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Rheda-Wiedenbrück

Räuber werden nach der Tat gefasst

mm

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Rollator - © Pixabay
Symbolfoto - © Pixabay

Rheda-Wiedenbrück – Am Samstagabend (05.01., 19.30 Uhr) kam es an der Gütersloher Straße zu einem Raubdelikt zum Nachteil einer 63-jährigen Rheda-Wiedenbrückerin.

Die Dame ging auf einen Rollator gestützt auf dem Gehweg der Gütersloher Straße entlang. Als sie hinter sich zwei ihr unbekannte Männer bemerkte, wollte sie diese passieren lassen. Beide sprachen die Frau an und griffen nach der Tasche voller Lebensmittel, welche an dem Gehwagen hing. Bei dem Versuch die Tasche festzuhalten, verletzte sich die 63-jährige leicht.

Im Anschluss konnten die beiden Tatverdächtigen durch die Polizei festgestellt werden. Sie führten die Lebensmittel bei sich. Weitere für die Räuber nicht interessante Gegenstände hatten sie bereits in der Nähe abgelegt.

Bei den Männern handelt es sich um einen 38-jährigen Rheda-Wiedenbrücker und einen 39-jährigen Mann aus Polen. Beide Männer waren alkoholisiert. Ihnen wurden Blutproben durch einen Arzt entnommen. Weiterhin beantragte die Staatsanwaltschaft die Untersuchungshaft für die Beschuldigten. Ein Richter ordnete die Haft an.

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Rheda-Wiedenbrück

Zeugen verfolgen unfallflüchtige Fahrerin – Alkohol

mm

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Frau, Auto - © Envato Elements
Symbolfoto - © Envato Elements

Rheda-Wiedenbrück – Eine bis dahin unbekannte Ford-Fahrerin befuhr am Samstagabend (23.03., 18.55 Uhr) den Ostring in Fahrtrichtung Bielefelder Straße.

In Höhe der Hausnummer 11 beabsichtigte die Ford-Fahrerin nach links auf den Parkplatz eines Supermarktes abzubiegen. Dabei kam es zu einem Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden VW-Passat.

Die Ford-Fahrerin entfernte sich danach ohne anzuhalten vom Unfallort, ohne ihren Pflichten als Unfallverursacherin nachzukommen.

Mehrere Zeugen konnten den Unfall beobachten und verfolgten die Frau teils zu Fuß, teils auf dem Fahrrad. Auf der Triftstraße konnten die Männer die Fahrerin schließlich stoppen und dazu bewegen, mit zur Unfallstelle zurückzukehren.

Die dort zwischenzeitlich eingetroffenen Polizeibeamten bemerkten dann deutlichen Alkoholgeruch in der Atemluft der 42-jährigen Frau aus Rheda-Wiedenbrück. Ein an Ort und Stelle durchgeführter Alkoholtest verlief positiv. Daraufhin wurde die Entnahme einer Blutprobe angeordnet und der Führerschein der Frau sichergestellt.

Ein Ermittlungsverfahren wegen Unfallflucht und Gefährdung des Straßenverkehrs durch Fahren unter Alkoholeinfluss wurde eingeleitet.

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Rheda-Wiedenbrück

Ein Fahrt, zwei Unfallfluchten – geklärt

mm

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Innenraum, Audi - © Envato Elements
Symbolfoto - © Envato Elements

Rheda-Wiedenbrück – Ein bis dahin unbekannter BMW-Fahrer verursachte am Donnerstagabend (21.03., 21.30 Uhr und 22.20 Uhr) gleich zwei Unfälle und flüchtete anschließend vom Unfallort, ohne sich um eine Schadensregulierung zu kümmern.

Zunächst befuhr der Mann mit seinen zwei Beifahrern die Neuenkirchener Straße, wo es in Höhe des Heidewegs zu einem “Spiegelunfall” mit einem entgegenkommenden Opel-Corsa einer Frau kam.

Beide Unfallbeteiligten hielten zunächst an. Ein Beifahrer des BMW-Fahrers äußerte gegenüber der Frau, dass jeder seinen Schaden selbst zahlen könnte und setzte dann zusammen mit seinen beiden Begleitern die Fahrt fort, obwohl die Frau die Polizei bereits informiert hatte.

