer, kann das Grillvergnügen ein plötzliches Ende haben.

Bestseller Nr. 2
GrillChef Portabler Gasgrill, schwarz
  • Tragbarer Gasgrill mit Temperaturanzeige im Deckel ideal geeignet für mobiles Grillen
  • Grillrost aus emailliertem Gusseisen (47 x 35,5 cm)
  • Brenner aus Edelstahl mit 3,5 kw
AngebotBestseller Nr. 3
BURNHARD 3-Brenner Gasgrill Fred, Edelstahl Grillwagen mit Seitentisch, Gusseisen-Grillrost, Deckel-Thermometer, Piezozündung inkl. Gratis Rezept -
  • LEISTUNGSSTARK- Grillen am 3-Brenner mit 10,5 KW oder an der Deluxe Version mit Infrarot-Keramik-Brenner und Seitenkochfeld (insgesamt 13,5 kW): dein nächstes Grillprojekt kann kommen.
  • GROSSE GRILLFLÄCHE - Auf den porzellanbeschichteten Gusseisen-Grillrosten (62,5 x 41,5 cm) hast du viel Platz für Würstchen, Steaks und Gemüse. Fleisch schon fertig, Gäste aber nicht? Park dein Steak auf dem Warmhalterost.
  • FÜRS GRILLEN OPTIMIERT - Das Piezo-System ermöglicht einfaches Entzünden jedes einzelnen Edelstahlbrenners. Die Seitenflächen sind in beiden Version abklappbar. In der Deluxe Version sind Seitenkochfeld & Food Container + Schneidebrett fest verbaut.
  • HOCHWERTIGE VERARBEITUNG - Matter, doppelwandiger Edelstahl macht den Gasgrill nicht nur widerstandsfähig, sondern verpasst ihm auch sein gutes Aussehen. Hinweis: Der optionale Edelstahlrost wird ohne den Grill geliefert.
  • LIEFERUMFANG - Fred wird in 2 separaten Paketen geliefert inkl. Schlauch und Druckminderer (50mbar), Saucen- und Getränkekorb, 4x Aufbewahrungshaken, Warmhalterost, Deckelthermometer, 2 abklappbare Seitentische, Räucherbox und Abdeckhaube.

Der Holzkohlegrill

Das Grillen mit Holzkohle ist das, was viele wirklich unter Grillen verstehen: die Kohle knistert und flackert und man hat genügend Zeit, das Grillgut vorzubereiten, bis die Holzkohle glüht und mit der nötigen feinen grauen Aschestaubschicht überzogen ist. Dies kann schon mal eine Stunde dauern und ist daher nichts für Eilige, jedoch eine schöne Gelegenheit, sich nebenbei um seine Gäste zu kümmern. Nach dem Anheizen hält der Holzkohlegrill die Temperatur meist mühelos eine Stunde lang. Meist hat man auch rasch den Bogen raus, in welchen Zeitabständen Kohle nachgelegt werden muss, um die Grillzeit zu verlängern. Beim Grillen selbst ist Vorsicht geboten, denn es sollte kein Fett in die Glut tropfen. Dadurch können krebserregende Stoffe entstehen. Dies gilt ebenso für ein Zuviel an Marinade, das dann in die Glut tropft und dort verbrennt, bevor das Fleisch gar ist. Auch entstandene Rußpartikel sind gesundheitsschädlich und genau der gesundheitliche Aspekt ist der Nachteil bei dieser klassischen Grillvariante. Ansonsten ist das Grillen mit Holzkohle noch immer die Variante, die von Grillmeistern und -meisterinnen aufgrund der Atmosphäre und langsamen Zubereitung am meisten geliebt wird. Zudem bekommt man einen Holzkohlegrill schon sehr günstig und auch Holzkohle ist überall mühelos zu besorgen- sogar abends oder am Sonntag an der Tankstelle.

