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Herford

Stickstoffdioxid-Messung in Herford

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Abgas - © Envato Elements
Symbolfoto - © Envato Elements

Seit August 2018 wird im Herforder Stadtgebiet an drei Stellen der Ausstoß von Stickstoffdioxid gemessen.
Gemessen wird für den Zeitraum von 1 Jahr an der Mausefalle, am Alten Markt und an der Rennstraße.

Die Messungen erfolgen monatsweise über so genannte Passivsammler. Ein Labor ermittelt anhand der Teströhrchen die Belastung der Luft. Für die drei Standorte wurden von August bis November 2018 folgende Mittelwerte gemessen:

Rennstraße
29,3 µg/m³ (Mikrogramm pro Kubikmeter)

Alter Markt
23,5 µg/m³

Mausefalle
26,6 µg/m³

Zum Schutz der menschlichen Gesundheit wurde europaweit für Stickstoffdioxid der 1-Stunden-Grenzwert von 200 µg/m3 festgelegt, der nicht öfter als 18-mal im Kalenderjahr überschritten werden darf. Der Jahresgrenzwert beträgt nach Angaben des Umweltbundesamtes 40 µg/m³.

„Die Grenzwerte werden nach den bisherigen Messungen nicht überschritten“, sagt Bürgermeister Tim Kähler. „Es ist gut zu wissen, dass für die Bürgerinnen und Bürger hier keine erhebliche Gesundheitsgefährdung besteht. Der Handlungsbedarf für eine Umgestaltung des Neuen Marktes besteht aus meiner Sicht jedoch weiterhin, im Zusammenhang mit der generellen Neuaufstellung des ÖPNV in Herford und vor dem Hintergrund unserer Stadtentwicklungsziele.“

Stickstoffdioxid entsteht vor allem im Straßenverkehr. Bei längerer Einwirkung bzw. Belastung kann dies zu Atemwegserkrankungen führen.
Im Fokus der aktuellen Abgas-Messungen steht der Alte Markt durch die zahlreichen Busse am so genannten „Rendezvous-Punkt“ und die Frage, ob hier zukünftig eine andere Verkehrsplanung für die Busse geplant wird.

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Herford

Müllaktion 2019: Wir räumen Herford auf!

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Müll sammeln - © Envato Elements
Symbolfoto - © Envato Elements

Es ist wieder soweit: „Wir räumen Herford auf“ geht in die nächste Runde. Vom 5. bis 7. April 2019 startet zum 3.Mal das große Müllsammel-Wochenende. Wie schon in den Vorjahren haben wieder etliche Herforder Schulen und Kitas zugesagt,  Müll zu sammeln, damit Herford sauberer wird.
Bürgermeister Tim Kähler freut sich sehr über diese Unterstützung und hofft, dass auch noch mehr Herforderinnen und Herforder am Müllsammel-Wochenende mitanpacken.

„In den vergangenen 2 Jahren haben wir bei den Aufräumaktionen in unserer Stadt über 2 Tonnen Müll gesammelt, darunter Sperrmüll, Hausmüll, Reifen und vieles mehr. Das war ein toller Erfolg“, sagt Bürgermeister Tim Kähler. „Es ist schlimm, dass einige Menschen ihren Müll einfach so illegal entsorgen und dadurch unsere Parks, Spielplätze und Waldstücke verschandeln. Mit der Müll-Aktion wollen wir auch ein Zeichen gegen die Vermüllung unserer Stadt setzen.“

Wie schon in den Vorjahren können sich die aktiven Müllsammler die Müllsäcke in den Tagen vorher bei der SWK an der Goebenstraße abholen. Mögliche Sammelorte: in der Nachbarschaft, auf dem Spielplatz, im Wäldchen, usw. Die gefüllten Säcke werden später kostenlos bei der SWK abgegeben oder in die zwei Mulden geworfen, die vom 5. bis 7. April am Ludwig-Jahn-Stadion und am Güterbahnhof stehen.

