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Paderborn

Geisterfahrerin auf B1 – Polizei sucht noch Zeugen

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Autofahrer mit der Hand am Schaltknauf
Symbolfoto - © Envato Elements

Paderborn / Salzkotten – Nach der Falschfahrt einer unbekannten Polofahrerin, durch die am Montaggmittag ein Unfall auf der B1 verursacht wurde (Polizeibericht vom 30.07.2018), sucht die Polizei noch wichtige Zeugen.

Die Polofahrerin muss gegen 12.35 Uhr im Bereich der Anschlussstelle Salzkotten falsch auf die B1 aufgefahren sein. Sie nutzte die Richtungsfahrbahn Salzkotten in Richtung Paderborn. Hierzu könnten vermutlich zwei bislang unbekannte männliche Zeugen, die in einem Cabrio mit schwarzen Streifen unterwegs waren, weitere Angaben machen. Laut weiterer Zeugenaussagen fuhr die Geisterfahrerin keinen weißen sondern einen silbergrauen Polo, vermutlich Typ N9 aus den Baujahren 2001 bis 2005. Der Geisterfahrerin mussten mehrere Fahrzeuge ausweichen. Dabei kollidierte ein Pkw-Gespann mit einem Lastwagen. Vermutlich fuhr die Geisterfahrerin an der Anschlussstelle Alte Schanze von der B1 ab.

Die Zeugen und weitere Personen, die sachdienliche Angaben machen können, werden gebeten, sich unter Telefon 05251/3060 bei der Polizei zu melden.

Rückfragen bitte an:

Der Landrat als
Kreispolizeibehörde Paderborn
– Presse- und Öffentlichkeitsarbeit –
Riemekestraße 60- 62
33102 Paderborn

Telefon: 05251/306-1320
Fax: 05251/306-1095
E-Mail: pressestelle.paderborn@polizei.nrw.de
Web: www.polizei.nrw.de/paderborn

Außerhalb der Bürozeiten:

Leitstelle Polizei Paderborn
Telefon: 05251/ 306-1222

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Paderborn

Couragierter Zeuge stellt bewaffnete Tankstellen-Räuber

mm

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B.Tyce
Pistole
Symbolfoto - © Envato Elements

Paderborn – Eine Bande von drei mutmaßlichen Tankstellen-Räubern (20/23/27) konnte in Nacht zu Donnerstag von der Paderborner Polizei festgenommen werden. Couragiert: Ein Zeuge (37) des Überfalls an der Bielefelder Straße, der selbst mit einer Pistole bedroht wurde, folgte dem Fluchtwagen des Trios und stellte das Fahrzeug. Die Tatverdächtigen sollen noch am Donnerstag dem Haftrichter vorgeführt werden.

Während Autofahrer ihre Fahrzeuge an den Zapfsäulen betanken, stürmte gegen 22.20 Uhr ein maskierter Mann in die Tankstelle an der Autobahnauffahrt Sennelager. Er schoss mit einer Pistole in Richtung Decke und bedrohte den Tankwart mit seiner Waffe. Der Täter forderte Bargeld und ging hinter der Tresen. Er steckte Münzen und Euroscheine ein. Als eine Person von draußen etwas rief flüchtete der Täter. Sein ebenfalls maskierter Komplize hatte ihn gewarnt, weil ein Auto vor die Tankstelle fuhr. Vor der Tür zielte der bewaffnete Täter auf den Fahrer des Autos, dann liefen beide weg. Der 37-jährige Autofahrer folgte den Maskierten. Sie rannten in Richtung eines VW Golf, der in einer Seitenstraße neben dem Tankstellengelände stand. Im Fluchtwagen wartete offensichtlich noch ein dritter Komplize. Einer der Täter erreichte den Golf, der sofort anfuhr und Fahrt aufnahm. Der dritte Täter verschwand in einem Gebüsch.

