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Gesundheitsamt Kreis Lippe informiert: Zahl der von Krätze betroffenen Personen steigt an

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Kratzen - © Envato Elements
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Eine Erkrankung, die in vielen Köpfen als längst vergessen galt, tritt seit einigen Jahren wieder gehäuft auf: Die Rede ist von der Krätze. Dem Gesundheitsamt des Kreises Lippe sind seit Anfang des Jahres 31 Fälle aus Gemeinschaftseinrichtungen gemeldet worden, die tatsächliche Anzahl der Erkrankten ist vermutlich höher. Um einer weiteren Verbreitung entgegenzuwirken, gibt das Gesundheitsamt des Kreises Lippe nun wichtige Infos und Tipps dazu, was im Falle einer Ansteckung zu beachten ist und wie man die Gefahr einer Ansteckung präventiv verringern kann:

Was ist Krätze?

Krätze, medizinisch als Skabies bezeichnet, ist eine durch die Skabiesmilbe verursachte ansteckende Hautkrankheit des Menschen. Nach einer Besiedlung der Haut durch die nur 0,3 bis 0,5 mm großen Milben graben sich die Weibchen in die oberste Hautschicht der betroffenen Personen ein, um dort ihre Eier abzulegen. Dies führt in der Regel zu sehr starkem Juckreiz sowie durch die Ausscheidungen der Milben auch zu massiven Hautirritationen. Besonders stark ist dieses während der Nachtruhe durch die Bettwärme wahrzunehmen.

Galt noch vor einigen Jahren die Aussage, Krätze würde mit unhygienischen Lebensumständen einhergehen, so kann diese Aussage heutzutage nicht mehr pauschal getroffen werden. Das Gesundheitsamt beobachtet, dass sich die Erkrankung inzwischen durch alle Gesellschaftsschichten verbreitet.

Wie kann man sich anstecken?

Der primäre Übertragungsweg der Milben erfolgt von Mensch zu Mensch, überwiegend durch engen, länger andauerndem Hautkontakt (fünf bis zehn Minuten). Allerdings kann eine Übertragung der Milben auch bei kürzerem Kontakt nicht ausgeschlossen werden. Denn Skabiesmilben können außerhalb des Wirtes auf Textilien wie Kleidung oder Bettwäsche etwa zwei bis drei Tage überleben.

Was ist gut zu wissen?

Eine Besonderheit der Skabies ist in ihrem Verlauf zu sehen. Nach der Besiedlung durch die Milben können mitunter mehrere Wochen bis zum Auftreten erster Symptome vergehen. Daher ist eine Übertragung während dieser Zeit nicht auszuschließen.

Eine zentrale Rolle bei der Behandlung der Skabies spielt der behandelnde Arzt. Da eine Meldepflicht in diesem Falle durch ihn an das Gesundheitsamt entfällt, sollte er dahingehend aufklären, dass sich Kontaktpersonen zeitnah untersuchen lassen und gegebenenfalls parallel behandeln. Darüber hinaus sollte der Patient unbedingt darauf aufmerksam gemacht werden, Gemeinschaftseinrichtungen (Schule, Kita) über die Erkrankung zu informieren. Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) verbietet Personen, die an Skabies erkrankt oder dessen verdächtigt sind, Gemeinschaftseinrichtungen zu besuchen oder Tätigkeiten ausüben, bei denen sie Kontakt zu den dort Betreuten haben. Das gilt, bis nach ärztlichem Urteil eine Weiterverbreitung der Krankheit durch sie nicht mehr zu befürchten ist, die Durchführung der Behandlung ist durch ein ärztliches Attest nachzuweisen.

Leiter von Gemeinschaftseinrichtungen sind gemäß dem IfSG zur Meldung an das Gesundheitsamt verpflichtet. Die Zusammenarbeit zwischen Ärzten und der Gesundheitsbehörde ist von elementarer Bedeutung, da betroffene Personen auch dahingehend aufgeklärt werden sollten, in welchem Umfang Umgebungsmaßnahmen erforderlich sind. Darüber hinaus ist die Gesundheitsbehörde in der Lage, Kontaktpersonen zu ermitteln und gegebenenfalls beratend tätig zu sein.

Die wichtigsten Informationen über Krätze gibt es zusammengefasst auch im Internet unter www.infektionsschutz.de/erregersteckbriefe/kraetze-skabies.

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Übungen für Grundschulkinder: Lesesprechstunde startet in Detmold

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Zwei Mädchen spielen im Kindergarten
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Damit das Lesen den Grundschulkindern in Lippe leichter fällt, bietet die Regionale Schulpsychologische Beratungsstelle des Kreises Lippe eine offene Lesesprechstunde an. Das Angebot richtet sich an Grundschulkinder ab Klasse 2 und ihre Eltern und findet ab Dienstag, 3. September, jede Woche um 15:30 Uhr in der Beratungsstelle in Detmold, Hofstraße 3, statt.

Was passiert in dieser Lesesprechstunde? Eltern und Kinder erhalten hilfreiche, jeweils auf das Können des Kindes angepasste Übungsmaterialien. Nach einer Erklärung durch die Mitarbeiter können diese dann zu Hause geübt werden. Anschließend kommen sie wieder in die Beratungsstelle, die Erfolge werden gewürdigt und sie bekommen weiteres Material.

Anmeldungen sind nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenlos und der Einstieg ist jederzeit möglich.

Für Rückfragen steht die Beratungsstelle per Mail unter schulpsychologie@kreis-lippe.de oder telefonisch unter 05231/621 621 zur Verfügung.

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Vandalismus auf dem Schulhof

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Eingeschlagene Fensterscheibe
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Detmold – Unbekannte Täter randalierten zwischen Freitagnachmittag und Montagvormittag an der Waldorfschule in der Blomberger Straße. Die Täter beschmierten ein Nebengebäude der Schule mit Schriftzügen und beschädigten zwei Scheiben. Der Sachschaden liegt bei etwa 400 Euro. Hinweise auf die Verursacher nimmt die Kripo in Detmold unter 05231 / 6090 entgegen.

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Parkende Fahrzeuge beschädigt

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Autos parken
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Detmold – Am Dienstagmorgen gegen 6:20 Uhr verlor eine 59-jährige Detmolderin in der Lemgoer Straße aus bislang unbekannter Ursache die Kontrolle über ihren Wagen und touchierte zwei parkende PKW. Die Fahrerin war mit ihrem grauen Ford in Richtung Detmold-Klüt unterwegs, als sie nach links von der Straße abkam und mit den parkenden Wagen kollidierte. Sie verletzte sich leicht und wurde in Klinikum gebracht. Der Wagen der 59-Jährigen und eins der beschädigten Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden liegt bei rund 39.000 Euro.

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