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Gütersloh

Neues Stadt- und Kreisarchiv – Rohbauarbeiten fast abgeschlossen

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Gütersloh. Die Rohbauarbeiten am neuen Stadt- und Kreisarchiv neigen sich langsam dem Ende zu. Der Umbau des ehemaligen Schulgebäudes an der Moltkestraße 47 in Gütersloh schreitet voran und ist auch von außen deutlich sichtbar. Der Anbau auf dem Schulhof ist inzwischen von allen Seiten geschlossen, das Erdgeschoss des Stelzenbaus und die Fenster wurden zugemauert. „In dem Anbau wird das klimatisierte Magazin des Archivs seinen Platz finden“, erläutert Kreisarchivar Ralf Othengrafen.

Der neue Verbindungstrakt zwischen Anbau und historischem Gebäude ist ebenfalls als Rohbau fertiggestellt. Er ermöglicht es zukünftig, auf allen drei Geschossen trockenen Fußes aus dem Magazin in den Altbau zu gelangen, wo die Büros, die Werkstatt und der Öffentlichkeitsbereich untergebracht sein werden. Der Fortschritt am Rohbau zeigt sich auch daran, dass die Dachdecker bereits ihre Arbeit aufgenommen haben.

„Sobald der Rohbau komplett fertig ist, werden wir die Fenster vermessen und bestellen“, berichtet die zuständige Architektin Birgit Melisch über die anstehenden Arbeiten. „Die Türen sind schon in Auftrag gegeben und können – sobald geliefert – eingebaut werden. Außerdem beginnen die Gewerke für technische Gebäudeausrüstung mit den Arbeiten.“

Und wie sieht es mit dem Zeitplan aus? „Trotz einiger unvorhersehbarer Herausforderungen entwickelt sich der Baufortschritt, das kalte Wetter wirft uns allerdings im Zeitplan etwas zurück“, erläutert Anke Dreier von der Abteilung Gebäudewirtschaft des Kreises Gütersloh. Im Moment gehe man davon aus, den Bau Ende August fertigstellen zu können. Insgesamt zeigen sich aber alle Verantwortlichen zuversichtlich. Wirkliche Probleme gebe es nicht. Es handelt sich vor allem um lösbare Aufgaben wie zum Beispiel marode Abwasserleitungen, die neu verlegt werden müssen.

Auch im Innern schreiten die Arbeiten weiter voran. Der Fahrstuhlschacht, mehrere Wanddurchbrüche sowie die neuen Treppen zum Verbindungstrakt zeugen vom Vorankommen. Auch die neuen Hausherren, Stephan Grimm vom Stadtarchiv und Ralf Othengrafen vom Kreisarchiv, zeigen sich von den Baufortschritten sehr angetan und freuen sich auf ihr neues Domizil

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Gütersloh

Raub auf Geldboten – Täter flüchtet mit Beute

mm

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Pistole - © Envato Elements
Symbolfoto - © Envato Elements

Gütersloh – Am 23.04.19, gegen 14:40 Uhr, überfiel ein bislang unbekannter Täter zwei Angestellte eines Einkaufszentrums an der Rhedaer Straße.

Die Angestellten wollten die Einnahmen zu einem Geldinstitut bringen, als sie auf dem Parkplatz des Marktes von dem Täter mit einer Pistole bedroht wurden. Dieser forderte die Herausgabe des Geldes. Anschließend flüchtete der Täter mit der Beute in Richtung Innenstadt. Die beiden Opfer, 23 bzw. 21 Jahre, blieben unverletzt.

Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung ergaben sich Hinweise auf eine kleine Waldschonung an der Wiedenbrücker Straße. Das Gelände wurde umstellt und anschließend durchsucht. Zur Unterstützung der Suchmaßnahmen wurden zwei Diensthundeführer aus Warendorf und ein Polizeihubschrauber aus Dortmund angefordert.

Die eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen führten bislang nicht zur Festnahme des Täters.

