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LWL-Museen bieten mit weihnachtlichen Aktionen Abwechslung für Ferienkinder

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Kind, Weihnachten - © Envato Elements
Kind, Weihnachten - © Envato Elements

Westfalen-Lippe (lwl). Kultur zum Dessert? Nach Festtagsbraten und Familienbesuchen kann der Besuch im Museum ein leicht verdaulicher Nachschlag sein. Damit niemand zwischen den Feiertagen vor verschlossenen Türen steht, macht der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) auf die besonderen Öffnungszeiten und Angebote seiner Museen aufmerksam. Damit keine Langeweile bei den Kindern und Jugendlichen aufkommt, hat der LWL vom 21. Dezember bis zum 04. Januar einiges in seinen Museen zu bieten: Im Kloster Dalheim in Lichtenau (Kreis Paderborn) können sie zum Beispiel Windlichter basteln und Marzipansterne zaubern, im Museum in der Kaiserpfalz in Paderborn ihre Nasen und Gaumen prüfen oder im Museum für Naturkunde in Münster Sterne und Sternbilder im Planetarium entdecken, die nur in der Weihnachtszeit zu sehen sind.

LWL-Museum für Archäologie in Herne

Funde im LWL-Museum für Archäologie zeigen, was wirklich hinter der Weihnachtsgeschichte steckt. - © LWL

Funde im LWL-Museum für Archäologie zeigen, was wirklich hinter der Weihnachtsgeschichte steckt. – © LWL

Am Sonntag (23.12.) und am 2. Weihnachtstag (26.12.) erzählt jeweils um 14 Uhr eine Spezialführung durch die Dauerausstellung die Weihnachtsgeschichte einmal anders. Wurde Jesus tatsächlich am 25. Dezember geboren? Wieso feiern wir Weihnachten eigentlich am 25. Dezember und was hat es mit Traditionen wie gegenseitigem Beschenken, dem Adventskranz oder dem Weihnachtsbaum auf sich? Die Ausstellungsobjekte des Museums geben außergewöhnliche Antworten. Die Führung ist nicht für Kinder geeignet, die alljährlich vom Weihnachtsmann oder Christkind beschenkt werden. Um 15 Uhr öffnet das Grabungscamp seine Türen, um 16 Uhr erwartet die Besucher eine klassische Führung durch die Dauerausstellung. Am letzten Sonntag im Jahr (30.12.) haben die Besucher noch einmal um 14 und 16 Uhr die Chance, an einer Führung durch die Dauerausstellung teilzunehmen; um 15 Uhr bietet sich außerdem die Gelegenheit, am Grabungscamp teilzunehmen.

Der Familiensonntag (6.1.) im LWL-Museum für Archäologie in Herne führt die Besucher zurück in die letzte Eiszeit. Zusammen mit dem Museumsmaulwurf Kalle lernen die Teilnehmer anhand von alten Knochen, welche heute ausgestorbenen Tiere damals die Erde bevölkerten. Der Museumsmaulwurf erzählt den Besuchern von den Knochen, die Archäologen bei ihren Ausgrabungen gefunden haben. Gemeinsam mit Kalle untersuchen die Besucher im Archäologiemuseum die Knochen und fügen sie auf einem Malbogen zusammen. So entsteht ein Bild von dem Aussehen der damals lebenden Tiere. Zusätzlich lernen die Teilnehmer, welche klimatischen Bedingungen in der letzten Eiszeit herrschten. Die einstündige Veranstaltung richtet sich an Kinder von sechs bis acht Jahren. Zu entrichten ist nur der Museumseintritt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Um telefonische Anmeldung wird gebeten.

