Soziale Medien

Minden

Mann (63) durch Messerstich und Reizgas verletzt

mm

Stand:

Messer
Symbolfoto - © Envato Elements

Minden – Ein 17-Jähriger steht im Verdacht, in der Nacht zu Mittwoch in der Mindener Innenstadt einen 63-jährigen Mindener mit Pfefferspray besprüht und durch einen Messerstich verletzt zu haben. Zudem wurde auch ein Begleiter des Mindeners, ein 52-Jähriger, vom Reizgas getroffen. Vorausgegangen war zunächst eine verbale Auseinandersetzung zwischen einer mutmaßlich sechsköpfigen Gruppe junger Männer und den beiden späteren Opfern. Der 63-Jährige kam nach einer Erstversorgung zur weiteren Behandlung ins Klinikum. Für ihn bestand keine Lebensgefahr.

Die um kurz nach Mitternacht zur Lindenstraße gerufenen Polizisten konnten vier Tatverdächtige im Alter von 17 bis 19 Jahren im Zuge der Fahndung vorläufig festnehmen. Bei den anschließenden Ermittlungen stellte sich heraus, dass die beiden späteren Opfer die Jugendlichen dabei beobachteten, wie sie sich offenbar an Fahrrädern zu schaffen machten. Als man sie daraufhin ansprach, sei es zu einem Wortgefecht gekommen, so eines der Opfer gegenüber den Ermittlern. Nach Aussage des 17-Jährigen habe er sich im Laufe des Streites von den Männern bedroht gefühlt. Um sich und einen Freund zu schützen, habe er zum Reizgas sowie einem Messer gegriffen. In Absprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der Jugendliche wieder auf freien Fuß gesetzt.

Weiterlesen
Kommentieren

Diskutieren Sie mit

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Minden

Kindertagespflege bietet Fachvortrag für Tagesmütter und Tagesväter an

mm

Stand:

Zusammengestellt durch:

B.Tyce
Kindertagespflege Mühlenkreis
v. l.n.r.: Sabine Hübner, Anne Günther, Referentin Kathrin Thraulle, Julia Korfsmeier, Marion Breuer-Gelbe - © privat

Zu einem Fachvortrag hat das Team der Kindertagespflege des Kreisjugendamtes Minden-Lübbecke Tagespflegepersonen in die Kampa-Halle in Minden eingeladen. Marion Breuer-Gelbe, Mitarbeiterin in der Fachstelle Kindertagespflege, begrüßte die rund einhundert anwesenden Tagespflegepersonen und nahm auch die Gelegenheit wahr, sich bei den Anwesenden für die oft schon langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit zu bedanken.

Referentin Kathrin Thraulle, Babysignal-Kursleiterin,  gab in ihrem Fachvortrag einen lebendigen und praxisnahen Einblick in die Möglichkeiten der  nonverbalen Kommunikation mit Kleinkindern mit Hilfe der Kleinkind-Gebärdensprache.

Die Kindertagespflege ist vorgesehen für Kinder im Alter von null bis drei Jahren und bietet neben der Betreuung in einer Kindertagesstätte ein gleichwertiges Angebot in der Kindertagesbetreuung. „Gerade für jüngere Kinder schätzen Eltern die Betreuung ihrer Kinder in kleinen Gruppen und die individuellen Betreuungszeiten,“ so Julia Korfsmeier, Mitarbeiterin der Fachstelle für Petershagen.

Eine Tagespflegeperson betreut maximal fünf Kinder gleichzeitig und ist beständige Ansprechpartnerin für Kinder und Eltern. Die Betreuung von Kleinkindern ist ein sehr sensibles Thema, denn Eltern möchten ihre Kinder gut versorgt und untergebracht wissen. Deshalb ist auch das Vertrauen und eine enge, persönliche und verlässliche Erziehungspartnerschaft zwischen Tagespflegepersonen und Eltern sehr wichtig.

Tagesmütter und Tagesväter werden durch die Fachstelle Kindertagespflege im Kreisjugendamt umfassend auf ihre verantwortungsvolle Aufgabe vorbereitet und auch im weiteren Verlauf begleitet. „Wir beraten bei eventuell auftretenden Schwierigkeiten und Fragestellungen. Außerdem schaffen wir regionale Möglichkeiten für Tagespflegepersonen zu einem regelmäßigen kollegialen Austausch“, sagt Julia Korfsmeier.

Eine Tätigkeit als Tagespflegeperson hat sich in den vergangenen Jahren immer mehr zu einem professionellen Berufsbild entwickelt und bietet gerade Eltern mit Kleinkindern eine gute Möglichkeit zur Vereinbarung von Familie und Beruf.

Die Fachberatung in der Kindertagespflege des Kreisjugendamtes vermittelt geeignete, qualifizierte und überprüfte Tagespflegepersonen mit Pflegeerlaubnis und berät bei der Vermittlung. Ansprechpartnerinnen für die Kindertagespflege im Kreis Minden-Lübbecke sind:

Sabine Hübner
Zuständigkeit: Lübbecke und Hüllhorst
Sprechzeiten: Donnerstags 8:30-12:30 Uhr
Rote Mühle 2, 32312 Lübbecke
Tel.: 05741-3453-36
E-Mail: s.huebner@minden-luebbecke.de

Anne Günther
Zuständigkeit: Hille und Pr. Oldendorf
Sprechzeiten: Donnerstags 8:30-11:30 Uhr
Rote Mühle 2, 32312 Lübbecke
Tel.: 05741-3453-39
E-Mail: a.guenther@minden-luebbecke.de

Julia Korfsmeier
Zuständigkeit: Petershagen
Sprechzeiten: Montags 8:30-12:30 Uhr
Portastr. 13, 32423 Minden
Tel.: 0571-807-23071
E-Mail: j.korfsmeier@minden-luebbecke.de