Bürgermeister Tim Kähler selbst greift natürlich auch zur Müllzange. Er wird in diesem Jahr gemeinsam mit Kindern der Grundschule Eickum, Stedefreunder Str. 48, den Müll einsammeln. Treffpunkt an der Schule: Freitag, 5. April 2019, 10 Uhr

Die Müllaktion wird erstmals auch in den sozialen Netzwerken beworben. Bei Twitter: @StadtHerford und jetzt auch bei Facebook: herford.de

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Herford

Nach Masernfall im Kreis Herford rät Gesundheitsamt zur Impfpasskontrolle

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Impfpass - © Pixelio, Tim Reckmann
Symbolfoto - © Pixelio, Tim Reckmann

Kreis Herford. Im Kreis Herford gibt es einen aktuellen Masernfall. Die hochansteckende Erkrankung ist bei einem nicht geimpften Mann festgestellt worden, bislang sind keine weiteren Masernerkrankungen bekannt.

Bei dem Infizierten handelt es sich um einen Mitarbeiter des Rettungsdienstes der Stadt Bünde.   Um weitere Masern-Ausbrüche zu verhindern, wird derzeit der Impfschutz aller Kolleginnen und Kollegen der Feuer- und Rettungswache Bünde untersucht. Auch Patientinnen und Patienten, die mit ihm in Berührung kamen, sind informiert und werden ggf. untersucht. Nur geimpfte und vor Masern immune  Personen übernehmen derzeit den Rettungsdienst. Der Rettungsdienst ist bis auf weiteres sichergestellt.

Masern sind nicht mehr nur eine „Kinderkrankheit“, sondern betreffen auch Erwachsene. Die Masern können auch zu  Komplikationen wie z.B. Lungenentzündungen und Gehirnentzündungen führen. In diesem Zusammenhang rät das Gesundheitsamt, den eigenen Impfpass regelmäßig kontrollieren zu lassen – auch vor einer Reise ist es sinnvoll, den Impfschutz vom Hausarzt auf seine Vollständigkeit überprüfen zu lassen.

Insgesamt ist die Impfquote gegen Masern, Mumps, Röteln und Windpocken bei Kindern im Kreisgebiet sehr hoch: Nach den in den Schuleingangsuntersuchungen gesichteten Impfpässen liegt die Impfquote des vollständigen Impfschutzes im Kreis Herford bei den untersuchten Kindern stets über 95 %. Auch im Erwachsenenalter ist ein guter Impfschutz wichtig, daher sollten fehlende Impfungen  nachgeholt werden, bzw. der Impfschutz aufgefrischt werden.

Weitere Informationen von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung  unter

https://www.infektionsschutz.de/erregersteckbriefe/masern/

oder beim Arzt oder in der Apotheke oder beim Gesundheitsamt des Kreises Herford (montags – donnerstags von 8-16 Uhr und freitags von 8-13Uhr) unter Tel.: 05221 – 13 2115.

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Herford

Personenandrang vor Großdiskothek – Polizei muss Zugang kontrollieren

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Eine Gruppe Polizisten in der Innenstadt
Symbolfoto - © Polizei

Heford – In den späten Abendstunden am Freitag (08.03.), gegen 22:25 Uhr, erhielt die Polizei einen Notruf aus der Innenstadt. Vor einer Großdiskothek war es aufgrund einer Veranstaltung zu einer größeren Menschenansammlung im Eingangsbereich gekommen. Die Besucher drängten dabei alle in den Eingangsbereich der Diskothek, wo Sicherheitsmitarbeiter die Einlasskontrollen vornahmen. In der Spitze des Andranges standen über die Wittekindstraße verteilt mehrere hundert Gäste vor dem Eingang und auf der Fahrbahn. Die Polizei musste mit einem starken Personaleinsatz der Gefahrenlage begegnen, da eine Panik in der Menschenansammlung nicht auszuschließen war. Um genügend Ausweichraum für die Personenansammlung zu schaffen, erfolgte eine Sperrung der Straße unterstützt von Lautsprecherdurchsagen. Rettungswagen waren zu diesem Zeitpunkt bereits vor Ort. Die Polizei musste den Zugang zur Diskothek kurzfristig sperren, was zur Entspannung der Gesamtsituation vor der Lokalität führte.

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