Termine

Sonntag, 23. Dezember

  • 14 Uhr “Weihnachts-Geschichte” – Spezialführung durch die Dauerausstellung
  • 15 Uhr “Fundort GrabungsCAMP” – Mitmachausgrabung im Außengelände des Museums
  • 16 Uhr “gesucht. gefunden. ausgegraben.”- Führung durch die Dauerausstellung

Mittwoch, 26. Dezember

  • 14 Uhr “Weihnachts-Geschichte” – Spezialführung durch die Dauerausstellung
  • 15 Uhr “Fundort GrabungsCAMP” – Mitmachausgrabung im Außengelände des Museums
  • 16 Uhr “gesucht. gefunden. ausgegraben.”- Führung durch die Dauerausstellung

Sonntag, 30. Dezember

  • 14 und 16 Uhr “gesucht. gefunden. ausgegraben.”- Führung durch die Dauerausstellung
  • 15 Uhr “Fundort GrabungsCAMP” – Mitmachausgrabung im Außengelände des Museums

Sonntag, 6. Januar

  • 14 und 16 Uhr Familiensonntag “Kalle und die Tiere der Eiszeit” – Programm für Kinder von 6 bis 8 Jahren
  • 14 und 16 Uhr “gesucht. gefunden. ausgegraben.”- Führung durch die Dauerausstellung
  • 15 Uhr “Fundort GrabungsCAMP” – Mitmachausgrabung im Außengelände des Museums

Vom 26. bis 30.12. ist der Eintritt im LWL-Museum für Archäologie in Herne kostenlos. Der Eintritt beträgt ansonsten für Erwachsene 5 Euro, für Kinder und Jugendliche (6 bis 17 Jahre) 2 Euro und für Familien 11 Euro.

Die Öffnungszeiten des Museums sind: Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr, Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr und Samstag, Sonntag, Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr. Geschlossen am 24., 25. und 31. Dezember sowie am 1. Januar. Mehr Infos unter: www.lwl-landesmuseum-herne.de, Telefon: 02323 94628-0 oder -24.

Weitere Informationen gibt es unter: http://www.lwl-landesmuseum-herne.de

LWL-Römermuseum in Haltern (Kreis Recklinghausen)

Im LWL-Römermuseum können Kinder "Die Weihnachtsgeschichte einmal anders" erfahren. - © LWL

Im LWL-Römermuseum können Kinder “Die Weihnachtsgeschichte einmal anders” erfahren. – © LWL

Gab es das Weihnachtsfest bei den Römern? An jedem Adventssonntag und am 2. Weihnachtstag können Interessierte auf Spurensuche gehen bei der Führung “Saturnalien – Weihnachtsgeschenke bei den Römern?”. Nach Geschenken stöbern können Besucher an den Adventssonntagen auf einem kleinen Weihnachtsbasar. Geschenkt gibt es dabei den Museumseintritt, denn an den Sonntagen im Advent heißt es “Eintritt frei”. Am 27. und 28. Dezember, sowie am 2. und 3. Januar lässt die Ferienaktion “Die Weihnachtsgeschichte einmal anders” für Acht- bis Zwölfjährige das Fest der Liebe ausklingen.

Am letzten Sonntag in diesem Jahr (30.12.) geht es in die Taverna. Dort wartet die Schankwirtin Cynthia bei einer Führung in “römischer Begleitung” darauf, nicht nur flüssige Leibesfreuden auszuschenken, sondern auch wertvolles Wissen zu vermitteln. Anfang Januar (Sonntag 6.1.) ist das LWL-Römermuseum fest in der Hand eines allseits bekannten kleinen Galliers, wenn es für Erwachsene und Kinder ab neun Jahren heißt “Mit Asterix durchs Römerlager Haltern”. Auf dem Rundgang “Tierisch!” entdecken Familien mit Kindern ab sechs Jahren am 6. Januar Oktober um 14 Uhr versteckte Tiere im Römerlager.

Termine

Sonntag, 23. Dezember

  • 14 Uhr “Saturnalien – Weihnachtsgeschenke bei den Römern?” – Führung für Erwachsene und Kinder ab 10 Jahren. Der Eintritt ist frei!

Mittwoch, 26. Dezemeber

  • 14 Uhr “Saturnalien – Weihnachtsgeschenke bei den Römern?” – Führung für Erwachsene und Kinder ab 10 Jahren

Donnerstag, 27. Dezemeber

  • 10.30 bis 12.30 Uhr “Die Weihnachtsgeschichte einmal anders” – Weihnachtsferienaktion für 8- bis 12-jährige

Freitag, 28. Dezember

  • 10.30 bis 12.30 Uhr “Die Weihnachtsgeschichte einmal anders” – Weihnachtsferienaktion für 8- bis 12-jährige

Sonntag, 30. Dezemeber

  • 14 und 15 Uhr Rundgang in “römischer” Begleitung mit Cyntia – Für Erwachsene und Kinder ab 10 Jahren

