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Lügde

Weitere Datenträger in einem Geräteverschlag auf dem Campingplatz in Lügde gefunden

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Polizeiabsperrung - © Pixelio, Tim Reckmann
Symbolfoto - © Pixelio, Tim Reckmann

Bielefeld / Lippe / Lügde – Die Polizei hat heute, 15.04.2019, im Rahmen von Ermittlungen auf dem Campingplatz in Lügde einen Geräteverschlag, der dem Hauptbeschuldigten zuzuordnen ist, festgestellt.

Der Geräteschuppen befindet sich wenige Meter von der bekannten Parzelle des Hauptbeschuldigten entfernt. Der Polizei lagen bislang keine Erkenntnisse darüber vor, dass dieser Schuppen dem Hauptbeschuldigten zuzuordnen ist. Der Schuppen war daher bislang auch nicht Gegenstand polizeilicher Maßnahmen.

Im Zusammenhang mit den Abrissarbeiten war die Polizei heute, 15.04.2019, durch den Abrissunternehmer über den Fund von mehreren Videokassetten und CDs informiert worden. Die Datenträger waren obenauf in einem Container aufgefunden worden, in dem Abrissschutt von der Parzelle des Hauptbeschuldigten zur Entsorgung abgeladen worden war.

Insgesamt handelt es sich bei den aufgefundenen Datenträgern um 11 Videokassetten, eine CD und eine Mini-CD. Eine grobe Sichtung einiger Videokassetten erbrachte bislang keine strafrechtlich relevanten Inhalte, sondern Unterhaltungssendungen.

Die Herkunft der Datenträger konnte bislang nicht geklärt werden. Es wird auch die Möglichkeit in Erwägung gezogen, dass die Datenträger durch Unbekannte nachträglich auf dem Schutt im Container abgelegt wurden. Die Auswertungen und Ermittlungen dauern an.

Die Polizei schloss aufgrund der umfangreichen Tatortarbeit der Ermittlungskommission „Eichwald“, der Angaben des Abrissunternehmers und der Abläufe bei den Abrissarbeiten aus, dass die Datenträger aus der abgerissenen Behausung des Hauptbeschuldigten stammten und führte daher sofort Ermittlungen auf dem Campingplatz vor Ort zur Herkunft der Datenträger durch.

Bei diesen Ermittlungen stieß die Polizei auf den Geräteverschlag, der auf Veranlassung des Campingplatzbetreibers ebenfalls vom Abrissunternehmer abgerissen werden sollte. Dabei gab der Campingplatzbetreiber heute gegenüber der Polizei an, dieser Verschlag sei dem Hauptbeschuldigten zuzuordnen. Der Ermittlungskommission „Eichwald“ war diese Information bislang nicht bekannt. Der Betreiber behauptet, die Polizei darüber bereits vor längerer Zeit informiert zu haben.

Der unverschlossene Verschlag wurde daraufhin von Polizeibeamten bewacht und mit Zustimmung des Rechtsanwalts des Beschuldigten unmittelbar durchsucht. Es wurden Werkzeuge und Metallschrott aufgefunden. Gegenstände, die als Beweismittel in Frage kommen könnten, wurden nicht festgestellt. Dem äußeren Anschein nach wurde der Schuppen schon sehr lange nicht mehr betreten.

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Lügde

Niese. Motorradfahrer verletzt sich schwer

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Rettungshubschrauber
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Lügde – Am Samstagnachmittag verletzte sich ein Motorradfahrer schwer, als er in einer Rechtskurve von der Fahrbahn abkam. Der 23-Jährige aus dem Auetal fuhr gegen 17 Uhr die Köterbergstraße in Richtung Falkenhagen herab. In einer Rechtskurve verlor er die Kontrolle über seine Kawasaki und fuhr über die Gegenfahrbahn und den angrenzenden Grünstreifen gegen eine Baumgruppe. Ein 20-jähriger Kradfahrer, der gemeinsam mit ihm unterwegs war, kümmerte sich um den Verletzten, bis die Rettungskräfte und die Polizei an der Unfallstelle eintrafen. Der 23-Jährige wurde mit schweren Verletzungen im Rettungshubschrauber ins Klinikum gebracht.

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Lügde

Feuerwehrmann angefahren

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Frau am Steuer
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Lügde – Am Samstagabend streuten Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr eine Ölspur im Schildweg ab. Dazu mussten die Kameraden die Straße sperren. Ein 37-jähriger Feuerwehrmann stand zu diesem Zweck am Kreisverkehr Schildweg / Waldstraße und hielt gegen 19:35 Uhr die 65-jährige Fahrerin eines silberfarbenen Mazdas an. Nach einem kurzen Gespräch wendete die Frau ihren Wagen. Dabei lud sie den 37-jährigen auf der Motorhaube des Mazdas auf und entfernte sich anschließend vom Unfallort. Der Führerschein der 65-Jährigen wurde beschlagnahmt. Das Verkehrskommissariat in Detmold bittet Zeugen des Vorfalls sich unter der Rufnummer 05231 / 6090 zu melden.

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Bielefeld

41 Opfer identifiziert – Veränderten Opferzahlen und Informationen zur Betreuung von Opfern

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Frau meldet sich bei einer Podiumsdiskussion
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Elfte gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Detmold und der Polizei Bielefeld

Bielefeld / Lippe / Lügde – Die Staatsanwaltschaft Detmold und die Polizei Bielefeld haben mittlerweile 41 Opfer identifiziert und gehen noch 11 Verdachtsfällen nach. Ermittlungen führten dazu, dass aus einem der bislang 12 Verdachtsfälle ein Opferfall wurde. Darüber hinaus konnte ein Verdachtsfall ausgeräumt werden und ein neuer kam hinzu. Die Polizei Bielefeld führt umfangreiche Opferschutzmaßnahmen durch, darunter wurden bislang 45 Opferschutzgespräche geführt.

Das Ziel bei den polizeilichen Opferschutzmaßnahmen ist es, eine umfängliche verfahrensbegleitende Betreuung – insbesondere der betroffenen Opfer und deren Angehörigen – vor, während und nach den polizeilichen Vernehmungen zu gewährleisten. In allen Fällen werden entsprechende Erreichbarkeiten der Betreuungsbeamten bei den Opferfamilien hinterlassen, so dass fortwährend eine Kontaktaufnahme mit der Polizei möglich ist.

Die intensive Betreuung der Opferfamilien findet durch ausführliche Vorstellung der Opferschutzmaßnahmen, Aushändigung von Informationsmaterial und Vermittlung an Hilfsorganisationen statt. Die Sorgeberechtigten werden in diesem Rahmen über den Ablauf des Strafverfahrens, rechtliche Möglichkeiten der Nebenklage, Opferanwalt, Adhäsion und über die Stellung eines Antrags nach dem Opferentschädigungsgesetz informiert.

Die kindlichen Opfer werden nach individueller Auswahl und mit Einverständnis der Eltern durch qualifizierte Betreuung über die ärztlichen Beratungsstellen auf die Durchführung der polizeilichen Maßnahmen vorbereitet. Sie werden psychologisch stabilisiert, um beispielsweise eine Traumatisierung durch Vernehmungssituationen zu verhindern. Mit allen Opferfamilien wird mehrfach und eigenveranlasst Kontakt aufgenommen mit dem Ziel, dass diese entsprechende Angebote in Anspruch nehmen.

Darüber hinaus besteht eine fortlaufende Kooperation mit der Opferschutzbeauftragten des Landes NRW sowie den polizeilichen Betreuungsdienststellen in Niedersachsen.

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