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Bielefeld

Versammlungen in der Bielefelder Innenstadt und in Brackwede verlaufen friedlich

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Polizisten vor einer Demonstration
Symbolfoto - © Pixabay

Bielefeld-Mitte / -Brackwede – Am Dienstag, 07.05.2019, fanden in der Bielefelder Innenstadt und im Bereich der JVA Bielefeld-Brackwede drei angemeldete Versammlungen statt. Die Polizei gewährleistete mit verstärkten Kräften – darunter unter anderem Beamte der Kripo, des Verkehrsdienstes, der Einsatzhundertschaft sowie Polizeireiterstaffel und Diensthundeführer – die störungsfreie Durchführung der demonstrativen Aktionen.

Gegen 17.30 Uhr startete unter dem Motto „Solidarität statt Nationalismus – Gegen ein Europa der Vaterländer“ ein Aufzug der „Antinationale Linke Bielefeld“. Der Aufzugsweg der circa 190 Teilnehmer führte vom Hauptbahnhof durch die Bielefelder Innenstadt bis zum Jahnplatz. Die Demonstration, deren Teilnehmerzahl zwischenzeitig auf 220 anwuchs, wurde gegen 18.25 Uhr ohne besondere Vorkommnisse beendet. Etwa 25 Teilnehmer begaben sich anschließend mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur JVA Bielefeld Brackwede, um sich der dort angemeldeten Versammlung des „Bielefelder Bündnis gegen Rechts“ anzuschließen.

Ab 18.40 Uhr begaben sich etwa 95 Versammlungsteilnehmer unter polizeilicher Begleitung im Rahmen eines Fahrradkorsos von der Kreuzung Queller Straße/ Carl-Severing-Straße zum Ort der angemeldeten Versammlung des „Bielefelder Bündnis gegen Rechts“ an der Straße Wolfspfad im Bereich der JVA Bielefeld-Brackwede. Die Teilnehmerzahl stieg während des Korsos auf 130 an. Unter dem Motto „Holocaustleugnung ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!“ nahmen ab 19.30 Uhr insgesamt circa 300 Teilnehmer an der angemeldeten Kundgebung teil.

Die Kundgebung der Partei „Die Rechte NRW„, die unter dem Motto „Freiheit für die Spitzenkandidatin der Partei DIE RECHTE zur Europawahl, Freiheit für Ursula Haverbeck“ angemeldet worden war, fand in Sichtweite der Gegenversammlung des „Bielefelder Bündnis gegen Rechts“ ab circa 19.45 Uhr an der Zinnstraße mit 35 Teilnehmern statt.

Zu Beginn der Versammlung „Die Rechte NRW“ bewegten sich plötzlich fünf Personen mit einem Transparent auf die Gegenversammlung zu. Die Personengruppe konnte von Polizeibeamten durch Ansprache gestoppt werden. Ein versammlungsrechtlicher Verstoß lag nicht vor. Gegen einen Teilnehmer der Versammlung „Rechts“ wurde Strafanzeige wegen Sachbeschädigung an einem Wahlplakat erstattet.

Die Versammlung des rechten Spektrums wurde gegen 20.35 Uhr für beendet erklärt. Die Kundgebung des Bielefelder Bündnisses ging gegen 20.45 Uhr zu Ende.

Die Polizei ist mit dem friedlichen Verlauf der angemeldeten Versammlungen zufrieden. Das Konzept der Polizei, ein Aufeinandertreffen gegnerischer Gruppierungen zu verhindern, um einen störungsfreien Verlauf der Versammlungen zu gewährleisten, ging auf.

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Bielefeld

Polizei bittet um Mithilfe bei der Identifizierung eines unbekannten Toten

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Polizeiabsperrung - © Pixelio, Tim Reckmann
Symbolfoto - © Pixelio, Tim Reckmann

Update: Nach Hinweisen aus der Bevölkerung konnte die männliche Leiche im Teutoburger Wald eindeutig identifiziert werden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand kann Fremdverschulden weiterhin ausgeschlossen werden.

Bielefeld – Am Donnerstag, 23.05.2019, gegen 15.10 Uhr, entdeckte ein Spaziergänger im Teutoburger Wald, nahe dem Spiegelsberger Weg, einen bislang unbekannten, männlichen Toten. Nach derzeitigem Ermittlungsstand kann Fremdverschulden ausgeschlossen werden.

Da bislang alle Ermittlungen zur Identifizierung des Toten erfolglos verliefen, bittet die Polizei nun um Mithilfe der Bevölkerung.

Wer kann anhand der folgenden Beschreibung Hinweise zur Identität des Toten geben:

Personenbeschreibung:

  • männlich
  • 175 bis 185 cm groß
  • schlanke Statur
  • braune/dunkelblonde Haare (Stirnglatze)
  • Ohrring im linken Ohr
  • ca. 40 bis 55 Jahre
  • Brillenträger
  • schwarze Jacke mit blauen Streifen am unteren Bund
  • schwarze Stoffhose (Marke „Multiblu“, Größe 34/32)
  • schwarze Lederschuhe (Marke „Marc“, Größe 42)
  • brauner Kunstlederrucksack (Hersteller unbekannt)

Hinweise zur Identität des unbekannten Toten erbittet die Polizei, KK 11, unter Tel. 0521/545-0.