Mittwoch, 2. Januar

  • 10.30 bis 12.30 Uhr “Die Weihnachtsgeschichte einmal anders” – Weihnachtsferienaktion für 8- bis 12-jährige

Donnerstag, 3. Januar

  • 10.30 bis 12.30 Uhr “Die Weihnachtsgeschichte einmal anders” – Weihnachtsferienaktion für 8- bis 12-jährige

Sonntag, 6. Januar

  • 14 Uhr Tierisch!, Überraschungsführung für Familien mit Kindern ab 6 Jahren

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Treffpunkt für alle öffentlichen Familienführungen ist das Museumsfoyer. Zu entrichten ist lediglich der Museumseintritt.

Am 23.12. ist der Eintritt in das LWL-Römermuseum in Haltern am See kostenlos. Der Museumseintritt beträgt ansonsten 5 Euro für Erwachsene, 1,50 Euro für Kinder und Jugendliche von 6 bis 17 Jahren sowie 10 Euro für die Familientageskarte.

Geöffnet ist das Museum dienstags bis freitags 9 bis 17 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertag 10 bis 18 Uhr. Geschlossen am 24., 25. und 31. Dezember sowie am 1. Januar. Mehr Infos unter: www.lwl-roemermuseum-haltern.de, Telefon: 02364 9376-0

Weitere Informationen gibt es unter: http://www.lwl-roemermuseum-haltern.de

LWL-Museum in der Kaiserpfalz in Paderborn

Die Kaiserpfalzen und Bischof Meinwerk stehen im Mittelpunkt verschiedener Führungen für Jung und Alt im LWL-Museum in der Kaiserpfalz. - © LWL

Die Kaiserpfalzen und Bischof Meinwerk stehen im Mittelpunkt verschiedener Führungen für Jung und Alt im LWL-Museum in der Kaiserpfalz. – © LWL

Die Führung “Die Paderborner Königspfalzen” wartet am 4. Advent (23.12.) um 15 Uhr auf die Besucher. Als bevorzugter Aufenthaltsort von Königen und Kaisern verfügte Paderborn im Mittelalter über zwei königliche Palastanlagen, die Pfalzen. Die ältere stammt aus der Zeit Karls des Großen. Von der jüngeren Pfalz waren so viele Mauerteile erhalten, dass sie unter Einbeziehung der alten Mauern neu aufgebaut werden konnte. Diese Pfalz des 11. Jahrhunderts steht im Mittelpunkt des Rundgangs. Im Vergleich mit der karolingischen Anlage werden Wandel und Kontinuität im Wohnen und Repräsentieren der Könige im Mittelalter deutlich.

Eine weitere Führung folgt am 2. Weihnachtsfeiertag (26.12.). Sie läuft unter dem Titel “Zwischen Reich und Kirche” und beleuchtet Leben und Wirken des Bischofs Meinwerk. Er gilt als einer der großen Reichsbischöfe im Hochmittelalter, der sowohl kirchliche als auch weltliche Macht ausübte. Bei einem Rundgang um 15 Uhr durch die spätottonische Pfalz und die Bartholomäuskapelle geben die Gebäudearchitektur, aber auch Funde aus der Zeit einen Einblick in die Rolle Paderborns als kaiserliche Residenzstadt und zeugen von einem Aufschwung in Bereichen wie Kunst und Bildung. Die Führung richtet sich vor allem an Erwachsene. Der Eintritt ist an diesem Tag frei.

Am letzten Sonntag im Dezember (30.12.) können Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren “Die Pfalz Karls des Großen” bei einer Führung um 15 Uhr kennenlernen. Im Mittelalter reisten die Könige von Ort zu Ort, um das Reich zu verwalten, Recht zu sprechen oder sich mit Beratern und Gesandten zu treffen. Ein Netz von Stützpunkten – die Pfalzen – dienten dem Herrscher und seinem Gefolge dabei als zeitweilige Unterkunft. Unter ihnen nimmt Paderborn als die Pfalz Karls des Großen im neu eroberten sächsischen Gebiet eine besondere Stellung ein.

