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Oerlinghausen

Wer hat Elisabeth W. gesehen?

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Update 19:02 Uhr: Wir berichteten im Laufe des heutigen Tages über die vermisste Elisabeth W. aus Oerlinghausen. Inzwischen ist Frau W. wieder aufgefunden worden. Sie hatte heute Morgen ihr Haus in unbekannte Richtung verlassen. Ihr Weg führte sie offensichtlich nach Stukenbrock, wo sie von Spaziergängern an einem Bachlauf verwirrt aufgefunden wurde. Ein Rettungswagen brachte Elisabeth W. ins Krankenhaus Gilead, wo sie stationär aufgenommen wurde. Ihr geht es körperlich den Umständen entsprechend gut.

Oerlinghausen – Seit dem frühen Montagmorgen wird die 64-jährige Elisabeth W. aus Oerlinghausen vermisst. Die Polizei bittet um Mithilfe bei der Suche. Die auf Medikamente angewiesene und zeitweise orientierungslose Frau ist letztmalig in der Von-Stauffenberg-Straße gegen 05.45 Uhr gesehen worden. Frau W. ist allerdings gut zu Fuß, so dass sie in der Lage ist, auch größere Strecken zu bewältigen. Sie ist etwa 160 cm groß und hat eine normale Figur. Sie hat schulterlange dunkelbraune Haare und trägt eine Brille. Bekleidet ist sie mit einer Bluejeans und einer schwarzen Adidas-Jacke. Anhaltspunkte für eine Straftat haben sich bislang nicht ergeben. Die Polizei ist derzeit mit etlichen Kräften in Oerlinghausen unterwegs. Unterstützung leistet dabei auch ein Mantrailer-Suchhund. Wer die Frau gesehen hat oder Angaben zu ihrem Aufenthaltsort machen kann, wird gebeten sich unter 05231 / 6090 mit der Polizei Lippe in Verbindung zu setzen.

Rückfragen bitte an:

Polizei Lippe
Pressestelle
Uwe Bauer
Telefon: 05231/609-5050 o. 0171-3078230
Fax: 05231/609-5095
www.polizei.nrw.de/lippe

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Oerlinghausen

Jugendliche besprühen LKW-Plane

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Nahaufnahme eines LKW
Symbolfoto - © Envato Elements

Oerlinghausen – Sonntagabend gegen 22:20 Uhr sah ein Zeuge insgesamt fünf Jugendliche, die die Plane eines in der Rudolf-Diesel-Straße abgestellten LKW mit Sprühfarbe beschmierten. Diese Gruppe bestand aus zwei männlichen und drei weiblichen Jugendlichen, die beim Erblicken des Zeugen das Weite suchten und in Richtung Stukenbrocker Weg flüchteten. Möglicherweise ist die Gruppe, die einen Ghettoblaster dabei hatte und laut Musik hörte, irgendwo anders aufgefallen. Hinweise dazu bitte an das Kriminalkommissariat in Lage unter der Rufnummer 05232 / 95950.

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Oerlinghausen

Sprayer am Werk

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Junger Mann beim Graffiti in einer Unterführung
Symbolfoto - © Freepik

Oerlinghausen – Von Mittwoch auf Donnerstag beschmierten Unbekannte eine Hauswand, die zur Rathausstraße gelegen ist, mit einem großen Graffiti. Zeugen für die Sachbeschädigung informieren bitte das Kriminalkommissariat in Lage unter der Rufnummer 05232 / 95950.

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Oerlinghausen

Auf den Spuren des Auerochsen: Zuwachs in der Senne mit begleitender Ausstellung

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Auerrinder
Kommen dem ausgestorbenen Auerochsen in Hinblick auf Verhalten und Genetik sehr nah: Die Auerrinder gehören ab sofort zum Landschaftsbild im Naturschutzgroßprojekt Senne. - © Naturpark Teutoburger Wald / Eggegebirge

Neue Bewohner für die Senne: Besucher des Naturschutzgroßprojektes Senne und Teutoburger Wald (NGP) können ab sofort auf eine äußerst seltene Rinderrasse treffen – die Auerrinder. Sie wurden nun bei einem Auftrieb in den Steinbruch am Barkhauser Berg in der Landschaft angesiedelt. Die Rinder sollen fortan in Oerlinghausen und Augustdorf weiden. „Europaweit ist die Beweidung von Naturschutzflächen im Offenland inzwischen gängige Praxis. In Lippe gibt es aber eine Besonderheit. Im Naturschutzgroßprojekt werden auch Waldflächen beweidet. Dadurch entstehen lichte Hudewälder, die zahlreichen Pflanzen und Tieren als Lebensraum dienen – ein wichtiges Stück Arten- und Naturschutz. Mit den Auerrindern haben wir jetzt neue, fleißige Helfer, die die Landschaft mit entwickeln und pflegen“, erklärt Landrat Dr. Axel Lehmann.

Die Ansiedlung der Auerrinder ist durch eine Kooperation des NGP mit dem Freilichtlabor Lauresham in Lorsch zustande gekommen. In der hessischen Stadt versuchen Experten mit dem Auerrindprojekt, eine Rinderrasse zu züchten, die dem Auerochsen in seinem Erscheinungsbild möglichst nahekommt. Dafür kreuzen sie fünf verschiedene Hausrindrassen. „Seit knapp 400 Jahren ist der Auerochse ausgestorben. Mit der Ansiedlung der Auerrinder gibt es aber einen Nachfahren, der der Wildform im Verhalten und der Genetik sehr nah kommt. Dadurch können wir die Tiere für eine naturnahe und ganzjährige Beweidung einsetzen“, so Daniel Lühr, Leiter des Naturschutzgroßprojektes.

Zunächst wird mit zwei männlichen Auerrindern geprüft, ob sich die Tiere neben den bereits 2011 angesiedelten Schottischen Hochlandrindern in das Weidekonzept des NGP eingliedern lassen. Sollten die ersten Erkenntnisse positiv sein, können sich die Verantwortlichen des NGP durchaus vorstellen, eine eigene Zuchtgruppe aufzubauen.

Passend zu der Ansiedlung der Auerrinder eröffnete im Archäologischen Freilichtmuseum in Oerlinghausen die Wanderausstellung „Der Auerochse – eine Spurensuche“. Sie vermittelt einen Eindruck, wie der Urvater der Hausrinder aussah, wie er gelebt hat und was für eine Bedeutung er für die Menschen hatte. Dazu werden frühe Darstellungen, Vorstellungen zu seinem Lebensraum und originale Knochenfunde gezeigt. Die ausgestellten schriftlichen, bildlichen und archäologischen Zeugnisse, laden zu einer Spurensuche ein. Neuste kulturhistorische und naturwissenschaftliche Erkenntnisse runden die Schau ab. „Die Ansiedlung der Rinder ist einzigartig. In Oerlinghausen können Besucher nun wortwörtlich Geschichte zum Anfassen erleben. Sie erfahren, wie große Pflanzenfresser unser Landschaftsbild vor Jahrtausenden prägten und wie der Mensch mit und von ihnen lebte“, sagt Bürgermeister Dirk Becker.

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