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Bielefeld

Taschendiebstahl in Gaststätte

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Taschendiebstahl
Symbolfoto - © Polizei

Bielefeld Mitte – Unbekannte Taschendiebe nutzten am Donnerstag, 23.05.2019, in einer Gaststätte am Jahnplatz eine günstige Gelegenheit, um eine Geldbörse aus einer Jacke zu entwenden.

Gegen 13.10 Uhr hielt sich ein 55-jähriger Bielefelder in einer Gaststätte am Jahnplatz zum Mittagessen auf. Er hatte mit seinen Begleitern an einem Tisch zum Essen Platz genommen und dabei seine Jacke über die Lehne eines freien Stuhls neben sich gehängt. Wenig später bemerkte er den Diebstahl seiner Geldbörse aus der Innentasche seiner Jacke. Nach Bemerken des Diebstahls erinnerten sich seine Begleiter an zwei 20- bis 30-jährige Männer mit südländischem Erscheinungsbild, die rücklings am Nebentisch, in Zugriffsnähe zum Stuhl mit der Jacke Platz genommen hatten. Sie hatten ihren Platz dann aber ohne Bestellung zeitnah wieder verlassen. Ein Zusammenhang zu dem Taschendiebstahl liegt nahe. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

Denken Sie daran: Die Diebinnen und Diebe nutzen sorgloses und unachtsames Verhalten oder die Hilfsbereitschaft ihrer Opfer aus. Die Polizei rät: Lassen Sie Ihre Wertsachen nie aus den Augen. Nehmen Sie Geldbörsen, Mobiltelefone, Schlüssel usw. immer aus Kleidungsstücken, die Sie an Garderoben oder über Stuhllehnen hängen. In Gaststätten auch Taschen nicht an die Stuhllehne hängen, sondern auf Ihren Schoß stellen oder auf den Boden, fixiert zwischen Ihren Füßen. Legen Sie auch Ihr Mobiltelefon nicht offen auf den Tisch, sondern behalten Sie es in einer verschlossenen Tasche.

Wenn Sie Opfer eines Diebstahls geworden sind, verständigen Sie umgehend die Polizei und lassen Sie Debit- oder Kreditkarten unverzüglich sperren, wenn diese abhandengekommen sind. Dazu steht Ihnen unter der Telefonnummer: 116 116 ein gebührenfreier Sperrnotruf zur Verfügung.

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Schlägerei zwischen mehreren Personen

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Körperverletzung
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Bielefeld-Schildesche – Am Donnerstag, den 23.05.2019, kam es im Bereich eines Mehrfamilienhauses an der Straße Stapelbrede zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen – sechs Personen wurden dabei verletzt.

Nach bisherigen Erkenntnissen klingelten gegen 23:30 Uhr zwei 35- und 43-jährige Bielefelder an der Haustür eines 24-jährigen Bielefelders. Als ihnen ein 36-jähriger Familienangehöriger die Tür öffnete, attackierte ihn der 35-Jährige augenblicklich mit einem Werkzeug.

Der 24-Jährige kam zur Hilfe und es entwickelte sich eine Schlägerei im Flur des Mehrfamilienhauses. Dabei zerstörte der 35-Jährige die Glasscheiben der Eingangstür mit dem Werkzeug. Zwischenzeitlich verlagerte sich die Auseinandersetzung in den Bereich vor dem Mehrfamilienhaus. Ein weiterer Familienangehöriger kam hinzu und es gelang dem 42-Jährigen, dem Angreifer das Werkzeug abzunehmen.

Daraufhin floh der 35-Jährige, in zunächst unbekannte Richtung. Einsatzkräfte eines Rettungswagens bemerkten kurze Zeit später den schwer verletzten Mann auf der Straße und brachten ihn in ein nahegelegenes Krankenhaus.

Am Mehrfamilienhaus fanden die eintreffenden Polizeibeamten zwei Schwerverletzte vor dem Haus und auf der Straße liegend vor. Dabei handelte es sich um den 43-jährigen Angreifer und den 36-Jährigen, der ihm die Tür geöffnet hatte.

Zwei Frauen, die sich ebenfalls in der Nähe der Auseinandersetzung aufhielten, erlitten leichte Verletzungen. Auch der 24-Jährige kam mit leichten Verletzungen davon.

Nach bisherigen Erkenntnissen wurden insofern bei der Auseinandersetzung drei Personen schwer verletzt und drei leicht.

Die beiden 35- und 43-jährigen Tatverdächtigen wurden vorläufig festgenommen. Die Polizei geht nach bisherigen Ermittlungen davon aus, dass mehrere Schüsse aus einer Schreckschusspistole abgegeben worden sind. Pistole und Tatwerkzeug konnten sichergestellt werden.

Alle Kontrahenten, die überwiegend einen kosovarischen Migrationshintergrund haben, waren einander bekannt. Nach den bisherigen Ermittlungen könnte ein Beziehungsstreit Hintergrund für die Auseinandersetzung sein.

Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung dauern weiter an.

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