Am Neujahrstag (1.1.) startet das Museumsjahr mit der Führung “Weg mit dem faden Brei …” für Familien mit Kindern ab acht Jahren. Die Führung vermittelt nicht nur spannende Wissenshäppchen zu den kulturellen Hintergründen königlicher Empfänge und höfischen Tafelns. Sie stellt auch den Tast- und Geruchssinn von Kindern und Erwachsenen vor eine Herausforderung. Wie war das noch gleich mit den Tischsitten und welche Gewürze schmeichelten schon vor Jahrhunderten Nase und Gaumen?

Weiter durch die Dauerausstellung geht es am Sonntag (6.1.) mit der Führung “Zwischen Reich und Kirche”, in der die Besucher mehr über das Leben und Wirken des Bischofs Meinwerk erfahren. Er gilt als einer der großen Reichsbischöfe im Hochmittelalter, der sowohl kirchliche als auch weltliche Macht ausübte. Bei einem Rundgang um 15 Uhr durch die spätottonische Pfalz und die Bartholomäuskapelle geben die Gebäudearchitektur, aber auch Funde aus der Zeit einen Einblick in die Rolle Paderborns als kaiserliche Residenzstadt und zeugen von einem Aufschwung in Bereichen wie Kunst und Bildung. Die Führung richtet sich vor allem an Erwachsene.

Termine

Sonntag, 23. Dezember

  • 15 Uhr Die Paderborner Königspfalzen, Führung für Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren am 4. Advent

Mittwoch, 26. Dezember

  • 15 Uhr Zwischen Reich und Kirche, Führung für Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren am 2. Weihnachtsfeiertag (Eintritt frei)

Sonntag, 30. Dezember

  • 15 Uhr Die Pfalz Karls des Großen, Führung für Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren

Dienstag, 1. Januar

  • 15 Uhr “Weg mit dem faden Brei…”, Führung für Familien mit Kindern ab 8 Jahren

Sonntag, 6. Januar

  • 15 Uhr Zwischen Reich und Kirche, Führung für Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren

Die Teilnahme an den Führungen ist im Eintrittspreis enthalten.

Am 26.12. ist der Eintritt in das LWL-Museum in der Kaiserpfalz in Paderborn kostenlos. Der Museumseintritt beträgt ansonsten für Erwachsene 3,50 Euro (ermäßigt 2,00 Euro) und für Schüler 1,50 Euro.

Geöffnet ist das Museum dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr und an jedem ersten Mittwoch im Monat von 10 bis 20 Uhr. Geschlossen am 24., 25. und 31. Dezember.

Weitere Informationen gibt es unter: https://www.kaiserpfalz-paderborn.de/de/

LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster

In den Weihnachtsferien bietet das LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster ein abwechslungsreiches Programm an. Alle sechs- bis zehnjährigen Kinder können im neuen Jahr von Mittwoch bis Freitag (02. bis 04.01.) von jeweils 9 bis 16 Uhr an einem dreitägigen Ferienworkshop mit Bezug zur aktuellen Ausstellung “Bauhaus und Amerika” teilnehmen. Dabei geht es um die Darstellung von Licht und Bewegung. Die Kinder erwarten Fotoverfahren, Farbverläufe und vieles mehr. Die Teilnahme kostet 75 Euro inklusive Eintritt und Mittagessen.

Eine Anmeldung beim Besucherservice ist bis Freitag, 21.12., um 12 Uhr erforderlich.

Darüber hinaus können sich die jungen Besucher jeden Samstag und Sonntag in den Ateliers austoben. Alle Vier- bis Siebenjährigen werden samstags beim Workshop Mukuku-Klub zu verschiedenen Themen kreativ.

Termine

Samstag, 22. Dezember

  • 10.30 – 12.30 Uhr Tannenbaumschmuck

Samstag, 29. Dezember

  • 10.30 – 12.30 Uhr Funkelnder Farbenregen

Samstag, 5. Januar

  • 11-13 Uhr Ritter und Drache

Für Sechs- bis Zehnjährige Kinder gibt es den Bildschönen Samstag mit wechselnden Schwerpunkten.

