Soziale Medien

Detmold

Streit auf Flohmarkt eskaliert

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Flohmarktstand
Symbolfoto - © Pixabay

Detmold – Auf einem Flohmarkt in der Detmolder Innenstadt kam es am Sonntagnachmittag zu einer Schlägerei mit mehreren Personen. Die Beteiligten gerieten über die Rückgabe eines angeblich defekten elektronischen Gartenwerkzeugs in Streit. Der 35-Jährige Käufer aus Lage habe das Gartenwerkzeug umtauschen wollen, was der ebenfalls 35-Jährige Verkäufer verneinte. Daraufhin versuchte er an die Kasse des Verkäufers zu gelangen, um sich das Geld eigenmächtig zu nehmen. Als dieser das verhindern wollte, kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung, bei der der Verkäufer von einem Begleiter des Käufers festgehalten und mit Fäusten geschlagen wurde. Durch die Auseinandersetzung wurde der Flohmarktstand verwüstet und auch die Frau des Verkäufers habe als „Unbeteiligte“ im Zuge der Rangelei Schläge abbekommen. Die beiden Käufer entfernten sich mit der Kasse vom Tatort, konnten durch den Verkäufer jedoch in der Nähe bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten werden. Da der Käufer keine Ausweispapiere mit sich führte, wurde er von den Beamten mit zur Wache genommen und im Anschluss an die Personalienfeststellung entlassen.

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Detmold

Elternlotsen für die Berufs- und Studienorientierung gesucht

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Diskussion in einem Stuhlkreis
Symbolfoto - © Envato Elements

Das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Kippe bildet ab September Elternlotsen in der Berufs- und Studienorientierung aus. In acht Modulen lernen die Interessierten neben den notwendigen Inhalten auch wichtige Ansprechpersonen für Themen der Berufswegeplanung kennen.

Die Elternlotsen werden mit ihrem Wissen in unterschiedlichen Organisationen tätig sein. Sie informieren die (neu-)zugewanderten Eltern, sodass diese ihre Kinder bei der Berufs- und Studienwahl optimal unterstützen können.

Die Referenten in der Schulung sind unter anderem Talentscouts, Mitarbeiter der Agentur für Arbeit, des Jobcenters, der Industrie- und Handels- sowie der Handwerkskammer. Diese Fachkräfte stehen mit den neuen Elternlotsen auch nach den Modulen in Kontakt.

Zugewanderte Eltern, die Deutsch nicht als Muttersprache haben, sind bei diesem Projekt genau richtig. Eine allgemeine Informationsveranstaltung zum Projekt und den Schulungsmodulen findet am Montag, 22. Juli, um 16:30 Uhr im Kreishaus Detmold, Raum 402, statt.

Weitere Informationen unter https://willkommen-in-lippe.de/arbeitsbereiche/projekte-und-programme/elternlotsen-in-der-berufs-und-studienorientierung/

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Detmold

Pivitsheide. Bargeld und Schmuck weg

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Vermummter Einbrechen mit Kerzenständer im Wohnzimmer
Symbolfoto - © Polizei

Detmold – Unbekannte drangen zwischen Freitagnachmittag und Montagabend in ein Einfamilienhaus „Am Hasselbach“ ein. Durch ein aufgebrochenes Fenster gelangten die Täter zunächst in die Garage und von dort aus in das Haus. Sie erbeuteten Schmuck und Bargeld. Der Wert der Beute steht noch nicht abschließend fest. Ihre Beobachtungen in dem Zusammenhang nimmt die Kripo unter der Rufnummer 05231/6090 entgegen.

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Detmold

Rat beschließt Gründung einer kommunalen Wohnungsgenossenschaft

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Sitzung
Symbolfoto - © Envato Elements

Detmold. In seiner Sitzung am 11. Juli hat der Rat der Stadt Detmold mehrheitlich die Gründung einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft zur Entwicklung der ehemaligen Britensiedlung im Bereich Immelmannstraße beschlossen. Ziel der Genossenschaft ist es, sozialen und bezahlbaren Mietwohnraum zu schaffen. Das Genossenschaftswesen hat sich seit langer Zeit als Modell für die Schaffung und Verwaltung von bezahlbarem und qualitativ angemessenem Wohnraum etabliert: „Mit diesem innovativen und bisher einmaligen Modell einer kleinen Genossenschaft setzen wir ein deutliches Zeichen für die kommunale Stadtentwicklung im Quartier der ehemaligen Britensiedlung.“, erläutert Bürgermeister Rainer Heller die Zielsetzung der gefassten Beschlüsse.

Die betreffende Siedlung besteht aus 44 Doppel- und Reihenhäusern, die früher von Angehörigen der britischen Streitkräfte zu Wohnzwecken genutzt wurden. Die Gebäude sind in einem befriedigendem bis ausreichenden Erhaltungszustand und wurden bereits Ende April durch die Stadt von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) erworben. Ein Teil der Gebäude ist von der Stadt Detmold seit mehreren Jahren für die Unterbringung von Geflüchteten angemietet worden, die auch weiterhin zu diesem Zweck zur Verfügung gestellt werden sollen.

Diese Wohnsiedlung soll insgesamt neu strukturiert und entwickelt werden mit dem Ziel, dort ein einheitlich wirkendes Wohnquartier zu schaffen mit bezahlbarer Mietwohnraum, der dem derzeitigen und dem zukünftigen Bedarf in der Stadt Detmold gerecht wird. „Wir streben eine Durchmischung der Bewohner mit verschiedenen sozialen und/oder wirtschaftlichen Hintergründen an“, so Bürgermeister Heller.

Nach dem grundsätzlichen Ratsbeschluss erfolgt nun die Genossenschaftsgründung in mehreren rechtlichen Schritten, die mit der Durchführung einer ersten Gründungsversammlung direkt nach der Ratssitzung bereits eingeleitet worden ist. Mit der Bestandsaufnahme der Gebäude und der Sanierungsplanung wird kurzfristig begonnen.

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