RGH Klassencontainer: Stadt wechselt den Lieferanten

Die Stadt Herford hat den Vertrag mit dem beauftragten Container-Lieferanten für das Ravensberger Gymnasium aufgehoben.

Der Grund: Der Container-Lieferant konnte die umfangreichen Anforderungen des baulichen Brandschutzes nicht in vollem Umfang erfüllen.

Um weitere Verzögerungen im Projektverlauf zu vermeiden, fand jetzt eine einvernehmliche Auflösung des Vertragsverhältnisses mit dem Containerlieferanten statt.

Der Immobilien und Abwasserbetrieb (IAB) wird die Arbeiten nun von einem anderen Unternehmen ausführen lassen, das die erforderlichen Brandschutznachweise erbringen kann.
Ein neuer Lieferant, der die 110 Container an der bereits hergestellten Fläche an der Werrestraße aufbauen kann, ist bereits gefunden

Die Klassencontaineranlage kann durch den Lieferantenwechsel erst in den Winterferien bezogen werden. Ursprünglich war dies für die Herbstferien vorgesehen.

Da der Baubeginn für den Schulumbau bzw. Erweiterung des Ravensberger Gymnasiums erst ab Jahresbeginn 2021 geplant ist, entstehen im Gesamtprojektverlauf keine nennenswerten Zeitverschiebungen.

„Beim Thema Brandschutz gibt es kein Pardon. Die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrerinnen und Lehrer ist ausschlaggebend und geht eindeutig vor Schnelligkeit“, sagt Bürgermeister Tim Kähler. „Zum Glück wird sich der Bau selbst dadurch nicht verzögern.“

Im Rahmen der geplanten Schulsanierung muss die Schule geräumt werden. Die Schülerinnen und Schüler der 5. bis 8. Klassen werden bereits ab Schulstart (Mittwoch 12. August 2020) in der ehemaligen Hauptschule Meierfeld untergebracht. Die übrigen Klassen ziehen später in die 110 Container, die jetzt geliefert werden.

Im Laufe des Jahres 2022 soll die Schulsanierung abgeschlossen sein.
Die Kosten für die Container (Aufbau, Miete) liegen bei rund 1,5 Millionen Euro.

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