Samstag, 22. Dezember

  • 10.30-12.30 Uhr Videokunst

Samstag, 29. Dezember

  • 10.30 – 12.30 Uhr Bauhaus und Tanz

Samstag, 5. Januar

  • 14 – 16.30 Uhr Kontaktaufnahme

Alle Kinder von zwei bis fünf Jahren, ihre Eltern, Großeltern, Tanten oder Onkel sind eingeladen am Workshop Minimaler teilzunehmen.

Sonntag, 23. Dezember

  • 10.15 bis 12.15 Uhr Kling Glöckchen (mit Instrumenten)

Sonntag, 30. Dezember

  • 10.15 bis 12.15 Uhr Farbenfeuerwerk

Sonntag, 6. Januar

  • 10.15 bis 12.15 Uhr Lecker schmecker!

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Verhüllende Kostüme, Maskierungen am Steuer & übermäßiger Alkoholkonsum: Das ist beim Karneval 2019 zu vermeiden!

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Helau und Alaaf! Bald ist es wieder so weit, und die Deutschen feiern ausgelassen in ihren buntesten Kostümierungen den Karneval. Am 28. Februar 2019 wird dieser mit der Weiberfastnacht eingeläutet und dauert offiziell etwa eine Woche bis zur Fastnacht am 5. März. Einige Karnevalstraditionen scheinen in dieser Zeit jegliche Vorschriften außer Kraft zu setzen, wie zum Beispiel das Vermummungsverbot, welches in Deutschland normalerweise bei öffentlichen Veranstaltungen oder hinterm Steuer gilt. Doch vor allem beim Autofahren können weiterhin strenge Sanktionen drohen, weshalb auch an den „tollen Tagen“ sowohl bei der Kostümierung als auch beim Alkoholkonsum besondere Vorsicht geboten ist.

Verhüllende Kostüme – Gilt ein Vermummungsverbot an Karneval?

Zu den beliebtesten Kostümen der Deutschen gehören immer noch die Klassiker Pirat und Batman. Aber auch Masken von Politikern, wie Donald Trump und Angela Merkel, sind in der Faschingszeit häufig zu sehen. Derlei Kostümierungen haben jedoch ein großes Problem gemeinsam: Sie verhüllen nahezu vollständig das Gesicht, obwohl in Deutschland grundsätzlich ein Vermummungsverbot bei öffentlichen Veranstaltungen unter freiem Himmel existiert. Das Gesetz hierzu ist im Versammlungsgesetz (VersG) zu finden und soll die einwandfreie Identifikation von Personen ermöglichen.

Da der Karneval jedoch zu den hergebrachten Volksfesten im Sinne von § 17 VersG gilt, ist den zuständigen Behörden hier eine Ausnahme gestattet. Das bedeutet, dass auch bei öffentlichen Karnevalsumzügen vermummende Kostümierungen erlaubt sind. Erst bei Polizeikontrollen ist die Maskierung zum Nachweis der Identität abzulegen.

Maskiert hinterm Steuer – Teure Bußgelder sind die Folge

Autofahrer haben stets dafür Sorge zu tragen, dass ihre Sicht sowie ihr Gehör im Straßenverkehr in keiner Weise beeinträchtigt werden. Wer sich dennoch maskiert hinters Steuer setzt und aufgrund der eingeschränkten Sicht, etwa durch eine Augenklappe, einen Unfall baut, muss mit einigen Konsequenzen rechnen. Mehrere Hundert Euro Bußgeld, ein bis zwei Punkte in Flensburg sowie einen Monat Fahrverbot können die Folge sein – je nachdem, ob mit dem Unfall eine Sachbeschädigung oder sogar eine Gefährdung von Personen einhergeht.

Auch die Kfz-Versicherungen ziehen nach einer maskierten Autofahrt Konsequenzen. So haben sie das Recht, aufgrund von groben fahrlässigen Handelns die Kaskoleistungen bei einem Unfall zu verweigern. Außerdem kann ein Blitzerfoto eines vermummten Fahrers zum Beispiel zu einer Fahrtenbuchauflage führen.

Alkoholkonsum beim Karneval – Das Auto sollte stehen bleiben

Es ist kein Geheimnis, dass während der „tollen Tage“ ausgelassen gefeiert und dabei eine Menge Alkohol konsumiert wird. Aus diesem Grund sollte jedoch unbedingt das Auto stehen gelassen werden, denn Alkoholfahrten werden auch in der Faschingszeit teuer geahndet. Bereits 0,5 Promille im Blut führen zu einem Bußgeld zwischen 500 und 1.500 Euro, zwei Punkten in Flensburg und einem Fahrverbot für ein bis drei Monate. Ab 1,1 Promille wird die Fahrerlaubnis gänzlich entzogen sowie eine Geld- oder Freiheitsstrafe angesetzt.

