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Verkehr

Ab Karfreitag: Routenempfehlungen für Ausflugsverkehre in die Niederlande

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(straßen.nrw). Über das Osterwochenende ab dem 19. April zieht es viele Menschen zu einem Kurzurlaub in die benachbarten Niederlande (NL). Beliebte Ausflugsziele liegen zum Beispiel in Roermond oder Venlo. Damit der Verkehr in der Grenzregion möglichst störungsfrei fließen kann, hat die Straßen.NRW-Verkehrszentrale gemeinsam mit der niederländischen Straßen- und Wasserbaubehörde “Rijkswaterstaat” folgende Routenempfehlungen nach Roermond bzw. Venlo / Eindhoven ausgearbeitet.

Für den Raum Roermond

Verkehrsteilnehmer aus dem Raum Köln/ Bonn mit Fahrtziel Roermond sollten die A4 in Fahrtrichtung Aachen und dann die A76 (NL) und A2(NL) in Fahrtrichtung Eindhoven nutzen.
Reisende aus dem Raum Düsseldorf nutzen die A44 bzw. A52 nach Roermond.

Aus dem Ruhrgebiet kommend empfiehlt sich die Fahrt nach Roermond zunächst über die A40 und A67 (NL) in Fahrtrichtung Venlo mit anschließendem Wechsel auf die A73 (NL) in Richtung Maastricht.

Um innerhalb des Stadtgebietes von Roermond Rückstau zu vermeiden, beachten Sie bitte, dass nach Verlassen der Autobahn zweistreifig weitergefahren werden kann, um zum Outlet Center zu gelangen. Die Zufahrt zu den Parkplätzen ist hier immer über zwei Fahrstreifen möglich.

Für den Raum Eindhoven

Verkehrsteilnehmer aus dem Raum Köln/ Bonn mit Fahrtziel Eindhoven sollten ab dem Autobahnkreuz Kerpen die A61 in Richtung Venlo und anschließend die A74 (NL), A73 (NL) und A67 (NL) nach Eindhoven nutzen.

Reisende aus dem Raum Düsseldorf mit Fernziel Eindhoven sollten ab dem Autobahnkreuz Mönchengladbach die A61 in Fahrtrichtung Venlo wählen, um danach über die A74 (NL), A73 (NL) und A67 (NL) nach Eindhoven zu gelangen.

Aus dem Ruhrgebiet kommend empfiehlt sich die Fahrt mit dem Fernziel Eindhoven ab Venlo über die A67 (NL).

Für den Raum Venlo

Verkehrsteilnehmer aus dem Raum Köln/Bonn mit Fahrziel Venlo sollten die A61 in Fahrtrichtung Venlo und dann die A74 (NL) und A73 (NL) bis zur Ausfahrt 16 “Venlo-Zuid” nutzen.

Reisende aus dem Raum Düsseldorf nutzen die A44 bzw. A52 und anschließend die A61 und A74 (NL) sowie die A73 (NL) bis zur Ausfahrt 16 “Venlo-Zuid” nach Venlo.

Aus dem Ruhrgebiet kommend empfiehlt sich die Fahrt nach Venlo zunächst über die A40 und A67 (NL) bis zur Ausfahrt 40 “Velden”, dies ist die zweite Ausfahrt hinter dem Grenzübergang. Bitte beachten Sie die Routenempfehlungen auf den “Anzeigewagen” am Grenzübergang A40 / A67 (NL) Venlo und auf der N271 (NL), um störungsfrei in das Zentrum zu gelangen.

Verkehrsinformationsportal

Auf der Seite www.verkehr.nrw werden Informationen wie die aktuelle Verkehrslage sowie (auch zukünftige) Baumaßnahmen übersichtlich dargestellt. Über 200 Webcams vermitteln den Nutzern einen “Eindruck wie vor Ort”.

