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Lügde

Truppenübung im Kreis Lippe

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Soldaten - © Pixabay

Die Bundeswehr führt in der Zeit von Dienstag, 20. März, bis Donnerstag, 22. März, Truppenübungen im Raum zwischen Bredenborn, Schwalenberg, Bremerberg und Rischenau durch.

Bei der Übung handelt es sich um eine Geländeübung, die durch sieben Radfahrzeuge begleitet wird. Dabei kann es zu geringfügiger Lärmbelästigung durch den Einsatz von Leuchtmunition kommen, die Bevölkerung wird daher um Beachtung gebeten

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Lügde

Diebe gelangten in Grundschule

mm

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Lügde – Bislang unbekannte Täter gelangten in der Zeit zwischen Sonntagnachmittag (10.03., 15.00 Uhr) bis Montagmorgen (11.03., 07.20 Uhr) durch eine Seiteneingangstür in die Grundschule an der Waldstraße.

Im Inneren hebelten sie weitere Räume auf, öffneten und durchsuchten Schränke und flüchteten anschließend mit einem geringen Bargeldbetrag in unbekannte Richtung.

Die Polizei sucht Zeugen. Wer kann Angaben zu diesem Sachverhalt machen? Wer hat im Tatzeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Waldstraße beobachtet oder kann sonst Angaben dazu machen?

Hinweise nimmt die Polizei in Detmold unter der Telefonnummer 05231 609-0 entgegen.

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Lügde

Missbrauchsfälle in Lippe: Weitere Maßnahmen vor Ort

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Leitstelle - © Polizei
Symbolfoto - © Polizei

Bielefeld / Lippe / Lügde – Zur Aufklärung des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern schöpft die Polizei Bielefeld alle Möglichkeiten aus. Daher führte die Ermittlungskommission “Eichwald” in der vergangenen Woche weitere Maßnahmen im Bereich der Tatorte auf dem Campingplatz in Lügde durch.

Die Tatorte auf dem Campingplatz waren bereits durch die Polizei Lippe gegen unbefugten Zutritt gesichert und versiegelt worden. Beamte der Ermittlungskommission des Polizeipräsidiums Bielefeld setzten am 19. und 20.02.2019 dort die Tatortarbeit fort. Dabei wurden Gegenstände aufgefunden, die nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen ebenfalls als Beweismittel in Betracht kommen. Um weitere Spurensuche und Spurensicherung im Bereich der teils vermüllten und chaotischen Tatorte betreiben zu können, wurden die Bereiche mit Gittern abgesperrt und eine Bestreifung eingerichtet. Dies ermöglicht den Ermittlern eine intensive, sehr kleinteilige Untersuchung der Tatorte, um Beweismittelverluste zu verhindern. Um Gegenstände zwischenlagern zu können, werden im abgesperrten Bereich Container aufgestellt.

Ein bereits durch die Polizei Lippe sichergestellter PKW eines Beschuldigten wurde abgeschleppt, um diesen ebenfalls einer weiteren intensiven Spurensuche und Spurensicherung beim Polizeipräsidium Bielefeld zu unterziehen.

Sämtliche IT-Asservate, die der Ermittlungskommission “Eichwald” vorliegen, befinden sich im Original beim PP Bielefeld. Zur Auswertung – auch dezentral in den übrigen Polizeipräsidien – werden Sicherungskopien genutzt.

Mittlerweile wird gegen sieben Beschuldigte ermittelt.

Gegen drei Beschuldigte wird bekanntermaßen wegen des dringenden Tatverdachts des sexuellen Missbrauchs von Kindern ermittelt. Sie befinden sich in Untersuchungshaft.

Gegen einen weiteren Beschuldigten wird aufgrund eines Hinweises auf mögliche Datenmanipulationen wegen des Tatverdachts der Strafvereitelung ermittelt.

Gegen zwei weitere Beschuldigte wird aufgrund möglicher Unterstützungsleistungen wegen des Tatverdachts der Beihilfe zum sexuellen Missbrauch von Kindern ermittelt.

Durch die IT-Auswertungen hat sich gegen einen siebten minderjährigen Beschuldigten der Verdacht des Besitzes kinderpornografischer Schriften ergeben. Die Beschuldigten vier bis sieben befinden sich auf freiem Fuß. Die zugrunde liegenden Sachverhalte werden weiter aufgehellt und die Ermittlungen dazu fortgeführt.

Die Ermittlungen gegen Polizeibeamte und gegen Mitarbeiter von Jugendämtern werden nicht innerhalb der Ermittlungskommission “Eichwald” bearbeitet, sondern in einer gesonderten, fünfköpfigen Ermittlungskommission “Rad” unter Leitung von EKHK Karsten Lagmöller. Bekanntlich wird derzeit gegen zwei Polizeibeamte wegen des Verdachts der Strafvereitelung im Amt ermittelt.

Weiteren Hinweisen auf Verbindungen zwischen Beschuldigten und Polizeibeamten wurde akribisch nachgegangen, Polizeibeamte wurden dazu vernommen und es fanden Befragungen auf dem Campingplatz statt. Die Ermittlungskommission “Rad” hat nach den bisherigen Erkenntnissen keine Belege dafür, dass Polizeibeamte in die Taten involviert waren oder diese geduldet haben. Auch Mutmaßungen rund um gemeinsame Vereinsaktivitäten von Beschuldigten und Polizeibeamten haben sich bislang nicht bestätigt.

