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Harsewinkel

Autofahrer dürfen außerorts nicht immer die zulässige Höchstgeschwindigkeit fahren

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Schmaler Wirtschaftsweg
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Gütersloh / Harsewinkel. Der Kreis Gütersloh ist in vielen Teilen ländlich geprägt. Besonders in den Außenbereichen gibt es zahlreiche Wirtschaftswege, auf denen außerorts keine Geschwindigkeitsbegrenzung angeordnet ist. Dort sind Autofahrer verpflichtet, nur so schnell zu fahren, wie dies die Lage im Straßenverkehr und die Rücksicht auf andere zulassen, auch wenn die Höchstgeschwindigkeit von 100 Stundenkilometern gilt. Auf diesen Grundsatz, den jeder noch aus der Fahrschule kennen müsste, weist die Straßenverkehrsbehörde des Kreises hin. Diesbezüglich hatte es im Außenbereich von Harsewinkel kürzlich Diskussionen gegeben. Was dort gilt, gilt auch für viele andere Straßen im Kreisgebiet.

„Von jedem Fahrschüler und erst Recht von jedem Führerscheinbesitzer darf zu Recht erwartet werden, dass er die notwendigen Kenntnisse der Straßenverkehrsordnung besitzt, sich im Straßenverkehr rücksichtsvoll verhält und die Geschwindigkeit stets an die Situation anpasst“, erklärt Bernhard Riepe, zuständig für die Verkehrslenkung beim Kreis. „Leider scheint sich vielfach der Irrglaube festgesetzt zu haben, dass man außerhalb geschlossener Ortschaften auf Straßen, die keine zusätzliche Beschränkung der maximal zulässigen Höchstgeschwindigkeit durch ein Verkehrszeichen aufweisen, 100 Stundenkilometern fahren darf.“ Wer sich jedoch so verhalte, missachte die Grundregel des Paragrafen 1 der Straßenverkehrsordnung (StVO). Danach erfordert die Teilnahme am Straßenverkehr ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme. Jeder Verkehrsteilnehmer hat sich danach so zu verhalten, dass kein anderer geschädigt, gefährdet oder – mehr als nach den Umständen unvermeidbar – belästigt wird.

Nach Paragraf 3 der StVO ist die Geschwindigkeit zudem immer den Straßen-, Verkehrs-, Sicht- und Wetterverhältnissen sowie den persönlichen Fähigkeiten des Fahrers und den besonderen Eigenschaften von Fahrzeug und Ladung anzupassen. Es darf auch nur so schnell gefahren werden, dass innerhalb der übersehbaren Strecke gehalten werden kann. Auf Fahrbahnen, die so schmal sind, dass dort entgegenkommende Fahrzeuge gefährdet werden könnten, muss jedoch so langsam gefahren werden, dass mindestens innerhalb der Hälfte der übersehbaren Strecke gehalten werden kann.

Und schließlich muss sich jeder Autofahrer gegenüber den verkehrsschwachen Personen, wie Kindern, hilfsbedürftigen und älteren Menschen, insbesondere durch Verminderung der Geschwindigkeit und durch Bremsbereitschaft so verhalten, dass diese nicht gefährdet werden.

„Wer dies beherzigt, wird auf kleinen, schmalen Straßen und Wirtschaftswegen im Außenbereich des Kreises Gütersloh deutlich langsamer als 100 Stundenkilometer fahren“, erläutert Riepe. Gefährdungen und Belästigung von anderen Verkehrsteilnehmern und Anwohnern, wie jüngst in Harsewinkel an der Straße In der Egge vorgetragen, gehörten dann der Vergangenheit an.

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Harsewinkel

Minderjähriger Ladendieb wehrt sich

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Supermarkt
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Harsewinkel – Am Dienstagmittag (16.07., 13.20 Uhr) wurde ein 16-jähriger Ladendieb in einem Lebensmittelmarkt an der Alten Brockhäger Straße auf frischer Tat ertappt.

Mitarbeiter des Marktes beobachteten die Tat und sprachen den jungen Mann an. Dieser wehrte sich und versuchte zu fliehen. Er musste durch die Mitarbeiter festgehalten werden.

Die unterdessen hinzugerufenen Polizeibeamten leiteten ein Ermittlungsverfahren ein und übergaben den Jungen an seine Erziehungsberechtigten.

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Harsewinkel

Unfall mit verletztem Fahrradfahrer – Flucht

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Angelehntes Fahrrad
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Harsewinkel – Am Freitag (05.07., 09.35 Uhr) kam es auf dem Südring zu einem Verkehrsunfall.

Ein 23-jähriger Fahrradfahrer fuhr den Südring in Richtung Harsewinkel entlang. Dabei kam es zu einem Zusammenstoß mit einem Autofahrer, welcher aus der gleichen Richtung fuhr und beabsichtigte nach links auf ein Tankstellengelände abzubiegen. Der Fahrradfahrer stürzte und verletzte sich dabei leicht. Nach einem kurzen Gespräch zwischen beiden Unfallbeteiligten setzte der Autofahrer seine Fahrt fort, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern.

Es handelte sich bei dem Auto um einen grauen, bzw. silberfarbenen Opel. Möglicherweise um das Modell Meriva.

Die Polizei Gütersloh sucht Zeugen. Wer hat rund um den angegebenen Tatzeitraum am Tatort oder in dessen Umgebung verdächtige Wahrnehmungen gemacht? Hinweise und Angaben dazu nimmt die Polizei Gütersloh unter der Telefonnummer 05241 869-0 entgegen.

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Autofahrt durch Parkgelände – Zeugen gesucht

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Das Gesicht eines Mannes im Rückspiegel
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Harsewinkel – Am Freitag (14.06., 20.00 Uhr) wurde die Polizei über einen Pkw informiert mit welchem durch ein Parkgelände gefahren wurde. Das Auto wurde an der Dechant-Budde Straße angetroffen. Zeugen meldeten, dass der Mercedes zuvor in unmittelbarer Nähe durch das Parkgelände in Richtung des Moddenbachtals entlang fuhr. Auf dem Parkgelände kam dem Auto eine Gruppe von Fahrradfahrern entgegen. Mindestens ein Fahrradfahrer musste dem Auto ausweichen, um einen Zusammenstoß zu verhindern.

Wir suchen Zeugen aus dieser Fahrradfahrergruppe. Wer kann Angaben dazu machen? Diese nimmt die Polizei Gütersloh unter der Telefonnummer 05241 869-0 entgegen.

Bei der Kontrolle des Autofahrers und seines Beifahrers wurden Betäubungsmittel aufgefunden. Ein durgeführter Test ergab bei dem Fahrer des Wagens einen positiven Wert. Ihm wurde in einem nahegelegenen Krankenhaus eine Blutprobe entnommen. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

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