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Leopoldshöhe

Erste Bilanz des Programms „Sozialer Arbeitsmarkt“: In Leopoldshöhe wird der Erfolg sichtbar

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Bilanz Sozialer Arbeitsmarkt Leopoldshöhe
Freuen sich über den erfolgreichen Start des Sozialen Arbeitsmarkts in Leopoldshöhe (v.l.): Horst Wolfmeier vom TuS Leopoldshöhe, Andreas Glatthor, Leiter des dortigen Bauhofs, Heike Sunkovsky, Personalleiterin der Gemeinde Leopoldshöhe, Landrat Dr. Axel Lehmann, Elke Althof, Fachbereichsleiterin Markt und Integration beim Jobcenter Lippe, Bauhof-Mitarbeiter Sergej Kipke, Bürgermeister Gerhard Schemmel sowie due weiteren Mitarbeiter Dargham Alyas Haji, Christian Rentz, Anatolij Schaab und Lothar Rottschäfer. - © Kreis Lippe

Unter dem Motto „Sozialer Arbeitsmarkt – ein Gewinn für Alle“ will das Jobcenter in den kommenden fünf Jahren bis zu 1000 Arbeitsplätze in Lippe schaffen. Zudem entsteht ein Experimentierraum für innovative Beschäftigungsfelder. Ziel des Projekts ist die Bereitstellung von nachhaltigen Arbeitsplätzen für Menschen, die auf dem ersten Arbeitsmarkt schwer zu vermitteln sind. „Mit der Maßnahme kann das Jobcenter Menschen die Chance bieten, sich allmählich wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Die auf Dauer angelegten Arbeitsplätze sichern den Beschäftigten ein eigenes, geregeltes Einkommen und ermöglichen ihnen die soziale Teilhabe. Unserem Vorhaben aus dem Zukunftskonzept Lippe 2025, Langzeitarbeitslosen neue Beschäftigungsperspektiven aufzuzeigen, kommen wir dadurch einen großen Schritt näher“, erklärt Landrat Dr. Axel Lehmann in seiner Funktion als Verwaltungsratsvorsitzender des Jobcenters.

Die erste Bilanz des kreisweiten Projekts ist positiv. In der Beratung des Jobcenters wurden bereits über 500 Leute informiert, dass nach den neuen gesetzlichen Möglichkeiten eine Förderung möglich ist. Etwa 250 Personen partizipieren aktiv an der Vorbereitung für eine Vermittlung. Viele dieser Langzeitarbeitslosen haben Vermittlungshemmnisse, daher wird eine intensive Betreuung vorgeschaltet, um auch diesen Menschen eine berufliche Perspektive zu einem späteren Zeitpunkt zu ermöglichen. So konnten bisher 59 Personen in Stellen vermittelt werden, weitere 12 Vermittlungen sind im Juni 2019 geplant. Die insgesamt 71 Stellen wurden bei kommunalen Arbeitgebern, Beschäftigungsträgern, Wirtschaftsbetrieben, Vereinen oder in Kirchen geschaffen. Besonders in Leopoldshöhe ist der Soziale Arbeitsmarkt inzwischen gut angelaufen. „In der Gemeinde wird die erfolgreiche Integration in den Arbeitsmarkt sichtbar. Ehemalige Langzeitarbeitslose arbeiten im öffentlichen Raum, bekommen hierfür Anerkennung“, führt Landrat Dr. Axel Lehmann aus.

Die Eingliederung von Langzeitarbeitslosen hat in der Gemeinde Tradition: Seit über 20 Jahren beteiligt sich Leopoldshöhe an Programmen der Arbeitsagentur und des Jobcenters. Mit dem aktuellen Teilhabechancengesetz ergeben sich nun neue Möglichkeiten: 28 Männer aus Russland, dem Irak und vor allem aus Leopoldshöhe selbst konnten beim Bauhof in Arbeit gebracht werden. Sie reinigen frequentierte Plätze in der Gemeinde, kümmern sich um die Außenanlagen von Schulen und Kindergärten oder pflegen Spiel- und Sportstätten. Bei ihrer Arbeit erhalten sie eine beschäftigungsbegleitende Betreuung durch Andreas Glatthor, dem Leiter des Bauhofes. „Ohne die Unterstützung der Mitarbeiter könnten wir in Leopoldshöhe den hohen Standard hinsichtlich der Sauberkeit nicht halten. Durch das Projekt haben wir nun eine win-win-Situation geschaffen. Die Lebensqualität in Leopoldshöhe steigt und motivierte Arbeitslose haben wieder eine sinnvolle Beschäftigung, die auch wertgeschätzt wird,“ sagt Bürgermeister Gerhard Schemmel.