Bestseller Nr. 2
Lotus 91577 Holzkohlengrill, anthrazit, 35 x 26 x 23.4
  • Runde Bauweise
  • Wiegt weniger als 4 kg
  • Wird serienmäßig in einer farblich abgestimmte Nylon-Tragetasche ausgeliefert
  • Geeignet für bis zu 5 Personen; Grillrost hat einen Durchmesser von 32cm
  • Grillrost und Innenschale sind aus Edelstahl gefertigt, können in der Spülmaschine gereinigt werden
AngebotBestseller Nr. 3

Weiterlesen
Kommentieren

Diskutieren Sie mit

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ratgeber

Alles Plastik, oder was? – Neue Beratung zu Schadstoffen ist online

mm

Stand:

Zusammengestellt durch:

B.Tyce
Strohhalm
Symbolfoto - © Twenty20

Schwimmflügel, Wasserbälle und Planschbecken. Kunststofftrinkflaschen, Camping- und Wegwerfgeschirr. Chemische UV-Filter in der Sonnencreme: Solche Sommer-Utensilien bestehen oft aus Plastik, Aluminium, Bambus und verschiedenen Chemikalien. „Inwiefern die Stoffe in den Freizeitprodukten schädlich sind und welche Alternativen es dazu gibt, das sind Fragen, die vielen Nutzern nicht nur zur Sommerzeit unter den Nägeln brennen. Wir haben vielfach die passenden Informationen und Hinweise zur Handhabung dazu“, weist Umweltberaterin Cornelia Franke-Röthemeyer auf das neue Beratungsangebot der Verbraucherzentrale NRW zu Schadstoffen im Internet hin. Unter www.verbraucherzentrale.nrw/schadstoffe können Ratsuchende Fragen stellen nach Schadstoffen im Haus, in Möbeln, Kosmetika, Kleidung, Spielzeug Küchenutensilien oder Schädlingsbekämpfungsmitteln. Die Beantwortung wird nicht lange auf sich warten lassen und ist nicht nur für Fragensteller, sondern auch für alle Interessenten ohne Namensangabe sichtbar. „Im Laufe der Zeit soll sich so eine wachsende digitale Frage-Antwort-Plattform mit Informationen und praktischen Ratschlägen zu
Schadstoffen aus allen Bereichen des täglichen Lebens entwickeln“, erläutert die Verbraucherzentrale NRW ihr Angebot. Daraus eine erste Kostprobe zu Wissenswertem rund um Sommerutensilien:

  • Weichmacher in Wasserspielzeug? Planschbecken, Wasserbälle und Badetiere zum Aufblasen sind hergestellt aus elastischem PVC (Polyvinylchlorid), manchmal erkennbar am Recycling-Code 03. Dieses Plastikmaterial setzt Weichmacher frei und enthält oft auch weitere Schadstoffe. Unbedenklicher und langlebiger als ein aufblasbares Planschbecken ist eine Wasser- und Sandmuschel aus hartem Kunststoff. Für Schwimmanfänger und Wasserspaßratten sind flexible Schwimmnudeln aus Polyethylenschaum eine umweltfreundlichere Alternative.
  • Eisdosen wiederverwertbar? Leere Plastikdosen für industriell hergestelltes Eis eignen sich nicht zur Aufbewahrung anderer Lebensmittel. Die Kunststoffboxen mit dem gefrorenen Genuss sind nur für einmaligen Gebrauch gedacht. Wer in eine solche Dose etwa heiße und fetthaltige Suppe füllt, der riskiert, dass sich Chemikalien aus der Dose herauslösen und ins Lebensmittel
    übergehen.
  • Campinggeschirr aus Aluminium? Eine zu hohe Dosis des überall auffindbaren Leichtmetalls über Essen und Getränke zu sich zu nehmen ist gesundheitsschädlich. Töpfe, Pfannen, Schüsseln und Essgeschirr für die Outdoor-Verköstigung können den giftigen Gehalt des Aluminiums an die Speisen abgeben, besonders wenn Salziges oder Saures in den Topf und auf den Teller kommen. Daher sind leichte Edelstahl-Campingtöpfe die unbedenklichere Wahl für unterwegs.
  • Bambusgeschirr statt Plastik fürs Picknick? Von wegen Öko: Bambusgeschirr besteht neben Bambusmehl zu einem großen Teil aus Kunststoffen. Häufig findet sich ein zu hoher Gehalt an Melamin und Formaldehyd in Bechern, Tellern und Co. Wiederverwendbares Geschirr aus PE (Polyethylen) oder PP (Polypropylen) ist unschädlicher, ebenfalls leicht und unzerbrechlich. Porzellan zum Picknick wäre ebenfalls eine prima nachhaltige Alternative.
  • Schadstofffreie Trinkflaschen? Varianten aus Edelstahl und Glas sind die Favoriten, bei denen die Chemie zur Getränkeaufbewahrung stimmt. Edelstahlflaschen gibt es häufig auch mit Thermoausstattung, so dass im Sommer die Getränke schön kühl bleiben. Bei Kunststoffflaschen ist am ehesten noch Polypropylen empfehlenswert. Trinkflaschen aus Polycarbonat sind hingegen keine gute Wahl: Sie können gesundheitsschädliche Bisphenole freisetzen.
  • Störfaktoren in Sonnencremes? Einige chemische Lichtschutzfilter in Sonnencremes stehen im Verdacht den Hormonhaushalt zu schädigen. In zertifizierter Naturkosmetik ist die Verwendung dieser Stoffe verboten. Dort werden ausschließlich mineralische Filter gegen die UV-Strahlung eingesetzt. Diese dürfen auch als winzige Nanoteilchen verwendet werden, die eventuell eine vorgeschädigte Haut durchdringen könnten. Die winzigen Pigmentteilchen sind unter dem Begriff „nano“ bei den Inhaltsstoffen zu finden.

