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Lichtenau

Schneematsch – Junge Fahrerin überschlägt sich

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Unfallstelle - © Polizei Lichtenau
Unfallstelle - © Polizei Lichtenau

Lichtenau – Bei einem Glätteunfall auf der K26 hat eine Autofahrerin am Dienstagmorgen schwere Verletzungen erlitten.

Gegen 07.25 Uhr fuhr die 21-jährige Honda-Jazz-Fahrerin von Lichtenau in Richtung Willebadessen. Etwa 300 Meter vor der Kreisgrenze brach das Autoheck auf Schneematsch in einer Linkskurve aus. Der Honda schleuderte nach links in den Graben, überschlug sich und kam mit Totalschaden entgegen Fahrtrichtung zum Stillstand. Der eingesetzte Rettungsdienst forderte einen Notarzt zur Versorgung der schwerverletzten Fahrerin nach. Mit einem Rettungswagen wurde die Verletzte in ein Krankenhaus nach Paderborn gebracht.

Am Unfallort stellte die Polizei fest, dass die Winterreifen auf der Hinterachse des Kleinwagens die Mindestprofiltiefe erreicht hatten. Vermutlich trug die geringe Griffigkeit der Reifen in Verbindung mit nicht angepasster Geschwindigkeit zum Unfall bei.

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Lichtenau

30 Verletzte bei Busunfall

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Unfallstelle - © Polizei Lichtenau
Unfallstelle - © Polizei Lichtenau

Lichtenau – Bei einem schweren Verkehrsunfall mit einem Linienbus bei Lichtenau-Grundsteinheim sind am Dienstagmorgen 30 Businsassen im Alter von zehn bis 60 Jahren verletzt worden. Viele Schülerinnen und Schüler auf dem Weg zu Paderborner Schulen nutzen die Linie. Am Bus entstand Totalschaden.

Der 43-jährige Busfahrer fuhr gegen 07.00 Uhr mit 35 Fahrgästen auf der Kreisstraße 13 von Iggenhausen nach Grundsteinheim. Kurz vorm Ortseingang kam der Bus aus ungeklärter Ursache nach rechts von der Straße ab und prallte mit der vorderen rechten Fahrzeugecke gegen einen Baum. Der Bus riss im Anstoßbereich und teils entlang der rechten Seite auf. Wenige Meter nach der Kollision blieb das Fahrzeug mit Totalschaden am Straßenrand stehen. Während der Busfahrer (43) unverletzt blieb, zogen sich mindestens 30 Insassen Verletzungen zu. Noch bevor der alarmierte Rettungsdienst eintraf, erreichten von den Schülern verständigte Eltern sowie ein anderer Busfahrer den Unfallort und begannen mit der Ersten Hilfe. Feuerwehr und Rettungsdienst sowie mehrere Notärzte und zwei Rettungshubschrauber wurden eingesetzt. Eine schwerverletzte 50-jährige Frau musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus nach Bielefeld geflogen werden. Die anderen Verletzten kamen mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser. Zur Schwere ihrer Verletzungen liegen derzeit noch keine abschließenden Informationen aus den Hospitälern vor. Bislang gilt eine 10-Jährige ebenfalls als Schwerverletzt. Der Rettungsdienst schätzte die meisten Verletzungen als leicht ein. In Grundsteinheim war im Feuerwehrgerätehaus eine Betreuungsstelle eingerichtet. Mehrere Notfallseelsorger kümmerten sich um Businsassen und Angehörige.

Die Polizei stellte den Bus für weitere Untersuchungen hinsichtlich technischer Mängel sicher. Wegen des Verdachts auf Drogen- oder Medikamentenkonsum wurde dem Busfahrer eine Blutprobe entnommen. Seinen Führerschein stellte die Polizei sicher. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf über 200.000 Euro.

Der durch die Kollision teilentwurzelte Baum musste zersägt und beseitigt werden. Für die Bergungsarbeiten und Unfallaufnahme war die K13 bis 13.00 Uhr gesperrt.

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Altenbeken

Zwei Verletzte bei Schneeunfällen

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Kleinwagen nach Unfall auf verschneiter Straße
Auf der B68 bei Kleinenberg überschlug sich eine 18-Jährige mit ihrem Kleinwagen. - © Polizei Paderborn

Kreis Paderborn – In den höher gelegenen Regionen des Kreises Paderborn hat einsetzender Schneefall am Dienstagnachmittag zu Verkehrsbehinderungen und Verkehrsunfällen geführt.