Aufgrund ihres Alters oder gesundheitlicher Probleme hatten die Langzeitarbeitslosen Probleme, auf dem ersten Arbeitsmarkt einen regulären Job zu finden. „Die Einstellung würde für den Arbeitsgeber ein gewisses Risiko bedeuten. Statt maximaler Produktivität steht auf dem Bauhof aber Verlässlichkeit, Sorgfalt und vor allem die Freude am gemeinsamen Arbeiten im Vordergrund. Daher konnten wir durch den Sozialen Arbeitsmarkt hier die Mitarbeiter in ein fünfjähriges Beschäftigungsverhältnis überführen,“ so Elke Althof, Fachbereichsleiterin Markt und Integration beim Jobcenter Lippe. Die Arbeitsmarktintegration ist auch auf den persönlichen Einsatz von Bürgermeister Gerhard Schemmel und seiner Personalleiterin und Stellvertreterin Heike Sunkovsky zurückzuführen „Wir kennen viele der Langzeitarbeitslosen persönlich und versuchen, ihnen mit allen Mitteln zu helfen“, versichert Sunkovsky. Dies konnte der Bauhof in ein Modellprojekt ausweiten: Die Mitarbeiter des Bauhofes unterstützen Sportvereine in Leopoldshöhe bei der Pflege ihrer Außenbereiche.

Das seit 2019 eingeführte Teilhabechancengesetz fördert sozialversicherungspflichtige Beschäftigungen auf dem allgemeinen und sozialen Arbeitsmarkt. Das Gesetz unterscheidet sich von bisherigen Programmen durch die Höhe und Dauer der Förderung. Zudem können alle Arbeitgeber bei der Vermittlung der Arbeitslosen einbezogen werden. Arbeitgeber erhalten für maximal fünf Jahre einen Lohnkostenzuschuss. Im Gegensatz zu anderen Städten und Kreisen zeichnet den Kreis Lippe die Einbindung des Teilhabechancengesetzes in ein Gesamtkonzept zur Weiterentwicklung und zum Ausbau eines Sozialen Arbeitsmarktes in der Region aus. Die Maßnahme in Leopoldshöhe wird finanziert durch das Jobcenter unter anderem aus Bundesmitteln sowie durch die Gemeinde. Das Jobcenter wird den „Sozialen Arbeitsmarkt“ weiter in den Städten und Gemeinden vorstellen, verbunden mit einer Beratung und gemeinsamem Austausch zu möglichen Projekt- beziehungsweise Beschäftigungsideen vor Ort.

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Leopoldshöhe

Zeugen für Unfallflucht gesucht

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Ein am Straßenrand geparktes Fahrzeug
Symbolfoto - © Envato Elements

Leopoldshöhe – Um kurz nach Mitternacht am Montag kollidierte ein Auto in der Gartenstraße mit einem geparkten VW. Der Verursacher kam seinen Pflichten am Unfallort nicht nach und fuhr vermutlich in Richtung Hauptstraße weiter. Der VW stand zum Unfallzeitpunkt auf dem Parkstreifen in Fahrtrichtung Hauptstraße und wurde bei dem Zusammenstoß an der linken Fahrzeugseite stark beschädigt. Der Sachschaden liegt bei etwa 2500 Euro. Auch das verursachende Fahrzeug dürfte aufgrund des Zusammenpralls deutliche Schäden aufweisen. Eine Zeugin beobachtete kurz vor dem Unfall einen schwarzen Kleinwagen mit Lippe-Kennzeichen, der mit hoher Geschwindigkeit aus der Grester Straße in die Gartenstraße abbog. Hinweise auf das beschriebene mögliche Verursacherfahrzeug nimmt das Verkehrskommissariat in Bad Salzuflen unter der Rufnummer 05222 / 98180 entgegen.

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Leopoldshöhe

Straßenbauarbeiten in Leopoldshöhe-Greste

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Baustelle und Verkehrsbehinderung
Symbolfoto - © Kukon, Bartosz Tyce

Die Kachtenhauser Straße (Kreisstraße 3, Abschnitt 4) in Leopoldshöhe-Greste wird im Einmündungsbereich zur Helpuper Straße ab Montag, 19. August, ausgebessert und mit neuen Asphaltschichten versehen. Voraussichtlich bis Freitag, 23. August, ist die Kachtenhauser Straße zwischen Helpuper Straße und Flurstraße nur als Einbahnstraße in Richtung Kachtenhausen befahrbar, eine entsprechende Umleitung wird ausgeschildert.

Während der Baumaßnahme lassen sich Behinderungen des Straßenverkehrs nicht vermeiden. Ortskundige Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Baustellenbereich zu umfahren.

Der Kreis Lippe und das bauausführende Unternehmen bitten die Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis.

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Leopoldshöhe

Verkehrsunfall mit Personenschaden

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Eine männliche Hand am Lenkrad
Symbolfoto - © Envato Elements

33818 Leopoldshöhe – Am Freitagabend stießen in Ortsteil Asemissen auf der Kreuzung „Scherenkrug“ zwei PKW zusammen. Ein 60-jähriger BMW-Fahrer wollte aus Richtung Bielefeld kommend von der Detmolder Straße nach links in Richtung Asemissen abbiegen und übersah dabei einen 35-jährigen PKW-Fahrer, der die B66 mit seinem KIA in Gegenrichtung befuhr. Nach dem Zusammenstoß waren beide Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Gesamtsachschaden mindestens 8500 Euro. Die 26-jährige Beifahrerin im KIA wurde leicht verletzt.

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