Täterbeschreibung:

  • männlich
  • ca. 25 Jahre
  • etwa 180 – 190 cm groß
  • lockige Haare
  • grauer Kapuzenpullover
  • schwarze Jogginghose
  • dunkler Schal
  • Sonnenbrille

Zeugen werden gebeten sich mit der Polizei in Gütersloh, Tel. 05241-869-0, in Verbindung zu setzen.

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Gütersloh

Reifen von Fahrzeugen in Gütersloh zerstochen

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Reifen platt - © Pixabay
Symbolfoto - © Pixabay

Gütersloh – In der Nacht zu Karfreitag (19.04.) zerstachen bislang unbekannte Täter mehrere Reifen von abgeparkten Fahrzeugen im Bereich der Eichenallee und dem Knickweg.

In der Zeit zwischen Donnerstagabend, 23.00 Uhr und Karfreitag, 05.40 Uhr wurden nach bisherigen Informationen an 11 Fahrzeugen jeweils ein Vorderreifen zerstochen.

Die Polizei Gütersloh sucht Zeugen. Wer kann Angaben zu verdächtigen Personen in dem Bereich Eichenallee und Knickweg machen? Hinweise nimmt die Polizei Gütersloh unter der Telefonnummer 05241 869-0 entgegen.

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Gütersloh

Kreisweite Verkehrskontrollen an “Car-Freitag”

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Halt Polizei - © Polizei
Symbolfoto - © Polizei

Gütersloh – Am Freitag, den 19.04.2019 führte der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Gütersloh zusammen mit dem Kreis Gütersloh einen Sondereinsatz aus Anlass des “Car-Freitag” im Zeitraum von 14:00 bis 23:00 Uhr durch.

Wie in den letzten Jahren versammelten sich, an den im Kreisgebiet Gütersloh bekannten Treffpunkten, jeweils bis zu 50 Fahrzeugführer mit ihren modifizierten Pkw. Diese stellten – mit Genehmigung der jeweiligen Hausrechtsinhaber – auf den Parkplätzen ihre Fahrzeuge zur Schau. Im Bereich dieser Treffpunkte wurden die Fahrer durch die Polizei zur frühzeitigen Intervention szenetypischer Straftaten und Ordnungswidrigkeiten angesprochen und die Fahrzeuge hinsichtlich technischer Veränderungen überprüft. Eine große Anzahl der “Tuner” nutzten das schöne Wetter, um ihre Fahrzeuge unter Beachtung der Verkehrsvorschriften vorzuführen. Bei vier Kraftfahrzeugführern wurde aufgrund technischer Veränderungen ein Verwarngeld durch die Polizei erhoben.

Parallel zum polizeilichen Einsatz führte der Kreis Gütersloh an wechselnden Standorten – mit Relevanz zu den bekannten Treffpunkten – Geschwindigkeitsüberwachungen durch. Hier fielen an diesem Feiertag einige Fahrzeugführer durch zu hohe Geschwindigkeiten auf: es wurden insgesamt 467 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt. 411 Fahrzeugführer erwartet ein Verwarngeld und gegen 56 weitere wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Neun Fahrer müssen zudem mit einem Fahrverbot rechnen. Der ‘Spitzenreiter’ befuhr die Verler Straße in Gütersloh innerorts bei erlaubten 50 km/h mit 130 Stundenkilometern. Neben einem Bußgeld von 680 Euro erwarten den Fahrer ein Fahrverbot von drei Monaten sowie zwei Punkte in Flensburg.

Die Geschwindigkeits- und Fahrzeugkontrollen werden im Kreis Gütersloh konsequent und regelmäßig fortgesetzt, um schwere Verkehrsunfälle zu verhindern und das Geschwindigkeitsniveau nachhaltig zu senken. Daher wird die Polizei Gütersloh zusammen mit dem Kreis und der Stadt Gütersloh sowie der Verkehrswacht wiederkehrend präventive und repressive Maßnahmen durchführen.

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