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Höxter

Behälter werden an alle Haushalte geliefert – Kreisweite Verteilung der Wertstofftonnen beginnt

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Mülltonnen
Symbolfoto - © Pixabay

Die Wertstofftonne wird im Kreis Höxter den Gelben Sack ablösen. In der kommenden Woche beginnen die Entsorgungsfirmen damit, die neuen Behälter an alle Haushalte zu verteilen. Darauf weist der Kreis Höxter hin.

Die Verteilung der Wertstofftonnen beginnt im südlichen Kreisgebiet und wird dann in Richtung Norden fortgesetzt. Folgender zeitlicher Ablauf der Auslieferung ist geplant:

  • Warburg, Willebadessen und Borgentreich: 11. bis 22. Februar
  • Brakel, Bad Driburg und Beverungen: 18. Februar bis 8. März
  • Steinheim, Nieheim und Marienmünster: 25. Februar bis 8. März
  • Höxter: 4. bis 15. März

Die neuen Wertstofftonnen müssen nicht persönlich entgegen genommen werden. Sie werden von den Entsorgungsunternehmen an den jeweiligen Grundstücksgrenzen abgestellt. Damit es nicht zu Verwechslungen kommt, sind die Tonnen mit einem Aufkleber versehen, auf dem die Adresse des betreffenden Haushalts steht.

Einheitliche Größe

Die neuen Wertstofftonnen gibt es für private Haushalte ausschließlich in der 240-Liter-Größe. Kleinere Behälter sind nicht bestellbar. Allerdings können Haushalte sogenannte Behältergemeinschaften eingehen und die Tonnen gemeinsam mit Nachbarn benutzen. Sollte ein Haushalt mit der Größe der Wertstofftonne nicht auskommen und zusätzlichen Bedarf haben, kann ein weiterer Behälter bestellt werden. Allerdings fallen dann zusätzliche Gebühren an. „Erfahrungen von anderen Kreisen zeigen, dass Haushalte mit bis zu sechs Personen in der Regel problemlos mit einer Tonne auskommen“, erklärt Hubertus Abraham von der Abteilung Umweltschutz und Abfallwirtschaft des Kreises Höxter.

Das darf in die neue Wertstofftonne

Zukünftig werden über die Wertstofftonne – wie bisher über den Gelben Sack – Verkaufsverpackungen aus Kunststoff und Metall erfasst, wie etwa Aluverpackungen, Blumentöpfe, Dosen, Gemüseschalen, Kunststoffflaschen, Plastiktüten, Tetrapacks für Getränke oder Milchtüten. Darüber hinaus werden auch sogenannte „stoffgleiche Nicht-Verpackungen“ gesammelt. Das sind Haushalts- und Gebrauchsgegenstände aus Kunststoff und Metall wie zum Beispiel Armaturen, Aufbewahrungsdosen, Backbleche, Becher, Besteck, Drähte, Gießkannen, Kehrbleche, Kerzenhalter, Kinderspielzeug, Klarsichthüllen, Luftmatratzen, Nägel, Pfannen, Putzeimer, Schalen, Scheren, Schrauben, Schüsseln, Töpfe oder Wäschekörbe.

Entleerungstermine stehen im Umweltkalender oder der App „MyMüll“

Auch wenn die neuen Behälter bereits jetzt ausgeliefert werden, erfolgt die regelmäßige Leerung durch die Entsorgungsfirmen erst ab dem 1. April 2019. Bis dahin sind Verkaufsverpackungen wie gewohnt im Gelben Sack zu entsorgen. Alle Termine für die jeweiligen Abfuhrbezirke sind im Umweltkalender des Kreises Höxter, im Internet unter www.abfallservice.kreis-hoexter.de und in der Smartphone-App „MyMüll“ zu finden. Bei Fragen hilft das Team der Abfallberatung des Kreises Höxter gerne weiter unter der kostenfreien Service-Telefonnummer 0800 1000 637.