Rettungsgasse

An dieser Stelle noch der Hinweis, dass bei Schrittgeschwindigkeit oder im Falle eines Staus auf Autobahnen sowie auf Außerortsstraßen mit mindestens zwei Fahrstreifen für eine Richtung eine Rettungsgasse zu bilden ist: “Links nach Links, der Rest nach Rechts, der Seitenstreifen ist nicht zu nutzen.”

Im Bereich von Anschlussstellen ist in den rechten Fahrspuren eine Einfahrspur von der Autobahneinfahrt in die Rettungsgasse von den Fahrzeugen dieser Spuren freizuhalten.

Wir wünschen allen Verkehrsteilnehmern eine sichere und stressfreie Reise.

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Verkehr

Richtiges Verhalten im Tunnel: Straßen.NRW gibt Tipps für Autofahrer

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(straßen.nrw). Gerade auf dem Weg in den Urlaub, etwa in Richtung südliches Europa, lässt sich eine Fahrt durch Tunnel kaum vermeiden. Auch ohne Panne, Unfall oder Feuer: Schon allein aufgrund der Enge und der geänderten Lichtverhältnisse sorgt eine Durchfahrt bei vielen für mulmige Gefühle. Doch die Röhren sind besser als ihr Ruf: Tatsächlich passieren in Tunneln weniger Unfälle als außerhalb. Und auch technisch hat sich in den vergangenen Jahren einiges getan: Beim letzten ADAC-Test 2015 schnitten alle europäischen Tunnel mit “sehr gut” oder “gut” ab, d.h. sie verfügen über gut markierte Fluchtwege, gekennzeichnete Notausgänge und ausreichend Notrufstationen in kurzen Abständen.

Den besten “Tunnelblick” In Nordrhein-Westfalen hat seit mehr als zehn Jahren die größte Tunnelleitzentrale Deutschlands mit ihren zwei Standorten in Duisburg und Hamm: Status- und Alarmmeldungen sämtlicher Straßen.NRW-Tunnel werden dort 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr entgegengenommen, Tunnel ab einer Länge von 400 Metern zudem ständig videoüberwacht. Die Experten von Straßen.NRW raten Fahrern, sich zunächst vor allem an einige grundsätzliche Regeln zu halten: Autofahrer sollten vor der Einfahrt in einen Tunnel das Abblendlicht einschalten und die Sonnenbrille abnehmen. Geschwindigkeitsbegrenzungen sind unbedingt einzuhalten, genügend Abstand zum Vorausfahrenden ist wichtig. Und was auch passiert: niemals wenden oder rückwärtsfahren – auch nicht im Falle eines Staus oder Unfalls.

Stau

Staut sich der Verkehr: Warnblinker einschalten. Kommt der Verkehr vollkommen zum Erliegen: Rettungsgasse bilden, Motor abstellen und trotz des Stillstands mehrere Meter Abstand zum Vordermann halten. Lautsprecherdurchsagen oder Durchsagen im Radio geben wichtige Informationen zur Situation und zu weiteren Verhaltensweisen. Ansonsten gilt: Anhalten im Tunnel ist nur bei einer Panne und in Notfällen gestattet.

Panne, Unfall

Kommt es zu einer Notsituation, zählt vor allem eines: Ruhe bewahren, Warnblinker einschalten. Das Fahrzeug in einer Pannenbucht, auf dem Standstreifen oder so nah wie möglich am rechten Fahrbahnrand abstellen, den Motor ausmachen, die Warnweste anziehen und die Unfallstelle absichern. Den Vorfall sollte man möglichst direkt über die nächste Notrufstation melden, die über die Notgehwege zu erreichen ist. Die zuständige Tunnelleitzentrale kann so automatisch den genauen Standort feststellen, die Videoüberwachung aktivieren und notfalls durch die Lautsprecher Anweisungen geben. Wer stattdessen das Handy nutzt, sollte möglichst die genaue Position seines Fahrzeugs kennen.