Feierlustige und Kostümierte sollten daher unbedingt die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen, um von A nach B zu kommen und mögliche Verstöße und Bußgelder – sei es durch die Maskierung oder Alkohol am Steuer – zu vermeiden.

Welche weiteren Karnevalstraditionen Bußgelder nach sich ziehen können, wie zum Beispiel das Abschneiden der Krawatten im Rheinland, finden Interessierte unter https://www.bussgeldkatalog.org/karneval/.

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Bei Schadensvorsorge aufs richtige Pferd setzen – Haftpflichtversicherung für Haustiere

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„Der will doch nur spielen!“ – Und ehe sich der Halter versieht, hat Charly zugebissen: Wer haftet dann für die zerrissene Hose und die Bisswunde am Bein? „Es kommt darauf an, um was für ein Tier es sich handelt. Wer einen Hund hat, Pferde oder exotische Tiere hält, braucht eine separate Tierhalterhaftpflichtversicherung. Die private Haftpflicht kommt nur für Schäden auf, die Kleintiere anrichten – etwa Katzen, Kaninchen und Kanarienvögel“, erklärt die Verbraucherzentrale NRW. Wichtig ist, parallel zur Anschaffung eines Haustiers zu prüfen, welche Versicherung für angerichtete Schäden des zusätzlichen Hausgenossen aufkommt. Die Verbraucherzentrale NRW macht klar, in welchen Fällen eine Haftpflichtversicherung für Tiere einspringt und wann hingegen die private Haftpflichtpolice tierische Schäden ausgleicht:

  • Extra-Haftpflichtversicherung für „große“ Tiere: Verletzen Hunde oder Pferde eine unbeteiligte Person oder verursachen Sach- und Vermögensschäden, haftet der Halter in unbegrenzter Höhe – ganz gleich, ob ihn ein Verschulden trifft oder nicht. Die Privathaftpflicht greift hier nicht: Darin sind größere und wildere Tiere – wie Hund, Ziege oder Pferd – oder exotische Exemplare – etwa Papageien, Eidechsen oder Schlangen – nicht mitversichert. Halter von solchen besonderen Exemplaren brauchen auch eine gesonderte Haftpflichtversicherung zum Schutz bei unabsehbaren Schäden. In einigen Bundesländern – Berlin, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen – ist die Tierhalterhaftpflicht für Hunde mittlerweile Pflicht. In Nordrhein-Westfalen muss nur für große Hunde ab 40 Zentimeter Widerristhöhe oder einem Gewicht von 20 Kilogramm eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden. Eine Pferdehaftpflichtversicherung für Halter ist hingegen bislang in keinem Bundesland verbindlich.
  • Private Haftpflichtversicherung gilt auch für Kleintiere: Zahme Haustiere und kleine tierische Hausgenossen schlüpfen mit unter den Schutzschirm der privaten Haftpflichtversicherung, die jeder Haushalt abgeschlossen haben sollte. Dazu zählen Katzen, Kaninchen, Hamster, Vögel und sogar Bienen. Versichert sind in der Regel Tierhalter und Tierhüter gleichermaßen.
  • Kosten: Eine Hundehaftpflichtpolice gibt‘s schon ab circa 50 Euro im Jahr. Für einen soliden Pferdehaftpflichtschutz müssen Halter jährlich 100 Euro oder mehr berappen. Bei der privaten Haftpflichtversicherung hilft nur ein Vergleich von Umfang und Preis von mehreren Angeboten unterschiedlicher Versicherungsunternehmen. Achtung: Die Versicherungssumme sollte fünf Millionen Euro nicht unterschreiten.
  • Wichtige Prüfkriterien bei Policen: Unabdingbar vor einem Abschluss ist immer der genaue Blick der Halter in den vorliegenden Vertrag mit den darin aufgeführten Versicherungsbedingungen. Wichtige Aspekte beim Abschluss einer Hundehaftpflichtversicherung sind etwa vom Tier verursachte Schäden in einer Mietwohnung, Absicherung beim Verstoß gegen Halterpflichten, etwa wenn ein nicht an der Leine geführter Hund ein Missgeschick anrichtet, unkontrolliertes Decken von Hündinnen oder die Absicherung bei einem Auslandsaufenthalt. Auch bei der Police für Pferdehalter sollten der Verstoß von Halterpflichten, der Schutz für Pferdehüter, die Regulierung von Flur- und Deckschäden sowie eine Mitversicherung von Dritten, falls sie das versicherte Pferd führen oder reiten, im Vertrag enthalten sein. Denn überlässt ein Halter einer anderen Person sein Pferd, haftet der Besitzer, wenn das Tier zum Beispiel einen Passanten verletzt.

