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Bielefeld

Versuchtes Tötungsdelikt nach versuchtem Raub in einer Wohnung

mm

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Pistole
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Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Bielefeld und der Polizei Bielefeld

Bielefeld Mitte – Am Montagmorgen, 05.08.2019, kam es zu einem versuchten Raub in einer Wohnung an der Heckstraße. Einer der unbekannten Räuber schoss auf der anschließenden Flucht mit einer scharfen Schusswaffe in Richtung eines Verfolgers. Verletzt wurde durch die Schüsse niemand. Eine Mordkommission der Polizei Bielefeld nahm die Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdeliktes und wegen versuchten schweren Raubes auf und bittet um Zeugenhinweise.

Gegen 10.53 Uhr klingelten zwei unbekannte Personen an der Haustür eines 31-jährigen Mannes an der Heckstraße. Da einer der beiden Männer mit der Oberbekleidung eines Paketdienstes bekleidet war und ein Paket bei sich hatte, öffnete der 31-Jährige die Tür. Die beiden Unbekannten versuchten, ins Haus zu gelangen. Dabei zogen sie Schusswaffen aus dem Hosenbund. Dem 31-Jährigen gelang es jedoch unter Zuhilfenahme eines Messers, die Männer aus dem Hausflur zu drängen. Bei dem Gerangel erlitt der Bielefelder leichte Kratzverletzungen. Aufgrund der Gesamtumstände der Tat wird derzeit von einem Raubdelikt ausgegangen. Was die Täter rauben wollten, ist bislang unbekannt.

Die beiden mutmaßlichen Räuber flüchteten anschließend. Einer der Männer entfernte sich zu Fuß über die Liebigstraße in Richtung Petristraße. Der andere Täter in der Bekleidung eines Paketdienstes wurde von einem 49-jährigen Passanten, der auf der Heckstraße auf den Flüchtenden aufmerksam wurde, verfolgt. Dabei gab der Täter noch auf der Heckstraße nach bisherigen Erkenntnissen drei Schüsse aus einer Schusswaffe in Richtung des 49-Jährigen ab und flüchtete dann in Richtung Bleichstraße/ Feldstraße. Durch die Schüsse wurde niemand verletzt. Im Rahmen der polizeilichen Ermittlungen wurde anschließend im Bereich der Heckstraße ein Projektil einer Schusswaffe aufgefunden. Im Rahmen der polizeilichen Fahndung konnten die Täter nicht mehr angetroffen werden.

Der Hintergrund der Tat ist bislang unbekannt. Das Polizeipräsidium Bielefeld richtete unter Leitung des Kriminalhauptkommissars Jürgen Heinz die 7-köpfige Mordkommission „Heck“ ein.

Möglicherweise entfernten sich die Täter nach der Flucht zu Fuß aus dem Bereich Feldstraße mit einem Fluchtfahrzeug. Wer verdächtige Beobachtungen im Bereich Heckstraße/ Bleichstraße/ Liebigstraße/ Petristraße/ Feldstraße gemacht hat, wendet sich bitte an die Polizei, KK 11, unter Tel. 0521/545-0.

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Bielefeld

Sechs Fahrzeuge in Unfälle auf der A2 involviert

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Autobahn
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Bielefeld / BA2 – Am Vormittag des 23.08.2019 kam es auf der A2 zwischen den Anschlussstellen Bielefeld Ost und Ostwestfalen Lippe zu zwei Verkehrsunfällen – zwei Personen wurden dabei leicht verletzt.

Freitag, gegen 09:00 Uhr, befuhr ein 31-jähriger Mann aus Gütersloh mit seinem Opel Meriva die A2 in Richtung Hannover. Als er einen VW Tiguan vor sich auf der linken Fahrspur bemerkte, gelang es ihm nicht mehr rechtzeitig zu bremsen. So versuchte er zwischen Leitplanke und dem Opel hindurchzufahren, um eine Kollision zu vermeiden. Dabei touchierte er das Fahrzeug jedoch seitlich. Der Gütersloher sowie der 52-jährige Tiguanfahrer aus Schwerte blieben unverletzt.

Infolge des Unfalls stockte der Verkehr auf dem linken Fahrstreifen. Am Stauende kam es zu Auffahrunfällen mit vier weiteren Fahrzeugen. Der genaue Unfallhergang ist Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Zwei Insassen erlitten leichte Verletzungen, darunter eine 32-jährige Beifahrerin in einem Kia Picanto – der 32-jährige Fahrer aus Aachen blieb unverletzt – und der 40-jährige Fahrer eines Citroen Jumper. Ein 17-jähriger Fahrer eines VW Caravelle, sein Beifahrer sowie ein 36-jähriger Fahrer eines 5er BMW blieben ebenfalls unverletzt. Der Kia Picanto, der VW Caravelle und der Citroen Jumper wurden abgeschleppt. Die Richtungsfahrbahn Hannover war für kurze Zeit voll gesperrt. Für die Unfallaufnahme und Räumung mussten der linke und der mittlere Fahrstreifen für etwa eine Stunde gesperrt werden. Der Verkehr wurde zweispurig auf dem rechten Fahrstreifen und dem Seitenstreifen vorbeigeführt.