Als die zwischenzeitlich eingetroffenen Polizeibeamten mit der Unfallaufnahme beschäftigt waren, bemerkten sie drei Männer in einem Audi, die sich auffällig für die Maßnahmen am Unfallort interessierten und der Beschreibung der unfallflüchtigen Männer entsprachen.

Daraufhin überprüften die Polizeibeamten die drei Männer.

Parallel dazu wurde der Polizei bekannt, dass es zuvor in der Straße Berliner Wall zu einer weiteren Unfallflucht mit einem beteiligten BMW gekommen war. Hier hatten aufmerksame Zeugen das rumänische Kennzeichen abgelesen.

Die polizeilichen Ermittlungen fügten dann ein Puzzleteilchen zu dem anderen:

An der Halteranschrift des zuvor kontrollierten Audis wurde durch die Polizeibeamten dann auch der beschädigte BMW nebst Fahrern und zwei Beifahrern angetroffen.

Diese gaben dann den Polizeibeamten gegenüber die beiden Unfallfluchten zu.

Gegen den Fahrer, einen 38-jährigen Mann, der in Gütersloh lebt, wurden Ermittlungsverfahren wegen der Unfallfluchten eingeleitet.

Auch gegen seinen 47-jährigen Beifahrer aus Rheda-Wiedenbrück wurde ein Strafverfahren wegen Beihilfe zu dieser Straftat eingeleitet.

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Rheda-Wiedenbrück

Rhedaer Rapper Piton produziert Musik im „Studio 78“

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Alex Steinert (Stoneart Productions), Piton und Nahir Aslan (Emstorschule) im hauseigenen Tonstudio „Studio 78“. - © Stadt Rheda-Wiedenbrück
Alex Steinert (Stoneart Productions), Piton und Nahir Aslan (Emstorschule) im hauseigenen Tonstudio „Studio 78“. - © Stadt Rheda-Wiedenbrück

Rheda-Wiedenbrück (pbm). Erfolgreiche Musikschmiede im städtischen Jugendzentrum: Der 16-jährige Samir Shala hat im hauseigenen „Studio 78“ seinen Song „Sie will mich“ aufgenommen. Vor kurzem wurde in der Emstorschule auch das dazugehörige Video gedreht.

Piton“, wie sich Samir Shala als Rapper nennt, macht seit fünf Jahren Musik. Sein neues Lied „Sie will mich“ hat er selbst getextet und im Musikstudio des Jugendzentrums aufgenommen. Mitarbeiter Nahir Aslan hat ihn dabei eng begleitet, weitere Unterstützung gab es von Sarah Gök, einer Sängerin aus Marienfeld. Das Video zu „Sie will mich“ läuft auch auf Pitons eigenem YouTube-Kanal (Piton Official) und auf Spotify (Piton). Weitere Songs kommen bald dazu: Insgesamt vier Tracks hat er im „Studio 78“ aufgenommen. Zum Rappen kam Piton durch seine Cousins: „Die haben mich auf den Geschmack gebracht und unterstützen mich auch weiterhin.“ Der 16-Jährige ist Stammbesucher des Jugendtreff „Indoor“ und findet die Möglichkeit, sich musikalisch im hauseigenen Studio auszuprobieren, toll. Leiterin Melanie Wiebusch und Mitarbeiter Nahir Aslan sind stolz auf Pitons Fortschritte und freuen sich auf weitere Jugendtreff-Besucher.

„Studio 78“

Das „Studio 78“ ist für Kinder und Jugendliche aus Rheda-Wiedenbrück seit fünf Jahren kostenlos nutzbar. Die Nachfrage ist hoch – auch viele Jugendliche und junge Erwachsene aus dem Umkreis haben Interesse daran, ihre eigenen Songs aufzunehmen. Im Studio selbst sind verschiedene Tonaufnahmen wie Rap und Gesang möglich. Genutzt wird auch das Programm Auto-Tune, das eine automatische Tonhöhenkorrektur leistet und als beliebter Effekt in der Musikindustrie genutzt wird. Aufnahmetermine sind mittwochs und donnerstags möglich. Die Terminvergabe läuft über die Mitarbeiter des Jugendzentrums, die den Besuchern auch fachlich zur Seite stehen, Input geben, Texte überarbeiten und gemeinsam Beats produzieren.

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