Die Zahl der identifizierten Opfer hat sich nicht verändert. Bislang sind 31 minderjährige Opfer identifiziert, darunter 27 Mädchen und vier Jungen.

Die Ermittlungskommission “Eichwald” besteht mittlerweile aus 60 Ermittlern. Eine weitere personelle Aufstockung wird nicht ausgeschlossen.

Die Ermittlungskommission “Eichwald” hat weiterhin hohes Interesse daran, dass sich Zeugen melden. Das Hinweistelefon ist weiterhin unter Tel. 0521/545-4215 zu erreichen.

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Detmold

Missbrauchsfälle in Lippe: Statement des Behördenleiters der Polizei Lippe, Dr. Axel Lehmann

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Frau meldet sich bei einer Podiumsdiskussion
Symbolfoto - © Envato Elements

Detmold – Nach dem gemeinsamen Statement mit Innenminister Reul gestern in Düsseldorf, möchte ich Ihnen heute zu neusten Entwicklungen berichten. Damit komme ich wiederum dem öffentlichen Interesse zur transparenten Darstellung der Vorkommnisse nach.

Auch gestern bin ich im Anschluss an den Minister vor die Mikrofone getreten und habe nicht geschwiegen, sondern eine Stellungnahme für die Kreispolizeibehörde abgegeben.

Ich lege Wert auf die Weitergabe von gesicherten Informationen. Da das Ermittlungsverfahren in Bielefeld geführt wird, kann ich keine gesicherten Informationen zu diesem Verfahren geben. Dafür bitte ich um Verständnis.

Dass gravierende Fehler gemacht worden sind, ist unstreitig. Welche Fehler das im Einzelnen sind, werden wir in Zusammenarbeit mit den Vertretern des LKA rückhaltlos und komplett aufklären. Daran ist mir und allen Angehörigen der Kreispolizeibehörde Lippe sehr gelegen. Bis dahin verbieten sich Schnellschüsse.

Die eklatanten Fehlleistungen, die es bei der Polizei in Lippe gegeben hat, machen auch mich fassungslos und sie durften auf keinen Fall geschehen. Hierfür entschuldige ich mich ausdrücklich bei allen Betroffenen des Verbrechens von Lügde. Die Aufklärungsarbeit sind wir gerade auch diesen Betroffenen schuldig.

Die Gefahr, dass es durch den Verlust der CDs nicht zu einer Verurteilung der Täter kommt, sehe ich nicht. Insgesamt liegen rund 15 Terabyte Daten vor. Davon sind maximal 0,7 Terabyte nicht mehr verfügbar. Diese Information ist mir für die öffentliche Debatte wichtig. Sie soll aber ausdrücklich nicht den Verlust der Datenträger beschönigen. Dieser ist und bleibt unverzeihlich.

Am Donnerstagabend der vergangenen Woche habe ich von den abhandengekommenen Beweismitteln erfahren. Nach einer letzten Recherche- und Durchsuchungsaktion der Behörde selbst, habe ich am Montagmorgen einen unabhängigen, bislang nicht mit der Angelegenheit betrauten Kommissariatsleiter mit einer internen Untersuchung beauftragt. Außerdem habe ich gleichzeitig angeordnet, unsere Regelungen für den Umgang mit Asservaten zu überprüfen, um derartige Vorkommnisse zukünftig zu unterbinden.

Interne Geschäftsprozesse und Arbeitsabläufe, insbesondere in Bezug auf die Asservatenverwaltung, wurden bereits beleuchtet und erste Ergebnisse umgesetzt. So ist der Kreis der Zugangsberechtigten zu den Asservaten- und Sichtungsräumen deutlich reduziert worden.

Die Notwendigkeit, die Direktion Kriminalität neu und schlagkräftiger aufzustellen, war schon unabhängig vom Fall Lügde von der Behördenleitung gesehen worden. Seit November vergangenen Jahres ist dazu eine Arbeitsgruppe aktiv, um hier Prozesse und Strukturen in der Direktion K zu optimieren.

Ich bedanke mich ausdrücklich für die Unterstützung durch das LKA. Dadurch haben wir die Möglichkeit, dass Fachleute von außen auf vorhandene Prozesse blicken, um dadurch Verbesserungsmöglichkeiten zu erkennen und umzusetzen.

Ich hatte gestern in Düsseldorf auch gesagt, dass über notwendige Konsequenzen nach Vorliegen interner Berichte bzw. der LKA-Berichte zu entscheiden sei.

Seit heute Morgen liegt mir ein erster Bericht des von mir am Montagmorgen beauftragten Kommissariatsleiters vor. Auf der Basis dieses Berichtes und aufgrund des nicht akzeptablen Informationsflusses von der Direktion K zur Behördenleitung, habe ich eine personelle Konsequenz heute gezogen: Der Leiter der Direktion Kriminalität wurde von mir heute von der weiteren Wahrnehmung seiner Aufgabe entbunden. Sollten weitere organisatorische oder personelle Maßnahmen nötig sein, werde ich nicht zögern, diese ebenfalls zu ergreifen.

Ich verspreche Ihnen, dass wir mit aller Kraft die Aufklärungsarbeit fortsetzen.

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