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Bielefeld

Unfall: Aggressiver Mann will nicht gefahren sein

mm

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Autofahrer mit der Hand am Schaltknauf
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Bielefeld-Schildesche – Nach den bisherigen Erkenntnissen ist ein Autofahrer am Dienstag, 13.08.2019, in Schildesche gegen einen Ampelmast gefahren. Nachdem er zunächst aus dem beschädigten Auto verschwand, tauchte er wenig später wieder auf und gab an, zum Unfallzeitpunkt Beifahrer gewesen zu sein. In dem Pkw fanden Polizisten ein Tütchen mit Marihuana.

Gegen 02:40 Uhr meldeten Zeugen der Einsatzleitstelle der Polizei einen Unfall an der Kreuzung Schillerstraße und Engersche Straße. Ein VW Golf war gegen einen Ampelmast gefahren, hatte den Pfahl abgeknickt und stand verlassen am Unfallort. Der Zeuge beschrieb den Autofahrer, der zu Fuß in Richtung der Herforder Straße davongegangen war.

Während der Unfallaufnahme erschien ein alkoholisierter 25-jähriger Bielefelder mit einer gleichaltrigen Bielefelderin. Nach deren Angaben sei der 25-Jährige der Beifahrer gewesen und die Frau habe den verunglückten VW Golf gesteuert. Demnach ging die Fahrt über die Engersche Straße in Richtung Innenstadt. Der Unfall habe sich ereignet beim Linksabbiegen in die Schillerstraße. Bei dem Anstoß drückte der Pkw den Ampelmast zu Boden. Eine Wunde an der Hand will sich der Mann erst nach dem Unfall zugezogen haben.

Der Pkw war erheblich im Frontbereich beschädigt und wurde abgeschleppt. Den Sachschaden schätzten die Beamten auf 20.000 Euro.

Der 25-Jährige war während der Unfallaufnahme sehr gereizt und aggressiv. Er beleidigte die Beamten mehrfach und versuchte, einen Beamten im Kopfbereich zu attackieren und in die Finger zu beißen.

Nach den vorliegenden Erkenntnissen bestand für die Polizisten der Verdacht, dass der 25-Jährige den VW Golf unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen gefahren hat. Zudem besaß er keine gültige Fahrerlaubnis. Der verdächtigte Fahrer musste den Beamten zu einer Blutentnahme in ein Bielefelder Krankenhaus folgen.

Die Polizisten erkannten folgende Verstöße: Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Fahren unter Einfluss von Drogen und Alkohol, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und einen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz.

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Bielefeld

Sechs Fahrzeuge in Unfälle auf der A2 involviert

mm

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Autobahn
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Bielefeld / BA2 – Am Vormittag des 23.08.2019 kam es auf der A2 zwischen den Anschlussstellen Bielefeld Ost und Ostwestfalen Lippe zu zwei Verkehrsunfällen – zwei Personen wurden dabei leicht verletzt.

Freitag, gegen 09:00 Uhr, befuhr ein 31-jähriger Mann aus Gütersloh mit seinem Opel Meriva die A2 in Richtung Hannover. Als er einen VW Tiguan vor sich auf der linken Fahrspur bemerkte, gelang es ihm nicht mehr rechtzeitig zu bremsen. So versuchte er zwischen Leitplanke und dem Opel hindurchzufahren, um eine Kollision zu vermeiden. Dabei touchierte er das Fahrzeug jedoch seitlich. Der Gütersloher sowie der 52-jährige Tiguanfahrer aus Schwerte blieben unverletzt.

Infolge des Unfalls stockte der Verkehr auf dem linken Fahrstreifen. Am Stauende kam es zu Auffahrunfällen mit vier weiteren Fahrzeugen. Der genaue Unfallhergang ist Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Zwei Insassen erlitten leichte Verletzungen, darunter eine 32-jährige Beifahrerin in einem Kia Picanto – der 32-jährige Fahrer aus Aachen blieb unverletzt – und der 40-jährige Fahrer eines Citroen Jumper. Ein 17-jähriger Fahrer eines VW Caravelle, sein Beifahrer sowie ein 36-jähriger Fahrer eines 5er BMW blieben ebenfalls unverletzt. Der Kia Picanto, der VW Caravelle und der Citroen Jumper wurden abgeschleppt. Die Richtungsfahrbahn Hannover war für kurze Zeit voll gesperrt. Für die Unfallaufnahme und Räumung mussten der linke und der mittlere Fahrstreifen für etwa eine Stunde gesperrt werden. Der Verkehr wurde zweispurig auf dem rechten Fahrstreifen und dem Seitenstreifen vorbeigeführt.