Der Sachschaden beträgt insgesamt etwa 25000 Euro.

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Bielefeld

Alkoholfahrt mit E-Scooter hat Konsequenzen

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Bielefeld Mitte – Der 48-jährige Bielefelder, der am 17.08.2019 unter Alkoholeinfluss mit einem E-Scooter gestürzt war, muss mit dem Entzug seiner Fahrerlaubnis rechnen. Die Polizei Bielefeld weist erneut darauf hin, dass für E-Scooter die gleichen Promillegrenzen gelten wie für Autofahrer.

Wie berichtet war der Mann mit einem E-Scooter auf der Stapenhorststraße zu Fall gekommen. Ein Atemalkoholtest der Polizei bestätigte den Verdacht, dass der Mann alkoholisiert unterwegs war. Der Führerschein des Bielefelders war noch vor Ort sichergestellt worden. Nach dem Ergebnis der entnommenen Blutprobe muss der E-Scooter-Fahrer nun mit einem mehrmonatigen Fahrverbot rechnen.

E-Scooter sind Elektrokleinstfahrzeuge, für die die Promillegrenzen für Kraftfahrzeuge gelten:

Wer mit 0,5 bis 1,09 Promille ein Kraftfahrzeug führt und dabei keine alkoholbedingte Auffälligkeit zeigt, begeht eine Ordnungswidrigkeit und erhält einen Bußgeldbescheid. Das heißt in aller Regel: 500 Euro, 1 Monat Fahrverbot und 2 Punkte in Flensburg. Nach Ablauf des Fahrverbotes wird der Führerschein zurückgegeben.

Eine Straftat liegt immer dann vor, wenn der Kraftfahrzeugführer trotz einer Blutalkoholkonzentration von 1,1 Promille und mehr fährt. Auf Ausfallerscheinungen kommt es dabei nicht an.

Aber auch bei geringeren Promillewerten ab etwa 0,3 Promille liegt nicht mehr nur eine Ordnungswidrigkeit, sondern eine Straftat vor, wenn alkoholtypische Ausfallerscheinungen (Schlangenlinienfahrt, alkoholtypischer Unfall) festgestellt wurden. In diesen Fällen droht eine Geldstrafe, bei Wiederholungstätern sogar eine Freiheitsstrafe. Die Fahrerlaubnis wird für mindestens sechs Monate entzogen. Wird aufgrund des Alkohols ein Unfall verursacht, sind es mindestens 12 Monate.

Ein absolutes Alkoholverbot besteht für Fahranfänger und junge Fahrer. Wer in der Probezeit oder unter 21 Jahre alt ist und unter der Wirkung von Alkohol fährt, muss 250 Euro Geldbuße zahlen und erhält einen Punkt in Flensburg. Zudem wird ein Aufbauseminar verhängt und die Probezeit von zwei auf vier Jahre verlängert.

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Bielefeld

Polizei hilft bei Spinnenproblem

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Polizist von hinten
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Bielefeld / BAB 33 – Zwei Freundinnen mit zwei Kindern wandten sich am Mittwochabend, 21.08.2019, hilfesuchend an die Polizei. Sie hatten wegen einer „Riesenspinne“ im Innenraum ihres Autos auf dem Seitenstreifen der BAB 33 angehalten und trauten sich nicht, wieder einzusteigen und weiterzufahren.

Die Ausflügler aus Unna hatten einen Wildpark besucht und auf dem Rückweg über die BAB 33 gegen kurz vor 19 Uhr die „Riesenspinne“ in ihrem Auto entdeckt. Die Spinne sei weggekrabbelt und die 26-jährigen Frauen seien nun in Sorge, dass es sich um eine exotische Giftspinne aus dem Wildpark handeln könne. Daher hielten sie in Fahrtrichtung Osnabrück, zwischen Stukenbrock-Senne und Schloß Holte, auf dem Seitensteifen der Autobahn an, sprangen aus dem Auto und riefen die Polizei um Hilfe.

Die Autobahnpolizei des Polizeipräsidiums Bielefeld nahm sich des Problems an. Bei Eintreffen der Beamten war die Spinne offensichtlich schon geflüchtet, sie konnte im Fahrzeug nicht mehr angetroffen werden. Da die Gruppe beim Hinausstürmen aus dem Auto jedoch vergessen hatte, Stromverbraucher im Fahrzeug abzuschalten, war nun die Batterie des Fahrzeugs leer und die Ausflügler konnten ihre Heimfahrt nicht sofort fortsetzen. So führte der Ausflug letztlich auch noch zum Besuch der Autobahnpolizeiwache Stukenbrock, wo die Gruppe ihre Wartezeit bis zur Abholung durch Familienangehörige verbrachte.

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