Rat und Infos zu Schadstoffen im Haushalt gibt’s auch bei der Umweltberatung in Minden, Telefon: 0571/386 379 05. Kontakt online unter www.verbraucherzentrale.nrw/umweltberatung.

Weiterlesen

Ratgeber

DEKRA: Strikte Mülltrennung bei Lithium-Batterien erforderlich – Zeitbomben im Recyclinghof

mm

Stand:

Zusammengestellt durch:

B.Tyce
Smartphone
Symbolfoto - © Envato Elements

DEKRA warnt vor Brandgefahren durch unsachgemäß entsorgte Lithium Batterien. Schätzungsweise wöchentlich kommt es aus diesem Grund in Recycling-Unternehmen zu Bränden, beobachten DEKRA Experten. Einzige Lösung: strikte Mülltrennung durch die Verbraucher sowie wirksame Kontrollen.

Immer mehr Lithium-Batterien landen offenbar unkontrolliert im Restmüll sowie im Elektro- und Metallschrott, erkennen DEKRA Experten bei Audits. Schon einfache mechanische Beschädigungen am Schutzmantel der LI-Batterie durch Fallenlassen oder Verbiegen können zum Kurzschluss des Akkus führen. Durch Selbstzündung entstehen Metallbrände mit Temperaturen von 1.000 °C bis 2.000 °C. In Recyclingbetrieben verbrennen in der Folge Müllberge unkontrolliert und können Giftstoffe verbreiten.

„Akkus werden häufig von den Verbrauchern nicht wie gesetzlich vorgeschrieben vom übrigen Müll getrennt“, sagt Andreas Biermann, Entsorgungsexperte bei DEKRA Certification. „In vielen Wertstoffhöfen wird zudem der Schrott bei der Anlieferung nicht sorgfältig kontrolliert.“ Ein weiteres Problem ist die Bauart vieler Elektrogeräte mit eingekapselten Batterien, die oft nur vom Fachmann ausgebaut werden können.

Für den Transport und die Lagerung von Lithium-Ionen-Batterien gelten umfangreiche Vorschriften und Sicherungsmaßnahmen. Sind aber die LI Batterien unerkannt im Müll und kommen so zum Recyclingunternehmen, laufen diese Regelungen ins Leere. DEKRA Experten fordern deshalb Maßnahmen, die schon zu Beginn der Entsorgungskette greifen: vor allem verstärkte Aufklärung der Verbraucher sowie wirksamere Kontrollen bei den Annahmestellen und Wertstoffhöfen.

Über DEKRA

Seit mehr als 90 Jahren arbeitet DEKRA für die Sicherheit: Aus dem 1925 in Berlin gegründeten Deutschen Kraftfahrzeug-Überwachungs-Verein e.V. ist eine der weltweit führenden Expertenorganisationen geworden. Die DEKRA SE ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft des DEKRA e.V. und steuert das operative Geschäft des Konzerns. Im Jahr 2018 hat DEKRA einen Umsatz von mehr als 3,3 Milliarden Euro erzielt. Mehr als 45.000 Mitarbeiter sind in rund 60 Ländern auf allen fünf Kontinenten im Einsatz. Mit qualifizierten und unabhängigen Expertendienstleistungen arbeiten sie für die Sicherheit im Verkehr, bei der Arbeit und zu Hause. Das Portfolio reicht von Fahrzeugprüfungen und Gutachten über Schadenregulierung, Industrie- und Bauprüfung, Sicherheitsberatung sowie die Prüfung und Zertifizierung von Produkten und Systemen bis zu Schulungsangeboten und Zeitarbeit. Die Vision bis zum 100. Geburtstag im Jahr 2025 lautet: DEKRA wird der globale Partner für eine sichere Welt.

