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Gütersloh

Achtung – Werkzeugdiebe unterwegs – Diebstähle aus Firmenfahrzeugen

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Autodieb beim Hantieren mit einem Schraubenzieher
Symbolfoto - © Freepik

Kreis Gütersloh / Steinhagen / Herzebrock-Clarholz / Halle – In den vergangenen Wochen häufen sich im Kreis Gütersloh die Fälle, bei denen vorwiegend aus Firmenfahrzeugen hochwertige Werkzeuge gestohlen werden. Ein Schwerpunkt im Kreis Gütersloh ist dabei nicht feststellbar, vielmehr scheinen die Täter dort zuzugreifen, wo sich günstige Gelegenheiten ergeben.

Und diese gibt es zuhauf: In Fahrzeugen von Firmen, die in den entsprechenden Branchen tätig sind, befinden sich vielfach hochwertige Werkzeuge. Oftmals sind diese Fahrzeuge nach Feierabend an den Wohnanschriften der Mitarbeiter geparkt oder befinden sich vor oder an dem Firmengelände.

Aus verständlichen Gründen werden diese Fahrzeuge in den Abend- und Nachtstunden oftmals nicht entladen. Das verspricht jedoch für verschiedene Tätergruppen, die häufig gezielt und auf Auftrag handeln, reiche Beute:

Die Firmentransporter sind schnell aufgebrochen, die Werkzeuge dann gestohlen und die Beute oftmals reichhaltig. Das ganze dauert wenige Minuten, der Schaden und der Ärger für die betroffenen Firmen sind jedoch groß, nur selten gibt es Zeugen für diese Taten.

Obwohl die Polizei diese Taten im Auge hat und gerade in den Nachtstunden gezielte Maßnahmen durchführt, kann unsere Empfehlung nur sein, die Firmenfahrzeuge regelmäßig zu entladen und die Werkzeuge nicht in den Wagen zu lassen!

Zu den Fahrzeugaufbrüchen – alle in der Nacht zu Mittwoch (10.04.) – im Einzelnen:

Steinhagen – In der Nacht zu Mittwoch (10.04.) drangen bislang unbekannte Täter in einen Ford Transit ein, der an der Raiffeisenstraße geparkt worden war. Mit den vorgefundenen Werkzeugen flüchteten die Diebe dann wieder vom Tatort.

Gütersloh – In derselben Nacht wurden zwei Firmenfahrzeuge geöffnet, die an der Straße Auf dem Knüll geparkt worden waren. Auch hier wurde in beiden Fällen das Werkzeug daraus gestohlen. Auch in der Jägerstraße wurde ein Renault Transporter angegangen, in dem sich zwei Werkzeugkoffer befanden. Diese wurde entwendet. Im Grenzweg versuchten die Täter ebenfalls einen Firmenfahrzeug gewaltsam zu öffnen. In diesem Fall scheiterten die Täter jedoch.

Herzebrock-Clarholz – Durch gewaltsames Öffnen der Schiebetür versuchten die Täter, ein Firmenfahrzeug zu öffnen, das an der Wagenfeldstraße geparkt worden war. Das gelang jedoch nicht. Unverrichteter Dinge flüchteten die Täter in unbekannte Richtung.

Halle – Hier öffneten die Täter die Hecktür eines VW Crafters, der vor einem Haus an der Kantstraße abgestellt worden war. Auch in diesem Fall wurden Werkzeuge entwendet.

In allen Fällen sucht die Polizei Zeugen.

Wer hat an den jeweiligen Tatorten verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet? Wer kann sonst Hinweise geben oder hat verdächtige Beobachtungen gemacht?

Angaben dazu nimmt die Polizei in Gütersloh unter der Telefonnummer 05241 869-0 entgegen.

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Gütersloh

Schlägerei an der Schlingbreede – Zeugen gesucht

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Körperverletzung
Symbolfoto - © Envato Elements

Gütersloh – Am Mittwochabend (21.08., 18.30 Uhr) kam es an der Schlingbreede zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen.

Zunächst gab es eine Unterhaltung an einem geparkten Mercedes zwischen zwei jugendlichen Personengruppen. Zeugen gaben an, dass anschließend eine weitere Gruppe auf die jungen Männer zugekommen sei. Daraufhin kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Den Zeugenangaben nach, griffen die bislang unbekannten Männer die an dem geparkten Auto stehende Gruppe der 19- bis 21-Jährigen unter anderem mit einem Baseballschläger an.

