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Die Reiseapotheke als Helfer in der Not

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Reisepotheke
Urlauber aus dem Kreis Höxter sollten jetzt daran denken: eine gut ausgestattete Reiseapotheke ist im Krankheitsfall wichtig für die Versorgung vor Ort - © AOK

Kreis Höxter. Endlich Urlaub und die schönste Zeit des Jahres gesund genießen. Doch wer einmal unterwegs erkrankt ist, weiß die Vorteile einer guten Reiseapotheke zu schätzen. Dabei gilt: wohin die Reise auch geht, der Inhalt der Reiseapotheke sollte dazu passen. Die Zusammenstellung wird aber auch vom persönlichen Gesundheitszustand des Reisenden, wie beispielsweise dem regelmäßigen Bedarf an Medikamenten bestimmt. Davon unabhängig gehören verschiedene Hilfsmittel und Medikamente zur Grundausstattung. „Die Reiseapotheke sollte wirksame Mittel gegen typische Erkrankungen im Urlaub enthalten und so ausgestattet sein, dass auch die Reisedauer und die Anzahl der Reisenden berücksichtigt werden“, so AOK-Serviceregionsleiter Matthias Wehmhöner.

Eine Bergwanderung in den Alpen, eine Kanutour in den norwegischen Fjorden oder eine Fahrradtour entlang der Donau erfordern eine jeweils andere Zusammenstellung der Reiseapotheke als eine Fernreise nach Afrika, Indien oder Hawai. Ganz oben auf der Liste stehen Medikamente gegen eine der häufigsten Reisekrankheiten schlechthin: den Reisedurchfall. Hilfreich für unterwegs ist ein Desinfektionsmittel auch für die Hände zwischendurch – am besten jederzeit griffbereit. Immer mit dabei sein sollten auch Schmerz- und Fiebermittel. Malariamedikamente sollten bei Reisen in ein Malariagebiet wie Länder in Afrika, Asien und Lateinamerika, einen Platz in der Reiseapotheke erhalten. Ist Reiseübelkeit ein Thema, gehört ein Mittel dagegen in schnell erreichbare Nähe und sollte frühzeitig eingenommen werden. Flugreisende sollten bei Bedarf Augentropfen und Nasenspray gegen die Trockenheit im Handgepäck mit sich führen. Geht es in die Sonne, ist neben ausreichend viel Sonnenschutzmittel, dem eigenen Hauttyp entsprechend, auch kühlende Salbe gegen Sonnenbrand ein wichtiger Reisebegleiter. Insektenabweisende Mittel und juckreizstillendes Gel gegen Insektenstiche haben sich schon auf vielen Reisen bewährt.

Ergänzt wird die Reiseapotheke durch Verbandmaterial wie Schere, sterile Kompressen, Mullbinden, Pflaster, Einmalhandschuhe sowie Wund- und Heilsalbe. Grundsätzlich ist zu beachten, dass für alle Medikamente eine Lagerung möglichst unter 25 Grad Celsius empfohlen wird. Der gesamte Inhalt der Reiseapotheke sollte regelmäßig auf das Verfallsdatum hin überprüft werden.

Wer in fernen Ländern Urlaub macht, sollte sich auch über die von der Ständigen Impfkommission am Robert-Koch-Institut empfohlenen Reiseschutzimpfungen für das jeweilige Urlaubsland informieren. Die Impfungen schützen vor gefährlichen Erkrankungen wie z.B. Cholera, FSME, Malaria (Tablettenprophylaxe), Tollwut, Gelbfieber oder Hepatitis A/B. Allerdings gehören die Reiseimpfungen nicht zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen und müssen von den Versicherten selbst bezahlt werden. Anders bei der AOK NordWest: „Wir erstatten unseren Versicherten innerhalb des neuen AOK- Gesundheitsbudgets 80 Prozent der Kosten bis zu maximal 500 Euro in einem Kalenderjahr“, so Wehmhöner.

Mehr Infos rund um Reisen und Medizin gibt es im Internet unter www.aok.de/nw in der Rubrik ‚Gesundes Leben‘. Unter aok.de/nw/ganzeinfach alle Infos zum neuen AOK-Gesundheitsbudget.

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1 Kommentar

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  1. Dennisse

    24. Juni 2019 at 06:42

    Eine gut ausgestattete Reiseapotheke ist unumgänglich und kann mal sicher so den einen oder anderen Krankheitsfall auf der Reise retten oder ablindern – bei mir ist es letztlich immer ein Sortiment an Pflastern und spezielle Medies die zum Lande passen wo man hinfährt, Mückenmittel, denn die trifft man fast überall an, Sonnencreme und Aftersun zum reparieren der Haut und Kaloba kommt auch immer mit, denn Erkältungen und dergleichen holt man sich sehr schnell durch abedliche zugluft und co, und damit kann man das prima abfedern. Das ist eigentlich schon alles und damit bin ich immer sehr weit gekommen. Wichtig ist es nur, einfache dinge eben dann auch zur Hand zu haben.