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Höxter

Freibad Höxter unter großem Zuspruch wiedereröffnet

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Freibad Höxter
Freibad Höxter am 17 August wiedereröffnet - © Stadt Höxter

Das lange Warten hat ein Ende: Höxter ist endlich wieder ein Freibad! Nach einer umfangreichen Sanierung wurde es am Samstag, 17. August von Bürgermeister Alexander Fischer eröffnet. Obwohl für die Veranstaltung kein großes Programm geplant war, kamen dennoch etwa 200 interessierte Bürgerinnen und Bürger, um sich das Bad anzusehen.

„Dass wir heute hier ein solch schönes Freibad eröffnen können, ist ein Verdienst vieler Personen“, machte Fischer in seiner Ansprache deutlich. Der Bürgermeister bedankte sich zuerst bei den Bürgerinnen und Bürgern, die sich 2016 mit dem Bürgerbegehren für den Erhalt und die Sanierung des Freibades eingesetzt hatten. Die Wiedereröffnung sei aber auch ein Verdienst des im Februar 2017 von der Politik geschlossene Bäderkompromisses, der ausgehend von dem Bürgerbegehren die Sanierung eingeleitet hatte.

Freibad Höxter

Günther Ludwig, Wener Böhler, Alexander Fischer, Michael Schuster, Hermann Dücker, Ralf Dohmann, Benjamin Cessa – © Stadt Höxter

Das 1936 nach Plänen des Bäderspezialisten Otto Immendorff errichtete Bad konnte zuletzt 2015 Betrieben werden. „Die alten Becken waren undicht und die technischen Anlagen eigentlich museumsreif“, so der Bürgermeister. Hochwasser, Witterung und Probleme am Bau hatten die Sanierungsarbeiten jedoch immer weiter verlängert.

Das Ergebnis der langen Sanierung sei jedoch ein wunderbares Freibad für Höxter, das Fischer als „perfektes Familienbad“ bezeichnete. In deren Rahmen wurden die Beckenlandschaft umgestaltet, die Technik vollständig erneut und die Sanitäranlagen sowie Umkleidekabinen instandgesetzt.

Auch Architekt Benjamin Cessa ging im Anschluss an Bürgermeister Fischer auf die Baumaßnahmen ein. Etwa die Hälfte der Sanierungskosten von 3,6 Millionen Euro seien in die Erneuerung der Technik geflossen. „Die Technik ist nicht sichtbar, aber erlebbar und spürbar“, so Cessa. Unter anderem sorgen ein mobiles Blockheizkraftwerk und eine Solarabsorberanlage dafür, dass das Wasser im Becken auf 25 Grad erwärmt wird.

Freibad Höxter

Etwa 200 Gäste waren zur Wiedereröffnung gekommen – © Stadt Höxter

Auch, dass das Bad unter Denkmalschutz steht, war für Cessa eine Besonderheit: „Die Denkmalpflege prägt die Gestaltung des Beckens.“ Diese wurde so gehalten, dass man die Konstruktion des ursprünglichen Beckens nachverfolgen kann. Die Startblöcke wurden ebenso erhalten wie eines der Durchschreitebecken, die Liegewiese und die Gebäude.

Mit der Eröffnung am Samstag ist die Erneuerung des Freibades allerdings noch nicht vollständig abgeschlossen. In den nächsten Jahren sollen weitere Investition in die Attraktivitätssteigerung des Bades folgen. An dieser wollten sich auch Cessa und sein Büro beteiligen und spendeten dem Freibad 500 Euro für die Anschaffung von Spielgeräten. Darüber hinaus gab es von der Stadt Höxter Wasserbälle für die jüngeren Freibadbesucher.