Rat und Hilfe, wann eine Haftpflichtversicherung bei Tierhaltung sinnvoll ist, bieten die Versicherungsberater der Verbraucherzentrale NRW in Detmold, Lemgoer Str.5, 32756 Detmold nach Terminvereinbarung unter Telefonnummer 05231 70159-01 www.verbraucherzentrale.nrw/versicherungsberatung. Per Verbrauchertelefon geht’s auch – und zwar donnerstags zwischen 10 und 13 Uhr unter der Rufnummer 0900-1-89 79 67 für 1,86 Euro pro Minute aus dem deutschen Festnetz. Mobilfunkpreise variieren.

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Social Media Trends 2019 – hierauf sollten Unternehmen achten!

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Social Media - © Envato Elements
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Der Bereich „Social Media Marketing“ gehört im Jahr 2019 für viele Unternehmen zum absoluten „Marketing-Alltag“. In Zeiten, in denen Facebook, Instagram, Snapchat, Pinterest und Co. die Freizeit der meisten Menschen dominieren, kann man es sich als Unternehmen eigentlich schon gar nicht mehr erlauben, auf diesen Plattformen, samt seinem Angebot, nicht oder nur spärlich präsent zu sein.

Dabei erfordern die sozialen Medien ständige Aufmerksamkeit hinsichtlich der Änderungen, die auf den Plattformen selbst geschehen. Algorithmen werden geändert, Updates werden gefahren und die einzelnen Plattformen werden über neue Features verändert. Hieraus entstehen für jedes Jahr sog. „Social Media Trends“, die zeigen, in welche Richtung das „Social Media Jahr 2019“ gehen könnte. Findet und folgt man als Unternehmen den relevanten Trends, die zum eigenen Unternehmen am besten passen, hat man seine Chance, im Jahr 2019 noch mehr Leute mit dem eigenen Angebot zu erreichen, um ein Vielfaches erhöht. Die Social Media Trends 2019 zu verfolgen, einzelne Taktiken zu studieren und die eigene Strategie zu verändern, kann sich für Unternehmen also in jedem Fall lohnen!

Status quo – die Welt der sozialen Medien entwickelt sich stets dynamisch!

Kaum ein Bereich im Marketing hat sich in den letzten Jahren so dynamisch verändert, wie der des Social Media Marketings. Selbst Unternehmen, die regelmäßig in verschiedenen sozialen Medien posten, müssen die eigenen Prozesse und Gedankengänge hinsichtlich der eigenen Social Media Präsenzen regelmäßig umstellen und optimieren. Ohne eine auf das eigene Unternehmen zugeschnittene Social Media Strategie, macht das „dabei sein“ für die meisten Unternehmen, Stand heute, keinen wirklichen Sinn. Außerdem sollte man stets einen Blick auf die neuesten Entwicklungen und Trends innerhalb der sozialen Medien selbst haben! Auch die Social Media Trends 2019 sollte man daher genau im Blick haben und neben den im Beitrag vorgestellten Trends immer ein Auge auf neue Strategien haben, die zum eigenen Unternehmen passen.

Story Funktion wird immer wichtiger

Wer die sozialen Medien selbst im privaten nutzt hat gemerkt, dass die Story Funktion immer – egal auf welchem Kanal – populärer wird. Egal, ob Instagram, Facebook, Snapchat oder gar WhatsApp. Immer mehr Privatpersonen und Unternehmen teilen die Updates aus ihrem Alltag via Story.