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Höxter

Kreis Höxter überprüft richtige Nutzung der Abfallbehälter

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Mülltonnen
Symbolfoto - © Pixabay

Der Kreis Höxter führt zurzeit großflächige Kontrollen der Abfallbehälter durch. „Immer häufiger wird bei der Müllabfuhr festgestellt, dass Abfälle falsch sortiert werden“, erläutert Michael Werner, Leiter des Fachbereichs Umwelt, Bauen und Geoinformationen beim Kreis Höxter. „So finden sich zum Beispiel Kunststoffe und Metalle im Bioabfall oder Rest- und Hygieneabfälle in der Wertstofftonne wieder.“ Für eine umweltfreundliche Entsorgung sei die ordentliche Trennung aber Grundvoraussetzung.

Kurz vor der eigentlichen Abfuhr werden die Kontrolleure des Kreises Höxter deshalb nun einen Blick in die Abfalltonnen werfen. „Wird dabei eine massive Fehlbefüllung festgestellt, bleibt der Abfallbehälter stehen“, erläutert Michael Werner. Informationen zum Behälter mit Fotos von der Fehlbefüllung werden von den Kontrolleuren in Echtzeit über eine eigens hierfür eingerichtete App an den Kreis Höxter übermittelt und dokumentiert. „Wir werden die Kontrollen in allen 120 Ortschaften im Kreisgebiet durchführen“, sagt er, wohlwissend, dass dies einige Monate in Anspruch nehmen wird. „Im Fokus der Kontrollen stehen zunächst die Wertstofftonnen und Bioabfallbehälter“, so Werner.

„Um die Qualität unserer Abfälle nicht zu verschlechtern, ist es wichtig, die Abfallbehälter korrekt zu befüllen“, ergänzt Hubertus Abraham von der Abfallberatung des Kreises Höxter. „Elektrogeräte, Altreifen oder Windeln haben in der Wertstofftonne nichts zu suchen, denn nur aus Wertstoffen können neue Materialen hergestellt werden“, sagt er und appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, die Mülltrennung wieder etwas ernster zu nehmen. Gleiches gelte nämlich auch für die Bioabfälle. „Hier hat sich die Qualität leider in den letzten Jahren massiv verschlechtert“, so Abraham. Hauptproblem im Bioabfall sind Plastiktüten und Verpackungsmaterial. „Diese lassen sich im Kompostwerk nicht vollständig von den Küchen und Gartenabfällen trennen und sind dann im späteren Endprodukt wiederzufinden“, erklärt Abraham. Selbst sogenannte Biokunststoffbeutel würden im Kompostwerk zu Problemen führen, da sie sich während des Kompostierungsprozesses nicht vollständig zersetzen. Stattdessen könnten Zeitungspapier oder Papiertüten verwendet werden.

„Wir würden auf die Kontrollen gerne verzichten“, erläutert Michael Werner, „doch die Probleme können wir nicht ignorieren.“ Er weist darauf hin, dass massiv fehlbefüllte Behälter grundsätzlich nicht mehr geleert und mit einer „Roten Karte“ versehen werden. Bei leichteren Fehlbefüllungen wird der Behälter mit einer „Gelben Karte“ gekennzeichnet. Der Eigentümer wird dazu aufgefordert, seine Abfälle besser zu sortieren. „Im Wiederholungsfall ist davon auszugehen, dass das Restabfallvolumen für die Abfallmenge vor Ort nicht ausreicht, sodass eine zusätzliche Restmülltonne oder ein größeres Restabfallvolumen vorgeschrieben werden können.“ Informationen zur richtigen Abfalltrennung gibt es im Internet www.abfallservice.kreis-hoexter.de oder unter der kostenlosen Abfallservice-Nummer 0800-1000637.

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Mit Anhängerkupplung Auto beschädigt

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Parkplatz
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Höxter – Nach einer Fahrerflucht in Höxter ermittelt die Polizei in Höxter. Auf dem Parkplatz eines Fachhandels in der Straße Zur Lüre hatte am Samstag, 10. August, ein bislang unbekannter Fahrzeugführer offenbar beim Rückwärtsfahren mit seiner Anhängerkupplung einen parkenden VW Golf beschädigt, sich dann aber von der Unfallstelle entfernt, ohne eine Schadensregulierung einzuleiten. Der Sachschaden an der Heckschürze des schwarzen Golf beträgt geschätzt 1.500 Euro. Der Unfall muss sich in der Zeit zwischen 9 und 10 Uhr ereignet haben. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Höxter unter Telefon 05271/962-0 in Verbindung zu setzen.

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Höxter

Mit Drogen, aber ohne Führerschein unterwegs

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Drogen-Wisch-Test
Symbolfoto - © Shutterstock, 236688025

Höxter – Im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle ist den Beamten der Polizei Höxter der Fahrer eines Opel Agila aufgefallen, der am Montag, 12. August, gegen 11.30 Uhr auf der Eugen-Diesel-Straße in Höxter unterwegs war. Bei der Kontrolle zeigte der 31-jährige Fahrer aus Beverungen typische Auffälligkeiten, die auf Drogenkonsum hindeuteten. Ein vor Ort durchgeführter Urintest schlug positiv auf Amphetamine an, eine Blutprobe wurde anschließend auf der Polizeiwache vorgenommen. Im Rahmen der weiteren Überprüfung stellte sich heraus, dass der Fahrer nicht mehr im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Gegen den Fahrer und auch gegen den Halter des Fahrzeuges wurden Anzeigen erstellt.

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