Direkt nachdem Bürgermeister Fischer und Architekt Cessa gemeinsam mit dem langjährigem Fördervereinsvorsitzendem Hermann Dücker und Vertretern der Ratsparteien das Band zur offiziellen Eröffnung des Bades durchgeschnitten hatten, stützen sich schon die ersten Schwimmbegeisterten ins Becken. Auch das frische und trübe Wetter am Samstag konnte sie nicht davon abhalten, endlich wieder ihr Freibad zu nutzen.

Freibad Höxter

Architekt Benjamin Cessa gratuliert Bürgermeister Fischer zur Eröffnung – © Stadt Höxter

Bürgermeister Fischer hatte zum Ende seiner Absprache dennoch einen fantastischen Restsommer gewünscht: „Damit unser neues Freibad noch viel genutzt werden kann.“ Wie lange die Saison dauern wird, hängt von der Witterung im September. Solange das Freibad dieses Jahr geöffnet ist gibt es allerdings kostenlosen Eintritt, nachdem sich Bäderausschuss und Rat im Mai deutlich dafür ausgesprochen hatten.

Nach fast vier Jahren, in denen die Höxteranerinnen und Höxteraner auf Bäder in anderen Städten ausweichen mussten, können sie nun wieder montags bis freitags von 11 bis 20 Uhr, samstags und sonntags von 11 bis 19 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 6.30 bis 8.30 Uhr in ihrem Freibad schwimmen gehen.

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Höxter

Wohnungseinbruch und versuchte Brandstiftung

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Vermummter Einbrecher versucht Wohnungstür aufzubrechen
Symbolfoto - © Polizei

Höxter – Wegen eines Wohnungseinbruchs und versuchter Brandstiftung hat die Polizei in Höxter Ermittlungen aufgenommen. In eine Wohnung in einem Studentenwohnheim an der Ludwig-Eichholz-Straße in Höxter haben sich unbekannte Täter am Sonntag, 18. August, vermutlich in der Zeit zwischen 18 und 19 Uhr gewaltsam Zugang verschafft. Ob etwas erbeutet wurde, ist noch unklar. In der Küche wurden auf einem Herd Gegenstände entzündet, was zu einer starken Rauchentwicklung führte. Dies sorgte um 20.35 Uhr für einen Einsatz des Feuerwehr-Löschzuges Höxter mit der Löschgruppe Brenkhausen. Der Brandherd konnte schnell lokalisiert und gelöscht werden, die Wohnung wurde gelüftet. Hinweise nimmt die Polizei in Höxter unter Telefon 05271/962-0 entgegen.

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Höxter

Kreis Höxter vergibt Ausbildungsplätze zum Straßenwärter

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Straßenwärter Kreis Höxter
Damit das Gras an der Kreisstraße 65 bei Kollerbeck nicht zu hoch wird und Sicht der Verkehrsteilnehmer behindert, muss Marius Lüke es regelmäßig mit einer Motorsense mähen. Der 19-Jährige hat vor kurzem seine Ausbildung als Straßenwärter beim Kreis Höxter abgeschlossen. An seinem Beruf schätzt er vor allem die abwechslungsreichen Aufgaben. Aktuell sucht der Kreis Höxter noch Auszubildende zum Straßenwärter auf seinen beiden Bauhöfen in Warburg und Rolfzen. - © Kreis Höxter

Für verkehrssichere Straßen zu sorgen, ist sein Beruf: Als Straßenwärter trägt Marius Lüke viel Verantwortung. Er arbeitet auf dem Bauhof des Kreises Höxter in Rolfzen. Gemeinsam mit seinen Kollegen ist er zuständig für die Kreisstraßen im nördlichen Kreisgebiet. Was alles dazugehört, erklärt er auf der Ausbildungsmesse „STEP 1“ vom 19. bis 21. September im Kolping-Berufsbildungswerk Brakel am Stand des Kreises Höxter.

