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Lügde

Abriss der Behausung des zweiten Beschuldigten auf dem Campingplatz in Lügde

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Absperrung - © Pixabay
Symbolfoto - © Pixabay

Lügde – Am heutigen Donnerstag, 18.04.2019, wird im Einverständnis mit den Angehörigen des zweiten Beschuldigten dessen Behausung auf dem Campingplatz in Lügde abgerissen. Uniformierte Polizeibeamte sind bei den Abrissarbeiten zugegen.

Die Polizei ist bei dem Abriss aus gefahrenabwehrenden Gründen vor Ort, um Gegenstände aus dem Besitz des Beschuldigten nicht in falsche Hände geraten zu lassen. Ziel ist es, den Abriss mit schwerem Gerät heute abzuschließen.

Die Anwesenheit der Polizei bei den heutigen Abrissarbeiten steht nicht in Zusammenhang mit dem Missbrauchsverfahren, da es sich bei der Parzelle des zweiten Beschuldigten seit der zwischen Staatsanwaltschaft und Polizei abgestimmten Freigabe am 27.03.2019 nicht mehr um einen Einsatzort der Strafverfolgungsbehörden handelt.

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Lügde

Niese. Motorradfahrer verletzt sich schwer

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Rettungshubschrauber
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Lügde – Am Samstagnachmittag verletzte sich ein Motorradfahrer schwer, als er in einer Rechtskurve von der Fahrbahn abkam. Der 23-Jährige aus dem Auetal fuhr gegen 17 Uhr die Köterbergstraße in Richtung Falkenhagen herab. In einer Rechtskurve verlor er die Kontrolle über seine Kawasaki und fuhr über die Gegenfahrbahn und den angrenzenden Grünstreifen gegen eine Baumgruppe. Ein 20-jähriger Kradfahrer, der gemeinsam mit ihm unterwegs war, kümmerte sich um den Verletzten, bis die Rettungskräfte und die Polizei an der Unfallstelle eintrafen. Der 23-Jährige wurde mit schweren Verletzungen im Rettungshubschrauber ins Klinikum gebracht.

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Lügde

Feuerwehrmann angefahren

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Frau am Steuer
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Lügde – Am Samstagabend streuten Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr eine Ölspur im Schildweg ab. Dazu mussten die Kameraden die Straße sperren. Ein 37-jähriger Feuerwehrmann stand zu diesem Zweck am Kreisverkehr Schildweg / Waldstraße und hielt gegen 19:35 Uhr die 65-jährige Fahrerin eines silberfarbenen Mazdas an. Nach einem kurzen Gespräch wendete die Frau ihren Wagen. Dabei lud sie den 37-jährigen auf der Motorhaube des Mazdas auf und entfernte sich anschließend vom Unfallort. Der Führerschein der 65-Jährigen wurde beschlagnahmt. Das Verkehrskommissariat in Detmold bittet Zeugen des Vorfalls sich unter der Rufnummer 05231 / 6090 zu melden.

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Bielefeld

41 Opfer identifiziert – Veränderten Opferzahlen und Informationen zur Betreuung von Opfern

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Frau meldet sich bei einer Podiumsdiskussion
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Elfte gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Detmold und der Polizei Bielefeld

Bielefeld / Lippe / Lügde – Die Staatsanwaltschaft Detmold und die Polizei Bielefeld haben mittlerweile 41 Opfer identifiziert und gehen noch 11 Verdachtsfällen nach. Ermittlungen führten dazu, dass aus einem der bislang 12 Verdachtsfälle ein Opferfall wurde. Darüber hinaus konnte ein Verdachtsfall ausgeräumt werden und ein neuer kam hinzu. Die Polizei Bielefeld führt umfangreiche Opferschutzmaßnahmen durch, darunter wurden bislang 45 Opferschutzgespräche geführt.

Das Ziel bei den polizeilichen Opferschutzmaßnahmen ist es, eine umfängliche verfahrensbegleitende Betreuung – insbesondere der betroffenen Opfer und deren Angehörigen – vor, während und nach den polizeilichen Vernehmungen zu gewährleisten. In allen Fällen werden entsprechende Erreichbarkeiten der Betreuungsbeamten bei den Opferfamilien hinterlassen, so dass fortwährend eine Kontaktaufnahme mit der Polizei möglich ist.

Die intensive Betreuung der Opferfamilien findet durch ausführliche Vorstellung der Opferschutzmaßnahmen, Aushändigung von Informationsmaterial und Vermittlung an Hilfsorganisationen statt. Die Sorgeberechtigten werden in diesem Rahmen über den Ablauf des Strafverfahrens, rechtliche Möglichkeiten der Nebenklage, Opferanwalt, Adhäsion und über die Stellung eines Antrags nach dem Opferentschädigungsgesetz informiert.

Die kindlichen Opfer werden nach individueller Auswahl und mit Einverständnis der Eltern durch qualifizierte Betreuung über die ärztlichen Beratungsstellen auf die Durchführung der polizeilichen Maßnahmen vorbereitet. Sie werden psychologisch stabilisiert, um beispielsweise eine Traumatisierung durch Vernehmungssituationen zu verhindern. Mit allen Opferfamilien wird mehrfach und eigenveranlasst Kontakt aufgenommen mit dem Ziel, dass diese entsprechende Angebote in Anspruch nehmen.

Darüber hinaus besteht eine fortlaufende Kooperation mit der Opferschutzbeauftragten des Landes NRW sowie den polizeilichen Betreuungsdienststellen in Niedersachsen.

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