Anschließend flüchteten die Unbekannten. Bei der Auseinandersetzung verletzten sich zwei Jugendliche leicht.

Die Polizei sucht Zeugen. Wer kann Angaben zu dem Vorfall machen? Die flüchtenden jungen Männer konnten wie folgt beschrieben werden: Alle sprachen gebrochenes deutsch und trugen schwarze T-Shirts. Eine Person aus der Gruppe trug eine olivefarbene Hose und eine Bauchtasche.

Angaben dazu nimmt die Polizei Gütersloh unter der Telefonnummer 05241 869-0 entgegen.

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Gütersloh

Ab 2020 betreibt der Kreis die 112 mit eigenem Personal

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Rückseite eines Transporters des Rettungsdienstes
Symbolfoto - © Pixabay

Gütersloh. Der Kreis Gütersloh ist Träger der Kreisleitstelle für den Rettungsdienst, Brand- und Katastrophenschutz, die in der Feuer- und Rettungswache der Stadt Gütersloh untergebracht ist und mit eigenem Personal der Stadt betrieben wird. Die Kreisleitstelle und die Einsatzzentrale der Feuerwehr der Stadt Gütersloh werden seit 1994 aus wirtschaftlichen und organisatorischen Gründen gemeinsam betrieben. In der Kreisleitstelle werden alle aus dem Kreisgebiet über die Notrufnummer 112 eingehenden Notrufe und Anforderungen von Krankentransporten entgegengenommen, abgefragt und insbesondere durch Disposition der erforderlichen Einsatzmittel bearbeitet. Aufgrund der Entwicklungen der vergangenen Jahre und erkennbarer Veränderungen, auf die die Leitstellen reagieren müssen, haben sich die Kreis- und die Stadtverwaltung nach intensiven Gesprächen dahingehend geeinigt, dass der Kreis die Leitstelle ab dem 1. Januar 2020 mit eigenem Personal betreiben soll. Der räumliche Verbund und der gemeinsame Betrieb von Kreisleitstelle und städtischer Einsatzzentrale bleiben erhalten.

Um einen reibungslosen Übergang zum Jahreswechsel zu gewährleisten, werden 18 städtische Mitarbeiter, darunter deren Leiter, zwei IT-Spezialisten, sieben Lagedienstführer und acht Disponenten, die sich alle dazu bereiterklärt haben, zum Kreis wechseln. Um alle über die 112 eingehenden Notrufe entgegennehmen und die erforderlichen Einsätze disponieren zu können, sind aufgrund der jüngsten gutachterlichen Überprüfung insgesamt 32 Stellen eingeplant. Bislang sind in der Kreisleitstelle neben festen Disponenten auch sogenannte Springer eingesetzt worden. Letztere versehen nicht nur ausschließlich Leitstellendienst, sondern werden im Wechsel auch im Brandschutz, in der Hilfeleistung und im Rettungsdienst eingesetzt. Als Vorteile dieser Springer-Lösung wurden bislang der Erhalt des Praxisbezugs der Leitstellenmitarbeiter, eine flexible Dienstplanung insbesondere bei Krankheitsausfällen und die gute personelle Verstärkung in besonderen Unwetter- und Einsatzlagen gesehen.

„Die technischen, fachlichen und medizinischen Anforderungen in der Kreisleitstelle haben sich in den vergangenen, vor allem aber in den letzten Jahren erheblich geändert“, erklärt Thomas Kuhlbusch, Dezernent für Gesundheit, Ordnung und Recht beim Kreis Gütersloh. Dies sind zum Beispiel die Einführung einer neuen Software für das Einsatzleitsystem, die Umstellung auf eine georeferenzierte Disposition, die Integrierung und Fortentwicklung der strukturierten Notrufabfrage sowie Ausbildung von Notfallsanitätern.“ Kuhlbusch ergänzt: „Dadurch sind die Anforderungen, die das Leitstellenpersonal erfüllen muss, deutlich gestiegen. Insbesondere die Aus- und Fortbildung des Personals wird sich dadurch zukünftig noch erhöhen. In der Konsequenz bedeutet das für uns, dass wir aus Gründen der Qualitätssicherung künftig in der Kreisleitstelle nur noch feste Disponenten einsetzen werden.“