Gegen 14.15 Uhr fuhr eine 18-jährige Nissan-Micra-Fahrerin während eines starken Schneeschauers auf der B68 von Kleinenberg nach Lichtenau. Auf der schneebedeckten Fahrbahn setzte sie zum Überholen eines Lastwagens an und geriet ins Schleudern. Der Wagen überschlug sich und blieb im linken Straßengraben liegen. Die Fahranfängerin erlitt leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst musste nicht eingesetzt werden.

Ein 24-jähriger Opel-Combo-Fahrer beschleunigte gegen 15.55 Uhr auf der K2 am Ortsausgang von Borchen-Dörenhagen sein Fahrzeug. Der Wagen brach auf Schneematsch aus und kam nach links von der Straße ab. Das Auto kippte auf die Fahrerseite und prallte gegen einen Baum. Der verletzte Fahrer konnte sich aus dem Kombi befreien. Andere Autofahrer leisteten Erste Hilfe. Mit einem Rettungswagen wurde der 24-Jährige zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Zwischen 15.30 Uhr und 17.00 Uhr musste die K26 zwischen Lichtenau und Willebadessen wegen Schneefalls und Glatteis gesperrt werden. Nachdem der Winterdienst die Straße geräumt und gestreut hatte wurde die Sperrung aufgehoben.

Auch bei Altenbeken-Buke kam es zu Behinderungen durch Schneefall. Zwei Autos rutschten in den Graben. Schäden blieben dabei aus.

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Lichtenau

Unfälle auf schneeglatter Straße K 26 bei Willebadessen gesperrt

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Verschneite Straße
Symbolfoto - © Envato Elements

Willebadessen / Lichtenau – Durch einsetzenden Schneefall kam es am Dienstagnachmittag im Kreisgebiet zu einzelnen Unfällen auf schneeglatten Straßen. Die Kreisstraße 26 über die Egge zwischen Willebadessen und Lichtenau musste ab 15.30 Uhr für den Verkehr gesperrt werden. Hier hatte sich eine rund fünf Zentimeter dicke geschlossene Schneedecke gebildet, daraufhin kam es in diesem Bereich zu mehreren Unfällen. Unter anderem hatte sich eine Autofahrerin mit ihrem Fahrzeug überschlagen und war auf dem Dach gelandet. Sie trug leichte Verletzungen davon. Auch ein Lkw hatte sich quer gestellt. Der Verkehr wurde über L 763 zwischen Willebadessen und Kleinenberg umgeleitet.

Spätestens jetzt an Winterbereifung denken

In diesem Zusammenhang erinnert die Polizei in Höxter daran, die Autos entsprechend der Witterung mit Winterreifen auszustatten. Bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis– oder Reifglätte sind Winterreifen vorgeschrieben. Erlaubt sind Reifen, die als wintertauglich gelten. Darunter fallen laut Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung die Reifen, die mit dem Alpine-Symbol (Bergpiktogramm mit Schneeflocke) gekennzeichnet sind. Allwetter- oder Ganzjahresreifen mit M+S-Kennzeichnung, die vor dem 1. Januar 2018 hergestellt wurden (erkennbar am eingeprägten Herstellungsdatum), können im Rahmen einer Übergangsregelung noch bis Ende September 2024 genutzt werden. Experten raten zu einer Profiltiefe von mindestens vier Millimeter und einen Winterreifen nur maximal acht Jahre zu verwenden. Wer bei Schnee und Eis mit Sommerreifen fährt, riskiert ein Bußgeld in Höhe von 60 Euro und einen Punkt. Wenn es dadurch zu einer Behinderung anderer Verkehrsteilnehmer kommt, werden sogar 80 Euro und ein Punkt fällig – im Falle eines Verkehrsunfalls sogar 120 Euro und ein Punkt. Auch gegen den Fahrzeughalter wird ein Bußgeld in Höhe von 75 Euro fällig.

Bei einem Verkehrsunfall drohen Autofahrern unangenehme Konsequenzen durch einen eingeschränkten Versicherungsschutz. So kann der Versicherungsnehmer, der ohne die erforderlichen Winterreifen unterwegs war, nach einem Verkehrsunfall mit mehreren Tausend Euros zur Kasse gebeten werden. Dies gilt auch für Unfallopfer, bei denen eine falsche Bereifung für den Unfall zu einer Mithaftung führen kann. Hier zahlt die Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers den Schaden oftmals nicht vollständig.

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