Was ihm an seinem Job am meisten gefällt? „Die Abwechslung. Jeden Tag gibt es für mich etwas anderes zu tun. Und am Abend sieht man, was man geschafft hat“, antwortet Marius Lüke, während er mit einer Motorsense an der Kreisstraße 65 bei Kollerbeck steht. Das Gras an der Leitplanke ist hier zu hoch und muss abgemäht werden, bevor es die Sicht der Verkehrsteilnehmer behindert oder der Begrenzungspfähle verdeckt. Kein Problem für den Bellerser.

Fahrbahnschäden ausbessern, Verkehrszeichen aufstellen, Leitplanken kontrollieren – all diese Tätigkeiten fallen in Marius Lükes Aufgabenbereich. „Bei meiner Berufswahl war mir wichtig, dass ich viel mit unterschiedlichen Maschinen zu tun habe und nicht den ganzen Tag im Büro sitzen muss“, erklärt er. „Außerdem wollte ich im Team arbeiten. Wir Kollegen halten fest zusammen, Aufmerksamkeit und Konzentration sind extrem wichtig. Denn wenn man zum Beispiel direkt an einer befahrenen Straße arbeitet, kann das schon gefährlich sein. Deshalb passt hier jeder auf den anderen auf.“

Vor drei Jahren begann er nach dem Realschulabschluss seine Ausbildung in Rolfzen auf dem Bauhof des Kreises Höxter. „Ich habe damals ein Praktikum auf dem Bauhof gemacht und sofort gemerkt: Das ist genau mein Ding“, so der 19-Jährige. Im Rahmen der Ausbildung machte er auch einen LKW-Führerschein. „Außerdem habe ich unter anderem gelernt wie man mauert und pflastert.“

Die schulische Voraussetzung für einen Ausbildungsplatz ist mindestens ein Hauptschulabschluss. „Für uns ist wichtig, dass die Bewerber aufgeweckte Team-Player sind und über grundlegende handwerkliche Fähigkeiten verfügen. Wer Spaß an vielfältigen Aufgaben hat, ist bei uns genau richtig“, erläutert der Leiter des Bauhofs des Kreises Höxter in Rolfzen, Reinhard Bobbert.

Derzeit sucht der Kreis Höxter noch Auszubildende zum Straßenwärter für seine beiden Bauhöfe in Warburg und Rolfzen. „Die Ausbildung startet zum 1. August 2020 und dauert drei Jahre. Zu den theoretischen Inhalten gehören Verkehrsflächeninstandhaltung, Straßenverkehrssicherung, Bauwerksinstandhaltung sowie Wirtschafts- und Betriebslehre“, beschreibt Michael Werner vom Kreis Höxter, Leiter des Fachbereichs Umwelt, Planen und Bauen.

Wer die Arbeit eines Straßenwärters zusätzlich einmal live erleben möchte, hat dazu bei einem Schnuppertag oder einem Praktikum auf einem der Bauhöfe des Kreises Höxter die Möglichkeit. Die detaillierte Stellenbeschreibung ist unter dem Punkt „Ausbildungsmöglichkeiten“ auf der Homepage der Kreisverwaltung zu finden. Fragen zum Bewerbungsprozess beantwortet Michaela Busche unter Tel.: 05271/965-6410

Kreis Höxter stellt Berufsmöglichkeiten vor

Auf der Ausbildungsmesse „STEP 1“ im Kolping-Berufsbildungswerk Brakel vom 19. bis 21. September ist der Kreis Höxter mit einem Stand vertreten. Interessierte Besucherinnen und Besucher erhalten dort Informationen aus erster Hand über die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten, die bei der Kreisverwaltung möglich sind. Vorgestellt werden die Berufe Verwaltungsfachangestellte/r, Straßenwärter/in, Vermessungstechniker/in, Geomatiker/in und Fachinformatiker/in sowie das Duale Studium mit dem Abschluss „Bachelor of Laws“. Der Kreis Höxter ist mit dem Qualitätssiegel „Familienfreundliches Unternehmen“ ausgezeichnet.

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