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Herzebrock-Clarholz

Tagesmütter und -väter gesucht – Großtagespflegestelle im historisch-charmanten Ambiente

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Larissa Markgraf, Isabel Greßhöner (beide Abteilung Jugend, Kreis Gütersloh) mit Wilhelm Towara (Gemeinde Clarholz) und Karin Wittop (Kreisfamilienzentrum) im Garten der Zehntscheune. - © Kreis Gütersloh
Larissa Markgraf, Isabel Greßhöner (beide Abteilung Jugend, Kreis Gütersloh) mit Wilhelm Towara (Gemeinde Clarholz) und Karin Wittop (Kreisfamilienzentrum) im Garten der Zehntscheune. - © Kreis Gütersloh

Gütersloh. Bunte, selbstgebastelte Blumen schmücken die bodentiefen Fenster des rot geklinkerten Fachwerkhauses in Clarholz. Die Kunstwerke sind Überbleibsel einer Kinderbetreuungsstätte, die im Sommer vergangenen Jahres umgezogen ist. Seit dem stehen die Räumlichkeiten im Erdgeschoss der Clarholzer Zehntscheune leer. Nun sucht der Kreis Gütersloh zwei bis drei Tagesmütter oder -väter, die sich zusammenschließen und in dem historischen Gebäude eine Großtagespflegestelle – also eine Kinderbetreuung im familiären Ambiente – einrichten möchten.

Mit ihrer idyllischen Lage und dem historischen Charme sowie – nicht zu vergessen den tiefen Kleiderhaken sowie den niedrig angebrachten sanitären Anlagen – könnte die Zehntscheune das Domizil von Schneewittchen und den sieben Zwergen sein. Doch anders als die kleine Hütte im Märchen, bietet die Zehntscheune mit mehr als 140 Quadratmetern eine Menge Platz. „Die Räumlichkeiten sind ideal. Sie sind wie gemacht für eine Großtagespflege“, so Karin Wittop von der Vermittlungsstelle des Kreisfamilienzentrums in Herzebrock-Clarholz. Kein Wunder, denn die Zehntscheune war seit Ende der 1980er eine Kita und bis vor einigen Monaten noch eine Kindertagespflege.

In der neu geplanten Großtagespflegestelle sollen zwei bis drei Tagespflegepersonen neun Kinder betreuen. „Die Nachfrage in allen Kommunen ist groß. Um dem Bedarf an Kindertagespflegeplätzen in Herzebrock-Clarholz gerecht zu werden, ist eine Vermietung für fünf Jahre vorgesehen“, erklärt Isabel Greßhöner, Abteilung Jungend des Kreises Gütersloh.

Noch stehen im Betreuungsraum nur ein paar Stühle und ein Tisch, doch das soll sich bald ändern. Eine Puppenstube und Bauecke, ein Kreativbereich, eine kleine Bibliothek mit Lesesofa und natürlich der gemeinsame Essbereich finden dort Platz. Für den Mittagsschlaf geht es in den angrenzenden Ruheraum.

Der 300 Quadratmeter große Außenbereich mit eingezäuntem Garten bietet eine Menge Platz zum Toben. Im Sandkasten zwischen den Apfelbäumen können die Kinder Sandburgen bauen und Sandkuchen backen. Wer sich lieber als Gärtner versuchen will, kann das Hochbeet bepflanzen.

Die Zehntscheune besticht außerdem durch ihre Lage am Waldrand, der Nähe zum Reiterhof und dem gut erreichbaren Ortszentrum.

„Die Räumlichkeiten und das Gelände erfüllen die Anforderungen und Sicherheitskriterien der Abteilung Jugend, Fachbereich Kindertagespflege. Wir sind zuversichtlich, dass eine Großtagespflegestelle zeitnah einziehen könnte“, erläutert Greßhöner. Lediglich die Ausstattung, wie beispielsweise ein Wickeltisch oder ein Hochstuhl, müsse noch angeschafft werden. Die Tagespflegepersonen haben dazu die Möglichkeit, Investivmittel für die Ausstattung zu beantragen. Außerdem übernimmt der Kreis Gütersloh die Hälfte der Kaltmiete, maximal 300 Euro, um die Tagesmütter und -väter zu unterstützen.

Wie man Tagespflegeperson wird? Jeder, der sich für die Tätigkeit interessiert, weitere Informationen zu der Qualifizierung erfahren möchte und sich vorstellen kann, in den eigenen Räumlichkeiten Kinder zu betreuen, kann sich bei Isabel Greßhöner unter Telefon 05241 852482 oder Karin Wittop unter Telefon 05245 8579866 melden. Für das gesuchte Betreuer-Team für die Großtagespflegestelle in der Zehntscheune muss mindestens eine der Betreuungspersonen Berufserfahrung in einer Kindestagespflege vorweisen oder über eine abgeschlossene Erzieherausbildung mit entsprechender Berufserfahrung verfügen. Wenn sich ein Team findet und alles nach Plan verläuft, sind Greßhöner und Wittop zuversichtlich, die Großtagespflegestelle im August eröffnen zu können.