Der Sachschaden beträgt insgesamt etwa 25000 Euro.

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Bielefeld

Alkoholfahrt mit E-Scooter hat Konsequenzen

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Bielefeld Mitte – Der 48-jährige Bielefelder, der am 17.08.2019 unter Alkoholeinfluss mit einem E-Scooter gestürzt war, muss mit dem Entzug seiner Fahrerlaubnis rechnen. Die Polizei Bielefeld weist erneut darauf hin, dass für E-Scooter die gleichen Promillegrenzen gelten wie für Autofahrer.

Wie berichtet war der Mann mit einem E-Scooter auf der Stapenhorststraße zu Fall gekommen. Ein Atemalkoholtest der Polizei bestätigte den Verdacht, dass der Mann alkoholisiert unterwegs war. Der Führerschein des Bielefelders war noch vor Ort sichergestellt worden. Nach dem Ergebnis der entnommenen Blutprobe muss der E-Scooter-Fahrer nun mit einem mehrmonatigen Fahrverbot rechnen.

E-Scooter sind Elektrokleinstfahrzeuge, für die die Promillegrenzen für Kraftfahrzeuge gelten:

Wer mit 0,5 bis 1,09 Promille ein Kraftfahrzeug führt und dabei keine alkoholbedingte Auffälligkeit zeigt, begeht eine Ordnungswidrigkeit und erhält einen Bußgeldbescheid. Das heißt in aller Regel: 500 Euro, 1 Monat Fahrverbot und 2 Punkte in Flensburg. Nach Ablauf des Fahrverbotes wird der Führerschein zurückgegeben.

Eine Straftat liegt immer dann vor, wenn der Kraftfahrzeugführer trotz einer Blutalkoholkonzentration von 1,1 Promille und mehr fährt. Auf Ausfallerscheinungen kommt es dabei nicht an.

Aber auch bei geringeren Promillewerten ab etwa 0,3 Promille liegt nicht mehr nur eine Ordnungswidrigkeit, sondern eine Straftat vor, wenn alkoholtypische Ausfallerscheinungen (Schlangenlinienfahrt, alkoholtypischer Unfall) festgestellt wurden. In diesen Fällen droht eine Geldstrafe, bei Wiederholungstätern sogar eine Freiheitsstrafe. Die Fahrerlaubnis wird für mindestens sechs Monate entzogen. Wird aufgrund des Alkohols ein Unfall verursacht, sind es mindestens 12 Monate.

Ein absolutes Alkoholverbot besteht für Fahranfänger und junge Fahrer. Wer in der Probezeit oder unter 21 Jahre alt ist und unter der Wirkung von Alkohol fährt, muss 250 Euro Geldbuße zahlen und erhält einen Punkt in Flensburg. Zudem wird ein Aufbauseminar verhängt und die Probezeit von zwei auf vier Jahre verlängert.

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Bielefeld

Polizei hilft bei Spinnenproblem

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Polizist von hinten
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Bielefeld / BAB 33 – Zwei Freundinnen mit zwei Kindern wandten sich am Mittwochabend, 21.08.2019, hilfesuchend an die Polizei. Sie hatten wegen einer „Riesenspinne“ im Innenraum ihres Autos auf dem Seitenstreifen der BAB 33 angehalten und trauten sich nicht, wieder einzusteigen und weiterzufahren.

Die Ausflügler aus Unna hatten einen Wildpark besucht und auf dem Rückweg über die BAB 33 gegen kurz vor 19 Uhr die „Riesenspinne“ in ihrem Auto entdeckt. Die Spinne sei weggekrabbelt und die 26-jährigen Frauen seien nun in Sorge, dass es sich um eine exotische Giftspinne aus dem Wildpark handeln könne. Daher hielten sie in Fahrtrichtung Osnabrück, zwischen Stukenbrock-Senne und Schloß Holte, auf dem Seitensteifen der Autobahn an, sprangen aus dem Auto und riefen die Polizei um Hilfe.

Die Autobahnpolizei des Polizeipräsidiums Bielefeld nahm sich des Problems an. Bei Eintreffen der Beamten war die Spinne offensichtlich schon geflüchtet, sie konnte im Fahrzeug nicht mehr angetroffen werden. Da die Gruppe beim Hinausstürmen aus dem Auto jedoch vergessen hatte, Stromverbraucher im Fahrzeug abzuschalten, war nun die Batterie des Fahrzeugs leer und die Ausflügler konnten ihre Heimfahrt nicht sofort fortsetzen. So führte der Ausflug letztlich auch noch zum Besuch der Autobahnpolizeiwache Stukenbrock, wo die Gruppe ihre Wartezeit bis zur Abholung durch Familienangehörige verbrachte.

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