Marion Breuer-Gelbe
Zuständigkeit: Rahden, Espelkamp und Stemwede
Sprechzeiten: Mittwochs 8:30-12:30 Uhr
Rahdener Str. 5, 32339 Espelkamp
Tel.: 05772-9718-13
E-Mail: m.breuer-gelbe@minden-luebbecke.de

Weiterlesen

Lübbecke

Rucksack Schule-Gruppen unterwegs im Lübbecker Moor

mm

Stand:

Zusammengestellt durch:

B.Tyce
Ausflug Lübbecker Moor
Eltern und ihre Kinder der drei Rucksack Schule-Gruppen von der Eine-Welt-Schule, der Hohenstaufenschule und der Domschule aus Minden gemeinsam mit Elternbegleiterinnen, stellvertretenden Schulleiterinnen und der Koordinatorin aus dem Kommunalen Integrationszentrum (KI) des Kreises Minden-Lübbecke. - © Kreis Minden Lübbecke, Diana Feuerriegel

Die Rucksack Schule-Gruppen haben mit ihren Familien aus den drei Mindener Grundschulen Eine-Welt-Schule, Hohenstaufenschule und Domschule vergangene Woche ihren Schuljahresabschluss gefeiert. Koordiniert werden die Gruppen vom Kommunalen Integrationszentrum im Schulamt des Kreises Minden-Lübbecke.

Ziel des Ausflugs war das NABU Besucherzentrum Moorhus in Lübbecke. Dort angekommen wurden die drei Elternbegleiterinnen Gülistan Nayir, Hadil Alnajim und Batul Badran für ihre Arbeit mit den Eltern an den Schulen mit einem Zertifikat über die Qualifizierung und großem Applaus ausgezeichnet.

Im Anschluss ging es zu einer zweistündigen Führung durchs Moor. Die Eltern, Kinder, Elternbegleiterinnen sowie die stellvertretenden Schulleiterinnen Süreyya Bonitz und Barbara Schmidt entdeckten die Besonderheiten des Moores bei einer Führung durch den Moorgarten und einer kleinen Wanderung durch das Moor.

Anschließend wurden auch die Eltern mit einem Zeugnis geehrt und Frau Schmidt bedankte sich im Namen aller Schulleitungen für die gute und konstruktive Zusammenarbeit. Dabei stellte sie besonders das Engagement aller am Programm Mitwirkenden hervor, wie sie sich in der Schule und mit ihren Kindern im Schulalltag einbringen. Ein Picknick mit vielen Köstlichkeiten aus den verschiedenen Herkunftsländern der Eltern rundete die herzlich, lebhafte Veranstaltung ab.

Das Landesprogramm Rucksack Schule ist ein Eltern- und Sprachbildungsprogramm an Grundschulen und richtet sich an Kinder aus der ersten bis zur vierten Klasse und deren Eltern. Ziel ist es, den Eltern die Unterrichtsinhalte ihrer Kinder zeitlich und inhaltlich parallel zum Unterricht zu vermitteln und die Mehrsprachigkeit zu fördern, um die Partnerschaft zwischen Schule und Elternhaus im Rahmen der Entwicklung und Förderung der Kinder zu intensivieren und so die Bildungschancen der Kinder zu erweitern.

Diese Vermittlung geschieht in wöchentlichen Treffen mit einer Elternbegleiterin und einem Elternbegleiter, die die Inhalte an die Eltern weitergibt, erklärt, Fachworte herausstellt und diese auch in den Familiensprachen bespricht.

Seit dem Schuljahr 2018/19 wird in Kooperation mit dem Kommunalen Integrationszentrum des Kreises Minden-Lübbecke sowie PariSozial das Landesprogramm „Rucksack Schule“ in einer Pilotierung bis 2020 an aktuell drei Mindener Grundschulen (Eine-Welt-Schule, Hohenstaufenschule und Domschule) durchgeführt. Die Ansprechpartnerin für die Koordination im Kommunalen Integrationszentrum ist Patricia Intemann Tel.: 0571-807-20710.

Weiterlesen

Minden

Polizei sucht Busfahrerin nach Kollision mit einer Radfahrerin

mm

Stand:

Zusammengestellt durch:

B.Tyce
Busfahrer zeigt auf einen Knopf auf dem Dashboard
Symbolfoto - © Envato Elements

Minden – Bei dem Zusammenstoß mit einem abbiegenden Bus erlitt eine 17-jährige Radfahrerin am Montag an der Kreuzung Lübbecker Straße/Mindener Straße leichte Verletzungen. Da die Busfahrerin anschließend weiter fuhr, wird die Frau gebeten, sich beim Verkehrskommissariat der Polizei Minden zu melden.

Die Jugendliche berichtete den Beamten, dass sie gegen 13.45 Uhr auf dem Radweg entlang der Lübbecker Straße (B 65) in Richtung Innenstadt gefahren sei. Als sie an der Furt die Mindener Straße bei Grünlicht querte, kam es zu dem Unfall mit dem von der Lübbecker Straße nach rechts in die Mindener Straße abbiegenden Bus. Die 17-Jährige gab weiter an, dass es sich vermutlich nicht um einen Linienbus handelte und das Fahrzeug weiß lackiert war. Ob die Fahrerin den Anprall bemerkte, ist laut Polizei noch unklar.

Neben der Fahrerin suchen die Beamten auch Zeugen des Vorfalls. Hinweise werden erbeten unter Telefon (0571) 88660.

Weiterlesen

Wappen Minden

Veranstaltungen

Keine Veranstaltungen zu dieser Zeit

Meistgelesen

X