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Herzebrock-Clarholz

PKW-Fahrer bei Baumunfall schwer verletzt

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Älterer Autofahrer am Steuer
Symbolfoto - © Envato Elements

Herzebrock – Am Sonntag, dem 11.08.2019, gegen 00.44 Uhr, befuhr ein 77jähriger Harsewinkeler mit seinem Mazda die Groppeler Straße in Richtung Marienfeld. Aus bisher ungeklärter Ursache kam das Fahrzeug im Bereich der Einmündung Mühlenfeld nach links von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen Baum. Nach dem Aufprall wurde der PKW herumgeschleudert und kam in Gegenrichtung zum Stillstand. Der Harsewinkeler musste durch die Feuerwehr aus dem Fahrzeugwrack befreit werden. Anschließend wurde er mit schweren Verletzungen (keine Lebensgefahr) in ein Gütersloher Krankenhaus eingeliefert. Die Groppeler Straße musste während der Rettungsarbeiten und Unfallaufnahme vollständig gesperrt werden. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 26000 Euro.

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Herzebrock-Clarholz

Einbruch in Herzebrock-Clarholz

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Kellertreppe
Symbolfoto - © Pixelio, Rainer Sturm

Herzebrock-Clarholz – Zwischen Freitagabend (02.08., 18.00 Uhr) und Sonntagabend (04.08., 19.20 Uhr) sind bislang unbekannte Täter in ein Wohnhaus an der Breslauer Straße eingedrungen.

Die Einbrecher brachen eine Kellertür gewaltsam auf, nachdem sie das Oberlicht der Tür zerstört hatten. In dem Haus durchsuchten sie sämtliche Schränke und Schubladen. Mit einer geringen Menge Schmuck und Bargeld als Beute verließen sie den Tatort.

Die Polizei Gütersloh sucht Zeugen. Wer hat rund um den angegebenen Tatzeitraum am Tatort oder in dessen Umgebung verdächtige Beobachtungen gemacht? Hinweise und Angaben dazu nimmt die Polizei Gütersloh unter der Telefonnummer 05241 869-0 entgegen.

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Gütersloh

Zwei Unfälle auf der A 2 in Richtung Dortmund

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Autobahn, Baustelle, Stau
Symbolfoto - © Pixabay

BAB2 / Gütersloh / Oelde – Am Donnerstagvormittag, 25.07.2019, ereigneten sich zwei Unfälle auf der A 2 in Richtung Dortmund mit jeweils einem beteiligten Pkw und einem Lkw.

Gegen 08:30 Uhr kam es zwischen den Anschlussstellen Herzebrock-Clarholz und Oelde zu einem Zusammenstoß zwischen einem VW-Golf und einem polnischen Lkw. Der 33-jährige Lkw-Fahrer hatte zuvor die Fahrspur gewechselt. Die 29-jährige Bielefelderin kollidierte daraufhin mit dem Lkw. Sie verlor die Kontrolle über das Fahrzeug, welches in Folge des Unfalls nach rechts von der Fahrbahn abkam und im Graben stehen blieb. Die 29-jährige Frau wurde bei dem Unfall leicht verletzt und in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Für die Bergung des Pkw wurde die Fahrbahn für etwa eine dreiviertel Stunde voll gesperrt. Seit 10:45 Uhr sind an der Stelle alle Fahrstreifen wieder frei. Zwischenzeitig betrug die Staulänge drei Kilometer. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 50.000 Euro.

Gegen 10:20 Uhr kam es erneut zu einem Unfall zwischen einem Lkw und einem Pkw. Zwischen den Anschlussstellen Gütersloh und Rheda-Wiedenbrück fuhr ein 58-jähriger Nissan-Fahrer aus Kirchlengern auf einen Lkw auf. Daraufhin schlug der Anhänger des Pkw um, flog über das Fahrzeug und prallte gegen das Heck des Lkw. Der Pkw-Fahrer wurde bei dem Unfall eingeklemmt und erlitt leichte Verletzungen. Der 33-jährige Lkw-Fahrer aus Polen blieb bei dem Unfall unverletzt. Um den Pkw-Fahrer zu bergen, wurde die Fahrbahn für eine Stunde komplett gesperrt. Derzeit beträgt die Staulänge fünf Kilometer. Die Bergungsarbeiten dauern weiter an. Der Sachschaden liegt etwa zwischen 10000 und 15000 Euro.

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