„Geänderte und sich weiter verändernde Rahmenbedingungen haben dazu geführt, sich von der bislang bewährten Kooperationsform trennen zu wollen. Damit entfallen zwangsläufig auch die bisherigen Vorteile“, stellt Christine Lang, Erste Beigeordnete und Feuerwehrdezernentin der Stadt Gütersloh, fest. „Mit der Abkehr vom Einsatz der Springer ist zugleich der eigentliche Sinn der Personalgestellung entfallen“, so Lang. „In Zukunft wird die fachliche und finanzielle Verantwortung des Kreises mit der organisatorischen und personalwirtschaftlichen Steuerung beim Kreis in einer Hand liegen“, verdeutlicht Kuhlbusch die Vorteile der neuen Regelung. „Dies ist deshalb wichtig, weil die anstehende Reform der Notfallversorgung, die insbesondere eine Koordinierung des kassenärztlichen Notdienstes, der über die 116 117 erreicht werden kann, und der über die 112 bei den Leitstellen eingehenden Notrufe gewährleisten soll, weitere Änderungen und eine weitergehende Spezialisierung notwendig machen wird. Da ist es gut, wenn die fachlichen und personellen Veränderungen aus einer Hand gesteuert werden können“, betont Kuhlbusch mit Blick auf die Zukunft.

Stadt- und Kreisverwaltung sind sich einig, dass die Personalgestellung in der jetzigen Form mit Ablauf des 31. Dezembers 2019 enden soll. Um einen reibungslosen Übergang zu erreichen und alle derzeit offenen Stellen möglichst schnell zu besetzen, will der Kreis fünf neue Disponenten zum 1. Oktober einstellen und weitere Stellen ausschreiben, um möglichst bald das nach der letzten gutachterlichen Überprüfung festgelegte Soll von 26 Disponenten-Stellen besetzen zu können. „Der Kreis wird weiterhin die Aufgabe der städtischen Einsatzzentrale wahrnehmen, so dass die seit langem bewährte Zusammenarbeit unter einem Dach bestehen bleibt und die beiderseitigen wirtschaftlichen Vorteile erhalten bleiben“, betont Christine Lang.

Aktuell befindet sich die Kreisleitstelle noch in der Feuer- und Rettungswache an der Friedrich-Ebert-Straße 40 bis 42. Ende des Jahres steht der gemeinsame Umzug in den Neubau an, der sich, einige hundert Meter weiter, ebenfalls an der Friedrich-Ebert-Straße befindet. Ausgestattet mit neuester Technik wird die Kreisleitstelle Ende dieses Jahres dort ihren Betrieb fortsetzen. Vertraglich ist der gemeinsame Betrieb von Kreisleitstelle und städtischer Einsatzzentrale bis mindestens Ende 2029 festgelegt. „Mit der vertraglichen Neuregelung ist auch für die Zukunft ein wirksamer und zugleich wirtschaftlicher Bevölkerungsschutz in der Stadt Gütersloh und im ganzen Kreis Gütersloh sichergestellt“, betonen Lang und Kuhlbusch mit Blick auf die langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit, die unter veränderten Rahmenbedingungen fortgesetzt wird.

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Gütersloh

Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss – eine Schweverletzte

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Seniorin am Steuer
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Gütersloh – Auf der Carl-Miele Straße ereignete sich am Mittwochnachmittag (22.08., 17.35 Uhr) ein Verkehrsunfall.

Eine 74-jährige Gütersloherin befuhr die Carl-Miele Straße in Richtung Annenstraße. In Höhe einer Linkskurve, welche sich im Bereich des Miele Haupteingangs befindet, kam die Dame mit ihrem Renault nach rechts von der Straße ab und touchierte dabei eine Fahrradfahrerin. Die 68-jährige Radfahrerin stürzte und verletzte sich schwer. Mit einem Rettungswagen wurde sie in ein Krankenhaus gefahren.

Während der Unfallaufnahme war in der Atemluft der 74-jährigen Autofahrerin Alkoholgeruch wahrnehmbar. Ihr wurde in einem nahegelegenen Krankenhaus eine Blutprobe entnommen. Ihr Führerschein wurde sichergestellt.

Das Auto und das Fahrrad waren nach dem Zusammenstoß nicht mehr fahrbereit. Für die Dauer der Unfallaufnahme wurde der Bereich um die Unfallstelle abgesperrt.

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