Soziale Medien

Detmold

Statement der KPB Lippe zu Vorwürfen gegen Bedienstete

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Polizeiauto - © Pixabay
Symbolfoto - © Pixabay

Detmold – Bei jeglichem Fehlverhalten ihrer Bediensteten prüft die KPB Lippe disziplinarrechtliche und strafrechtliche Ermittlungen. Auch bei Bekanntwerden der grob fehlerhaften Sachbearbeitung im Fall “Lügde” sind Disziplinar- sowie Strafverfahren gegen zunächst zwei Beamte eingeleitet worden.

Bei Hinzutreten weiterer Pflichtverletzungen dehnt die KPB Lippe laufende Disziplinarverfahren aus. Im Falle der Ermittlungen gegen zwei Kriminalbeamte, die im Fall Lügde ermittelt hatten, sind bei der internen Betrachtung ihrer Arbeit weitere gravierende Mängel in der Sachbearbeitung bekannt geworden. Diese sind nun ebenfalls Bestand der disziplinarrechtlichen Ermittlungen. Einzelheiten können wegen laufender Ermittlungen momentan nicht bekannt gegeben werden. Die KPB Lippe prüft umfänglich und direktionsübergreifend die bestehenden Geschäftsprozesse, um etwaige weitere Mängel identifizieren und abstellen zu können.

Am Wochenende wurde in den Medien über drei Polizeivollzugsbeamte in Lippe berichtet, gegen die wegen Sexualstraftaten ermittelt wurde. Es ist nachvollziehbar, dass die Bevölkerung – gerade vor dem Hintergrund der Ermittlungen im Fall “Lügde” – darüber besorgt ist. Wir bitten um Verständnis, dass wir aufgrund der Persönlichkeitsrechte der Beamten und zum Schutz ihrer Angehörigen keine weiteren Einzelheiten an die Öffentlichkeit geben werden.

Es handelt sich bei allen drei Fällen um abgeschlossene Verfahren, die justiziell und dienstrechtlich beurteilt wurden. Der Polizeivollzugsbeamte, der wegen Besitzes und Verschaffens von Kinderpornografie rechtskräftig verurteilt wurde, ist 2015 aus dienstlichen Gründen von der KPB Gütersloh nach Lippe versetzt worden und untersteht seitdem einer engen Dienst- und Fachaufsicht.

Grundsätzlich sieht das Rechtsstaatsprinzip in Strafen einen erzieherischen Effekt vor, mit der Möglichkeit zur Besserung und positiven Persönlichkeitsveränderung. Außerdem führt das Begehen einer Straftat nicht automatisch zur Entfernung aus dem Dienst, sondern obliegt einer Beurteilung des Einzelfalls durch das erkennende Gericht.

Bei der Verwendung von Beamtinnen und Beamten berücksichtigt die KPB Lippe selbstverständlich etwaige straf- bzw. disziplinarrechtliche Vorbelastungen. So waren diese drei Beamten zu keiner Zeit und in keiner Form mit den Ermittlungen im Fall “Lügde” betraut. Die Dienstorte aller drei befinden sich im Kreis Lippe, aber nicht in Detmold.

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Detmold

Kostenloses WLAN am Detmolder Bahnhof – Stadt Detmold und Freifunk Lippe e.V. versorgen Nah- und Fernreisende mit Freifunk

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Christian Vatterott (IT-Service der Stadt Detmold), Andreas Weniger (Feuerwehr Detmold) und Klaus Proppe (Freifunk Lippe e. V.) brachten den Freifunk-Router am Detmolder Bahnhof an. - © Stadt Detmold
Christian Vatterott (IT-Service der Stadt Detmold), Andreas Weniger (Feuerwehr Detmold) und Klaus Proppe (Freifunk Lippe e. V.) brachten den Freifunk-Router am Detmolder Bahnhof an. - © Stadt Detmold

Detmold. Bei blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein installierten die Stadt Detmold und der Freifunk Lippe e.V. am vergangenen Freitag am Detmolder Bahnhof einen Freifunk-Router. Damit ist der Bahnhofsvorplatz nun mit kostenlosem WLAN versorgt. „Täglich pendeln zahlreiche Menschen aus Detmold in die Region oder kommen in Detmold an. Dass wir da einen kostenlosen WLAN-Zugang zur Verfügung stellen, muss eine Selbstverständlichkeit sein“, sagt Sandra Müller von der Stabsstelle Digitalisierung der Stadt Detmold, „Ohne die engagierte Beteiligung der Detmolderinnen und Detmolder wäre das aber nicht möglich.“ Das WLAN, das nun am Bahnhof für alle frei zur Verfügung steht, wird nicht nur vom Begegnungszentrum der Stadt Detmold in der Paulinenstraße 65 bereitgestellt, sondern auch von der Versicherungsagentur Hillgraf. Andreas Donat, Geschäftsführer von Hillgraf, erklärte sich sofort bereit, das Projekt zu unterstützen, und stellt für alle Nah- und Fernreisenden über einen Freifunk-Router einen Teil seines Internets kostenfrei zur Verfügung.