Für Unternehmen heißt das, dass sie den Fokus in den nächsten Monaten selbst stärker auf den Bereich Story legen werden müssen. Hier ist die Aufmerksamkeit zurzeit schlichtweg am höchsten. Wer es schafft, über diesen Weg Inhalte zu produzieren, die die Story des eigenen Unternehmens entsprechend gut darstellen, der schafft Sympathie hinsichtlich des eigenen Angebots und erreicht auf den Kanälen die Menschen, die zur eigenen Zielgruppe zählen.

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Auch organische Beiträge brauchen ein „Ad-Budget“

Wer die Reichweite seiner organischen Beiträge für die letzten 12 Monate ausgewertet hat wird festgestellt haben, dass die Reichweite jener Post deutlich gesunken ist. Gerade Facebook hat mit seinen letzten Änderungen am Algorithmus dafür gesorgt, dass Unternehmen es aktuell schwerer denn je haben, im News-Feed der privaten Nutzer auf der Plattform zu erscheinen.

Dies bedeutet für Unternehmen, dass sie in Zukunft auch für die Beiträge ein Ad-Budget zur Verfügung stellen müssen, die sie eigentlich nicht bewerben wollten. Eine „Pflicht“, wird das natürlich nach wie vor nicht. Wer gewisse Beiträge nicht „Boosten“ möchte, der muss das auch in Zukunft nicht tun. Allerdings ist es fragwürdig, ob der Aufwand, der zur Produktion entsprechend hochwertigen Contents aufgebracht werden muss, tatsächlich im Verhältnis zu der Reichweite steht, die über „organisches Posten“ erzielt wird. Schließlich möchte man als Unternehmen ja, dass die eigene Zielgruppe die eigenen Inhalte auch sieht!

Das „direct Messaging“ zwischen Verbraucher und Unternehmen nimmt weiter zu

Die sozialen Medien haben aus Sicht der Verbraucher einen, elementar großen Vorteil: man kommt extrem schnell und unkompliziert ins Gespräch mit einem Unternehmen! Entweder, um positives Feedback zu äußern oder eben, um seinem Unmut freie Luft zu machen. Wie dem auch sei: Direktnachrichten werden bei dieser Kontaktaufnahme immer wichtiger! Denn für die Verbraucher ist es schlichtweg einfacher, die entsprechenden Unternehmen über WhatsApp oder den Facebook Messenger anzuschreiben.

Unternehmen, die auf dieses Bedürfnis der eigenen Kunden eingehen und in den Bereichen entsprechend „nachrüsten“, werden das Thema „Kundenbindung“ im Jahr 2019 entsprechend erfolgreich vorantreiben. Vorbei sind die Zeiten, in denen man als Verbraucher bei entsprechenden Fragen lange Briefe über den Postweg versenden muss. In den Zeiten von „Digital 4.0“ erwarten Kunden sowie potentielle Kunden, dass Unternehmen schnell und schnörkellos auf eigene Fragen reagieren. Unternehmen sollten sich hierauf einstellen und bspw. darüber nachdenken, sich mit „WhatsApp for Business“ entsprechend dieser Nachfrage seitens der Kunden einzustellen.

Auch die KMUs sind in den sozialen Medien angekommen

Selbst Unternehmen, die sich jahrelang gegen den Einsatz der sozialen Medien als Marketing-Instrument im eigenen Unternehmen gewehrt haben, stellen spätestens 2019 fest, dass auch das eigene Unternehmen, mit seinen entsprechenden Inhalten in die sozialen Medien ziehen sollte. Wirft man einen Blick auf die aktuellen Nutzerzahlen für den Bereich Social Media, erkennt man schnell wieso – es gibt mittlerweile keine Zielgruppe mehr, die man nicht in irgendeiner Form über die sozialen Medien erreichen kann! Unternehmen sollten die sozialen Medien also nicht als „Bedrohung“, sondern als echte Chance wahrnehmen! Im Vergleich zu teurer Fernsehwerbung hat man hier nämlich die Möglichkeit, auf kostengünstigere Weise mit der eigenen Zielgruppe in Interaktion zu treten und aufmerksam auf das eigene Team, die eigene Unternehmensphilosophie und natürlich das eigene Angebot zu machen.

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