Weiterlesen

Ratgeber

Lass die Sonne draußen – Tipps gegen Hitze im Haus

mm

Stand:

Zusammengestellt durch:

B.Tyce
Hitze
Symbolfoto - © Envato Elements

Schon nach wenigen Tagen Sommerhitze kann das eigene Zuhause von der Wohlfühloase zu einem überhitzten Ort werden, um den man lieber einen großen Bogen macht. Hat sich Dauerhitze einmal eingenistet, stresst sie auch ansonsten gesunde Körper und verhindert erholsamen Schlaf. Gesundheitlich vorbelastete Menschen leiden ohnehin unter den zu hohen Temperaturen. „Das wichtigste Ziel im Umgang mit der Hitze lautet: Gar nicht erst herein lassen“, erklärt deshalb Michaela Prelle, Energieberaterin für die Verbraucherzentrale NRW. Dazu und zum anderweitigen Umgang mit den heißen Temperaturen hat sie ein paar Tipps zusammengestellt:

  • Sonne aussperren: Die Fenster sind häufig die Einfallstore für Hitze. Zu empfehlen sind deshalb außen montierte Schattenspender wie Rollladen, Jalousien oder Markisen. Können die Fenster nur von innen verdunkelt werden, sollten helle oder reflektierende Materialien genutzt werden. Sonnenschutzfolie, die auf die Scheiben geklebt wird, hilft ebenfalls, lässt allerdings auch an trüben Tagen weniger Licht herein. Diesen Nachteil umgeht Sonnenschutzverglasung, die Hitze aussperrt, Licht aber nicht. Sie empfiehlt sich zum Beispiel bei großen Südfenstern, die nicht von außen verschattet werden können.
  • Nachts lang lüften, tagsüber kurz: Bei anhaltender Hitze kann es sich lohnen, einen Wecker zu stellen, um früh am Morgen Kühle und Frischluft in die Wohnung zu bekommen. Diese Abkühlung darf auch nicht zu kurz ausfallen, weil Möbel und Wände Wärme speichern. Kühlen sie während des Lüftens nicht ab, heizen sie ihrerseits später den Raum wieder auf. Soll tagsüber während der heißen Stunden frische Luft herein, sollten die Fenster nur kurz offen bleiben.
  • Luft in Bewegung setzen: Luftbewegung lindert das Hitzegefühl. Ein Ventilator kann deshalb schon einen großen Unterschied machen, ganz ohne aktive Kühlung. Wer aber zum Beispiel aus gesundheitlichen Gründen nicht auf Klimatisierung verzichten kann, sollte effiziente Klimageräte nutzen. Das sind Split-Geräte, bei denen der Wärmetauscher außen angebracht wird. Sie sparen gegenüber Kompaktmodellen deutlich Energie.
  • Nicht ungewollt heizen: Ein zweiter Kühlschrank mit kalten Getränken scheint gerade im Sommer reizvoll. Doch die Wärme, die er seinem Inhalt entzieht, landet direkt in dem Raum, in dem er steht. Nicht nur aus Stromspargründen ist deshalb hiervon abzuraten. Weitere ungewollte Heizeffekte können Heizungsrohre verursachen: Fließt in ihnen warmes Wasser, heben sie die Raumtemperatur. Deshalb ist die Heizung auf Sommerbetrieb umzustellen.
  • Langfristig mit Dämmung abhelfen: Wärmedämmung am Haus ist bekannt dafür, Heizwärme drinnen zu halten. Sie funktioniert aber auch andersherum: Die Extra-Schicht an der Fassade oder unterm Dach hält auch Hitze länger draußen. Gerade in Räumen unter dem Dach kann das zu großen Verbesserungen führen. Auch eine Dachbegrünung kann entsprechende Effekte haben.

Wie Wärme immer auf der richtigen Seite der Wände bleibt, zeigt die Verbraucherzentrale NRW bei der Energieberatung zu Hause oder in der Beratungsstelle. Anmeldungen sind möglich unter 0571 / 38637906 sowie unter Tel. 0211 / 33 996 555.
www.verbraucherzentrale.nrw/hitzeschutz

Weiterlesen

Meistgelesen

X