Der Kartenausschnitt zeigt die Vernetzung des Freifunk-Routers am Bahnhof. - © Freifunk Lippe e. V.)

Der Kartenausschnitt zeigt die Vernetzung des Freifunk-Routers am Bahnhof. – © Freifunk Lippe e. V.)

Am Freitag war jedoch bis zum Schluss unklar, ob der Freifunk-Router wie geplant am Bahnhofsgebäude angebracht werden kann. Denn um den Router in einer Höhe von ca. 10 m Metern am Bahnhofsgebäude anbringen zu können, war die Feuerwehr der Stadt Detmold gefragt. „Wenn die Kolleginnen und Kollegen von der Feuerwehr jetzt alarmiert werden, drehen sie natürlich sofort um und fahren direkt zum Einsatzort“, erklärt Christian Vatterott vom IT-Service der Stadt Detmold. Um Punkt 13:30 Uhr traf die Feuerwehr dann aber wie geplant ein. Andreas Weniger brachte Klaus Proppe vom Freifunk Lippe e.V. und Christian Vatterott mit der Drehleiter in schwindelerregende Höhe. Der am Bahnhof verbaute Router ist mit Abstand das leistungsstärkste Modell, das die Stadt Detmold und der Freifunk Lippe e.V. bisher installiert haben. Um dem Denkmalschutz des Gebäudes gerecht zu werden, wurde der Router in einem speziellen, vom Landesdenkmalamt vorgegebenen Farbton lackiert.

Bereits seit 2017 kooperiert die Stadt Detmold mit dem Freifunk Lippe e.V., um die Kerninnenstadt mit freiem WLAN zu versorgen. Nach und nach werden nun auch zentrale Punkte außerhalb des Kerninnenstadtrings erschlossen. Der Freifunk Lippe e.V. und die Stadt Detmold laden Interessierte dazu ein, sich ehrenamtlich beim Freifunk Lippe zu engagieren oder sich mit einem eigenen Freifunk-Router am Freifunk-Projekt zu beteiligen. Interessierte können sich unter info@freifunk-lippe.de oder Tel. (05222) 7949672 melden.

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Detmold

Polizei fasst Einbrecher dank aufmerksamen Zeugen

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Einbrecher mit Sturmmaske und Taschenlampe
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Detmold – Dank eines aufmerksamen Nachbarn, konnte die Polizei in der Nacht zu Montag, 25.03.2019, einen Einbrecher auf frischer Tat fassen. Der 38-jährige Detmolder wurde vorläufig festgenommen.

Ein 36-jähriger Bewohner der Grünstraße meldete der Polizei gegen 02:10 Uhr verdächtige Geräusche und den Lichtschein einer Taschenlampe aus dem derzeit nicht bewohnten Nachbarhaus. Kurze Zeit später trafen die ersten Streifenwagen ein. Die Polizisten umstellten das Objekt und begannen das Wohnhaus zu durchsuchen.

Im Keller bemerkte ein Polizeibeamter eine geschlossene Tür, die augenscheinlich von innen zugehalten wurde. Mit Schwung öffnete der Beamte die Tür, hinter der sich der Einbrecher versteckt hielt. Die Polizeibeamten nahmen den 38-jährigen Täter vorläufig fest und transportierten ihn auf die Polizeiwache. Der Eigentümer des Hauses wurde informiert und erschien am Tatort. Beamte der Kriminalpolizei sicherten die Spuren.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durfte der Polizeibekannte die Wache am Montagmorgen wieder verlassen.

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Detmold

Heiligenkirchen. Betrunken Fassade einer Waschanlage beschädigt

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Auto, Frau - © Envato Elements
Symbolfoto - © Envato Elements

Lippe – Beim Rangieren stieß eine 81-jährige Autofahrerin am Sonntag, 24.03.2019, gegen die Waschanlage einer Tankstelle. Die stark alkoholisierte Detmolderin musste eine Blutprobe und den Führerschein abgeben.

Ein 20-jähriger Tankstellenangestellter bemerkte gegen 12:00 Uhr einen VW Polo, der auf dem Tankstellengelände an der Paderbornerstraße rangierte, um in Richtung der Zapfsäulen zu fahren.

Dabei stieß der Polo mit der rechten Front gegen das Gebäude der Waschlange. Die Fahrerin ließ das Auto stehen und ging anschießend in den Verkaufsraum. Da die Autofahrerin stark nach Alkohol roch, informierte der Angestellte die Polizei.

Den Beamten gegenüber äußerte die Seniorin aus Hiddesen, dass sie lediglich einen Schnaps getrunken habe.

Ein freiwillig durchgeführter Alkoholtest verlief deutlich positiv. Auf der Polizeiwache in Detmold wurde der 81-Jährigen eine Blutprobe entnommen.

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