Sofort nahm der Zeuge die Verfolgung des Fluchtwagens auf und alarmierte die Polizei. Auch der Tankwart hatte zwischenzeitlich den Notruf gewählt, sodass die Polizei mehrere Streifen zur Fahndung einsetzte. In Sande fuhr der flüchtende Golf in eine Sackgasse. Couragiert stellte der Zeuge sein Auto mitten auf die Straße und blockierte so die Ausfahrt. Er schaltete das Fernlicht ein und blendete die Räuber. Der Beifahrer sprang aus dem Wagen und flüchtete zu Fuß am Auto des Zeugen vorbei. Dieser stieg nun selbst aus und ging auf den Fluchtwagen zu. Als der Fahrer des Golfs ausstieg stellte sich ihm der Zeuge mutig in den Weg und ließ sich nicht einschüchtern. Er redete auf den Tatverdächtigen solange ein, bis ihm dieser den Autoschlüssel aushändigte und am Golf stehen blieb. Einen Anwohner bat der Zeuge, die Polizei zu verständigen und den Standort anzugeben. Er selbst bewachte weiter den Tatverdächtigen. Wenig später erreichte eine Polizeistreife die Sackgasse und nahm den 27-jährigen Fluchtwagenfahrer fest.

Im Golf fanden die Beamten neben einem Messer und weiteren Beweismittel den Ausweis eines 20-jährigen Paderborners. Das Auto und sämtliche Beweismittel stellte die Polizei sicher. Um 23.55 Uhr fiel einer Polizeistreife in Schloß Neuhaus nahe des Schlossparks ein verdächtiger Mann auf. Der 23-Jährige wurde kontrolliert und festgenommen. Er hatte die mutmaßliche Tatwaffe sowie die Beute dabei. Die Festnahme des dritten Tatverdächtigen (20) gelang der Polizei etwas später an der im sichergestellten Ausweis vermerkten Anschrift.

Alle drei Tatverdächtigen waren bereits polizeilich aufgefallen. Der 23-Jährige hatte wegen Raubes in Haft gesessen. In ihren Vernehmungen gestanden zwei der mutmaßlichen Räuber ihre Tatbeteiligung. Das Trio wird am Donnerstagnachmittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem Haftrichter am Paderborner Amtsgericht vorgeführt.

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Paderborn

In Bahnunterführung mit Fahrrad gestürzt

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Nasser Fahrradlenker
Fahrrad, Regen - © Envato Elements

Paderborn – Schwere Verletzungen hat am Mittwochabend ein 50-jähriger Radfahrer bei einem Sturz in der Unterführung zur „kleinen“ Borchener Straße erlitten.

Der Radler fuhr gegen 20.35 Uhr auf dem Geh- und Radweg an der Borchener Straße stadteinwärts. Er nutzte die Bahnunterführung in Richtung Bahnhofstraße. Als ihm andere Radfahrer entgegenkamen bremste er ab und stürzte dabei schwer. Mit einem Rettungswagen wurde der Schwerverletzte in ein Krankenhaus gebracht.

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Paderborn

Mit Kabinenroller verunglückt – Unfallzeugen und dunkles Auto gesucht

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Kabinenroller
Der Kabinenrollerfahrer wurde leicht verletzt - © Polizei Paderborn

Paderborn – Nach einem Verkehrsunfall am Stadtberg in Dahl ermittelt die Polizei wegen des Verdachts der Fahrerflucht.

Am Mittwoch fuhr ein 73-jähriger Mann mit einem Elektro-Dreirad-Kabinenroller auf der Straße Am Stadtberg in Richtung Paderborn. Laut seinen Angaben kam ihm gegen 15.20 Uhr in Höhe der Einmündung Dickenbusch ein dunkler Pkw auf seiner Straßenseite entgegen. Der Wagen habe zuvor die Mittelinsel passiert. Um nicht mit dem Auto zusammenzustoßen, lenkte der Senior seinen Kabinenroller nach rechts und kam von der Straße ab. Das Dreirad prallte gegen einen Baum und der Insasse verletzte sich. Der Fahrer des dunklen Autos fuhr ohne anzuhalten weiter. Ein Notarzt versorgte den Verletzten am Unfallort. Anschließend wurde der 73-Jährige mit einem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Die Polizei sucht Unfallzeugen. Sachdienliche Hinweise unter Telefon 05251/3060.

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