Feuer

Einen Sonderfall stellen Unfälle mit Feuer im Tunnel dar. Schon bei bloßer Rauchentwicklung am Fahrzeug muss der Brandalarm an der Notrufnische ausgelöst werden. Bei Feuer sollten Autofahrer den Tunnel schnellstmöglichst über die gekennzeichneten Fluchtwege, durch die Fluchttüren oder die Ein- und Ausfahrtportale verlassen. Achtung: Wer in die benachbarte Tunnelröhre flüchtet, darf den fließenden Verkehr auf der Gegenseite nicht aus dem Blick verlieren! Wichtig: Das Auto nicht abschließen und den Schlüssel steckenlassen, damit die Feuerwehr den Wagen notfalls bewegen kann.

Weitere Informationen zum Thema Tunnelsicherheit sowie über die aktuellen Nachrüst- und Bautätigkeiten an Tunneln in der Region hat Straßen.NRW im Internet unter https://www.strassen.nrw.de/de/planung-bau/ingenieurbau/tunnelbau.html zusammengestellt.

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Verkehr

Osterferien: Höhepunkt der Reisewelle an Gründonnerstag

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Leverkusen (straßen.nrw). Die Osterferien stehen bevor. Den Höhepunkt des Reiseverkehrs erwartet die Straßen.NRW-Verkehrszentrale in ihrer Prognose für den Nachmittag des Gründonnerstags (18.4.). Besonders im Fokus dürften dabei die Autobahnen wie die A3, die A4 und die A61 in Richtung Niederlande stehen.

Die weitere Verkehrsprognose

Zuvor gehen die Verkehrsexperten von einem ansteigenden (Reise-)Verkehr zum Ferienstart am Freitag (12.4.) ab 15 Uhr aus. Die Situation dauert voraussichtlich bis in die Abendstunden gegen 19 Uhr an. Samstag (13.4.) muss ab dem Vormittag mit erhöhtem Verkehrsaufkommen gerechnet werden.

Während der Feiertage ist laut Prognose am Ostermontag (22.4.) ab den Mittagsstunden mit einem erhöhten Rückreiseverkehr zu rechnen.

Das Straßen.NRW-Baustellenmanagement

Damit die “Urlaubskarawane” möglichst ungehindert durchs Land rollen kann, richtet Straßen.NRW wie üblich ab Freitagmittag (12.4.) keine Tagesbaustellen auf den Reisestrecken mehr ein. Es sei denn, Reparaturarbeiten sind aufgrund der Verkehrssicherheit zwingend erforderlich.

Damit der Verkehr auch in den Baustellen gut fließen kann, hält Straßen.NRW dort immer so viele Fahrspuren wie möglich frei.

Engpässe und Baustellen

Baumaßnahmen auf der A3 zwischen Mettmann und Breitscheid sowie auf der A45-Lennetalbrücke und der A1 im Bereich Volmarstein (jeweils beide Fahrtrichtungen) sorgen neben der Sperrung für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen auf der Leverkusener A1-Rheinbrücke für Engpässe und können besonders an den oben genannten Tagen zu Behinderungen und Staus führen.

Am Osterwochenende (18.-22.4.) lässt die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Rhein-Berg im Autobahnkreuz Leverkusen an der Dhünnbrücke der A3 (Fahrtrichtung Frankfurt) Sanierungsarbeiten ausführen. Daher stehen von Gründonnerstagabend (18.4.) ab 22 Uhr bis voraussichtlich Ostermontagmorgen (22.4.) um 5 Uhr auf der A3 im Autobahnkreuz nur zwei von drei Fahrstreifen zur Verfügung. Zudem ist dann die Verbindung von der A1 aus Dortmund auf die A3 nach Frankfurt gesperrt. Eine Umleitung über A59 und A542 wird mit Rotem Punkt ausgeschildert.

Während des gesamten Osterwochenendes muss im Raum Leverkusen mit erhöhter Staugefahr gerechnet werden. Dem Fernverkehr wird empfohlen, Leverkusen weiträumig zu umfahren.

