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Detmold

Hermannsdenkmal, Externsteine und Landesverbandswälder zurzeit nicht zugänglich

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Detmold / Horn-Bad Meinberg. Die Denkmal-Stiftung und die Forstabteilung des Landesverbandes Lippe weisen darauf hin, dass die Ordnungsbehördliche Verordnung zur Gefahrenabwehr, die das Betreten der Wälder in Lippe zum Zwecke der Erholung bis einschließlich 31. Januar 2018 untersagt, neben den Wäldern des Landesverbandes Lippe auch Hermannsdenkmal und Externsteine einschließt.

Die Areale um beide Denkmäler können aufgrund ihrer Lage im Wald derzeit nicht erreicht werden und sind für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Besteigungen auf beide Denkmäler sind nicht möglich, Gästeführungen werden nicht durchgeführt, Winterdienstmaßnahmen werden nicht umgesetzt. Am Hermannsdenkmal sind die Tourist-Info und die Toilettenanlage geschlossen. Der Zufahrtsweg zum Hermannsdenkmal aus dem Detmolder Ortsteil Hiddesen (Hindenburgstraße / L 828) ist voll gesperrt. An den Externsteinen sind Parkplatz und Infozentrum zugänglich, die Toilettenanlage ist geschlossen und die Externsteine selbst sind aufgrund des Betretungsverbotes für Wälder nicht erreichbar.

Die Forstabteilung des Landesverbandes Lippe weist zudem dringend auf das Betretungsverbot für die Wälder des Landesverbandes hin. Das Betretungsverbot war am 19. Januar 2018 vom Regionalforstamt OWL des Landesbetriebes Wald und Holz Nordrhein-Westfalen als zuständige Forstbehörde im Rahmen einer Ordnungsbehördlichen Verordnung zur Gefahrenabwehr erlassen worden und ist gültig bis 31. Januar 2018. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Forstabteilung treffen seit dem 19. Januar 2018 dennoch immer wieder auf Wanderer und Spaziergänger, die in Landesverbandswäldern unterwegs sind. Die Forstabteilung warnt: Aufgrund der nassen Böden können noch Bäume umstürzen, Äste oder Kronenteile können herausbrechen und auf Wege stürzen. Dem Betretungsverbot ist deshalb unbedingt Folge zu leisten.

Die Denkmal-Stiftung und die Forstabteilung des Landesverbandes Lippe bitten um Verständnis.

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Detmold

Truppenübung im Kreis Lippe

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Soldaten - © Freepik
Symbolfoto - © Freepik

Auf dem Truppenübungsplatz Sennelager und in der näheren Umgebung ist in der Zeit von Montag, 25. März, bis Donnerstag, 4. April, eine Übung des niederländischen Militärs vorgesehen.

Die Übung wird durch 30 Fahrzeuge begleitet, davon 18 gepanzerte Fahrzeuge. Im Zeitraum der An- und Abreise der Truppenteile werden diese auch die umliegenden Straßen des Truppenübungsplatzes nutzen. Mit Verkehrseinschränkungen durch Straßensperrungen ist allerdings nicht zu rechnen.

Für den Zeitraum der Übung wird unter anderem auch Übungsmunition zum Einsatz kommen, in der weiteren Umgebung kann es daher zu Lärmbelästigungen kommen. Die Bevölkerung wird deshalb um Beachtung gebeten.

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Detmold

Einbruch in Getränkemarkt

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Getränkemarkt - © Envato Elements
Symbolfoto - © Envato Elements

Detmold – In der Zeit von Sonntagmittag (10.03., 12.00 Uhr) bis Montagmorgen (12.03., 08.20 Uhr) schlugen bislang unbekannte Einbrecher die Scheibe der Eingangstür zu einem Getränkemarkt am Hansaweg ein und gelangten so in die Innenräume. Hier stahlen sie Tabakwaren und alkoholische Getränke. Mit ihrer Beute flüchteten sie anschließend wieder in unbekannte Richtung. Zudem hatten die Täter auf dem Außengelände ein Reklameschild des Marktes erheblich beschädigt.

Die Polizei sucht Zeugen. Wer kann Angaben zu diesem Einbruch machen? Wer hat im Tatzeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich des Hansawegs beobachtet oder kann sonst Angaben dazu machen?

Hinweise nimmt die Polizei in Detmold unter der Telefonnummer 05231 609-0 entgegen.

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Detmold

Statement der KPB Lippe zu Vorwürfen gegen Bedienstete

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Symbolfoto - © Pixabay

Detmold – Bei jeglichem Fehlverhalten ihrer Bediensteten prüft die KPB Lippe disziplinarrechtliche und strafrechtliche Ermittlungen. Auch bei Bekanntwerden der grob fehlerhaften Sachbearbeitung im Fall “Lügde” sind Disziplinar- sowie Strafverfahren gegen zunächst zwei Beamte eingeleitet worden.

Bei Hinzutreten weiterer Pflichtverletzungen dehnt die KPB Lippe laufende Disziplinarverfahren aus. Im Falle der Ermittlungen gegen zwei Kriminalbeamte, die im Fall Lügde ermittelt hatten, sind bei der internen Betrachtung ihrer Arbeit weitere gravierende Mängel in der Sachbearbeitung bekannt geworden. Diese sind nun ebenfalls Bestand der disziplinarrechtlichen Ermittlungen. Einzelheiten können wegen laufender Ermittlungen momentan nicht bekannt gegeben werden. Die KPB Lippe prüft umfänglich und direktionsübergreifend die bestehenden Geschäftsprozesse, um etwaige weitere Mängel identifizieren und abstellen zu können.

Am Wochenende wurde in den Medien über drei Polizeivollzugsbeamte in Lippe berichtet, gegen die wegen Sexualstraftaten ermittelt wurde. Es ist nachvollziehbar, dass die Bevölkerung – gerade vor dem Hintergrund der Ermittlungen im Fall “Lügde” – darüber besorgt ist. Wir bitten um Verständnis, dass wir aufgrund der Persönlichkeitsrechte der Beamten und zum Schutz ihrer Angehörigen keine weiteren Einzelheiten an die Öffentlichkeit geben werden.

Es handelt sich bei allen drei Fällen um abgeschlossene Verfahren, die justiziell und dienstrechtlich beurteilt wurden. Der Polizeivollzugsbeamte, der wegen Besitzes und Verschaffens von Kinderpornografie rechtskräftig verurteilt wurde, ist 2015 aus dienstlichen Gründen von der KPB Gütersloh nach Lippe versetzt worden und untersteht seitdem einer engen Dienst- und Fachaufsicht.

Grundsätzlich sieht das Rechtsstaatsprinzip in Strafen einen erzieherischen Effekt vor, mit der Möglichkeit zur Besserung und positiven Persönlichkeitsveränderung. Außerdem führt das Begehen einer Straftat nicht automatisch zur Entfernung aus dem Dienst, sondern obliegt einer Beurteilung des Einzelfalls durch das erkennende Gericht.

Bei der Verwendung von Beamtinnen und Beamten berücksichtigt die KPB Lippe selbstverständlich etwaige straf- bzw. disziplinarrechtliche Vorbelastungen. So waren diese drei Beamten zu keiner Zeit und in keiner Form mit den Ermittlungen im Fall “Lügde” betraut. Die Dienstorte aller drei befinden sich im Kreis Lippe, aber nicht in Detmold.

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