Weiterhin muss im Wesentlichen auf folgenden Strecken mit Behinderungen gerechnet werden:

  • Auf der A3 stehen im Bereich des Autobahndreiecks Heumar montags bis donnerstags zwischen 8 und 15 Uhr und freitags sowie an Tagen vor einem Feiertag zwischen 8 und 13 Uhr nur zwei eingeengte Fahrstreifen zur Verfügung.
  • Auf der A61 und der A565 im Bereich Meckenheim kann es zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen kommen.
  • Auf der A43 im Raum Bochum-Recklinghausen ist mit Behinderungen und einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen.
  • Auf der A44 ist vor Unna-Ost mit Staus in Fahrtrichtung Kassel zu rechnen.
  • Auf der A45 ist zwischen Hagen und der Landesgrenze zu Hessen in beiden Fahrtrichtungen mit Behinderungen zu rechnen.

Blick zu den Nachbarn

Die Niederländische Straßenbaubehörde Rijkswaterstaat sperrt die A67 zwischen dem Autobahnkreuz Zaarderheiken und dem Grenzübergang nach Deutschland an zwei Wochenenden. Die Autobahn führt als A40 auf deutschem Gebiet in Richtung Duisburg weiter. Die Sperrungen finden von Freitagabend (5.4.) ab 20 Uhr bis Montagfrüh (8.4.) um 5 Uhr und von Freitagabend (12.4.) 21 Uhr bis Montagfrüh (15.4.) um 5 Uhr statt.

Aktuelle Verkehrslage

Auf der Seite www.Verkehr.NRW werden Informationen wie die aktuelle Verkehrslage sowie (auch zukünftige) Baumaßnahmen übersichtlich dargestellt. Über 200 Webcams vermitteln den Nutzern einen “Eindruck wie vor Ort”.

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Elektrokleinstfahrzeuge: Die EU hat zugestimmt

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Verordnung war heute Thema im Kabinett und wird Bundesrat zugeleitet

Elektrokleinstfahrzeuge sollen in Deutschland noch vor der Sommerpause auf den Weg gebracht werden: Die Notifizierung auf europäischer Ebene ist abgeschlossen, heute hat auch das Bundeskabinett die Verordnung über die Teilnahme von Elektrokleinstfahrzeugen am Straßenverkehr beschlossen. Damit kann der Entwurf jetzt dem Bundesrat zugeleitet werden. Ziel ist ein Inkrafttreten der Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung im Frühjahr 2019, sobald die Zustimmung des Bundesrates vorliegt.

Bundesminister Andreas Scheuer: “Wir wollen neue Wege moderner, umweltfreundlicher und sauberer Mobilität in unseren Städten. E-Roller haben ein enormes Zukunftspotenzial! Zusammen mit dem ÖPNV sind sie eine echte zusätzliche Alternative zum Auto, ideal etwa für die letzte Meile von der U-, S-Bahn oder Bushaltestelle nach Hause oder zur Arbeit. Damit ebnen wir den Weg für die Mobilität der Zukunft und sorgen gleichzeitig für Sicherheit auf unseren Straßen.”

Auf europäischer Ebene gilt seit Januar 2016 die neue Typgenehmigungsverordnung (EU) Nr. 168/2013 für zwei- oder dreirädrige und vierrädrige Fahrzeuge. Diese schließt selbstbalancierende Fahrzeuge und Fahrzeuge ohne Sitz ausdrücklich von ihrem Anwendungsbereich aus. Aufgrund der steigenden Nachfrage nach Elektrokleinstfahrzeugen soll die durch die EU-Verordnung entstandene Lücke national geschlossen werden. Bisher können national nur bestimmte selbstbalancierende Mobilitätshilfen – z. B. sogenannte “Segways” – über die Mobilitätshilfeverordnung im öffentlichen Straßenverkehr betrieben werden.

Der Entwurf ist online einsehbar unter: www.bmvi.de/Verordnung-Elektrokleinstfahrzeuge

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